Zuversicht, wenn auch mit Vorsicht und begleitenden Maßnahmen
Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger motivieren die Vereine mit einer „ersten Runde“ zum Besuch in der Wels-Land-Gastronomie.
Am 19. Mai starten wieder Tourismus, Gastronomie, Kultur und Vereinsarbeit. „In den vergangenen Wochen habe ich mich – bei den Verhandlungen über Öffnungsschritte – auf Bundesebene intensiv eingebracht. Viele meiner Vorschläge wurden nun aufgegriffen und ab 19. Mai können wir wieder oberösterreichische Gastfreundschaft im Wirtshaus, dem Restaurant oder dem Hotel genießen!“, freut sich Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.
Gewinnspiel für Vereine
Auch Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger hat als Mandatar immer die Sicht der Gemeinden auf Bundesebene eingebracht. „Für alle waren die letzten Monate mit vielen Entbehrungen und Sorgen verbunden. Das gesellschaftliche Leben in einer Gemeinde ist vielfach von dem Engagement in den Vereinen geprägt. Nicht zuletzt deswegen ist es wichtig, dass die ehrenamtliche Tätigkeit mit begleitenden Maßnahmen wieder möglich wird!“, so Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Als kleines Dankeschön für das Ehrenamt im Bezirk hat die ÖVP Wels-Land ein Gewinnspiel auf ihrem Facebook-Account für Vereine gestartet. Welcher Wirt im Bezirk wird nach der Vereinssitzung, der Musikprobe, der Feuerwehrübung besucht? Per Zufallsgenerator werden drei der Kommentare gelost und zur ersten Runde mit ihren Vereinskollegen bei ihrem Lieblingswirt in Wels-Land geladen.
Einen „nachhaltigen“ Fußballverein gibt es auch nicht in jeder Gemeinde, aber der SK Bad Wimsbach zeigt, wie es geht. Die PV-Anlage aus dem Jahr 2014 hat sich bereits 2019 amortisiert und wurde mittlerweile auf 22,3 kWp ausgebaut. Mit dem eigenen Energiespeicher wird das Warmwasser (1000-l-Boiler) erzeugt. Außerdem gibt es einen Regenwasserspeicher für die Sportplatzbewässerung mit aktuell 142 m². Die Beleuchtung für die Spielfelder und das Gebäude wurden auf LED umgestellt. 2020 wurde die Anlage durch einen Kunstrasenplatz und ein neues Trainingsfeld nachhaltig erweitert und auf Mehrwegbecher umgerüstet. In Planung sind aktuell Ladesäulen für mehr E-Mobilität und die Nutzung der Wind-Energie.
Obmann Walter Zahn (v.re.), Sektionsleiter Stefan Hochreiter und Bgm. Erwin Stürzlinger freut der hohe Besuch im HF-Stadion von Landtagspräsident Wolfgang Stanek und Abg.z.NR Klaus Lindinger. (Foto: Land OÖ)
„Wir gratulieren dem Verein mit Präsident Bgm. Erwin Stürzlinger, Obmann Walter Zahn und Sektionsleiter Stefan Hochreiter herzlich zu dieser beispielgebenden Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedanken und der guten Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und Organisationen in Bad Wimsbach.“ so Landtagspräsident Wolfgang Stanek und NR Klaus Lindinger beim Besuch der Sportanlage. „Wir hoffen, dass die skiziierten Öffnungsschritte wieder aktives Vereinsleben möglich machen!“
Wissen zum Verein „SKW1933“
Die Sektion Fußball zählt rund 440 Mitglieder. Der SK Wimsbach spielt mit 10 Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb des OÖ. Fußballverbandes, wenn das wieder einmal möglich ist. Mehr als 130 Kinder befinden sich im Training (Bambini-Fußball, U7-12, U16, U17).
Bei dem umfangreichen „Projekt 2020“, welches unter anderem den Kunstrasenplatz, neues Trainingsfeld, Tribünensanierung und einiges mehr umfasste, sind primär Unternehmen der Gemeinde und der Region beauftragt worden.
Nachhaltigkeit groß geschrieben
Nicht umsonst musste sich das bis dahin realisierte Energie-Projekt der „Grün-Weißen“ bei der Auszeichnung zum „Nachhaltigsten Sportverein Österreichs“ bei der Green Event Gala (Mai 2017) nur der FK Austria Wien AG geschlagen geben. Wenn ein „Hobby-Verein“ in dieser Liga mitspielt, dann ist sehr vieles richtig toll gemacht worden!
In Begleitung von Abg. z. NR Bgm. Ing. Klaus Lindinger BSc., Bauernbund Bezirksobmann BBKO Leopold Keferböck, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck, Altbauern-Bezirksobmann Johann Thallinger, Jungbauern-Bezirksvertreter Michael Holzleithner und weiteren Mitgliedern des Bauernbund-Bezirksvorstandes sowie Bgm. Ing. Alexander Bäck aus Edt bei Lambach und Vzbgm. Johannes Moser aus Lambach, war der Ausgangspunkt des Bezirksbesuches der „Tobler Hof“ von Familie Niedermair-Auer in Schußstatt 8, Lambach.
„Der Weg der Milch“ lässt sich am zukünftigen Seminarhof bei Niedermair-Auer mitgehen
Am Hof leben 3 Generationen. Lisa und Stefan mit den Kindern Clemens 10 Jahre, Anna 7 Jahre und Lorenz 3 Jahre sowie den Großeltern Maria und Ferdinand. Die Bewirtschaftung zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus. Felder und Wiesen auf denen unter anderem seit 6 Jahren auch Ölkürbisse angebaut werden, sowie Milchkühe samt Nachzucht und Maststiere werden gehalten. Vor ca. 50 Jahren (!) begann der Großvater mit dem direkten Verkauf von Milch an Privathaushalte und Seniorenheime. Seit dem EU-Beitritt 1995 nimmt der Betrieb am Europäischen Schulmilch-Programm teil. Milch wird zu Schulmilch, Kakao, Joghurtdrinks, Natur und Fruchtjoghurt verarbeitet. Die Produkte liefern sie frisch an Schulen im Umkreis von 25 km täglich aus.
30 Standort mit Milch beliefert
Sie beliefern auch viele Seniorenheime im Bezirk Wels-Land sowie regionale Gewerbekunden wie Bäckereien, Kaufhäuser aber auch Privathaushalte mit frischer Milch und Joghurt in Glasflaschen. Viele Investitionen in die Milchverarbeitung, den Stallbau, aber auch in den Klimaschutz, wie eine Photovoltaik-Anlage, liegen bereits hinter ihnen. Nun stehen sie vor einem nächsten großen Schritt in diesem Jahr. Ein Tierwohlstall für Milchkühe wird entstehen, um den Tieren die zeitgemäß beste Haltungsform zu bieten und eine nachhaltige Entwicklung des Betriebes zu gewährleisten. Zudem planen sie auch eine neue moderne Hofmolkerei, einen Schauraum und einen neuen Ab Hof Verkaufsladen.
Altbauern Bezirksobmann Johann Thallinger (v.li.), LR Max Hiegelsberger, Stefan & Lisa Niedermair-Auer zeigen die Produktion.
„Das Ergebnis soll ein mit der Landschaft perfekt harmonierendes, modernes Gebäude sein, damit unsere Gäste & Konsumenten in Zukunft das Treiben im Stall durch ein großes Fenster beobachten und auch live erleben können, wie bei uns mit modernster Technik gearbeitet wird.“, so die motivierten Eheleute und ihre Eltern abschließend.
Erdnüsse und Reis aus Wels-Land
LR Max Hiegelsberger & Johannes Engl mit dem Erdnuss-Drescher.
Im Anschluss wurde der landwirtschaftliche Betrieb von Hannes Engl, in der Moserbachstraße 51, Marchtrenk, besucht. Der studierte Maschinenbauer, ein „Tüftler“ kann man behaupten, der immer wieder gerne Neues ausprobiert, bewirtschaftet gemeinsam mit der Mutter und seiner Lebenspartnerin einen Ackerbaubetrieb im Nebenerwerb. Seit 2015 wird, atypisch nicht nur für unsere Region, Reis angebaut. Im Jahre 2017 ist der Erdnuss-Anbau dazugekommen. Sämtliche Produkte werden abgepackt und im eigenen Hofladen, in der Gastronomie und über regionale Einkaufsstätten verkauft. Das Hauptprodukt des Betriebes ist und bleibt aber die Erdäpfel-Produktion, neben anderen Feldfrüchten, die die Umsatzgrundlage bildet. Die dazugestoßenen örtlichen Bauernbund-Funktionäre sowie ÖVP-Stadtrat Kurt Schatzl konnten zudem den Betriebsbesuch von LR Max Hiegelsberger für Gespräche über örtliche Anliegen und Sorgen nutzen.
Vorzeigebetrieb bei Ackerbau, Schweinzucht und -mast
Abschließend stand der Besuch des Schweinzuchtbetriebes von Petra & Fritz Wimmer in Giering 6, Sattledt am Programm. Sie bewirtschaften gemeinsam mit den 3 Kindern Florian, Daniel, Stefan und der Mutter, die alle fleißig am Hof mithelfen, den Betrieb. Zu den Besuchern gesellte sich auch Bürgermeister Ing. Gerhard Huber. Die Futtergrundlage für alle Tiere werden auf Eigen- und Pachtgrundstücken selbst angebaut und geerntet.
„Es ist uns ein Anliegen, dem Konsumenten nahe zu bringen, dass wir einen wesentlichen Beitrag zur Lebensmittelproduktion leisten.“, sagt Petra Wimmer, die, wie ihr Ehemann Fritz auch, noch Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gemeinde und darüber hinaus, findet. Beim Betriebsrundgang wurden die verschiedensten betrieblichen Abläufe anschaulich dargestellt und gleichzeitig konnten dabei auch die zahlreichen notwendigen Investitionen der letzten Jahre aufgezeigt werden.
Betrieb Wimmer: Familie Wimmer mit den Besuchern.
Die gesamte Familie, davon konnte man sich ebenfalls überzeugen, ist täglich um das Wohl der Tiere sehr bemüht. Sie sind seit 1972 Mitglied beim „Verband Landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten“ und haben sich auf Zuchtsauen-Haltung spezialisiert. Um den Familienbetrieb im Vollerwerb halten zu können, war stetiges Wachstum einfach notwendig. Der größte Stolz der Familie sind aber die 3 Kinder, die genau wie die Eltern großes Interesse an der Landwirtschaft haben.
Der Besuchsdelegation mit LR Max Hiegelsberger an der Spitze wurde eindrucksvoll ein Querschnitt des Bezirkes Wels an diesem Tag präsentiert. „Im Bezirk Wels wird sehr innovativ in die Zukunft geschaut und dabei darauf geachtet, wie man am besten die geschaffenen Rahmenbedingungen betrieblich umsetzen kann, um einerseits den Anforderungen der Konsumentinnen & Konsumenten, andererseits aber auch den Anforderungen des Tierwohles gerecht zu werden! Bei allen drei besuchten Betrieben spürt man eine große Leidenschaft für die Landwirtschaft. Diese braucht es auch, um erfolgreich seinen Weg zu gehen und sich immer wieder weiterzuentwickeln.“, so ein beeindruckter Landesrat Max Hiegelsberger bei diesem Bezirkstag in Wels.
Der Bezirkstag war auch ein willkommener Anlass zum Austausch mit JB-Vorstandsmitglied Michael Holzleitner.
Team der Rettungsleitstelle und Teststraße Gunskirchen mit Osterjause überrascht
Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger nutzten die Karwoche für ein „Dankeschön“ bei den Einsatzkräften. Mit einer Osterjause – Schokohasen und Beugerl waren immer mit dabei – dankten sie für die Arbeit.
Landesrat Markus Achleitner (Mitte) überraschte gemeinsam mit Bürgermeister Christian Schöffmann (re.) das Team der Teststraße im VZ Gunskirchen. Carina Märzinger (li.) übernahm stellvertretend das „Dankeschön“ in Form von Fastenbeugerl und süßen Osterhasen.
Landesrat Markus Achleitner besuchte das Team in der Teststraße Gunskirchen. Seit 8. Februar (Anm.: Beginn des flächendeckenden Testangebots in Oberösterreich) führte das OÖ Rote Kreuz unterstützt von freiwilligen Helferinnen und Helfern rund 3.500 Test pro Woche durch. „Die Menschen aus Gunskirchen und den Nachbargemeinden nutzen diesen Service der unkomplizierten Testung sehr gerne. Die Abwicklung bekam immer viel Lob!“, wissen Landesrat Markus Achleitner und Bgm. Christian Schöffmann zu berichten.
Klaus Lindinger (li.) dankte dem gesamten Team – am Bild Robert Radmayr (stv. Bezirksrettungskommandant, Mitte) und Rainer Kranabethleitner (Dienstführer-Stv. Rettungsleitstelle, re.) – in der Rettungsleitstelle mit einer „Osterjause süß-sauer“.
400 Aufträge pro Tag
Durchaus mehr Herausforderungen hat die Rettungsleitstelle Wels seit der Corona-Pandemie zu bewältigen. „Teilweise unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Anrufe, die für 1450 reinkommen. Rund 400 Aufträge täglich bearbeitet das Team des OÖ. Roten Kreuz in der Leitstelle!“, zeigt sich Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger beeindruckt.
Die Rettungsleitstelle nimmt Anrufe bzw. Aufträge – von Krankentransport bis zu Notfalleinsatz – aus den Bezirken Eferding, Grieskirchen, Wels-Land und Wels-Stadt entgegen. Alles was Notrufe oder den Hausärztlichen Notdienst (HÄND 141) betrifft, wird durch das Team weiterbearbeitet. Zur Stärkung brachte Klaus Lindinger eine Osterjause „süß-sauer“ mit Beugerl, Aufstrichen, Ostereiern und natürlich süßen Schokohasen mit.
Klaus Lindinger warnt vor Erhöhung der Standards ohne Praxisbezug
Erneut gibt es eine Diskussion über Tierwohlstandards in der Nutztierhaltung. Der Obmann-Stellvertreter der Jungbauern Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger hat dazu eine eindeutige Meinung.
„Wer höhere Standards in der Nutztierhaltung will, muss auch dafür sorgen, dass Mehrkosten für die Bäuerinnen und Bauern abgedeckt sind“, warnt der Obmann-Stellvertreter der Jungbauern Abg.z.NR Klaus Lindinger vor „unausgewogenen Forderungen“. Diese würden in erster Linie die Schweinebranche treffen!
Klaus Lindinger
In Österreich gelten bereits sehr hohe Hygiene- und Tierwohlstandards. „Die Landwirtschaft ist natürlich bereit, den Konsumentenwünschen nach weiteren Anpassungen bei der Tierhaltung zu entsprechen. Die Planbarkeit für Betriebe muss aber gegeben sein! Hohe Kosten treiben sonst die Betriebe in den wirtschaftlichen Ruin“, gibt Lindinger zu Bedenken.
Für Übergangsfristen, konkrete finanzielle Förderzusagen und auch die Bereitschaft der Kunden, sich beim Preis den Produktionskosten und –bedingungen anzupassen, macht sich Abg.z.NR Klaus Lindinger stark. (Foto: Bauernbund OÖ)
Mehr Tierwohl im Schweinestall nur mit konkreten Begleitmaßnahmen
Die Forderung nach „Mehr Tierwohl im Schweinestall“ klingt für den Abgeordneten nur dann plausibel, wenn auch die Rahmenbedingungen für die Umsetzung stimmen. „Dafür braucht es Übergangsfristen, konkrete finanzielle Förderzusagen und auch die Bereitschaft der Kunden, sich beim Preis den Produktionskosten und –bedingungen anzupassen“, so Lindinger.
Ab 2022 gibt es nur Förderungen über den gesetzlichen Standard
In einem ersten Schritt hin zu mehr Tierwohl hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger ein Paket geschnürt. Ab 2022 werden Stall-Neubauten nur dann finanziell gefördert, wenn deren Haltungsbedingungen über den gesetzlichen Standard hinausgehen. „Das ist eine echte Weichenstellung hin zu modernen Haltungsbedingungen – aber mit Hausverstand“, betont Lindinger.
Bundesminister Anschober bei Herkunftskennzeichnung liefern
Wenig Verständnis zeigt Klaus Lindinger, was die schleppende Umsetzung bei der im Regierungsprogramm festgeschriebenen Herkunftskennzeichnung betrifft. „Auch hier geht es um konkrete Wünsche der Konsumentinnen und Konsumenten. Sie wollen wissen, welche Zutaten aus heimischer oder ausländischer Produktion sich in verarbeitenden Produkten und in der Gemeinschaftsverpflegung befinden. Für die Umsetzung ist Gesundheitsminister Anschober zuständig. Ich fordere ihn auf, dass er endlich liefert“, so Lindinger abschließend.