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Anpacken, wo Hilfe gebraucht wird

OÖ. Tafel rettet mehr als 500 Tonnen Lebensmittel pro Jahr

„Eine neue Hilfskraft, das freut mich aber!“, wird Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger freundlich von Michaela begrüßt. Sie ist hauptamtlich in der Küche der Sozialeinrichtung „Die OÖ. Tafel“ beschäftigt, um von Montag bis Freitag eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Unterstützt wird Michaela von Zivildienern oder ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Bis zu 100 Portionen täglich kocht sie aus geretteten Lebensmitteln. Diese kommen von Großhändlern, Lebensmittelketten, Großküchen und –bäckereien.

Weiterer Aktionstag „Nah bei de Leit“

An seinem Einsatztag schneidet Klaus Lindinger Frittaten, macht gebackene Topfen-Kugerl mit Zimt-Zucker-Gemisch und gibt das Essen an die Klienten aus. Pünktlich ab 11:30 Uhr kommen die Gäste, die sich auf das schmackhafte Mittagessen freuen. Suppe und Nachspeise gibt es umsonst, das Hauptgericht kostet einen Euro. Alle sagen ein wertschätzendes „Danke“ für die Mahlzeit.

„Es ist immer eine Überraschung, was gekocht wird. Wir wissen ja nie genau, welche Lebensmittel wir haben, was rasch verarbeitet werden muss oder was noch länger hält“, sagt Obmann Erwin Hehenberger. Er gründete gemeinsam mit seiner Frau Petra den Verein im Jahr 2008 (Anm.: Damals „Essen & Leben“).

Erwin Hehenberger
Ab 11:30 Uhr ist von Montag bis Freitag Zeit für das Mittagessen. Klaus Lindinger gibt an diesem Vormittag die Mahlzeiten aus.

562 Tonnen gerettete Lebensmittel im Jahr 2023

„Mir ist es wichtig, mitanzupacken und auch zu schauen, wie politische Entscheidungen in der Praxis wirken. Im Vorjahr sind bei der OÖ. Tafel 562 Tonnen Lebensmittel gerettet und in bis zu 10.000 Essen verarbeitet worden. Neun hauptamtlich beschäftigte Mitarbeiter – davon zwei in Rohrbach – sorgen gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern dafür, dass die Menschen eine warme Mahlzeit bekommen“, nennt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger einige Zahlen.

Klaus Lindinger

Obmann Hehenberger führt im Gespräch mit dem regionalen Abgeordneten auch den einen oder anderen Punkt an, wo er sich Veränderungen oder Unterstützung seitens der Politik erhofft.

Die Frittatensuppe ist eine kräftige Mahlzeit, die alle gerne mögen!

„Genau deswegen habe ich diese Aktion ‚Nah bei de Leit‘ gestartet, um noch mehr Einblick in unterschiedliche Einrichtungen und Arbeitswelten zu bekommen!“, hält Klaus Lindinger fest.

Klaus Lindinger

Armutsgefährdungsgrenze ist Richtwert

Um die Leistungen der „OÖ. Tafel“ zu erhalten, gilt die Armutsgefährdungsgrenze. Das klare Ziel ist es, Menschen in Not zu helfen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben den täglichen Mahlzeiten mit Frühstück und einem warmen Mittagessen ist auch die ruhige, warme Umgebung für Kommunikation und soziale Kontakte gefragt. Im Sozialmarkt können mit Berechtigungskarte günstige Lebensmittel und im hochwertigen Secondhand-Markt Kleidung eingekauft werden.

Wissen zur OÖ. Tafel (©https://dieooetafel.at/wels):

Die Oberösterreichische Tafel wurde 2008 als Verein, damals noch unter dem Namen ”Essen & Leben“, gegründet. Der Verein hilft sozial oder wirtschaftlich Benachteiligten und schafft einen Ort, an dem Menschlichkeit zählt. Die private Sozialeinrichtung bietet mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfer:innen ein breites Angebot für Bedürftige. Aktuell beschäftigt die OÖ Tafel neun Vollzeit-Mitarbeiter.innen in Wels und zwei in Rohrbach. Darüber hinaus engagieren sich regelmäßig ca. 85 freiwillige Helfer:innen, 15 davon in Rohrbach. Bis zu 14.000 ehrenamtliche Stunden werden geleistet.

Etwas Süßes geht immer! Das Rezept der Topfen-Kugerl nimmt sich Klaus Lindinger an einer Kostprobe gleich mit.

Nah bei de Leit

Die Aktion „Nah bei de Leit“ startete im Oktober 2023. In den nächsten Wochen und Monaten ist Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger verstärkt in der gesamten Region unterwegs. Ein Schülerlotsendienst in Sattledt am frühen Morgen, ein arbeitsreicher Vormittag im Seniorenhaus Gunskirchen und ein frühmorgendlicher Einsatz im Kuhstall in St. Georgen im Attergau (Bezirks Vöcklabruck) waren bisherige Einsätze. Ein Schnuppertag beim Roten Kreuz sowie ein Vormittag in einer Kinderbetreuungseinrichtung sind in Planung.

Bundeskanzler Karl Nehammer hat einen klaren Plan für Österreich

Leistung, Familie und Sicherheit sind die Schwerpunkte im Österreichplan

„Unser Bundeskanzler Karl Nehammer hat am vergangenen Freitag in Wels seinen Österreichplan präsentiert und damit den Zukunftsprozess ‚Österreich 2030‘ abgeschlossen. Anders als jene politischen Kräfte, die unser Land ständig schlechtreden und keine Verantwortung übernehmen, hat Bundeskanzler Karl Nehammer einen klaren Plan für Österreich!“, zeigt der regionale Abgeordnete Klaus Lindinger den positiven Ansatz.

Klaus Lindinger

Die Schwerpunkte im Österreichplan sind Leistung, Familie und Sicherheit. Die Bundesregierung hat zuletzt bereits wichtige Schritte in diese Richtung gesetzt – wie die Abschaffung der schleichenden Steuererhöhung (bekannt unter Kalte Progression).

Es müssen aber weitere Maßnahmen folgen, damit den Menschen mehr Netto vom Brutto bleibt:

„Mit weiteren Steuersenkungen für alle arbeitenden Menschen, der Senkung des Eingangssteuersatzes von 20 Prozent auf 15 Prozent, mit einem Vollzeitbonus in Höhe von 1.000 Euro, steuerfreien Überstunden, einer Reduktion der Lohnnebenkosten sowie überbordender Regulierungsirrtürmer und mehr Freiheit für Unternehmen will Karl
Nehammer auch in Zukunt dafür sorgen, dass die Fleißigen in unserem Land entsprechend belohnt werden“, so Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger
Bundeskanzler Karl Nehamer präsentiert klare Ziele. Der Österreichplan motiviert und stellt nicht Unzufriedenheit in den Mittelpunkt.

Die Zukunftstechnologien sowie die Infrastruktur sollen beispielsweise mit einer Investitionsoffensive in Höhe von einer Milliarde Euro für den Grünen Verbrenner forciert werden.

Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft

Es gilt, die besten Rahmenbedingungen für die Familien zu schaffen. Mit der bereits beschlossenen Kinderbetreuungsoffensive ist schon viel Gutes in die Wege geleitet worden. Ziel ist es, echte Wahlfreiheit für jede Familie
zu schaffen.

Zudem muss es wieder leichter möglich sein, Eigentum zu schaffen:

„Als Volkspartei wollen wir alle staatlichen Nebengebühren für das erste Eigenheim streichen und damit die Eigentumsquote von 48 auf 60 Prozent heben. Zudem will Karl Nehammer das Gesundheitssystem auf die Höhe der Zeit bringen: Es braucht 800 neue Kassenstellen und
den Ausbau des ‚Pflege daheim‘-Bonus“, betont Lindinger.

Klaus Lindinger

Sicherheit steht ganz oben

Österreich zählt zu den sichersten Ländern der Welt. Als Volkspartei haben wir bewiesen, dass wir die Sicherheits-Partei in Österreich sind. Diesen konsequenten Kurs gilt es auch in Zukunft fortzusetzen. Unsere Grundwerte, die österreichische Leitkultur und unser nationales Kulturgut muss von jedem respektiert werden – Integration bedeutet Anpassung!

Erst ab fünf Jahren Aufenthalt in Österreich soll es die volle Höhe an Sozialleistungen geben. Außerdem braucht es ein Null-Toleranz-Prinzip, um jene härter zu bestrafen, die wiederholt Straftaten verüben.

„Bundeskanzler Karl Nehammer hat in seinem Österreichplan seine Vision für Österreich 2030 dargelegt. Die Volkspartei ist die Kraft der Mitte, die Politik mit Hausverstand macht und das Gute im Menschen hervorstreichen möchte. Gerade weil die anderen Parteien immer
deutlicher an die politischen Ränder rücken, bin ich überzeugt, dass wir mit Bundeskanzler Karl Nehammer den richtigen Mann an der Spitze Österreichs haben.“, hält Klaus Lindinger abschließend fest.

Die Bürgermeister außer Dienst hatten das bessere „Maß“

ÖVP-Bezirksparteileitung musste sich am Eis geschlagen geben

Die winterlichen Temperaturen nutze auch die ÖVP Wels-Land für eine Eisstockpartie. Beim „Binder in Holz“ in Schleißheim spielten vier Bürgermeister außer Dienst gegen ein Team der aktiven Funktionäre. Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (Fischlham), BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck (Sipbachzell) sowie die Gemeindeparteiobleute von Krenglbach, Elisabeth Aichinger, und Weißkirchen an der Traun, Hannes Erbler, nahmen die Herausforderung der ehemaligen Bürgermeister Jakob Auer (Fischlham), Franz Gimplinger (Eberstalzell), Franz Pühretmayr (Neukirchen bei Lambach) und Hermann Stoiber (Offenhausen) an. Wie sollte es anders sein, ging es um ein „Bratl in der Rein“ und die dazu passenden Getränke.

Hannes Erbler (v.li.), Klaus Lindinger, Leopold Keferböck und Lisa Aichinger mussten sich gegen die Bürgermeister außer Dienst Franz Pühretmayr, Jakob Auer, Hermann Stoiber und Franz Gimplinger am Eis geschlagen geben.

Nach rund drei Stunden war es klar, wer die wohlverdiente Stärkung bezahlte. Das aktive Team der Funktionäre hatte beide Male das Nachsehen. Die Bürgermeister außer Dienst siegten verdient. Ein Schelm wer denkt, sie haben mehr Zeit zum Üben!

„Es war ein gelungener Vormittag, den die ehemaligen wie die aktiven Funktionäre sehr genossen. Ob es eine Revanche gibt, hängt nicht zuletzt von der Witterung ab!“, meint Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger und bedankt sich bei allen fürs Dabeisein.

Klaus Lindinger

Auch am Feiertag wird die Kuh gemolken

Versorgungssicherheit durch die heimische Landwirtschaft

Um 6:00 Uhr morgens geht es im Stall bei Familie Hemetsberger in Straß im Attergau schon munter zu. 28 Milchkühe warten darauf, gemolken zu werden. Am 28. Dezember 2023 hatte Bäuerin Ingrid Hemetsberger einen zusätzlichen Gehilfen. Der Hausruckviertel Abgeordnete Klaus Lindinger unterstützte sie an diesem Morgen, um einen noch besseren Eindruck von den täglichen Aufgaben zu bekommen.
Im November dieses Jahres startete er die Aktion ‚Nah bei de Leit‘. „Mir ist es wichtig, gezielt hinzuschauen und auch zuzuhören. Ich will Menschen bei ihren (täglichen) Aufgaben unterstützen“, informiert Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

„Bei meiner Landwirtschaft betreibe ich Obst- und Ackerbau sowie Direktvermarktung. Zum Glück haben wir nicht zuletzt aufgrund der Landschaft eine sehr abwechslungsreiche Landwirtschaft im Hausruckviertel. Im Attergau ist die Milchwirtschaft fest verankert. Es freut mich, bei Ingrid und Hubert Hemetsberger mithelfen zu können. Danke dafür und für die tägliche Arbeit!“, sagt Klaus Lindinger. „Damit sichern sie die Versorgung mit Milchprodukten aus und in der Region!“

Klaus Lindinger
Hygiene und Sauberkeit sind beim Melken das „Um und Auf“. Klaus Lindinger hat bei
seinem Stalleinsatz bei Familie Hemetsberger tatkräftigt Hand angelegt.

Stallarbeit ist jeden Tag wichtig

Bäuerinnen und Bauern gehen an allen Tagen des Jahres – genauso an Feiertagen – in den Stall und versorgen ihre Tiere. „Morgens und abends melken wir unsere Kühe. Das dauert jeweils rund 1,5 Stunden. Zwischendrin schauen wir auch immer wieder nach, ob alles passt bzw. räumen das Futter wieder zu den Kühen, damit sie ausreichend zu fressen haben“, erklärt Ingrid Hemetsberger die zeitlichen Fixpunkte in ihrem Tagesablauf. „Wenn eine Kuh kalbt oder sonst etwas außerhalb der Routine notwendig ist, verbringen wir natürlich noch viel mehr Zeit im Stall“, so die Bäuerin, die gemeinsam mit ihrem Mann Hubert den Milchviehbetrieb mit Kalbinnenaufzucht betreibt. Ihre drei Söhne (20, 18 und 13 Jahre) helfen fleißig mit.

Ingrid und Hubert Hemetsberger nutzen den „Stalleinsatz“ von Klaus
Lindinger auch zum Austausch über aktuelle bäuerliche Themen.

Das Ehepaar findet neben der Arbeit am Hof noch Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ingrid Hemetsberger ist Ortsbäuerin in Straß im Attergau. Hubert Hemetsberger ist bereits in fünfter Periode Kommandant der örtlichen Feuerwehr (Anm.: eine Feuerwehrperiode dauert fünf Jahre). Zudem ist er Jagdleiter und Gemeinderat.


Kühe melken ist die dritte Aktion „Nah bei de Leit“

Bis dato war der regionale Abgeordnete als Schülerlotse in Sattledt (Wels-Land) sowie als Unterstützung für den Pflegedienst im Seniorenhaus Gunskirchen (Wels-Land) im Rahmen „Nah bei de Leit“.

„So erlebe ich hautnah, wie es in den einzelnen Berufssparten abläuft. Das ist mir wichtig und meines Erachtens für eine Politik ‚nah bei de Leit‘ eine ideale Basis. Gleichzeitig kann ich auch darüber informieren, welche zentralen Beschlüsse für die Menschen im Parlament getroffen wurden“, informiert Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger
Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (v.li.), Bezirksbäuerin LAbg. Elisabeth Gneissl, Ingrid und
Hubert Hemetsberger mit Sohn Jakob sowie Bauernbundsekretär Markus Bradler im
lichtdurchfluteten Kuhstall – begleitet von dem duftenden Heu, das die Kühe besonders gerne fressen.

Milchviehhaltung und Wiesen gehören zusammen

Die Milchwirtschaft sichert den Erhalt der Wiesen, Weiden und Almen, die das Landschaftsbild, besonders in hügeligen und Berggebieten prägen. Darüber hinaus leistet die Rinderhaltung einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und Biodiversität, ohne Grünlandnutzung würden viele Flächen zuwachsen und damit viele wertvolle Arten verschwinden. Flächendeckende Gentechnikfreiheit, einer der höchsten Bioanteile in der EU, hohe Fütterungs- und Tierwohlstandards und regionale Verarbeitung kennzeichnen die heimische Milchwirtschaft. Damit erreicht Österreich EU-weit die besten Klimaschutzwerte und eine vielfach prämierte Qualität der Produkte.

Vereine und freiwilligen Einsatz unterstützen

Leichtere Spendenabsetzbarkeit und Ehrenamtshand Wels-Land starten

Im Bezirk Wels-Land sind 720 Vereine registriert. Im neuen Jahr werden viele von ihnen noch besser unterstützt. Spenden an gemeinnützige Vereine sind künftig leichter von der Steuer absetzbar.

„Daher meine Bitte an die Vereine: Lasst euch auf die Liste der spendenbegünstigten Einrichtungen eintragen!“, sagt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Als Abgeordneter hat er das Gemeinnützigkeitsreformgesetz mitbeschlossen. Dieses Gesetz tritt am 1. Jänner 2024 in Kraft. Es ist maßgeblich von Staatssekretärin Claudia Plakolm und auf Initiative der Volkspartei erarbeitet worden.

„Unseren neuen Preis ‚Ehrenamtshand aus Wels-Land‘ haben wir bereits vor einem Monat vorgestellt. Nun kommen noch die gesetzlichen Verbesserungen des Bundes für Vereine hinzu. Damit machen wir deutlich: Die Volkspartei ist auf allen Ebenen für die Freiwilligen tätig!“, so Klaus Lindinger. Auch das Land Oberösterreich mit Landeshauptmann Thomas Stelzer an der Spitze lässt aktuell eine Ehrenamtsstrategie ausarbeiten. „Das Ehrenamt trägt und bereichert unsere Gesellschaft. Mit einem ganzen Maßnahmenbündel drücken wir die notwendige Wertschätzung aus!“, macht der regionale Abgeordnete Lindinger deutlich.

Klaus Lindinger

Das Gemeinnützigkeitsreformgesetz eröffnet die Chance, dass zukünftig deutlich mehr gespendet und damit die ehrenamtliche Arbeit aufgewertet wird. Um kleine Vereine zu unterstützen, wird es künftig ein weitgehend automatisiertes und vereinfachtes Verfahren über einen Steuerberater geben. Für sie entfällt die jährliche kostenaufwändige Prüfungspflicht durch einen Wirtschaftsprüfer. Zudem wird der Zugang zur Spendenabsetzbarkeit erleichtert, indem die Eintrittsfrist bei Nachweis der Gemeinnützigkeit von drei Jahren auf ein Jahr verkürzt wird.

Ende November präsentierten Landesrat Markus Achleitner (li.) und Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (re.) die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“. Dieser Preis, den es nur im Bezirk gibt und die Reformen auf Bundes- und Landesebene unterstützen die Freiwilligkeit.

Die Ehrenamtshand aus Wels-Land

Der Bezirksparteivorstand der ÖVP Wels-Land hat die Kriterien so konzipiert, damit Vorstand wie auch Mitglieder gleichermaßen ausgezeichnet werden können. Darüber hinaus ist es genauso möglich, freiwillig engagierte Menschen, die in einer Gemeinde schlichtweg durch ihren Einsatz auffallen und ohne denen vieles nicht geschehen würde, die ‚Ehrenamtshand aus Wels-Land‘ überreichen zu können; Egal ob diese in der Katastrophenhilfe, im Sozial-, Sport- und Kulturbereich, im Dienst an der guten Sache, der Nachbarschaftshilfe und der Gemeinschaftspflege in den 24 Wels-Land-Gemeinden tätig sind.


Auf Vorschlag der Ortspartei entscheidet der Bezirksvorstand. Die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“ gibt es in den Kategorien Bronze, Silber oder Gold. „Die einzelnen Kategorien werden nicht einmal vergeben, sondern durchaus öfter und auch mehrmals!“, macht Klaus Lindinger deutlich, dass es sich hier nicht um einen „Wertungspreis“ handelt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden die Preisträger gewürdigt. Bis Mitte 2024 sollen die jeweiligen Ehrenamtshände erstmals überreicht werden.

Die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“ wird individuell von der Werkstätte der Diakonie in Bad Wimsbach-Neyhdarting (Bezirk Wels-Land) gefertigt.

Weitere gesetzliche Verbesserungen für Freiwilligkeit ab 1.1.2024

Mit Jahresbeginn wird auch eine „Freiwilligenpauschale“ gesetzlich möglich. Aufwände (Kilometergeld u.a.) können zukünftig pauschal abgegolten werden. Gemeinnützige Vereine können ihren Mitgliedern die „kleine“ Pauschale in Höhe von 80 Euro pro Monat bzw. 1.000 Euro im Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen. Für mildtätige Organisationen gilt die „große“ Pauschale von 250 Euro im Monat bzw. 3.000 Euro im Jahr, die auch für Ausbildner und Übungsleiter in Vereinen vorgesehen.

Aufwertung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) 

Engagierte Jugendliche erhalten ab sofort bis zu 500 Euro Taschengeld pro Monat und ein KlimaTicket für ihre Arbeit im Sozial- oder Umweltbereich. Die Projektträger des FSJ profitieren von einer Bundesförderung in Höhe von 50 Prozent. Auch Gedenk-, Friedens- und Sozialdienste im Ausland werden vom Bund mit bis zu drei Millionen Euro pro Jahr gefördert.

Anspruch der Investitions-Unterstützung für weitere Bereiche im Katastrophenfall

Die Investitions-Unterstützung für Feuerwehren wird auf alle Einsatzorganisationen ausgeweitet, darunter Rotes Kreuz, Samariterbund, Malteser, Grünes Kreuz, Johanniter, Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung. Die Mittel werden für Notunterkünfte, Fahrzeuge, Feldküchen und Wasseraufbereitungsanlagen verwendet. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit im Katastrophenfall erhöht werden.

Bundesweite Service- und Kompetenzstelle für Ehrenamt 

Unter der Online-Plattform www.freiwillig-engagiert.at wird eine bundesweite Service- und Kompetenzstelle für freiwilliges Engagement geschaffen, die pro Jahr mit 300.000 Euro gefördert wird. Die Freiwilligenzentren in den Bundesländern erhalten künftig eine eigene Projektförderung in Höhe von einer Million Euro pro Jahr. Auch auf Bundesebene gibt es nun einen Staatspreis für freiwilliges Engagement, der erstmals im Dezember verliehen wird.

Weihnachts-Familienzuschuss für 4.039 Kinder in Wels-Land

Automatische Auszahlung von 100 Euro an über 53.000 Familien in Oberösterreich

Die Vorweihnachtszeit bedeutet für einkommensschwache Familien oft eine große Herausforderung. Angesichts gestiegenen Preise in diversen Produktgruppen haben Landeshauptmann Thomas Stelzer und Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer eine neuerliche treffsichere Unterstützung für Familien und Alleinerziehende beschlossen.

5.468 Familien mit 10.083 in Wels-Land und -Stadt erhalten Weihnachts-Familienzuschuss

Gerade in diesen Tagen werden an 2.240 Familien in Wels-Land (mit 4.039 Kinder) und 3.228 Familien in Wels-Stadt (mit 6.044 Kindern) je Kind automatisch 100 Euro ausbezahlt.

Stadtparteiobfrau Abg.z.BR Alexandra Platzer (ab Jänner 2024 Landtagsabgeordnete) und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger informieren darüber, dass 10.083 Kinder in der Region Wels mit je 100 Euro automatisch unterstützt werden.

„Der Betrag wird ohne Antragstellung an jene Familien ausbezahlt, die bis Ende November einen Energiekostenzuschuss, Wohnbeihilfe oder den Wohn- und Energiekostenbonus beantragt haben. Das Haushaltseinkommen liegt unter 65.000 Euro brutto.“, informieren die regionalen Abgeordneten Klaus Lindinger (Wels-Land) und Alexandra Platzer (Wels-Stadt).  „Damit hilft das Land Oberösterreich gezielt jenen, die die Teuerung besonders spüren. Als Volkspartei sind wir die verlässliche Kraft für die Menschen!“, so die beiden Abgeordneten weiter.

Klaus Lindinger und Alexandra Platzer

Zur automatischen Auszahlung herangezogen wird die lt. Zentralen Melderegister aktuelle Anzahl an Kindern (unter 18 Jahren) in Haushalten, die in diesem Jahr bereits eine der folgenden Leistungen des Landes bezogen haben:

„Noch einmal helfen wir speziell Familien und Alleinerziehenden mit Kindern, denn besonders die Advent- und Weihnachtszeit ist für Familien mit Kosten verbunden. Hier wollen wir mit dem Weihnachts-Familienzuschuss in der Höhe von 100 Euro je Kind treffsicher und verlässlich unterstützen.“, sagt Sozial-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

Wolfgang Hattmansdorfer, Soziallandesrat OÖ
  • Bezieher/innen des Oö. Wohn- und Energiekostenbonus
  • Bezieher/innen von Wohnbeihilfe in mind. 1 Monat zwischen April und August 2023
  • Bezieher/innen des Oö. Energiekostenzuschusses

Sicherer Schulweg für unsere Kinder

Besserer Tarif für Busunternehmen hilft den Gemeinden

Der Schulweg ist im ländlichen Raum wegen der Distanzen und mangelender öffentlicher Verkehrseinrichtungen oft herausfordernd. Nun sind für den Schülergelegenheitsverkehr 120,8 Million Euro für Klein- und Großbusse in ganz Österreich vorgesehen. Davon werden 22 Millionen Euro rückwirkend ab dem Schuljahr 2023/24 geltend gemacht. Dort wo kein Linienverkehr vorhanden ist, organisieren die Gemeinden entsprechende Verkehrsmittel, welche vom Bund finanziert werden. In Oberösterreich betrifft das rund 33.300 Schülerinnen und Schüler.

„In den letzten Jahren ist es für die Gemeinden – auch im Bezirk Wels-Land – immer schwieriger geworden, ein Busunternehmen für den Schülertransport zu finden oder sie bekamen sogar überhaupt kein Angebot. Daher bin ich froh, dass es gemeinsam mit unserer Familienministerin Susanne Raab gelungen ist, zusätzliche Mittel aufzustellen und die Tarife deutlich zu erhöhen!“, betont Klaus Lindinger. „Wie ich aus meinem Heimatbezirk weiß, hilft das den Gemeinden. Da und dort gibt es schon Gespräche mit Busunternehmen, um zukünftig wieder einen Schülergelegen-heitsverkehr anbieten zu können“, freut sich Lindinger.

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger und Alexandra Pumpfer begrüßen die höheren Mittel für den Schülergelegenheitsverkehr.
„Ländliche Regionen und damit unsere Gemeinden können durch die zusätzlichen Mitteln seitens Familienministern Raab wieder einfacher einen Schülergelegenheitsverkehr organisieren“, machen Klaus Lindinger und Alexandra Pumpfer, Geschäftsführerin und Inhaberin „Gollinger Personenbeförderung – Mietwagen- Kleinbusreisen“, deutlich.

Im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen ist mehr Geld für diese Schülerfreifahrt im Gelegenheitsverkehr fixiert.  Der regionale Abgeordnete Bgm. Klaus Lindinger begrüßt das ausdrücklich. Im Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen ist mehr Geld für diese Schülerfreifahrt im Gelegenheitsverkehr fixiert.

Anhebung der Tarife um sieben Prozent

Die Vergütungen pro Kilometer werden nach den Anhebungen in den letzten Jahren jetzt ein  weiteres Mal erhöht: Für das Schuljahr 2023/24 erfolgt eine Valorisierung der Tarife um 7 Prozent. Zusätzlich zu dieser Indexierung gibt es eine außerordentliche Anpassung im Ausmaß von 15 Millionen Euro. Familienministerin Susanne Raab stellt aus ihrem Ressort dafür über 120 Millionen Euro zur Verfügung.

„Um Kindern einen sicheren Weg von zu Hause in die Schule und wieder zurück zu ermöglichen, wenn Linienverkehrsmittel nicht oder nicht ausreichend vorhand sind, fördern wir ganz gezielt den Ausbau der Schülerfreifahrt im Gelegenheitsverkehr. Das kommt besonders den rund 95.000 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern, die in den ländlichen Regionen leben, zugute“, so die Ministerin.

Bundesministerin Susanne Raab

Ehrenamtshand aus Wels-Land

Wertschätzen, was freiwillig geleistet wird

Neben neuen gesetzlichen Grundlagen und Initiativen auf Bundes- und Landesebene hat auch die OÖVP Wels-Land eine wichtige Wertschätzung für freiwilligen Einsatz: „Die Ehrenamtshand aus Wels-Land“! Sie zeichnet jene Menschen aus, die oft im Verborgenen freiwillig arbeiten. Der Preis ist parteiunabhängig; nominierungsberechtigt sind die VP-Spitzenfunktionäre:innen im Bezirk. Bis Mitte 2024 werden bei einem gemeinsamen Abend hoffentlich viele „Ehrenamtshände“ in einem feierlichen Rahmen verliehen.

Österreich lebt vom Ehrenamt in den Vereinen. In über 120.000 Vereinen sind rund 3,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher aktiv. Das ist im Bezirk Wels-Land nicht anders. 720 Vereine sind registriert.

„Zusätzlich zu den behördlich erfassten Vereinen in Wels-Land gibt es freiwillig engagierte Persönlichkeiten, die vieles für unsere Gesellschaft leisten und wesentlich mehr tun als die Pflicht. Mit einem eigenen Preis ‚Die Ehrenamtshand aus Wels-Land‘ möchte die ÖVP des Bezirks die ehrenamtlich Tätigen – gerade die ‚hidden champions‘ wie beispielsweise jene Mütter, die immer die Fußball-Dressen waschen oder jene Freiwilligen, die ‚Essen auf Räder‘ ausfahren – wertschätzen!“, macht Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger auf den eigens ins Leben gerufenen Preis aufmerksam. „Der ‚Internationale Tag des Ehrenamts‘ am 5. Dezember ist der Startpunkt für unsere ‚Ehrenamtshand‘. Wir möchten die Hände reichen und auszeichnen!“, so Lindinger.

Klaus Lindinger
Landesrat Markus Achleitner, Abg.z.NR Klaus Lindinger
Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger präsentieren die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“. „Gerade jene, die oft ‚hinter den Kulissen’ arbeiten, wollen wir damit auszeichnen!“, machen Landesrat Achleitner und Abgeordneter Lindinger deutlich.

Die Ehrenamtshand aus Wels-Land

Der Bezirksparteivorstand der ÖVP Wels-Land hat die Kriterien so konzipiert, damit Vorstand wie auch Mitglieder gleichermaßen ausgezeichnet werden können. Darüber hinaus ist es genauso möglich, freiwillig engagierte Menschen, die in einer Gemeinde schlichtweg durch ihren Einsatz auffallen und ohne denen vieles nicht geschehen würde, die ‚Ehrenamtshand aus Wels-Land‘ überreichen zu können; Egal ob diese in der Katastrophenhilfe, im Sozial-, Sport- und Kulturbereich, im Dienst an der guten Sache, der Nachbarschaftshilfe und der Gemeinschaftspflege in den 24 Wels-Land-Gemeinden tätig sind.

Auf Vorschlag der Ortspartei entscheidet der Bezirksvorstand. Die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“ gibt es in den Kategorien Bronze, Silber oder Gold.

Ehrenamtshand aus Wels-Land, Diakonie-Werkstätte
Die „Ehrenamtshand aus Wels-Land“ ist jeweils ein Unikat und wird von den Beschäftigten der Diakoniewerkstätte Bad Wimsbach-Neydharting auch im Bezirk gefertigt.

Keine Wertung, sondern Wertschätzung

„Die einzelnen Kategorien werden nicht einmal vergeben, sondern durchaus öfter und auch mehrmals!“, macht Klaus Lindinger deutlich, dass es sich hier nicht um einen „Wertungspreis“ handelt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden die Preisträger gewürdigt. Bis Mitte 2024 sollen die jeweiligen Ehrenamtshände erstmals überreicht werden.

„Wir wollen die Heldinnen und Helden, die Tag für Tag mit ihren Händen Gutes für andere tun, vor den Vorhang holen und mit der ‚Ehrenamtshand‘ unsere Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken“, erklären Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: Ehrenamt trägt und bereichert alle Facetten unserer Gesellschaft

„Jede und jeder einzelne Ehrenamtliche ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Und mit der neuen Initiative der OÖVP Wels-Land, der Ehrenamts-Hand, wollen wir diese Menschen vor den Vorhang holen. Kein anderes Symbol eignet sich dafür besser als die Hand: eine Hand, die helfend zupackt; eine Hand, die stützt, aber auch motiviert; eine Hand, die zur Stelle ist, wenn Hilfe und Unterstützung notwendig ist“, erklärt Landesrat Achleitner im Rahmen der Präsentation der Initiative.

Landesrat Markus Achleitner
Klaus Lindinger, Andreas Stockinger, Markus Achleitner
„Diese gute Kultur des Ehrenamts soll auf Basis der neuen Ehrenamts-Strategie nicht nur gefördert, sondern auch weiter ausgebaut werden“, sagt Landesrat Markus Achleitner.
„One-Stop-Shop“ für Vereine – Servicestelle für Ehrenamtliche.

Tief verwurzelt in Oberösterreich – das Ehrenamt

In Oberösterreich werden pro Woche 2,8 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Das ehrenamtliche Engagement der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher liegt damit in Österreich und im internationalen Vergleich im Spitzenfeld. 60 Prozent unserer Landsleute engagieren sich in irgendeiner Form freiwillig und unentgeltlich für die Gemeinschaft – in einem Verein, einer Organisation oder in der Nachbarschaftshilfe. 22 Prozent der Oberösterreicher, die derzeit kein Ehrenamt ausüben, könnten sich eine ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen.

Neue Ehrenamts-Strategie in Ausarbeitung

Erst in ihrer Sitzung am Dienstag, 21. November, hat die OÖ. Landesregierung auf Antrag von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer die Erarbeitung einer neuen Ehrenamtsstrategie in Auftrag gegeben. Ihr Ziel: Die vielfältigen Aktivitäten, die in allen Bereichen Oberösterreichs bereits stattfinden, besser auf einander abzustimmen und neue, das Ehrenamt fördernde Strukturen und Maßnahmen zu entwickeln.

Verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen

Freiwilligenpauschale kommt

Ehrenamt muss immer Ehrenamt bleiben. Eine der wesentlichsten Neuerungen ist aber die Einführung einer gesetzlichen „Freiwilligenpauschale“. Aufwände (Kilometergeld u.a.) können zukünftig pauschal abgegolten werden. Gemeinnützige Vereine können ihren Mitgliedern die „kleine“ Pauschale in Höhe von 80 Euro pro Monat bzw. 1.000 Euro im Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen. Für mildtätige Organisationen gilt die „große“ Pauschale von 250 Euro im Monat bzw. 3.000 Euro im Jahr, die auch für Ausbildner und Übungsleiter in Vereinen vorgesehen ist.

Aufwertung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ)

Engagierte Jugendliche erhalten ab sofort bis zu 500 Euro Taschengeld pro Monat und ein KlimaTicket für ihre Arbeit im Sozial- oder Umweltbereich. Die Projektträger des FSJ profitieren von einer Bundesförderung in Höhe von 50 Prozent. Auch Gedenk-, Friedens- und Sozialdienste im Ausland werden vom Bund mit bis zu drei Millionen Euro pro Jahr gefördert.

Anspruch der Investitions-Unterstützung für weitere Bereiche im Katastrophenfall

Die Investitions-Unterstützung für Feuerwehren wird auf alle Einsatzorganisationen ausgeweitet, darunter Rotes Kreuz, Samariterbund, Malteser, Grünes Kreuz, Johanniter, Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung. Die Mittel werden für Notunterkünfte, Fahrzeuge, Feldküchen und Wasseraufbereitungsanlagen verwendet. Dadurch soll die Widerstandsfähigkeit im Katastrophenfall erhöht werden.

Bundesweite Service- und Kompetenzstelle für Ehrenamt

Unter der Online-Plattform www.freiwillig-engagiert.at wird eine bundesweite Service- und Kompetenzstelle für freiwilliges Engagement geschaffen, die pro Jahr mit 300.000 Euro gefördert wird. Die Freiwilligenzentren in den Bundesländern erhalten künftig eine eigene Projektförderung in Höhe von einer Million Euro pro Jahr. Auch auf Bundesebene gibt es nun einen Staatspreis für freiwilliges Engagement, der erstmals im Dezember verliehen wird.

„Die vielen Leistungen unserer Vereine und Organisationen in den verschiedensten Lebensbereichen sind von unbezahlbarem Wert. Selbst bin ich beim Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr Fischlham engagiert. Ich weiß genau, was ehrenamtlich geleistet wird und was fehlen würde, wenn das nicht mehr der Fall wäre. Der freiwillige Einsatz ist eine kostbare Säule für unser Zusammenleben und die Gesellschaft – gerade auch im ländlichen Raum“, so Klaus Lindinger.

Ausgeweitete Spendenabsetzbarkeit

„Auch die von der Bundesregierung beschlossene Ausweitung der Spendenabsetzbarkeit bedeutet einen Rückenwind für das Ehrenamt: Die Spendenabsetzbarkeit wird auf den gesamten gemeinnützigen Bereich ausgeweitet. Jeder Verein und jede Körperschaft hat mit 1. Jänner 2024 die Möglichkeit, vom Finanzamt einen Spendenabzugsbescheid zu bekommen, um auf die Liste der spendenbegünstigten Einrichtungen aufgenommen zu werden, wenn sie Formalkriterien der Gemeinnützigkeit erfüllt“, verweist Landesrat Markus Achleitner auf die Verbesserungen.

Die nun nach 15 Jahren erstmals erfolgte Ausweitung der Absetzbarkeit betrifft besonders die Bereiche für Spenden in Bildung, Sport sowie Kunst & Kultur: Beispielsweise können Sport- und Bildungsvereine ab dem nächsten Jahr einen Antrag stellen und als spendenbegünstigte Einrichtung aufgenommen werden. Für Kunst und Kultur werden Erleichterungen in der Verwaltung geschaffen.

Bisher wurden vom gesamten Spendenvolumen von rund 900 Millionen Euro in den vergangenen Jahren rund 13-14 % steuerlich abgesetzt. Somit ersparten sich die Steuerzahler bisher durch die Möglichkeit der Spendenabsetzbarkeit pro Jahr mehr als 100 Mio. Euro. Von den Erleichterungen profitieren alle – Spender wie Vereine.

Seniorenhaus Gunskirchen: Arbeiten mit und für die ältere Generation

„Nah bei der Pflege“

Dienstbeginn ist 7:00 Uhr. Klaus Lindinger wird von Heimleiterin Angelika Krallinger sogleich in Empfang genommen, damit er einen ersten Eindruck vom Seniorenhaus Gunskirchen bekommt. Dann geht es in entsprechender Kleidung von Zimmer zu Zimmer, um gemeinsam mit Pfleger Mario für die Bewohnerinnen und Bewohner all‘ das zu machen, was sie brauchen. Dazu zählen unter anderem Körperpflege, Stützstrümpfe anziehen, zum Tisch sitzen und Frühstück servieren, manchmal auch beim Essen helfen, bei Bedarf Verbände kontrollieren und nebenbei mit den älteren Menschen immer reden.

Klaus Lindinger, Seniorenhaus Gunskirchen
Richtiges Anziehen der Stützstrümpfe erfordert ein bisschen Übung.

„Auch wenn ich mit meinen 90-jährigen Großeltern in einem Haus lebe, ist meine bisherige Erfahrung im Pflegebereich gleich Null. Mir ist es wichtig, noch bessere Einblicke in verschiedene Berufe zu bekommen. Gerade der Pflegebereich wird kontrovers diskutiert. Meine Erlebnisse im Seniorenhaus Gunskirchen sowie der intensive Austausch mit dem Personal zeigen mir, dass hier sehr viel geleistet wird. Dabei ist es egal in welchem Bereich von Pflege über Reinigung bis zur Wäscherei und in der Küche!“, fasst Klaus Lindinger seinen Eindruck nach einem halben Tag Mitarbeit zusammen.

Klaus Lindinger

Profis und Ehrenamtliche arbeiten gemeinsam

Das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigt klar, dass Pflege seitens Gesellschaft und Politik ohnehin ganzheitlich betrachtet werden muss.

„Wie bei einem Uhrwerk müssen alle Räder ineinandergreifen, damit eine optimale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner möglich ist. Hier im Seniorenhaus Gunskirchen habe ich genau das erlebt: Motiviert von einer engagierten Heimleiterin arbeiten in Summe 110 Köpfe dafür, dass es 75 pflegebedürftigen Menschen gut geht!“, betont Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Unterstützt von einem Pool mit rund 35 Ehrenamtlichen wird noch mehr Förderung und Angebot möglich.

Seniorenhaus Gunskirchen, Klaus Lindinger
„Vielen Dank dafür, dass ich heute bei euch arbeiten durfte und den regen Austausch“, betont Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Welche Herausforderungen hat das Personal bei der Diskussion mit Klaus Lindinger angesprochen?

Grundsätzlich sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen immer auf den Prüfstand gestellt werden, ob dadurch tatsächlich mehr Unterstützung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ankommt. Der Pflegeschlüssel muss immer gut durchdacht werden.

„Gerade hier sehe ich schon einen Hebel: Der Bund regelt sozusagen das ‚große Ganze‘, die Länder machen die Details. Wir würden uns wünschen, den Pflegebereich ‚größer‘ anzuschauen. Aus den derzeit neun verschiedenen Systemen könnte von überall das Beste genommen und so eine österreichweite eindeutige Regelung getroffen werden!“, sieht bespielweise Angelika Krallinger Potential bei den gesetzlichen Vorgaben.

Angelika Krallinger, Heimleiterin
Seniorenhaus Gunskirchen, Heimleiterin Angelika Krallinger
Angelika Krallinger und Teammitglieder aus allen Bereichen des Seniorenhauses Gunskirchen nutzen die Gelegenheit zum Austausch mit Klaus Lindinger.

Der Zugang zur Pflegeausbildung ohne Matura muss weiterhin möglich sein. Viele Zivildiener merken bei ihrem neunmonatigen Freiwilligendienst, dass ihnen der Pflegebereich gefällt. Sie sollen dann auch die Chance haben, sich beruflich zu verändern.

Der Ideen und Anregungen kamen noch viel mehr.

„Genau aus diesem Grund habe ich die Aktion ‚Nah bei de Leit‘ gestartet. Durch meine Aufgaben als Abgeordneter, Bürgermeister und auch Bezirksparteiobmann bin ich generell schon viel bei den Menschen. Doch mir ist es wichtig, genau hinzuschauen und so einen noch besseren Ein- und Überblick zu bekommen, was sie beschäftigt“, erklärt Klaus Lindinger seine Motivation für ‚Nah bei de Leit‘.

Klaus Lindinger

Nah bei de Leit

Die Aktion „Nah bei de Leit“ ist soeben gestartet. In den nächsten Wochen und Monaten wird Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger in der gesamten Region unterwegs sein. Ein Schülerlotsendienst in Sattledt am frühen Morgen war der Startpunkt. Ein Schnuppertag beim Roten Kreuz sowie ein Vormittag in einer Kinderbetreuungseinrichtung sind in Planung.

Wir setzen uns für eine positive Zukunft der Bauern ein

Im Rahmen der Budgetdebatte des Nationalrates nahm Abgeordneter Klaus Lindinger zum Agrarbudget Stellung.

In harten Verhandlungen mit der Europäischen Union ist es Bundesminister Norbert Totschnig gelungen, dass in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die Gelder gestiegen sind. Bauern haben damit Zukunft.

„Und mit dem Impulsprogramm für die Landwirtschaft kommen zusätzliche Gelder bei den bäuerlichen Betrieben an“, betonte Abgeordneter Klaus Lindinger in der Budgetdebatte „Landwirtschaft“ im Plenum des Nationalrates.

Klaus Lindinger

Besonders ging Lindinger dabei auf die Förderungen für Junglandwirte ein:

„Wir sorgen dafür, dass junge bäuerliche Betriebsübernehmer wieder eine Perspektive haben!“

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger informiert zum Budget für die Bäuerinnen und Bauern.
Engagierte Interessensvertretung merkt man am Budget, das bei den Bäuerinnen und Bauern unter anderem durch Impulsprogramme ankommt.

Junge Bäuerinnen und Bauern haben Perspektiven

Österreich hat in der EU den größten Anteil an Junglandwirten. Mehr als 10 Prozent der Bäuerinnen und Bauern in Österreich sind jünger als 35 Jahre. Betrachtet man nur die landwirtschaftlichen Betriebe, waren im Jahr 2020 23,3 Prozent der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter jünger als 40 Jahre. 13,2 Millionen Euro gingen 2022 im Rahmen von Direktzahlungen durch die Junglandwirte-Förderung „Top up“ an die 8.787 Jungbäuerinnen und Jungbauern. 15,14 Millionen Euro wurden in diesem Jahr zudem als Existenzgründungsbeihilfen an über 1.000 Junglandwirte ausbezahlt.

„Während sich andere Parteien, wenn es um das Wohl der Bäuerinnen und Bauern geht, gerne wegducken, setzen wir uns für eine positive Zukunft der Bäuerinnen und Bauern ein“, so Lindinger. 

Klaus Lindinger macht deutlich, wer wirklich die Interessen der Landwirtschaft in den gesetzgebenden Gremien vertritt!