Die Gemeinsame Agrarpolitik muss sicher weiterentwickeln!

Klaus Lindinger warnt vor Rückentwicklung durch Kürzungen in der neuen GAP-Periode

Die Vorschläge der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 bedeuten für den ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger nichts Gutes. „Vor allem die vorgesehenen Kürzungen um rund 82 Millionen Euro in der zweiten Säule, der ländlichen Entwicklung, dem Herzstück unserer heimischen Landwirtschaft würden doppelt schmerzen“, warnte Lindinger in seiner Plenarrede am 16. Mai. “Das käme der Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben generell aber auch dem Ausstieg der Betriebe aus dem Agrarumweltprogramm gleich!” Dass das negative Auswirkungen beim sorgsamen Umgang mit der Natur hat, liegt auf der Hand.

Evolution der GAP, nicht Revolution!

Für Lindinger lautet die Devise „Evolution statt Revolution“: „Wir werden auf allen Ebenen für eine Weiterentwicklung der GAP und für Planungssicherung für unsere bäuerlichen Betriebe kämpfen. Mehr Leistung und weniger Geld ist für uns nicht akzeptabel“, fordert der ÖVP-Abgeordnete den Erhalt von ÖPUL, Invest-Förderung, die Ausgleichszulage für benachteiligte- & Bergbauernbetriebe und die Junglandwirte-Förderung. „Österreich ist in der EU-Spitzenreiter bei den Jungübernehmern von bäuerlichen Betrieben. Darauf können wir stolz sein und das soll auch so bleiben.“

Planungssicherheit für die Landwirtschaft ist ein Gebot der Stunde

Neben Vereinfachungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung sieht Lindinger aber auch die Notwendigkeit der Planungssicherheit. „Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen für Lebensmittel mit höchster Qualität und decken den täglichen Tisch. Sie kümmern sich um unsere wunderschöne Landschaft, was einen florierenden Tourismus zur Folge hat und damit auch die Arbeitsplätze, vor allem im Ländlichen Raum, sicherstellt. Dies gilt es zu erhalten und weiterzuentwickeln“, dankte Lindinger „allen, die dafür einen Beitrag leisten.“

Änderungen im Anerbenrecht erleichtern Hofübernahmen

Langjährige Forderungen des Bauernbundes im Nationalrat umgesetzt

Klaus Lindinger ist überzeugt, dass die Novelle viele Hofübernahmen erleichtert.

Ziel des Anerbenrechts ist es, eine Zersplitterung bäuerlichen Grundbesitzes zu verhindern. „Die gesetzlichen Grundlagen dafür wurden aber seit 30 Jahren nicht an die modernen Gegebenheiten angepasst“, ist ÖVP-Abgeordneter und Junglandwirt Klaus Lindinger erfreut über die Novellierung im Plenum des Nationalrates. Neben den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ haben auch SPÖ und Neos der Gesetzesänderung zugestimmt.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit Novelle berücksichtigt

Die Senkung der Erbhof-Untergrenze trägt laut dem ÖVP-Abgeordneten auch den veränderteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Vielfalt der Betriebe Rechnung. Die Mehrheit der bäuerlichen Betriebe in Österreich wird im Nebenerwerb geführt, da sie vom land- oder forstwirtschaftlichem Ertrag allein nicht mehr leben können. „Nun werden diese Erb-Betriebe, die oft seit über hunderte Jahren von Familien bewirtschaftet werden, vor einer Zerschlagung bzw. Auflösung durch Erbteilung geschützt“, begründet Lindinger die notwendige Änderung zum Erhalt einer flächen-deckenden und intakten Land- und Forstwirtschaft in Österreich.

Forderungen von Bauernbund und Jungbauern umgesetzt

Diese Sonderform des Erbrechts, das sog. Anerbenrecht umfasst alle gesetzlichen Bestimmungen, die den ungeteilten Übergang eines Bauernguts – eines sogenannten Erbhofs auf einen von mehreren Miterben – den Anerben gewährleisten. „Mit der Neu-Definition des Erbhofes, nämlich dass dieser künftig nur mehr so viel Ertrag abwerfen muss, um eine (statt bisher zwei) erwachsene Person(en) zu erhalten, kommt es vor allem für Jungbäuerinnen und Jungbauern zu wesentlichen Erleichterungen“, ist Lindinger überzeugt.

Vor allem zwei wesentliche Forderungen, die Bauernbund und Jungbauern in den letzten Jahren immer wieder einmahnten, konnten nun umgesetzt werden. Zum einen wurden erstmals auch die Forstbetriebe im Anerbengesetz verankert und zum anderen kommt es endlich zur nötigen Anpassung der Ertragsgrenzen für einen Erbhof.

Zwei „runde“ Bürgermeister

Johann Stürzlinger und Josef Sturmair feierten ihren 60er

Wels-Land. Jeweils eine große Gästeschar gratulierte den Bürgermeistern der Marktgemeinden Offenhausen und Gunskirchen – Johann Stürzlinger und Josef Sturmair. Beide feierten in kurzen Abständen ihren 60. Geburtstag.

Glückwünsche des Bezirks

Bei den feierlichen Anlässen stellten sich auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden und Bürgermeistersprecher Andreas Stockinger sowie die ÖVP Wels-Land als Gratulanten ein. Den Jubilaren wünschten sie von Herzen alles Gute, dankten für die gute, freundschaftliche Zusammenarbeit und freuen sich darauf, weiter viele gemeinsame Projekte in der Region umzusetzen.

Bürgermeister Johann Stürzlinger (4.v.re.) freute sich sehr, dass zu seinem „Runden“ die Amtskollegen und Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (1.v.re.) Zeit hatten. Aber bei „150-Jahre-Hans-Stürzlinger“ – der 90-jährige Hans (4.v.l.)  war ja auch live dabei – ist das doch selbstverständlich!

Der eigentliche Geburtstag von Bürgermeister Johann Stürzlinger ist der 29. März. Doch er lud gemeinsam mit seinem Vater, der genau heute – also am 17. April – seinen 90er feiert, am vergangenen Samstag ins Gasthof Lauber ein. So feierten die zahlreichen Gäste „150-Jahre-Hans-Stürzlinger“.

Seit Herbst 2015 führt Bürgermeister Johann Stürzlinger die Geschicke der Marktgemeinde Offenhausen. Dem Gemeinderat gehörte er bereits seit 1997 an, wo er gleich als Gemeindevorstand und Fraktionsobmann Verantwortung übernahm. So wie sein Vater ist auch er gerne sportlich unterwegs. Die drei Kinder von Johann und Gertrude Stürzlinger hoben das umfassende Interesse ihres Vaters an Zeitschriften und Büchern hervor.

“Gunskirchen im Mittelpunkt” – jedenfalls zum 60er von Josef Sturmair

Die Wertschätzung für Josef Sturmair (8.v.re.) seiner Bürgermeisterkollegen – egal ob aktiv oder außer Dienst –zeigte ihre starke Präsenz zum 60er, die auch Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger bei seinen Glückwünschen im Namen der ÖVP Wels-Land ausdrückte.

Bürgermeister Josef Sturmair, geboren am 13.04.1959, kann heuer im Oktober sein zehnjähriges Amtsjubiläum feiern. Bereits seit 1989 vertrat er die Interessen der Bevölkerung im Gemeinderat. Von 1997 bis 2009 war er Vizebürgermeister der Marktgemeinde Gunskirchen. Rosen streuten ihm nicht nur die zahlreichen Gäste. Sein Vorvorgänger als Bürgermeister, LAbg.a.D. Werner Zimmerberger, betonte in seiner Laudatio besonders, dass Josef Sturmair stets verbindend und lösungsorientiert sei sowie als ausgewiesener Familienmensch stets die Kraft daheim tanke.

Winzig: „Interessen unseres Landes und unserer Regionen in Europa bestmöglich vertreten“


Stadtparteiobmann LAbg. Peter Csar (v.li.), Generalsekretär NR Karl Nehammer, Abg. z. NR Angelika Winzig, Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger arbeiten für eine starke Vertretung der Region im EU-Parlament. (Foto: positive pictures)

Bezirke Wels-Land und Wels-Stadt unterstützen

Wels. Seit Österreich Mitglied in der EU ist – also seit 1995 – gehörte Dr. Paul Rübig dem EU Parlament an. „Einen Vertreter aus der Region im EU Parlament zu haben, war in den letzten 23 Jahren wichtig. Mit Abg. z. NR Dr. Angelika Winzig hat die OÖVP wieder eine hervorragende Kandidatin an die Spitze gestellt, die unsere uneingeschränkte Unterstützung hat!“, betont Stadtparteiobmann LAbg. Dr. Peter Csar.

Oberösterreich und seine Regionen profitieren als Wirtschaftsmotor der Republik, Exportbundesland Nummer 1 und Land der vielen hochwertigen Arbeitsplätze besonders vom Wirtschaftsraum Europa. Gerade die Bezirke Wels-Land und Wels-Stadt spielen dabei eine zentrale Rolle als wirtschafts- und tourismusstarker Standort.

„Ich kenne und schätze Angelika Winzig als Kollegin im Nationalrat. Nicht nur als Budgetsprecherin hat sie gezeigt, dass sie klar Grundsätze vertritt. Doch steht nicht nur die Wirtschaft für unsere Region im Vordergrund. Die stetige Weiterentwicklung des Ländlichen Raums ist Angelika und mir ein persönliches Anliegen!“, erklärt Bezirksparteiobmann NR Ing. Klaus Lindinger, BSc.

Angelika Winzig hat sich zum Ziel gesetzt, die Anliegen aus OÖ und seiner Regionen bestmöglich zu vertreten.

Für folgende oberösterreichische Interessen setzt sich Angelika Winzig besonders ein:

  • Der Wirtschaftsstandort OÖ darf nicht durch überbordende EU-Auflagen gefährdet werden. Betriebe dürfen nicht vertrieben werden und Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt werden.
  • Kein Atommüllendlager an der oberösterreichischen Grenze: konsequentes Vorgehen gegen die Subventionen von Atomstrom und voller Einsatz für einen vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie in Europa
  • Schutz für unsere bäuerliche Landwirtschaft: Die Agrarpolitik muss ein zentraler Politikbereich der EU bleiben und Familienbetriebe dabei einen besonderen Fokus bekommen. Unsere Bauern müssen selbst über ihren Grund und Boden bestimmen können. Das Selbstbestimmungsrecht über die Gentechnikfreiheit darf nicht angetastet werden. Unsere hohe Qualität in OÖ muss geschützt bleiben.
  • Schutz des ländlichen Raums und Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe: Beibehaltung der Regionalförderungen und aktive Schwerpunktsetzung für die Landgemeinden in EU-Programmen.
  • Sicherheit und Freiheit in Oberösterreich und Europa können nur gewährleistet werden, wenn die EU-Außengrenzen geschützt sind. Deshalb braucht es vollen Einsatz zur Verhinderung illegaler Migration, Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus und Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Korruption.
  • Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Welt: Mehr Fokus auf Innovation, Forschung und Wirtschaft, um Europa zu einer Region der Chancen und des Wachstums zu machen, von denen auch Oberösterreich profitiert.

Bei der EU-Wahl am 26. Mai geht es um die Entscheidung, ob Oberösterreich und seine Regionen in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament vertreten sein werden.

Endlich Planungssicherheit für die bäuerlichen Betriebe

“Die Saisonnierkontingent-Verordnung ist ein wichtiger Schritt, damit die Landwirte Planungssicherheit bekommen!”, freut sich Klaus Lindinger über die Einigung.

„Es ist ein richtiger und notwendiger Schritt, den wir seit langem fordern“, begrüßt der oberösterreichische Abgeordnete Klaus Lindinger die geplante Saisonierskontingent-Verordnung. Diese ist nun in Begutachtung. Voraussichtlich kann sie vor dem Sommer wirksam werden. „Die Erhöhung der Saisoniers-Arbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft sowie zusätzlicher Erntehelfer bringt endlich Planungssicherheit für das heurige Jahr“, weist Lindinger auf zahlreiche Betriebe im Hausruckviertel hin. „Vor allem die Betriebe im Eferdinger Becken werden damit spürbar entlastet.“

Neben dem Tourismus gibt es auch in der Land- und Forstwirtschaft arbeitsintensivere Erntezeiten. Etwa muss nach den immensen Schäden durch den Borkenkäfer in den Wäldern rasch gehandelt werden. Die Flexibilität für die Bäuerinnen und Bauern wird durch die Verordnung stark erhöht. Alle Kontingente steigen um 4,5 Prozent. Die Berechnung erfolgt zu einem Jahres- und nicht Monatsstichtag. „Saisonarbeitsspitzen können nun mit dem Mehrbedarf an Arbeitskräften gedeckt werden. In weniger intensiven Zeiten wird wieder abgebaut“, bedankt sich Lindinger bei den Ministerinnen für Soziales und Nachhaltigkeit für ihr rasches Einlenken.

Vizebürgermeister Johann Knoll gibt den Takt in der ÖVP Schleißheim vor.

Nach knapp 28 Jahren übergibt Bürgermeister Manfred Zauner die Funktion des Gemeindeparteiobmanns in jüngere Hände.

Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (re.) gratulierte und dankte dem neu gewählten Gemeindeparteivorstand Gerhard Baur (v.li.), Clemens Felbermayr, Jörg Pfaffenzeller, Elisabeth Höllhuber, Vzbgm. Johann Knoll, Helmut Hobl und
Regina Pointinger.

Schleißheim. Am 4. April wählten im Rahmen des Gemeindeparteitages die Mitglieder der ÖVP Schleißheim Vzbgm. Mag. Johann Knoll zu ihrem Obmann. In geheimer Wahl bekam er 100 % der Stimmen. Auch das Team freute sich über das klare Votum.

Seit 3. Juli 1991 – also knappe 28 Jahre – führte Bgm. Ing. Manfred Zauner die Ortspartei in Schleißheim. Sein Nachfolger in dieser Funktion dankte ihm herzlich für das unermüdliche Engagement, ganz besonders für die stetige Weiterentwicklung der Gemeinde.

Johann Knoll dankte dem langjährigen Gemeindeparteiobmann Manfred Zauner für seinen Einsatz.

„Seit 2015 kann ich als Vizebürgermeister aktiv mitgestalten. Ich danke meinem Team für das große Vertrauen. Die Aufgabe macht mir eine große Freude“, betont der frisch gewählte Gemeindeparteiobmann Johann Knoll.

Als weitere Mitglieder des Gemeindeparteivorstandes wurden gewählt:
Gemeindeparteiobmann-Stv.: GR Mag. Jörg Pfaffenzeller, GV Ing. Helmut Hobl
Finanzreferentin: Elisabeth Höllhuber
Organisationsreferent: GR Hannes Schmidtbauer
Pressereferentin: Mag.a Regina Pointinger
Finanzprüfer: DI Gerhard Baur, BSc; Clemens Felbermayr

So wie der Gemeindeparteitag perfekt musikalisch umrahmt war, so wird zukünftig auch das Team der ÖVP Schleißheim stimmig agieren, um die Gemeinde noch lebenswerter zu gestalten.

Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger gratulierte Gemeindeparteiobmann Vzbgm. Johann Knoll herzlich zur einstimmigen Wahl.

Zur Person Johann Knoll:
Der 34-jährige verheiratete Johann Knoll ist Lehrer für Geographie und Wirtschaftskunde sowie Sport im Gymnasium Dachsberg. Als begeisterter Schlagwerker ist er beim Musikverein Schleißheim engagiert. Seit 1.9.2012 gehört er dem Gemeinderat an. Seit 19.11.2015 ist er Vizebürgermeister der Gemeinde.

„Importieren wir nicht die Landwirtschaft, die wir in Österreich nicht haben wollen“

Nationalrat beschloss Unterstützung für Landwirte am regionalen, nationalen und internationalen Markt

“Importieren wir nicht die Landwirtschaft, die wir in Österreich nicht wollen!”, appelliert NR Klaus Lindinger.

„Das Bewusstsein der Menschen ist gestiegen, wenn es um hochqualitative und regional produzierte Lebensmittel unter höchsten Standards im Tier- und Pflanzenschutz geht“, stellt ÖVP-Abgeordneter und Mitglied des Landwirtschaftsausschusses Klaus Lindinger erfreut fest. „Das müssen wir nutzen!“ Am 28. März beschloss der Nationalrat mit den Stimmen aller Fraktionen außer der Liste „Jetzt“  einen Entschließungsantrag zur Unterstützung der Landwirte am regionalen, nationalen und internationalen Markt.

Die Landwirtschaft sei ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor wies Lindinger in seinem Debattenbeitrag darauf hin, dass sich die Exportzahlen seit dem EU-Beitritt 1995 bis 2018 fast verzehnfacht haben. „Der Grund ist, dass die österreichischen Lebensmittel hinsichtlich der Qualität einzigartig sind. Das wissen nicht nur die Österreicherinnen und Österreicher, das wissen auch die Menschen in anderen Ländern. Achten wir doch darauf, dass wir durch die Rahmenbedingungen nicht jene Landwirtschaft importieren, die wir in Österreich nicht haben wollen!“

Mehrkosten bei Gentechnikfreiheit abdecken!

Als einziger „Schweinebauer“ im Nationalrat ging Lindinger in der Debatte auch auf die Forderung von SPÖ-Gewerkschafter nach einer 100-prozentigen Gentechnikfreiheit beim AMA-Gütesiegel ein. „Wir Schweinebauern sind gesprächsbereit, aber zum einen müssen die Mehrkosten in der Produktion abgedeckt sein und zum anderen muss der Konsument auch zu diesen Produkten greifen“, fordert Lindinger von SPÖ und Gewerkschaft ein gemeinsames Auftreten für Konsumpatriotismus und für regionale Lebensmittel. „Sie haben es in der Hand, in den Kantinen der Betriebe dafür zu sorgen, dass dort regionale Lebensmittel vorhanden sind. Arbeiten Sie mit uns für eine flächendeckende Landwirtschaft in Österreich im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten und für unsere Bäuerinnen und Bauern!“

Der sorgsame Umgang mit Grund und Boden ist für die Landwirte selbstverständlich.

Die Europäische Union berührt uns überall

Das Interesse der vierten Klassen an den EU-Ausführungen war groß. So freute es Klaus Lindinger noch mehr, dass er an seiner früheren Schule kurz in die Rolle des „Lehrers“ schlüpfen durfte.

Steinerkirchen an der Traun. Auf Einladung der Geschichte- und Geographielehrkräfte besuchte Abg. z. NR Klaus Lindinger die vierten Klassen der NMS Steinerkirchen an der Traun. Unter dem Motto „Die EU macht Schule“ informierte der Abgeordnete die Jugendlichen über die Institutionen, die Mitgliedsländer, die Aufgaben und die Beschlussfassung der EU. Besonders strich Klaus Lindinger den Gründungsgedanken hervor. „1957 entstand mit den ‚Römer Verträgen‘ die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft der sechs Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande. Die wirtschaftliche Verflechtung sollte den Frieden zwischen diesen Ländern unterstützen bzw. sichern!“, betonte er. „Es war also ein zutiefst politischer Gedanke, die EU zu gründen!“

Maßgebliche Errungenschaften sind Fixierung der Klimaziele, Energiesparen, Lebensmittel mit einem extrem hohen Produktionsstandard, Einführung des Euro, Reisefreiheit, europaweiter Besuch von Bildungseinrichtungen und damit Anerkennung der Ausbildung und vieles mehr.

Einheitliches Auftreten europäischer Länder

Ein wichtiger Aspekt der EU ist, dass Europa im weltweiten Geschehen einheitlicher auftreten kann. Gegenüber den bevölkerungsreichen Ländern wie USA, China oder Indien haben kleinere Länder geringe oder sogar keine Bedeutung. Die derzeit 28 Mitgliedsländer der EU haben knapp 510 Millionen Einwohner. Im Vergleich dazu: China hat rund 1.370 oder Indien 1.250 Millionen Einwohner.

Die anschließende Fragerunde zeigte, dass in den Köpfen der Jugendlichen die Europäische Union fest verankert ist. Allerdings waren die positiven Effekte und Auswirkungen der EU nicht bei allen so präsent. „Die EU muss wieder mehr zu den Menschen gebracht werden,“ ist Klaus Lindinger überzeugt. „Darum bin ich sehr froh, dass mir meine ehemaligen Pädagogen die Möglichkeit einräumten, den vierten Klassen die EU vorzustellen!“, dankte der Abgeordnete den Lehrkräften. Gleichzeitig ermunterte er die Schüler, sich ehrenamtlich in den Vereinen zu engagieren, weil das ebenso den Zusammenhalt und den lebendigen ländlichen Raum stärkt.

Mehr Partnerschaft für neue Perspektiven

Der Chefkoch bei ACH (2.v.li.) in Fischlham genoss das frische Beugerl, welches ihm Franz Haider (1.v.li.), Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (2.v.re.) und Stefan Wimmer (1.v.re.) mit den Informationen zur AK-Wahl überreichten.

Wels-Land. Der Versand der Unterlagen an die Briefwählerinnen und Briefwähler markierte den Start für die Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich. Anlass genug, dass das Team der Liste 2 „ÖAAB-FCG“ in Wels-Land einmal mehr bei den Betrieben präsent war.  Im Rahmen eines Aktionstages informierte es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die AK-Wahl und motivierte zur Stimmabgabe. Dabei warb das Team auch kräftig um die Unterstützung der gemeinsamen Liste des OÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB und der Fraktion Christlicher Gewerkschafter.

Entlastungen für Arbeitnehmer

“Der Nationalrat hat im Vorjahr eine Reihe positiver Maßnahmen für Arbeitnehmer/innen und ihre Familien umgesetzt. Dazu zählen etwa der FamilienbonusPlus, die Senkung es Arbeitslosenversicherungsbeitrages für unter Einkommensbezieher/innen oder das kräftige Plus für kleine und mittlere Pensionisten/innen”, erwähnte Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger drei der zahlreichen Maßnahmen.

„ÖAAB und FCG kämpfen für eine menschliche Arbeitswelt, in der sich Leistung lohnt und die sozial ausgewogen ist. Dabei setzen wir auf einen fairen Interessensausgleich und eine ehrliche Partnerschaft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern – den Klassenkampf lehnen wir ganz klar ab“, so AK-Wahl-Bezirksspitzenkandidat ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider, der seit 2014 Arbeiterkammerrat ist. Somit weiß er aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine gestärkte Opposition für die Arbeiterkammer ist.

Briefwahl gestartet

„Briefwähler bekommen bereits Anfang März die Wahlunterlagen per Post nach Hause geschickt. Sie können sofort nach Erhalt wählen, in dem sie die ausgefüllten Briefwahl-Unterlagen am Postweg zurückschicken. Jeder Postkasten wird zur Wahlurne. Die Briefwahl-Stimme muss bis spätestens 1. April bei der AK eintreffen“, informiert Franz Haider. Darüber hinaus sind in den meisten größeren Unternehmen Betriebswahlsprengel eingerichtet. Beschäftigte in diesen Betrieben wählen dann an ausgewählten Tagen zwischen 19. März und 1. April direkt in ihrem Betrieb.

WEBTIPP

Die AK hat ein offizielles Online-Wahlservice eingerichtet. Auf www.webservices.ak-ooe.at/ak-wahl/ kann man überprüfen, ob man wahlberechtigt, Brief- oder Betriebswähler ist. Man erfährt hier auch die genauen Wahlzeiten im Betrieb. Mehr zu den Kandidaten und dem Einsatz des Teams ÖAAB-FCG findet man online auf www.team-oeaab-fcg.at.

Das Gespräch mit den Arbeitnehmer/innen ist Franz Haider und Klaus Lindinger wichtig.

„Regional erfolgreich in den Social Networks“

NR Klaus Lindinger (v.li.), Bgm. Thomas Steinerberger und WB-Obfrau Alexandra Pumpfer interessierten sich für die Tipps von Alexander Hölzl. (Foto: Visual Kings)

Steinerkirchen an der Traun. Im Gasthaus D‘ Sunn Leitn fanden sich kürzlich über 20 Mitglieder des Wirtschaftsbundes Steinerkirchen/Fischlham ein. WB-Obfrau Alexandra Pumpfer lud den bekannten Leondinger Medienprofi Alexander Hölzl zum ausgebuchten Vortrag zu effektivem Social Media Marketing für regionale Unternehmen ein.

Hölzl, der bereits seit 2001 seine Multimedia Agentur und Filmproduktionsfirma Visual Kings Media erfolgreich in Leonding betreibt, sprach über das immer wichtig werdende Potential moderner Marketingkanäle, die “Do’s and Don’ts” in den Social
Networks, und zeigte anhand von realen Beispielen, warum Social Media ohne unabhängige statistische Auswertung (z.B. mithilfe des Tools „Fanpage Karma“) nicht effektiv sein kann. Hölzl ist einer der wenigen echten zertifizierten Filmproduzenten Österreichs. (www.visualkings.at | www.facebook.com/VisualKings).
Die Anwesenden waren sehr interessiert, stellten viele Fragen und ließen anschließend ihre eigenen Facebook-Seiten mit dem Statistik-Tool analysieren. Der Abend klang bei einem kleinen Imbiss gemütlich aus.

Unter den interessierten Gästen befanden sich neben WK-Bezirksobmann Franz Ziegelbäck, Bürgermeister Thomas Steinerberger auch ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin Monika Neudorfer sowie Wirtschaftstreibende und Unternehmer.