Region Wels-Land und Hausruckviertel gemeinsam weiterentwickeln

Sebastian Kurz und Klaus Lindinger am Tag ihrer Angelobung im Nationalrat. (Foto: Jakob Glaser)

Am 23. Oktober 2019 erfolgte die Angelobung von 183 Abgeordneten des Nationalrates. Mit der Konstituierung startete die XXVII. Gesetzgebungsperiode. Ein starkes Wählervotum für die ÖVP sicherte auch den neuerlichen Einzug von Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger. 5.779 Vorzugsstimmen für Klaus Lindinger aus dem gesamten Wahlkreis Hausruckviertel waren ein starkes Zeichen der Unterstützung für seine bisherige politische Arbeit.

„Ich freue mich darüber, wiederum im Auftrag der Menschen unserer Region im Nationalrat vertreten zu sein!“, betont Klaus Lindinger. Drei Punkte sind ihm bei seiner Aufgabe besonders wichtig: Leistung muss sich bezahlt machen, Ehrenamt, Landwirtschaft.
„Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreich leben im ländlichen Raum. Auch wenn Wels-Land ein prosperierender Bezirk ist, kenne ich die Themen gut. Es braucht bei uns ebenso entsprechende Infrastruktur wie Glasfaser, leistbaren Wohnraum. Wichtig ist mir, das Ehrenamt besonders zu unterstützen. Freiwilliger Einsatz hält vieles lebendig, was die öffentliche Hand nicht finanzieren könnte. Als bäuerlicher Vertreter sind mir die Anliegen der Landwirtschaft wie etwa weniger Bodenverbrauch, faire Preise, übersichtliche Herkunftskennzeichnung, Sicherung der Gelder aus der GAP (=Gemeinsame Agrarpolitik der EU) und vieles mehr ein besonderes Anliegen,“ umreißt der Abgeordnete einiger seiner wichtigsten Ziele.

Aus dem Bezirk Wels-Land sind mit Klaus Lindinger (re.) und Ralph Schallmeiner (li.) in dieser Gesetzgebungsperiode zwei Abgeordnete vertreten. (Foto: privat)

Von November 2017 bis Oktober 2019 war Klaus Lindinger der einzige Abgeordnete aus dem Bezirk Wels-Land. Seit der Wahl am 29. September gibt es mit Ralph Schallmeiner (Grüne, Thalheim bei Wels) einen weiteren Nationalrat aus dem Bezirk. „Es freut mich, dass es nun aus Wels-Land zwei Vertreter in Wien gibt. Ich habe schon mit ihm Kontakt gehabt. Wir werden bei verschiedenen Themen jedenfalls Schnittmengen zum Wohle der Bevölkerung finden!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.



Spürbare Entlastung für bäuerliche Familienbetriebe kommt

Erster Teil des Steuerreformgesetzes im Budgetausschuss beschlossen

Entlastung Österreich: Heute im Budgetausschuss beschlossene Sache!

“Die erste Hürde ist genommen“, zeigt sich ÖVP-Abgeordneter Klaus Lindinger über den heutigen Beschluss des Steuerreformgesetzes 2020 erfreut. Damit wird der erste Teil der Steuerreform „Entlastung Österreich“ umgesetzt, der für das kommende Jahr von der Regierung Kurz vorgesehen war und im Budget bereits berücksichtigt ist. Als bäuerlicher Vertreter im Budgetausschuss legt Lindinger naturgemäß besonderes Augenmerk auf Entlastungen der Menschen im  ländlichen Raum.

Krankenversicherungsbeiträge gesenkt

„Die ALV-Beitragssenkung und der Familienbonus Plus waren bereits wesentliche Meilensteine zur Entlastung der Menschen. Mit den nun geringer werdenden Krankenversicherungsbeiträgen ist  ein weiterer wichtiger Schritt gelungen“, erwartet Lindinger nun auch eine breite Zustimmung im Nationalrat noch vor der Wahl. „Unsere Bäuerinnen und Bauern – aber auch alle anderen Geringverdienerinnen und Geringver-diener, die hauptsächlich von diesem Paket profitieren werden – sollen nicht länger darauf warten müssen.“

700 Millionen Euro Entlastung

Insgesamt werden Arbeitnehmer, Pensionisten, Selbstständige sowie Land- und Forstwirte mit einem Volumen von rund 700 Mio. Euro durch eine Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge entlastet. Bei den Arbeitnehmern und Pensionisten werden diese einfach und unbürokratisch über die Arbeitnehmerveranlagung rückerstattet. Bis zu 300 Euro pro Jahr erhalten Arbeit-nehmer, Pensionisten werden mit bis zu 200 Euro pro Jahr entlastet. Bei Landwirten und Gewerbetreibenden werden die Krankenversicherungsbeiträge auf 6,8 Prozent gesenkt, wovon rund 130.500 land- und forstwirtschaftliche Betriebe profitieren.

„Für mich ist es wichtig, dass wir mit gezielten Maßnahmen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion erwirtschaftet werden kann“, betont Lindinger. Immerhin sorgen unsere bäuerlichen Familienbetriebe täglich für Lebensmittel in bester Qualität sowie für den Erhalt einer intakten Naturlandschaft. Dies ist auch für unsere Tourismusnation wesentlich.

Entlastung für sauberen Strom

Neben diesen Entlastungen sieht das im Budgetausschuss beschlossenen Paket auch wichtige Maßnahmen im Umweltbereich vor. So werden steuerliche Begünstigungen von Fahrzeugen mit geringem Schadstoffausstoß ebenso gesetzt wie für Formen erneuerbarer Energie, wie etwa die Befreiung von der sog. Eigenstromabgabe. „Wir setzen auf sauberen Strom aus Photovoltaik, Biomasse, Wasser und Wind. Da muss die Produktion entlastet werden“, sieht Lindinger im Steuerreformgesetz 2020 die ersten Schritte gesetzt. „Damit noch weitere folgen können, müssen wir am 29. September Klarheit für unseren Weg und für Sebastian Kurz schaffen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat im Hausruckviertel Klaus Lindinger.    

Blühflächen: Nicht nur bienen- sondern auch verkehrsfreundlich

Pflanzenbauexperte Franz Kastenhuber suchte „beste Mischung“

Von Landwirt zu Landwirt: Ing. Franz Kastenhuber (re.) und NR Ing. Klaus Lindinger beim Lokalaugenschein der Blühflächen, die nicht nur bienen- sondern auch verkehrsfreundlich sind. (Foto: Martin Kienesberger)

Ing. Franz Kastenhuber, Fachlehrer am abz Lambach gilt als Koryphäe im Bereich des agrarischen Pflanzenbaus. Im heurigen Frühjahr sprach Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger mit ihm zu Blühflächen. Der Fachlehrer experimentierte folglich mit zehn verschiedenen Blühmischungen, deren Ergebnisse nun von den beiden Landwirten begutachtet wurde.

„Die Blühflächen sind nicht nur schön anzusehen, sondern vor allem wichtige Nahrungsquelle für die Bienen. Die Saatmischung mit viel Klee hat auch den Vorteil, dass sie niedrig bleibt und somit auch die Verkehrssicherheit unterstützt“, wie NR Klaus Lindinger beim Lokalaugenschein mit Franz Kastenhuber feststellte.

Dieses Wissen wird selbstverständlich den interessierten Landwirten weiterhelfen, zukünftig noch mehr auf bienen- und verkehrsfreundliche Saatmischungen zu achten.

Hofübergabe bei den Jungbauern

Die Landwirtschaft wieder in das rechte Licht rücken

Christian Lang (2.v.re.) ist neuer Obmann der Jungbauern OÖ. Als seine Stellvertreter unterstützen ihn Michael Treiblmeier, Hanna Michlbauer und ich. (Foto: OÖ Bauernbund)

Christian Lang ist neuer Jungbauern-Landesobmann. Beim Landestag am Weingut Gmeiner in Perg wurde der 24-jährige Baumgartenberger
Christian Lang einstimmig an die Spitze der OÖ Jungbauernschaft gewählt.
Nach der Matura in St. Florian und anschließendem Präsenzdienst
übernahm er den großelterlichen landwirtschaftlichen Betrieb mit den Schwerpunkten Legehennenhaltung, Ackerbau und ausgeprägter Direktvermarktung in Baumgartenberg.

Schulterschluss mit Konsumenten herstellen

Gemeinsam mit den Landesobmann Stellvertretern bildet Lang das neue Präsidium. Die Öffentlichkeitsarbeit – also aufzeigen, wie Landwirtschaft tatsächlich ist – liegt der Jungbauernschaft besonders am Herzen. Wer regional und saional einkauft, der hilft mit, dass unsere gepflegte Kulturlandschaft bleibt und weniger CO2-Emissionen unsere Umwelt belasten”

Bei der Rieder Messe haben wir uns gleich einmal mit JVP-Landesobfrau NR Claudia Plakolm ausgetauscht. (Foto: Monika Neudorfer)

JVP macht Schule: Jungen Menschen sammeln für den Kosovo

Acht Boxen schickt die JVP Wels-Land auf die Reise

Martin Steiner (re., JVP-Bezirksobmann) und NR Klaus Lindinger (li., Bezirksparteiobmann) sammeln mit den Jugendlichen des Bezirks Schulmaterial für den Kosovo.

Wels-Land. Nächste Woche startet in Oberösterreich wieder die Schule. Für die meisten Kinder und Jugendliche ist es selbstverständlich, die entsprechende Ausstattung mit Schreib- bzw. Schulmaterial zu haben. Mit der Aktion „JVP macht Schule“ leisten jungen Menschen einen wichtigen Beitrag, dass auch in anderen europäischen Ländern die nötigen Utensilien vorhanden sind.

Schulmaterialien für einen guten Start

Alleine die JVP Wels-Land sammelte acht Boxen voll mit Hefte, Blöcke, Stifte und mehr. „Kinder und Jugendliche brauchen eine faire Chance auf Bildung. Darum machen wir gerne bei der Aktion ‚JVP macht Schule‘ mit!“, sagte JVP-Bezirksobmann Martin Steiner aus Thalheim. Unterstützt wird die JVP Wels-Land dabei auch von Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger, der ebenso die Boxen füllt. „Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr!“, betonen die beiden Obmänner.

Den erfolgreichen Weg fortsetzen!

“Im September stehen wir vor einer enormen Herausforderung. Denn es werden alle gegen Sebastian Kurz sein. Es reicht diesmal nicht aus, nur Erster zu werden. Wir müssen so stark sein, dass sich eine rot-blaue Mehrheit gegen Sebastian Kurz nicht ausgeht. Nur so können wir den erfolgreichen Weg fortsetzen. Wer Kurz will, muss deshalb Kurz wählen“, erläutert Landesgeschäftsführer LAbg. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer.

Die Neue Volkspartei möchte den begonnenen Weg für Österreich fortsetzen!

Rund 9.500 Wahlberechtigte sind in Wels-Land noch unentschlossen

Im Bezirk Wels-Land sind noch rund 9.500 der Wahlberechtigten unentschlossen.

In den Bezirken werden Hausbesuche, Verteilaktionen sowie Landschaftswerbungen organisiert. Im Bereich Landschaftswerbungen wird die Kreativität mit einem eigenen Wettbewerb samt Prämierung belohnt.

Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk Wels-Land (Wahlkreis-, Landes-, Bundesliste)

Spitzenkandidat BPO NR Ing. Klaus Lindinger, Fischlham, Landwirt (WK 1)
GR Thomas Weichselbaumer, Gunskirchen, Angestellter (WK 9)
GPO Vzbgm. Gabriele Maria Aicher, Pichl bei Wels, leitende Angestellte (WK 10)
GV Maria Rotschopf, Edt bei Lambach, Unternehmerin (WK 14)
JVP-Bezirksobmann Martin Steiner, Thalheim bei Wels, Lehrling (LL 21, BL 89)

Bei der Pressekonferenz mit Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer (li.) und Wels-Stadt-Spitzekandidatin Doris Schulz sowie Stadtparteiobmann LAbg. Peter Csar präsentierte ich die Ziele für Wels-Land.

Bezirksspitzenkandidat Bezirksparteiobmann NR GPO GR Ing. Klaus Lindinger:

„Das klare Ziel der ÖVP Wels-Land ist es, die Menschen für die Ideen der Neuen Volkspartei so zu begeistern, dass wir Erster bei der Nationalratswahl werden. 2017 ist uns das knapp – um 198 Stimmen – noch nicht gelungen. Bei der EU-Wahl im Mai konnten wir mit 34,73 % klar stimmenstärkste Partei im Bezirk werden. Das und die zahlreichen Gespräche, die ich bei den vielen Veranstaltungen und Begegnungen mit den Menschen führe, ist eine große Motivation für mich. Als junger Abgeordneter konnte ich in den letzten eineinhalb Jahren viel für unser Hausruckviertel bewegen. Das Ende der Schuldenpolitik, die Entlastung der unteren Einkommen sowie der FamilienbonusPlus sind nur einige Meilensteine, die bei der Bevölkerung spürbar werden. Die ‚Entgeltfortzahlung‘ bei Großschadensereignissen ist eine deutliche Wertschätzung für alle ehrenamtlichen Einsatzorganisationen.

Klarheit schaffen. Für Wels-Land.

Diesen konstruktiven Weg der klaren Entscheidungen setze ich mit der notwendigen Unterstützung aus dem Bezirk Wels-Land, aus dem Hausruckviertel gerne fort! Auf der ‚Zukunftsagenda‘ stehen dabei ganz oben, den Breitbandausbau zu forcieren, passende Rahmenbedingungen für bessere Nutzung bestehender Substanzen zu schaffen, den jungen Menschen – insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich – Perspektiven im ländlichen Raum aufzuzeigen und weiterhin das Ehrenamt tatkräftig zu unterstützen. Als Bezirksparteiobmann bekomme ich Rückmeldungen von allen politischen Ebenen. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam – unsere 18 ÖVP-Bürgermeister und ebenso die engagierten Funktionären/innen der weiteren sechs Wels-Land-Gemeinden – mit großer Einsatzfreude für die Menschen in der Region etwas weiterbringen!“

Unser Weg hat erst begonnen

Junge ÖVP trägt Verantwortung

Gemeinsam mit JVP-Landesobfrau NR Claudia Plakolm (Mitte), JVP-Stadtparteiobmann von Wels Ludwig Vogl (li.) präsentierte Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (re.) die Ziele, aber auch Erreichtes der Jungen ÖVP Oberösterreichs. Fakt ist: Aktuell gestalten drei Abgeordnete der JVP OÖ im Parlament aktiv mit. (Foto: Fabian Graf)

Jung und innovativ – so wie die Junge ÖVP Oberösterreich – ist die Kaffeeothek in Wels, die als Location für das Pressegespräch gewählt wurde.

ZIELE DER JVP OÖ

➡️Lehre stärken
➡️Unterricht und Schule ins 21. Jahrhundert bringen
➡️nachhaltige Politik für die nächsten Generationen
➡️Ehrenamt unterstützen
➡️keine neuen Schulden
➡️lebendigen ländlichen Raum durch Perspektiven für Junge erhalten

Klaus Lindinger: „Ländlicher Raum muss lebendig bleiben“

Seit dem 9. November 2017 konnte Klaus Lindinger als Abgeordneter des Nationalrates einiges für unsere Region, für den ländlichen Raum erreichen. Die wichtigsten Meilensteine sind:

• Keine neuen Schulden: Erstmals seit 1954 gibt Österreich nicht mehr aus als es zur Verfügung hat! Das ist echte Generationengerechtigkeit und sicher Spielräume für zukünftige Investitionen.
• Spürbare Entlastung der Bevölkerung: ALV-Beitragssenkung, Familienbonus PLUS, und die Krankenversicherungsbeitragssenkung (Beschluss im September-Plenum)
• Entgeltfortzahlung im Katastrophenfall für Freiwillige von Einsatzorganisationen – der sogenannte „Ehrenamtsbonus“: 41 Feuerwehren und sieben Rot-Kreuz-Ortsstellen gibt es in Wels-Land. Alle, die sich bei diesen Einsatzorganisationen für die Sicherheit einsetzen, können sich nun auf die Entgeltfortzahlung bei Großschadensereignissen
verlassen.
• Pflegeausbildung für junge Menschen im abz Lambach ermöglichen: Der Schwerpunkt „Hauswirtschaft“ wird nun aufgewertet, um eine Basis für „Pflegeberufe“ zu vermitteln. Junge Menschen können nun einfacher in diesen sinnstiftenden Beruf einsteigen.

Doch unser Weg hat erst begonnen. Es gibt noch viel umzusetzen.

Klaus Lindinger

Wichtige Vorhaben für die Zukunft:

• Breitbandausbau forcieren
• Bestehende Substanzen gut nutzen, damit weniger Flächen verbaut werden.
• Attraktivität des landwirtschaftlichen Berufes für junge Menschen aufzeigen. Österreich hat im EU-Vergleich zwar die meisten Junglandwirte. Bei den Finanzverhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) müssen jedoch die Mittel in der zweiten Säule bleiben. Daraus wird etwa die „Jungübernehmerförderung“ geleistet.
• Ehrenamt weiter unterstützen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend gestalten.

Ines und Stefan Grillmair (Mitte) waren die Gastgeber unseres Pressegespräches in Wels. Mit ihrer KAFFEOTHEK zeigen sie, was Innovation gepaart mit Mut möglich macht!

“Ehrenamtsbonus” beschlossen

Wels-Land. „Die hohe Lebensqualität in unserem Bezirk verdanken wir auch unzähligen ehrenamtlich engagierten Menschen. Im Nationalrat beschlossen wir im letzten Plenum vor der Sommerpause eine Einsatzprämie für besonders freiwilligenfreundliche Arbeitgeber, die bei so genannten Großschadensereignissen – also etwa im Katastrophenfall – zur Anwendung kommt“, so Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger.


Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger ist als aktiver Feuerwehrmann besonders von dem kürzlich beschlossenen „Ehrenamtsbonus“ erfreut.

Nach der neuen Regelung, die auf eine Initiative der ÖVP aufbaut, erhalten ab dem 1. September 2019 Arbeitergeber in der Privatwirtschaft einen Bonus in Form einer Einsatzprämie, die bei Großschadensereignissen mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Dienstfreistellung für Freiwilligentätigkeit bei einer Einsatzorganisation vereinbaren und dadurch Entgeltfortzahlung leisten. Die Einsatzprämie wird 200 Euro pro Tag betragen. Von einem Großschadensereignis spricht man, wenn mindestens 100 Einsatzkräfte mit einer Mindestdauer von acht Stunden im Einsatz sind.

41 Freiwillige Feuerwehren, sieben Ortsstellen des OÖRK profitieren im Bezirk Wels-land davon

„Wir sind überzeugt, dass damit eine sinnvolle Regelung im Sinne der ehrenamtlichen Einsatzkräfte gefunden wurde, die in Wels-Land Großartiges leisten. Bei 41 Freiwilligen Feuerwehren und sieben Ortsstellen des Roten Kreuzes leisten zahlreiche Ehrenamtliche einen für die Sicherheit unverzichtbaren Dienst.  Darauf dürfen wir zurecht stolz sein“, ist Klaus Lindinger über den Beschluss zufrieden.

Konzept des Bundesfeuerwehrverbandes bildet Basis für “Ehrenamtsbonus”

Die beschlossene Regelung beruht auf einem Konzept des Bundesfeuerwehrverbandes, das nun für alle Einsatzorganisationen Anwendung finden wird. Das Modell bringt eine wichtige Unterstützung für das Ehrenamt, vor allem bei außergewöhnlichen Großschadenslagen. Die „Einsatzprämie“ wird dann einfach und unbürokratisch über die Bundesländer abgewickelt, in deren Zuständigkeit auch der Katastrophenschutz fällt.

Infrastrukturoffensive des Landes sichert Almtalbahn

Elektrifizierung und besserer Takt zwischen Wels und Sattledt


Die Einfahrt der Almtalbahn ist gesichert!

Das Land Oberösterreich und die ÖBB unterzeichneten ein beachtliches Infrastruktur-Investititonspaket von rund 600 Millionen Euro. Damit ist gesichert, dass die Almtalbahn weiterfährt. Zwischen Wels und Sattledt ist eine Elektrifizierung geplant.

„In unserer Region bleibt durch das oö. Infrakstruktur-Investitionspaket eine wichtige Bahnstrecke erhalten. Es freut mich sehr, dass die Almtalbahn sogar noch attraktiver wird“, betont Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger.

Autoverkehr im Nahbereich verstärkt auf Öffis verlagern!

Seit geraumer Zeit arbeitet die ÖVP Thalheim daran, einen besseren Takt zwischen Wels und Sattledt und vor allem eine Haltestelle im Gemeindegebiet zu bekommen. „Wir bekennen uns klar zur Almtalbahn und zu einem Nahverkehr, der verstärkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt“, sagt Bürgermeistersprecher Andreas Stockinger. „Die Marktgemeinde Thalheim ist etwa auch Projektträgerin bei ‚Multi.Mobil.Region.Wels.‘
Der motorisierte Individualverkehr im ländlichen Umland von Wels soll durch dieses LEADER-Projekt deutlich verringert werden. Gemeinsam mit den Gemeinden Holzhausen, Marchtrenk, Sattledt, Schleißheim und Steinhaus wird daran gearbeitet!“, so Bürgermeister Stockinger.

Klare Ziele für Klima- und Umweltschutz

Wels-Land kann zahlreiche Projekte vorweisen

Bei einem früheren Besuch zeigt Klaus Lindinger, wie gut die Renaturierung im Kraftwerksbereich Lambach/Stadl-Paura gelungen ist. Die Wasserkraft ist ein wesentlicher Faktor bei der erneuerbaren Energieproduktion – nicht nur in Wels-Land.

Wasserstoffantrieb, 100 % erneuerbare Energie, Mobilität

Die ÖVP bringt ein Paket für Klima- und Umweltschutz in die letzte Sitzung vor der Sommerpause in den Nationalrat ein. Unter den angeführten Maßnahmen wird besonderes Augenmerk auf Wasserstoffantrieb, CO2-Ausstoß bei Verkehr und Gebäuden reduzieren oder etwa auch auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion gelegt.

Schon jetzt viele Maßnahmen in Wels-Land

„Im Bezirk Wels-Land können wir auf zahlreiche Vorzeigeprojekte im Bereich der erneuerbaren Energie verweisen. Dazu zählen etwa der große ‚SolarCampus‘ in Eberstalzell und die Wasserkraftwerke entlang der Traun oder Alm!“, betont Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger stolz. Aktuell wird gerade das Wasserkraftwerk „Traunleiten“ modernisiert. Die „Wels Strom“ realisiert nach eigenen Angaben das größte Projekt ihrer Firmengeschichte. 48 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Kraftwerk, welches 80 % mehr Leistung produzieren und gleichzeitig 85.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen wird. Im Herbst 2019 soll das moderne Kraftwerk ans Netz gehen.

Wasserkraft gut genützt

„Auch in meiner Heimatgemeinde Fischlham wird ein neues Wasserkraftwerk an der Alm entstehen“, erklärt der Abgeordnete. „Ich begrüße daher die OÖ. Investitionsoffensive für erneuerbare Energie, die gestern von unserem Energielandesrat Markus Achleitner mit Fokus auf Wasserkraft und Photovoltaik vorgestellt wurde!“, sagt Klaus Lindinger. „Es braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Land, Gemeinden und der gesamten Bevölkerung. Klimaschutz ist für alle wesentlich!“, so der Abgeordnete weiter.

Saisonaler, regionaler Konsum und Nahverkehrskonzepte

Wie das Konzept der Neuen Volkspartei oder auch die OÖ. Investitionsoffensive vorsehen, braucht es ein Bündel an Maßnahmen, um bis 2045 CO2-neutral zu werden. Bezirksparteiobmann NR Kaus Lindinger verweist besonders auf den Konsum: „Wer regionale Produkte kauft, garantiert neben der Wertschöpfung vor Ort vor allem auch wenig gefahrene Kilometer. Wichtig ist aber saisonal passende Produkte auszuwählen. Diese haben die wenigsten Transportkilometer hinter sich!“

Für Klaus Lindinger ist der saisonale, regionale Einkauf ein wichtiger Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.

LEADER unterstützt Klimaschutz

Stolz verweist der Abgeordnete auch auf aktuelle LEADER-Projekte aus Wels-Land, die etwa den Nahverkehr stärken. Dazu zählt etwa „Multi.Mobil.Region.Wels.“, das gemeinschaftlich von Marktgemeinde Thalheim (Projektträgerin), Holzhausen, Marchtrenk, Sattledt, Schleißheim und Steinhaus betrieben wird, um den motorisierten Individualverkehr im ländlichen Umland von Wels deutlich zu verringern. Das „Zukunftsprojekt Almtalbahn“ sichert die Verbindung von Wels in die Tourismusregion Almtal-Salzkammergut oder auch das Projekt „Dama wos gscheids“ der Mittelschule Steinerkirchen, welches nachhaltig und umweltbewusst den Weg zur Schule thematisiert. „Die Investitionen in die LEADER-Projekte sind gut angelegtes Geld in die Zukunft!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.