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Investitionsprämie auf 7,8 Milliarden Euro aufgestockt

ÖVP-Abgeordneter im Parlament: ein Viertel der Aufträge kommt aus Oberösterreich

Eine positive Bilanz zog der oberösterreichische ÖVP-Abgeordnete Klaus Lindinger bei der Plenardebatte zur Aufstockung der Investitionsprämie auf 7,8 Milliarden Euro. Seit September 2020 wurden rund 260 000 Anträge gestellt, die ein gefördertes Investitions-volumen von über sieben Milliarden Euro ausmachen. Allein in Oberösterreich löst das Gesamtinvestitionen von 16 Milliarden Euro aus.

„Denn ein Viertel der gesamtösterreichischen Anträge kommt aus dem Land der Möglichkeiten, meinem Heimatbundesland“, ist Lindinger stolz auf die Bereitschaft der oberösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer in eine nachhaltige Zukunft zu investieren.

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat

Denn das Ziel der Investitionsprämie, die auch als aws-Covidprämie bekannt ist, war und ist für Lindinger „die Wirtschaft anzukurbeln, die Arbeitsplätze zu sichern, die KMUs zu unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und nicht zuletzt auch eine positive Signalwirkung durch verstärkte Nachfrage hervorzurufen.“ Insgesamt 94 Prozent der Anträge fallen in den  Bereich der KMUs, der Kleinstunternehmen, aber auch in den Bereich der Land- und Forstwirtschaft. „Das zeigt uns ganz klar, dass die Betriebsführerinnen und Betriebsführer positiv in die Zukunft sehen, positive Signale setzen und in eine nachhaltige Zukunft investieren.“

21 Prozent der Investitionen fließen in die Digitalisierung, 27 Prozent in die Ökologisierung. Rund die Hälfte erhält somit auch die 14-Prozent-Förderung.
(Foto: ÖVP-Klub/Sabine Klimpt)

„Damit schaffen wir auch essenzielle Struktureffekte, die nachhaltig und über Generationen positiv in die Zukunft wirken“, betont Lindinger.

Mit der Erhöhung des Fördertopfs geben wir all diesen Unternehmen die notwendige Planungs- und Rechtsicherheit. „Denn uns geht es darum, unsere Betriebe zu stärken und Arbeitsplätze wie Wohlstand vor allem auch in den ländlichen Regionen zu sichern“, so Lindinger abschließend.

Mit Vorfreude zu den Öffnungsschritten

Zuversicht, wenn auch mit Vorsicht und begleitenden Maßnahmen

Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger motivieren die Vereine mit einer „ersten Runde“ zum Besuch in der Wels-Land-Gastronomie.

Am 19. Mai starten wieder Tourismus, Gastronomie, Kultur und Vereinsarbeit. „In den vergangenen Wochen habe ich mich – bei den Verhandlungen über Öffnungsschritte – auf Bundesebene intensiv eingebracht. Viele meiner Vorschläge wurden nun aufgegriffen und ab 19. Mai können wir wieder oberösterreichische Gastfreundschaft im Wirtshaus, dem Restaurant oder dem Hotel genießen!“, freut sich Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

Gewinnspiel für Vereine

Auch Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger hat als Mandatar immer die Sicht der Gemeinden auf Bundesebene eingebracht. „Für alle waren die letzten Monate mit vielen Entbehrungen und Sorgen verbunden. Das gesellschaftliche Leben in einer Gemeinde ist vielfach von dem Engagement in den Vereinen geprägt. Nicht zuletzt deswegen ist es wichtig, dass die ehrenamtliche Tätigkeit mit begleitenden Maßnahmen wieder möglich wird!“, so Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Als kleines Dankeschön für das Ehrenamt im Bezirk hat die ÖVP Wels-Land ein Gewinnspiel auf ihrem Facebook-Account für Vereine gestartet. Welcher Wirt im Bezirk wird nach der Vereinssitzung, der Musikprobe, der Feuerwehrübung besucht? Per Zufallsgenerator werden drei der Kommentare gelost und zur ersten Runde mit ihren Vereinskollegen bei ihrem Lieblingswirt in Wels-Land geladen.

Sportklub Bad Wimsbach 1933 investiert nachhaltig

Einen „nachhaltigen“ Fußballverein gibt es auch nicht in jeder Gemeinde, aber der SK Bad Wimsbach zeigt, wie es geht. Die PV-Anlage aus dem Jahr 2014 hat sich bereits 2019 amortisiert und wurde mittlerweile auf 22,3 kWp ausgebaut. Mit dem eigenen Energiespeicher wird das Warmwasser (1000-l-Boiler) erzeugt. Außerdem gibt es einen Regenwasserspeicher für die Sportplatzbewässerung mit aktuell 142 m². Die Beleuchtung für die Spielfelder und das Gebäude wurden auf LED umgestellt. 2020 wurde die Anlage durch einen Kunstrasenplatz und ein neues Trainingsfeld nachhaltig erweitert und auf Mehrwegbecher umgerüstet. In Planung sind aktuell Ladesäulen für mehr E-Mobilität und die Nutzung der Wind-Energie.

Obmann Walter Zahn (v.re.), Sektionsleiter Stefan Hochreiter und Bgm. Erwin Stürzlinger freut der hohe Besuch im HF-Stadion von Landtagspräsident Wolfgang Stanek und Abg.z.NR Klaus Lindinger. (Foto: Land OÖ)

„Wir gratulieren dem Verein mit Präsident Bgm. Erwin Stürzlinger, Obmann Walter Zahn und Sektionsleiter Stefan Hochreiter herzlich zu dieser beispielgebenden Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedanken und der guten Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und Organisationen in Bad Wimsbach.“ so Landtagspräsident Wolfgang Stanek und NR Klaus Lindinger beim Besuch der Sportanlage. „Wir hoffen, dass die skiziierten Öffnungsschritte wieder aktives Vereinsleben möglich machen!“

Wissen zum Verein “SKW1933”

Die Sektion Fußball zählt rund 440 Mitglieder. Der SK Wimsbach spielt mit 10 Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb des OÖ. Fußballverbandes, wenn das wieder einmal möglich ist. Mehr als 130 Kinder befinden sich im Training (Bambini-Fußball, U7-12, U16, U17).

Bei dem umfangreichen “Projekt 2020”, welches unter anderem den Kunstrasenplatz, neues Trainingsfeld, Tribünensanierung und einiges mehr umfasste, sind primär Unternehmen der Gemeinde und der Region beauftragt worden. 

Nachhaltigkeit groß geschrieben

Nicht umsonst musste sich das bis dahin realisierte Energie-Projekt der „Grün-Weißen“ bei der Auszeichnung zum „Nachhaltigsten Sportverein Österreichs“ bei der Green Event Gala (Mai 2017) nur der FK Austria Wien AG geschlagen geben. Wenn ein “Hobby-Verein” in dieser Liga mitspielt, dann ist sehr vieles richtig toll gemacht worden!

Unterwegs mit Landesobmann Max Hiegelsberger

Bezirk Wels-Land punktet mit betrieblicher Breite

In Begleitung von Abg. z. NR Bgm. Ing. Klaus Lindinger BSc., Bauernbund Bezirksobmann BBKO Leopold Keferböck, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck, Altbauern-Bezirksobmann Johann Thallinger, Jungbauern-Bezirksvertreter Michael Holzleithner und weiteren Mitgliedern des Bauernbund-Bezirksvorstandes sowie Bgm. Ing. Alexander Bäck aus Edt bei Lambach und Vzbgm. Johannes Moser aus Lambach, war der Ausgangspunkt des Bezirksbesuches der „Tobler Hof“ von Familie Niedermair-Auer in Schußstatt 8, Lambach.

“Der Weg der Milch” lässt sich am zukünftigen Seminarhof bei Niedermair-Auer mitgehen

Am Hof leben 3 Generationen. Lisa und Stefan mit den Kindern Clemens 10 Jahre, Anna 7 Jahre und Lorenz 3 Jahre sowie den Großeltern Maria und Ferdinand. Die Bewirtschaftung zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus. Felder und Wiesen auf denen unter anderem seit 6 Jahren auch Ölkürbisse angebaut werden, sowie Milchkühe samt Nachzucht und Maststiere werden gehalten. Vor ca. 50 Jahren (!) begann der Großvater mit dem direkten Verkauf von Milch an Privathaushalte und Seniorenheime. Seit dem EU-Beitritt 1995 nimmt der Betrieb am Europäischen Schulmilch-Programm teil. Milch wird zu Schulmilch, Kakao, Joghurtdrinks, Natur und Fruchtjoghurt verarbeitet. Die Produkte liefern sie frisch an Schulen im Umkreis von 25 km täglich aus.

30 Standort mit Milch beliefert

Sie beliefern auch viele Seniorenheime im Bezirk Wels-Land sowie regionale Gewerbekunden wie Bäckereien, Kaufhäuser aber auch Privathaushalte mit frischer Milch und Joghurt in Glasflaschen. Viele Investitionen in die Milchverarbeitung, den Stallbau, aber auch in den Klimaschutz, wie eine Photovoltaik-Anlage, liegen bereits hinter ihnen. Nun stehen sie vor einem nächsten großen Schritt in diesem Jahr. Ein Tierwohlstall für Milchkühe wird entstehen, um den Tieren die zeitgemäß beste Haltungsform zu bieten und eine nachhaltige Entwicklung des Betriebes zu gewährleisten. Zudem planen sie auch eine neue moderne Hofmolkerei, einen Schauraum und einen neuen Ab Hof Verkaufsladen.

Altbauern Bezirksobmann Johann Thallinger (v.li.), LR Max Hiegelsberger, Stefan & Lisa Niedermair-Auer zeigen die Produktion.

„Das Ergebnis soll ein mit der Landschaft perfekt harmonierendes, modernes Gebäude sein, damit unsere Gäste & Konsumenten in Zukunft das Treiben im Stall durch ein großes Fenster beobachten und auch live erleben können, wie bei uns mit modernster Technik gearbeitet wird.“, so die motivierten Eheleute und ihre Eltern abschließend.

Erdnüsse und Reis aus Wels-Land

LR Max Hiegelsberger & Johannes Engl mit dem Erdnuss-Drescher.

Im Anschluss wurde der landwirtschaftliche Betrieb von Hannes Engl, in der Moserbachstraße 51, Marchtrenk, besucht. Der studierte Maschinenbauer, ein „Tüftler“ kann man behaupten, der immer wieder gerne Neues ausprobiert, bewirtschaftet gemeinsam mit der Mutter und seiner Lebenspartnerin einen Ackerbaubetrieb im Nebenerwerb. Seit 2015 wird, atypisch nicht nur für unsere Region, Reis angebaut. Im Jahre 2017 ist der Erdnuss-Anbau dazugekommen. Sämtliche Produkte werden abgepackt und im eigenen Hofladen, in der Gastronomie und über regionale Einkaufsstätten verkauft. Das Hauptprodukt des Betriebes ist und bleibt aber die Erdäpfel-Produktion, neben anderen Feldfrüchten, die die Umsatzgrundlage bildet. Die dazugestoßenen örtlichen Bauernbund-Funktionäre sowie ÖVP-Stadtrat Kurt Schatzl konnten zudem den Betriebsbesuch von LR Max Hiegelsberger für Gespräche über örtliche Anliegen und Sorgen nutzen.

Vorzeigebetrieb bei Ackerbau, Schweinzucht und -mast

Abschließend stand der Besuch des Schweinzuchtbetriebes von Petra & Fritz Wimmer in Giering 6, Sattledt am Programm. Sie bewirtschaften gemeinsam mit den 3 Kindern Florian, Daniel, Stefan und der Mutter, die alle fleißig am Hof mithelfen, den Betrieb. Zu den Besuchern gesellte sich auch Bürgermeister Ing. Gerhard Huber. Die Futtergrundlage für alle Tiere werden auf Eigen- und Pachtgrundstücken selbst angebaut und geerntet.

„Es ist uns ein Anliegen, dem Konsumenten nahe zu bringen, dass wir einen wesentlichen Beitrag zur Lebensmittelproduktion leisten.“, sagt Petra Wimmer, die, wie ihr Ehemann Fritz auch, noch Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gemeinde und darüber hinaus, findet. Beim Betriebsrundgang wurden die verschiedensten betrieblichen Abläufe anschaulich dargestellt und gleichzeitig konnten dabei auch die zahlreichen notwendigen Investitionen der letzten Jahre aufgezeigt werden.

Betrieb Wimmer: Familie Wimmer mit den Besuchern.

Die gesamte Familie, davon konnte man sich ebenfalls überzeugen, ist täglich um das Wohl der Tiere sehr bemüht. Sie sind seit 1972 Mitglied beim „Verband Landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten“ und haben sich auf Zuchtsauen-Haltung spezialisiert. Um den Familienbetrieb im Vollerwerb halten zu können, war stetiges Wachstum einfach notwendig. Der größte Stolz der Familie sind aber die 3 Kinder, die genau wie die Eltern großes Interesse an der Landwirtschaft haben.

Der Besuchsdelegation mit LR Max Hiegelsberger an der Spitze wurde eindrucksvoll ein Querschnitt des Bezirkes Wels an diesem Tag präsentiert. „Im Bezirk Wels wird sehr innovativ in die Zukunft geschaut und dabei darauf geachtet, wie man am besten die geschaffenen Rahmenbedingungen betrieblich umsetzen kann, um einerseits den Anforderungen der Konsumentinnen & Konsumenten, andererseits aber auch den Anforderungen des Tierwohles gerecht zu werden! Bei allen drei besuchten Betrieben spürt man eine große Leidenschaft für die Landwirtschaft. Diese braucht es auch, um erfolgreich seinen Weg zu gehen und sich immer wieder weiterzuentwickeln.“, so ein beeindruckter Landesrat Max Hiegelsberger bei diesem Bezirkstag in Wels.

Der Bezirkstag war auch ein willkommener Anlass zum Austausch mit JB-Vorstandsmitglied Michael Holzleitner.

Danke für den Einsatz beim OÖ. Roten Kreuz

Team der Rettungsleitstelle und Teststraße Gunskirchen mit Osterjause überrascht

Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger nutzten die Karwoche für ein „Dankeschön“ bei den Einsatzkräften. Mit einer Osterjause – Schokohasen und Beugerl waren immer mit dabei – dankten sie für die Arbeit.

Landesrat Markus Achleitner (Mitte) überraschte gemeinsam mit Bürgermeister Christian Schöffmann (re.) das Team der Teststraße im VZ Gunskirchen. Carina Märzinger (li.) übernahm stellvertretend das „Dankeschön“ in Form von Fastenbeugerl und süßen Osterhasen.

Landesrat Markus Achleitner besuchte das Team in der Teststraße Gunskirchen. Seit 8. Februar (Anm.: Beginn des flächendeckenden Testangebots in Oberösterreich) führte das OÖ Rote Kreuz unterstützt von freiwilligen Helferinnen und Helfern rund 3.500 Test pro Woche durch. „Die Menschen aus Gunskirchen und den Nachbargemeinden nutzen diesen Service der unkomplizierten Testung sehr gerne. Die Abwicklung bekam immer viel Lob!“, wissen Landesrat Markus Achleitner und Bgm. Christian Schöffmann zu berichten.

Klaus Lindinger (li.) dankte dem gesamten Team – am Bild Robert Radmayr (stv. Bezirksrettungskommandant, Mitte) und Rainer Kranabethleitner (Dienstführer-Stv. Rettungsleitstelle, re.) – in der Rettungsleitstelle mit einer „Osterjause süß-sauer“.

400 Aufträge pro Tag

Durchaus mehr Herausforderungen hat die Rettungsleitstelle Wels seit der Corona-Pandemie zu bewältigen. „Teilweise unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Anrufe, die für 1450 reinkommen. Rund 400 Aufträge täglich bearbeitet das Team des OÖ. Roten Kreuz in der Leitstelle!“, zeigt sich Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger beeindruckt.

Die Rettungsleitstelle nimmt Anrufe bzw. Aufträge – von Krankentransport bis zu Notfalleinsatz – aus den Bezirken Eferding, Grieskirchen, Wels-Land und Wels-Stadt entgegen. Alles was Notrufe oder den Hausärztlichen Notdienst (HÄND 141) betrifft, wird durch das Team weiterbearbeitet. Zur Stärkung brachte Klaus Lindinger eine Osterjause „süß-sauer“ mit Beugerl, Aufstrichen, Ostereiern und natürlich süßen Schokohasen mit.

Osterkörberl als Dankeschön!


Mehrkosten für Bäuerinnen und Bauern abdecken

Klaus Lindinger warnt vor Erhöhung der Standards ohne Praxisbezug

Erneut gibt es eine Diskussion über Tierwohlstandards in der Nutztierhaltung. Der Obmann-Stellvertreter der Jungbauern Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger hat dazu eine eindeutige Meinung.

„Wer höhere Standards in der Nutztierhaltung will, muss auch dafür sorgen, dass Mehrkosten für die Bäuerinnen und Bauern abgedeckt sind“, warnt der Obmann-Stellvertreter der Jungbauern Abg.z.NR Klaus Lindinger vor „unausgewogenen Forderungen“. Diese würden in erster Linie die Schweinebranche treffen!

Klaus Lindinger

In Österreich gelten bereits sehr hohe Hygiene- und Tierwohlstandards. „Die Landwirtschaft ist natürlich bereit, den Konsumentenwünschen nach weiteren Anpassungen bei der Tierhaltung zu entsprechen. Die Planbarkeit für Betriebe muss aber gegeben sein! Hohe Kosten treiben sonst die Betriebe in den wirtschaftlichen Ruin“, gibt Lindinger zu Bedenken.

Für Übergangsfristen, konkrete finanzielle Förderzusagen und auch die Bereitschaft der Kunden, sich beim Preis den Produktionskosten und –bedingungen anzupassen, macht sich Abg.z.NR Klaus Lindinger stark. (Foto: Bauernbund OÖ)

Mehr Tierwohl im Schweinestall nur mit konkreten Begleitmaßnahmen

Die Forderung nach „Mehr Tierwohl im Schweinestall“ klingt für den Abgeordneten nur dann plausibel, wenn auch die Rahmenbedingungen für die Umsetzung stimmen. „Dafür braucht es Übergangsfristen, konkrete finanzielle Förderzusagen und auch die Bereitschaft der Kunden, sich beim Preis den Produktionskosten und –bedingungen anzupassen“, so Lindinger.

Ab 2022 gibt es nur Förderungen über den gesetzlichen Standard

In einem ersten Schritt hin zu mehr Tierwohl hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger ein Paket geschnürt. Ab 2022 werden Stall-Neubauten nur dann finanziell gefördert, wenn deren Haltungsbedingungen über den gesetzlichen Standard hinausgehen. „Das ist eine echte Weichenstellung hin zu modernen Haltungsbedingungen –  aber mit Hausverstand“, betont Lindinger.

Bundesminister Anschober bei Herkunftskennzeichnung liefern

Wenig Verständnis zeigt Klaus Lindinger, was die schleppende Umsetzung bei der im Regierungsprogramm festgeschriebenen Herkunftskennzeichnung betrifft. „Auch hier geht es um konkrete Wünsche der Konsumentinnen und Konsumenten. Sie wollen wissen, welche Zutaten aus heimischer oder ausländischer Produktion sich in verarbeitenden Produkten und in der Gemeinschaftsverpflegung befinden. Für die Umsetzung ist Gesundheitsminister Anschober zuständig. Ich fordere ihn auf, dass er endlich liefert“, so Lindinger abschließend.

„Projekt 2020“: Holzinger Installationen investierte kräftig

Die KMUs sind unverzichtbare Arbeitgeber in der Region

Seit 1995 ist der Installationsbetrieb Holzinger in Lambach beheimatet. Unter dem Titel „Projekt 2020“ schuf Familie Holzinger einen 300 Quadratmeter Bäderschauraum, 250 Quadratmeter Büro- und Besprechungsräumlichkeiten sowie Lager, Aufenthalts- und Anlieferungsbereich. Das 17-köpfige Team des Installationsbetriebes hat damit in der Salzburger Straße 30 in Lambach einen attraktiven Arbeitsplatz. Wohlgemerkt sind für „Projekt 2020“ keine neuen Flächen versiegelt worden. Familie Holzinger hat ihr neues Betriebsgebäude anstelle zweier alter Objekte errichtet und damit auch schönen Blickfang in Lambach geschaffen.

Brigitte Holzinger informiert Landesrat Markus Achleitner (Mitte) und Abg.z.NR Klaus Lindinger über die neuesten Trends im Sanitärbereich anhand des schmucken Bäderschauraums in der Salzburger Straße 30.

„Alles aus einer Hand ist das Motto des Betriebs und das mit absoluter Handschlagqualität!“ weiß Landesrat Markus Achleitner, der kürzlich gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger, WB-Bezirksobmann Franz Ziegelbäck und Vzbgm. Johannes Moser den Betrieb besuchte.

Es versteht sich von selbst, dass Holzinger Installationen im eigenen Betriebsgebäude anschaulich moderne Technik nutzt. Eine PV-Anlage unterstützt die Stromproduktion. Eine Luftwärmepumpe mit Tiefenbohrung sorgt für Wärme oder auch Kühlung.

Kampagnen “Raus aus Öl” und “Adieu Öl” forcieren nachhaltige Heizysteme

„Die Kampagnen ‚Raus aus Öl‘ (Bund) und ‚Adieu Öl‘ (Land OÖ) fordern natürlich die Installationsbetriebe. Doch unser Ziel ist ganz klar, dass sämtliche Heizungen mit Öl, Gas, oder auch Allesbrenner auf moderne Systeme umgestellt werden, die nachhaltig sind!“, betont Landesrat Markus Achleitner.


„Es freut mich, dass Holzinger Installationen sowohl bei Sanitäreinrichtungen und bei Energiesysteme am Puls der Zeit ist und kompetent ihre Kunden berät!“, bestätigt Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger


Nicht umsonst hat Holzinger Installationen den INEO der Wirtschaftskammer erhalten. Dieser Preis wird an vorbildliche Lehrbetriebe vergeben und steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement, Orientierung.

Franz Ziegelbäck (v.li.), Landesrat Markus Achleitner, Brigitte Holzinger, Abg.z.NR Klaus Lindinger, Vzbgm. Johannes Moser, Michael und Erich Holzinger beim Betriebsbesuch.

Wer gerade kein neues Bad oder Heizsystem oder Ähnliches benötigt, ist in der Salzburger Straße 30 in Lambach zu den Öffnungszeiten dennoch gerne gesehen. Immerhin betreiben die Seniorchefs Erich und Brigitte Holzinger traditionell eine kleine Vinothek nebenbei mit.

WB-Bezirksobmann Franz Ziegelbäck (v.re.), Vzbgm. Johannes Moser, Landesrat Achleitner und Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger sind beeindruckt, welche Neuigkeiten im Sanitärbereich und energietechnisch beim Betrieb von Brigitte, Erich und Michael Holzinger erlebbar sind.

Transparenz zählt mehr denn je!

ÖVP-Abgeordneter für rasche Umsetzung der Herkunftskennzeichnung

Transparenz, wie sie täglich etwa im Betrieb, in der Familie oder in einer Beziehung gelebt wird, gibt es auch bei Nahrungsmitteln im Supermarktregal. „Transparenz zählt mehr denn je, denn nur diese ermöglicht ein Handeln“, fordert ÖVP-Abgeordneter Klaus Lindinger in seiner Plenarrede am 24. Februar eine sofortige Umsetzung der Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung und bei verarbeiteten Produkten wie im Regierungsprogramm vereinbart.

Entscheidungsfreiheit für Konsumenten auch bei Großküchen und Kantinen

Im Supermarkt können die Menschen aufgrund einer genauen Herkunftskennzeichnung entscheiden, ob sie ein Produkt kaufen oder wieder zurück ins Regal legen.

Zwei Millionen Portionen werden täglich außer Haus gegessen

„Es gibt eine einzige Ausnahme und diese gibt es zwei Millionen mal am Tag, nämlich in den Groß-küchen, in den Kantinen, in den Spitälern oder in den Kindergärten: hier fehlt die Transparenz. Hier können die Menschen nicht entscheiden, denn sie wissen nicht, woher die Produkte am Teller kommen“, fordert Lindinger von Bundesminister Rudolf Anschober die Umsetzung der Herkunftskennzeichnung auch in diesem Bereich.

kennzeichnung ein.


„Setzen wir diese um, aber nicht in einer abgespeckten Form sondern wie vereinbart! Damit schaffen wir Vertrauen in die hohe Qualität der Produkte und sichern unsere bäuerlichen Familienbetriebe“, so Lindinger.

Klaus Lindinger

Mehr Flexibilität bei Covid-Investitionsprämie erreicht

Finanzausschuss beschließt Fristverlängerungen

Die Covid-Investitionsprämie ist ein Erfolgsmodell, wenn es darum geht, Arbeits- und Wirtschaftskraft am Land zu erhalten und zu stärken. Am 22. Februar beschlossen die Abgeordneten im Finanzausschuss wichtige Fristenverlängerungen, die den Antragsstellern mehr Flexibilität und praxistaugliche Kombinationsmöglichkeiten bieten.

„Wer neue Investitionen am Hof plant, muss aber schnell sein“, appelliert Abg.z.NR Klaus Lindinger an die Bäuerinnen und Bauern am besten noch heute einen diesbezüglichen Antrag beim Austria Wirtschaftsservice aws zu stellen.

Klaus Lindinger

Die ersten Maßnahmen, wie Bestellungen, Lieferungen, Baubeginn oder Anzahlungen – können demnach noch bis 31. Mai 2021 gesetzt werden. Für Abg.z.NR Franz Eßl ist diese Fristenverlängerung besonders wichtig, „weil zwar schon vorher eine Kombination mit anderen Förderungen rechtlich möglich war, diese sich jedoch mit den Antragsmodalitäten bei der Ländlichen Entwicklung oft spießten.“

Abg.z.NR Klaus Lindinger hat gemeinsa mit seinem Kollegen Franz Eßl im Finanzausschuss die Fristverlängerung vorangetrieben. (Foto: privat)

Fristverlängerung bei Antrag wie auch Durchführungszeitraum erreicht

Mit der Fristverlängerung für die ersten Maßnahmen nach Antragstellung um drei Monate ist im landwirtschaftlichen Bereich nun eine Kombination tatsächlich möglich. Das betrifft etwa beabsichtigte Baumaßnahmen, die sowohl in der Ländlichen Entwicklung als auch mit der Covid-Investitionsprämie gefördert werden. Weiters wurde auch der Investitionsdurchführungszeitraum um ein Jahr bis 28. 2. 2023 und die Abrechnungsfrist von drei auf sechs Monate verlängert. „Damit erreichen wir insgesamt mehr Flexibilität und gehen auch auf die Bedürfnisse der regionalen Anbieter von Leistungen ein“, so Eßl.

Was unterstützt die Investitionsprämie?

Neuinvestitionen am bäuerlichen Betrieb werden ab einer Höhe von 5.000 Euro mit sieben Prozent an steuerfreien und nicht rückzahlbaren Zuschüssen gefördert, wenn es etwa um Wirtschaftsgebäude, um Maschinen oder technische Anlagen aber auch um den Kauf von Zuchttieren geht. Für besonders ökologisch verträgliche Investitionen verdoppelt sich die Investitionsprämie auf 14 Prozent. Damit können etwa Photovoltaikanlagen oder Biomasse-Anlagen gefördert werden.

„Dieses Geld kommt direkt bei den Betrieben an und ist eine wichtige Zukunftsinvestition in die heimische Wirtschaft weit über die Bauernschaft hinaus“, so Lindinger.

Klaus Lindinger

Beide Abgeordneten betonten, dass mit den heutigen Beschlüssen im Finanzausschuss auf jeden Fall davon ausgegangen werden kann, dass alle Anträge auch entsprechend bedient werden können. Sollten budgetäre Mittel fehlen, werden sich Eßl und Lindinger einsetzen, dass diese aufgestockt werden.

Enorme Unterstützung für Gemeinden durch Hilfspakete des Bundes

Klare Ziele: Arbeitsplätze sichern, Lebensqualität erhöhen und Leistungen der Gemeinden aufrechterhalten

Bereits das Kommunalinvestitionsgesetz 2020 (KIG) und die begleitenden Maßnahmen des Landes Oberösterreich brachten 10,4 Millionen Euro zusätzliches Geld für die 24 Wels-Land-Gemeinden. Zum Jahresende 2020 beschloss der Nationalrat ein neuerliches Gemeindepaket. Von den fixierten 1,5 Milliarden Euro für ganz Österreich entfallen auf den Bezirk Wels-Land weitere 10,3 Millionen Euro.

Liquidität der Gemeinden sichern

„Durch das sogenannte ‚Gemeindepaket II‘ ist die Liquidität der Gemeinden gesichert worden. Während das ‚Gemeindepaket I‘ zweckgebunden auf Projektförderung abzielte und damit Auftragsvergaben an die regionale Wirtschaft generierte, kommen die Mittel des zweiten Gemeindepakets dem laufenden Haushalt zugute. Die vielen Leistungen, die Gemeinden erbringen, sind daher gesichert“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „Diese direkte Hilfe ist also ‚frisches Geld‘ von jeweils plus elf Prozent pro Kommune gegenüber 2020!“

Somit erhalten die Gemeinden vom Steueraufkommen durch den Finanzausgleich auch zukünftig die budgetierte Summe. Allerdings reduziert sich der zu erwartende Ertragsanteile-Anstieg dann ab 2023.

Mittel sind vielfach bereits ausbezahlt

Die Gelder des „Gemeindepaketes I“ für konkrete Projekte sind in vielen Fällen bereits überwiesen. Das hängt davon ab, ob die Gemeinden bereits die Anträge zu den Projekten gestellt haben. Durch diese Mittel werden etwa in der Gemeinde Pennewang ein Aus- und Zubau der Volksschule sowie eine neue Quellfassung zur gesicherten Wasserversorgung möglich. „Diese rund 850.000 Euro, die Pennewang investiert, sichern Aufträge an Firmen in der Region und damit Arbeitsplätze. Gleichzeitig wird die Lebensqualität der Pennewangerinnen und Pennewanger erhöht!“, zeigt Abgeordnete Lindinger an einem konkreten Beispiel aus Wels-Land auf, wie die Hilfspakete wirken. „Ähnliche Projekte gibt es aus jeder der 24 Gemeinden unseres Bezirks. Schlussendlich kommt alles Geld bei den Menschen an!“, sagt der Bezirksparteiobmann, der seit kurzem selber Bürgermeister in Fischlham ist und daher genau weiß, wie wichtig diese Hilfsmittel des Bundes sind.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger ist überzeugt, dass die Gemeindepakete I und II des Bundes wichtige „Türöffner“ für Projekte und Investitionen sind. „Finanzschwächeren Gemeinden wird besonders unter die Arme gegriffen. Das ist ein klares Signal an die kommunalpolitischen Verantwortungsträger!“, sagt Klaus Lindinger.

Die Verhandlungen des Österreichischen Gemeindebundes mit dem Finanzminister sind auf Augenhöhe geführt worden. „Nicht umsonst bedankte sich Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl bei der Bundesregierung für dieses klare Bekenntnis zu den österreichischen Gemeinden!“, so Lindinger abschließend.