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Es geht um die Absicherung von Existenzen

Die Eigenversorgung mit bäuerlichen Produkten bester Qualität hat für den ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger höchste Priorität. „Gerade jetzt, da die Grenzen geschlossen sind, sehen wir, wie wichtig es ist, dass unsere Bäuerinnen und Bauern für Lebensmittelsicherheit im Land sorgen.“ Auch mit dem dritten Corona-Hilfspaket, das heute im Nationalrat beschlossen wird, geht es darum, gezielt Maßnahmen zu setzen, um Arbeitsplätze zu erhalten und Selbständige bei finanziellen Engpässen zu unterstützen. „Wenn der Arbeitsplatz oder das Einkommen wegfällt, dann sehe ich es als unsere Pflicht, die Rahmenbedingungen anzupassen und Existenzen abzusichern“, so Lindinger.

Die Änderungen im Härtefallfonds gelten ab 16. April auch für Nebenerwerbslandwirte und Mehrfachversicherte, freut sich Klaus Lindinger! (Foto: ÖVP-Klub/Sabine Klimpt)

Auch für manche bäuerlichen Betriebe bedeutet die derzeitige Situation Einkommensverlust oder höhere Ausgaben. Daher begrüßt Lindinger die Aufstockung wie Ausweitung des Härtefallfonds auch für Nebenerwerbslandwirte und Mehrfachversicherte. Bekanntlich ist die erste Phase des Härtefallfonds – wie etwa für Vollerwerbsbetriebe – mit 30. März angelaufen, die zweite Phase für alle anderen bäuerlichen Betriebe wird ab 16. April möglich sein und wird über die Agrarmarkt Austria (AMA) unbürokratisch abgewickelt. Bei Einkommensrückgängen von 50 Prozent und mehr bzw. bei erhöhten Kosten etwa durch Fremdarbeitskräfte können betroffene Betriebe dann bis zu 6.000 Euro steuerfrei für drei Monate erstattet bekommen.

Erntehelfer händeringend gesucht

Ein anderes Problem für bäuerliche Betriebe ist der Wegfall von dringend benötigten Erntehelfern. „Wir suchen händeringend helfende Hände bei der Ernte“, verweist Lindinger auf die sehr erfolgreich angelaufene Arbeitsvermittlungsplattform „Die Lebensmittelhelfer“ (www.dielebensmittelhelfer.at). Einige Tausend haben sich bereits gemeldet. „Es zeigt wie hoch die Bereitschaft zu helfen ist. Das freut mich ganz besonders!“, sagt Lindinger. Doch der Abgeordnete gibt zu bedenken, dass eine koordinierte und bedarfsgerechte Vermittlung sowie eine Analyse der Qualifikationen unbedingt notwendig ist. „Nur dann kann Angebot und Nachfrage gezielt zusammengeführt und den Betrieben tatsächlich geholfen werden.“
Mit der Verlängerung der maximalen Einsatzdauer und mancher Visas wird im neuen Corona-Hilfspaket aber ein erster wichtiger Schritt gesetzt. Trotzdem hätte vor allem Oberösterreich in diesem Bereich noch massive Probleme, da hier die meisten Fremdarbeitskräfte aus Drittstaaten kommen würden. „Derzeit sind nur etwa zehn Prozent dieser Arbeitskräfte vorhanden und das stellt uns vor große Herausforderungen“, so Lindinger.

Handel als Partner und nicht als Profiteur der Krise

„In schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger an einem Strang zu ziehen“, dankt Lindinger allen, die in dieser Situation zusammenhelfen. Die Primärproduktion mit den Bäuerinnen und Bauern, der sekundäre Bereich mit den Verarbeitern (wie etwa Molkereien, Bäckereien, Fleischereien), die Supermarktmitarbeiter, die LKW-Fahrer ,… leisten einen wesentlichen Beitrag in der Sicherung der Lebensmittelversorgung. Der Abgeordnete zollt ganz besonders den Systemerhaltern im medizinischen und pflegerischen Bereich große Anerkennung.

„Leider glauben jedoch manche Lebensmittelketten, dass sie aus der schwierigen Situation profitieren könnten,“, erinnert der ÖVP-Abgeordnete etwa an den Verkauf von Billig-Butter aus dem Ausland. „Außerdem hat jetzt in den Lebensmittelgeschäften Sonderartikel wie Spielzeug, Elektronik oder Kleidung nichts zu suchen. Das ist gegenüber jenen Betrieben, die schließen mussten, nicht fair!“, appelliert Lindinger an den Lebensmittelhandel sich in dieser Situation als Partner der heimischen Landwirtschaft zu sehen.

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich gelebte Solidarität

Nahversorgung durch heimische Landwirtschaft und Nachbarschaftshilfe gesichert

Die umfangreichen Maßnahmen des Bundes und Landes Oberösterreich zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus schränken die Menschen in ihrer gewohnten Lebensweise massiv ein. „Doch das Daheimbleiben und über Telefon sowie E-Mail den Kontakt mit den Mitmenschen zu pflegen, ist alternativlos. Nur mit dem tatsächlichen Verzicht auf für uns ganz normale Dinge wie einkaufen, essen oder in die Arbeit gehen, schaffen wir es, die Ansteckung zu verhindern!“, sagt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

In diesem Zusammenhang hebt der Abgeordnete die gelebte Solidarität mit den Risikogruppen besonders hervor. „Diese zeigt sich einerseits durch das Einhalten der verordneten Maßnahmen, andererseits durch sofort entwickelte Nachbarschaftshilfe sowie Lieferdienste!“, betont Klaus Lindinger. Gewissermaßen flächendeckend sind die Wels-Land-Gemeinden die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe. Die örtlichen Nahversorger – egal ob Supermärkte, Direktvermarkter, Gasthäuser, Bäckereien – bieten einen Lieferservice bzw. lassen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Dinge des täglichen Bedarfs liefern.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger hebt die überall gezeigte Solidarität in der Bevölkerung und die Nahrungsmittelsicherheit dank der heimischen Landwirtschaft hervor.
Der Einkauf mit entsprechendem Abstand ist möglich!

„Ich appelliere an die Bevölkerung: Bitte keine Hamsterkäufe tätigen! Die Versorgung mit Lebensmitteln ist durch die heimischen Bäuerinnen und Bauern gesichert. Auch logistisch ist die Belieferung der Handelsketten derzeit wie gewohnt möglich. Dafür danke ich allen –  den bäuerlichen Produzenten, den Verarbeitern, den Logistikern, den Handelsangestellten!“, spricht Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger eine dringende Bitte und seinen großen Dank aus.

Regionalen Handel sichern – keine Online-Einkäufe
Gelebte Solidarität zeigt sich jetzt auch dadurch, dass nicht online eingekauft wird, weil die regionalen Geschäfte geschlossen sind. Kleidung, Schmuck, Gartenutensilien und vieles mehr soll nach der „Corona-Krise“ bei den Händlern und Läden in der Umgebung erstanden werden. „Diese Umsätze werden sie nach den für sie sehr herausfordernden Wochen dringend benötigen! Damit sichern wir letztendlich unserer Arbeitsplätze,“ gibt der Abgeordnete zu bedenken.

Steuerreform entlastet Menschen

Klaus Lindinger: Bäckereitour bestätigt die Maßnahmen

Brot backen aus Leidenschaft! „Mit der geplanten Entlastung im Regierungsprogramm wird das frühe Aufstehen noch mehr honoriert“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger (re.)

Die Bundesregierung hat in ihrem Programm konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Österreicherinnen und Österreicher festgesetzt. „Geplant ist es, den Eingangssteuersatz ab 2021 von 25 auf 20 % zu senken. Davon profitieren im Wesentlichen Arbeitnehmer, Pensionisten, Selbständige sowie Land- und Forstwirte mit niedrigerem Einkommen!“, erklärt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Das ist ein wichtiger und vor allem richtiger Schritt, um jene zu entlasten, denen ‚mehr im Börserl‘ am meisten bringt!“, so Lindinger weiter. Gerade bei kleineren und mittleren Einkommen wirkt sich ein geringerer Steuersatz proportional besser aus als bei höheren Einkommen. Der Spitzensteuersatz wird bei 55 % belassen.

Das Maßnahmenbündel trägt auch dazu bei, dass der Standort – gerade für die Klein- und Mittelbetriebe – gestärkt wird. Um sich vor Ort zu überzeugen bzw. auch die geplanten Maßnahmen zu kommunizieren, besuchte Klaus Lindinger mehrere selbstständige Bäckereien im Bezirk. „Wer täglich früh aufsteht – davon kann bei Bäckereien ausgegangen werden -, darf nicht das Gefühl haben, es bringt nichts! Es ist mir ein Anliegen, meine Wertschätzung jenen Menschen entgegenzubringen, die regionale Wertschöpfung besonders leben“, erklärt der Abgeordnete seine Motivation auch mitten in der Nacht aufzustehen, um in den Backstuben in Wels-Land vorbeizuschauen.

Trotz der frühen Morgenstunde nahmen sich die Bäcker gerne für ein Gespräch mit Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger (re.) und ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider (li.) Zeit.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte er ein Kaffeehäferl sowie Naschereien mit dabei. Im Gespräch mit ihnen und ihren Chefs bekam Klaus Lindinger Einblicke in die Arbeit „des täglichen Brotes“.

Welche Maßnahmen sind ab 2021 vorgesehen?

  • Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen mit der Senkung der ersten Lohnsteuerstufe von 25 auf 20 Prozent
  • Verlängerung des Spitzensteuersatzes von 55 Prozent
  • Entlastung der Landwirtschaft durch eine Drei-Jahres-Gewinnverteilung
  • Ökologisierungsschritte durch zB einheitliche Flugticketabgabe von zwölf Euro, Maßnahmen gegen Tanktourismus, mehr Treffsicherheit bei Pendlerpauschale


Buchkirchner Bauernbund-Team gewählt

Neue Ortsbäuerin, neuer Jungbauernobmann, bestätigter Bauernbundobmann

Der neu bzw. wiedergewählte Vorstand des Bauernbundes Buchkirchen Abg.z.NR Klaus Lindinger (v.li.), BB-Obm. Stv. Josef Krucher, Julia Schiefermüller, Anna Lettner, Jungbauernobmann Franz Weinbergmair, BB-Obmann Vzbgm. Thomas Strasser, Schriftführer Franz Mittermayr, Ortsbäuerin Eva Maria Strasser, Christa Lehner, Kassier Norbert Lehner, Altbauernobmann Karl Kammerl und Bürgermeisterin Regina Rieder.

Im Pfarrzentrum fanden bei zahlreichem Besuch die Neuwahlen beim Bauernbund und den Bäuerinnen Buchkirchen statt. Neue Ortsbäuerin ist Eva Maria Strasser (43 Jahre). Zu ihrer Stellvertreterin wählte die Versammlung Anna Lettner.

Das neue Führungsteam bei den Bäuerinnen Julia Schiefermüller (v.li.), Anna Lettner, Ortsbäuerin Eva Maria Strasser und Christa Lehner.

An der Spitze des Bauernbundes Buchkirchen bestätigten die Mitglieder den bisherigen Obmann und Vizebürgermeister Thomas Strasser (43 Jahre). Sein Stellvertreter ist Josef Krucher. Neu steht Franz Weinbergmair jun. an der Spitze der Jungbauern.

Die Ehrengäste Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger und Bürgermeisterin Regina Rieder stellten sich als erste Gratulanten bei dem Team des Bauernbundes und der Bäuerinnen Buchkirchen ein. In ihren Ausführungen berichtete Bürgermeisterin Rieder über die zukünftigen Projekte der Marktgemeinde.

Abgeordneter Klaus Lindinger gab Einblick in das neue Regierungsprogramm, im Speziellen über die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.
Ein großes Dankeschön galt Barbara Steinhuber-Schmidseder, die fünf Jahre die Ortsbäuerinnen führte. Ernst Bauer jun. gebührte ebenso ein DANKE für seine Obmannschaft bei den Jungbauern.
Bei Brötchen und Wein fand die Versammlung einen gemütlichen Ausklang!

Bauern fordern faire Preise für ihre Produkte und ein Ende der „Konsumententäuschung“

„Chronische Aktionitis“ bei hochwertigen Lebensmitteln muss gestoppt werden

Bauernbund Bezirksobmann-Stellvertreter Florian Obermayr (v.li.), Abg.z.NR Klaus Lindinger, ÖkR Jakob Auer (ehem. BB-Präsident, langjähriger Abgeordneter) und BB-Ortsobmann Josef Lindinger machten gemeinsam mit ihren Standeskollegen auf den enormen Preisdruck in der Landwirtschaft – speziell am Milchsektor – aufmerksam. Im Gespräch mit den Konsumenten zeigte sich, dass das Verständnis und die Unterstützung da sind! (Fotos: BB Wels-Land)

Am 26. Februar 2020 machten sich rund 80 Bäuerinnen und Bauern im Bezirk Wels-Land auf den Weg, um auf ihre dramatische Einkommenssituation – speziell im Milchsektor – aufmerksam zu machen. Ihnen geht es einerseits um mehr Wertschätzung für ihre landwirtschaftlichen Produkte und damit ihrer täglichen Arbeit mit der Natur. Andererseits wollen sie auf die „Rabattschlachten“ der Lebensmittelketten und den damit verbundenen Preisdruck aufmerksam machen. Bei der Milch ist es Faktum, dass der Preis für die Bauern seit über 20 Jahren fast gleich ist. Und das bei immer höheren Qualitäts-, Umwelt- und Tierwohlstandards. Den Preis für diese höhere Qualität zahlt seit langem der Bauer. Über 1000 Milchviehbetriebe haben im letzten Jahr aufgegeben.

Der Österreichische Bauernbund hat gemeinsam mit den Bauernbund Länderorganisationen Kundgebungen auf die Beine gestellt. Im Bezirk Wels-Land haben sich die Bäuerinnen und Bauern vor zwei SPAR Filialen –in Sattledt und in Stadl-Paura – eingefunden.

„Das Entgegenkommen bei den Preisverhandlungen für die Milch ist seitens SPAR ÖSTERREICH ausgeblieben. Während der Konzern eines der besten Ergebnisse seiner Firmengeschichte schreibt, sollen die heimischen Landwirtinnen und Landwirte ihre Milch zum Niedrigstpreis ‚verschleudern‘!“, äußert Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat und Landwirt, sein Unverständnis – speziell zur Vorgangsweise von SPAR ÖSTERREICH.

Regionalität muss mehr sein als ein Werbeslogan

Die Forderungen des Bauernbundes richten sich grundsätzlich an alle Handelsriesen. Immerhin sind fast 90 % des gesamten Lebensmittelhandels in der Hand von nur drei Unternehmen, die Übermacht daher erdrückend. Sie stellen sich mit ihren Verhandlungstaktiken gegen die heimischen Bauernfamilien und somit gegen die nachhaltigste Form der Landwirtschaft. Die Forderungsliste des Bauernbundes beinhaltet faire Preise für die landwirtschaftlichen Produkte, einen Stopp der „überbordenden Aktionitis“ auf Kosten der Verarbeiter und Produzenten, einen Regionalbonus auf heimische, nach höchsten Standards produzierten Lebensmittel und ein Ende der Konsumententäuschung mit den rot-weiß-roten Fähnchen.

Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck fordert gemeinsam mit den Spitzen des Bauernbundes Oberösterreich ein Umdenken des Handels: „Wir stehen heute vor zwei SPAR-Filialen, weil sich gerade SPAR Österreich trotz der bäuerlichen Bemühungen bei den Verhandlungen im Milchsektor gegen die Bauernfamilien entschieden hat und sich sogar, wie in Tageszeitungen zu lesen war, mehr Dankbarkeit seitens der Bauern erwartet!“, sagt BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck.

Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck wird bei seiner Forderung für faire Preisverhandlungen von rund 40 Bäuerinnen und Bauern aus Wels-Land unterstützt.

„Unsere Kundgebung im Bezirk ist ein Signal gegen die unsägliche Preispolitik von SPAR. Mit dem ständigen Druck wird nicht nur unsere nachhaltige, familiengeführte Landwirtschaft massiv bedroht, auch werden die Perspektiven für Hofübernehmerinnen und Hofübernehmern gestohlen“, spezifiziert Bauernbund-Bezirksobmann-Stv. Florian Obermayr die Problematik.

SPAR macht die Rechnung ohne die Bauern

Ein Grund für die Protestaktionen ist zudem der steigende Druck auf den Agrarmärkten in einer Zeit, in der gleichzeitig die Standards in der Produktion permanent nach oben geschraubt werden. „Die positive Entwicklung in Teilsparten der Landwirtschaft kann mehr als zehn Jahre stagnierender oder sinkender Einkommen nicht kompensieren“, sagt Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger. Auch bei der Bewältigung des Klimawandels kommt den Bauernfamilien eine bedeutende Rolle zu. „Die heimische Landwirtschaft ist Teil der Lösung und nicht das Problem. Das muss auch der Handel erkennen und honorieren. Stattdessen kommt zusätzlich noch ein enormer Preisdruck von Abnehmerseite dazu. Da Gespräche leider nichts gebracht haben, müssen wir zu entsprechenden Maßnahmen greifen um die Menschen aufzuklären“, sagt der OÖ Bauernbundobmann.

Die Konsumentinnen und Konsumenten zeigen im Gespräch viel Verständnis.

An Mitarbeiter und Konsumenten wurden vor Ort Informationen verteilt, da es nicht darum geht zu jammern, sondern auf die Einkommenssituation auf den Höfen aufmerksam zu machen.

Geordnet und ohne Blockade gingen die Kundgebungen über die Bühne

Forderungen des Bauernbundes:

Stoppt die „überbordende Aktionitis“ der Handelsriesen

Mehr Leistung, mehr Auflagen und mehr Fleiß für weniger Geld geht sich nicht aus. Das spüren Bauern wie lebensmittelverarbeitende Unternehmen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass lediglich 9,7 % des Haushaltseinkommens durchschnittlich für Lebensmittel ausgegeben werden. Dem Bauernbund geht es nicht um eine Verteuerung von Lebensmitteln, sondern darum, dass der Handel die Margen weitergibt. Rund 150.000 bäuerliche Betriebe stehen wenigen Handelsriesen gegenüber. Die Erzeugerpreise stagnieren oder sinken, während SPAR in einem Jahr 352 Mio. Euro Gewinn verzeichnet.

Ende der „Rot-weiß-rote Fähnchen“ auf ausländischen Produkten

Unseriöse und irreführende Spielchen mit dem rot-weiß-roten Fähnchen auf Lebensmitteln aus dem Ausland müssen beendet werden. Eine praxistaugliche Umsetzung der Primärzutatendurchführungsverordnung in Österreich, wie sie auch im Regierungsprogramm vorgesehen ist, muss umgesetzt werden.

Bauernbund-Team Steinerkirchen stellte sich der Wahl

Aus Verantwortung für Österreich und seine Bäuerinnen und Bauern

Abg.z.NR Klaus Lindinger (1.v.li.), BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck (3.v.li.) und Bürgermeister Thomas Steinerberger (1.v.re.) freuen sich mit dem einstimmig gewählten Bauernbund- und Bäuerinnen-Team – Hermine Ziegelböck (v.li.), Ortsbäuerin Margit Dollmann, Ortsbauernobmann Manfred Hörtenhuemer, BB-Obmann Fritz Hieslmair, Andreas Rau, Gerald Stockhammer, Martin Zehetner, Nicole Hörtenhuemer, Margit Rapperstorfer, Georg Rapperstorfer, Andreas Rapperstorfer –  und sichern die volle Unterstützung zu.

Im gesamten Bezirk Wels-Land finden aktuell Bauernbund-Jahreshauptversammlungen statt. Auch die Ortsgruppe Steinerkirchen an der Traun lud kürzlich ihre Mitglieder ein. Ein wichtiger Punkt war die Wahl des Vorstandes sowohl beim Bauernbund wie auch bei den Bäuerinnen.

Vizebürgermeister Friedrich Hieslmair leistete in seiner ersten Periode (Anm.: Er ist seit 2014 BB-Obmann in Steinerkirchen) offenbar eine gute Arbeit. In geheimer Wahl haben ihn die Mitglieder zu 100 % bestätigt. Die weiteren Vorstandsmitglieder erhielten ebenso alle Stimmen.
Auch bei den Bäuerinnen gab es uneingeschränkte Zustimmung. Ortsbäuerin Margit Dollmann übt seit Februar 2016 diese wichtige Funktion aus. Sie und ihr Team freuten sich ebenso über die einstimmige Wahl!

Bei der Jahreshauptversammlung präsentierte Obmann Vzbgm. Friedrich Hieslmair auch die wichtigsten Ziele und Aktivitäten für die nächsten Monate. Am 13. September 2020 wird die 3. Hofroas in Steinerkirchen an der Traun über die Bühne gehen. Die 2016 erstmals durchgeführte Veranstaltung erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit und ist nicht nur im Hinblick auf mehr Bewusstsein für die Landwirtschaft wichtig. Weiters soll eine Hof- und Häuserchronik erstellt werden. Das herausfordernde Mähen der „Kirchenleiten“ unterstützt das BB-Team ebenso jedes Jahr.

Aus erster Hand erfuhren die anwesenden Mitglieder von Abg.z.NR Klaus Lindinger vieles aus dem neuen Regierungsprogramm, im Speziellen über die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. Unter dem Titel “Aus Verantwortung für Österreich und seine Bäuerinnen und Bauern” referierte der Abgeordnete die wichtigsten Verbesserungen.

„Senioren als wichtiger Faktor in Wels-Land“

“Gemeinsam aktiv für Wels-Land”: Das ist nicht nur beim Seniorenbund so!
NR Ing. Klaus Lindinger (ÖVP Bezirksparteiobmann), LH a.D. Dr. Josef Pühringer (Landesobmann OÖ Seniorenbund), Franz Traunmüller (Bezirksobmann OÖ Seniorenbund), Mag. Franz Ebner (Landesgeschäftsführer OÖ Seniorenbund) und Bgm. Andreas Stockinger (Bürgermeistersprecher, Mitglied Sozialhilfeverband-Vorstand Wels-Land).

Die Landesleitung des OÖ Seniorenbundes – Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer und Landegeschäftsführer Mag. Franz Ebner – besuchen im Rahmen einer Bezirkstour alle Bezirke des Landes. Im Mittelpunkt dieser Bezirksbesuche steht jeweils ein Zusammentreffen mit den Funktionärinnen und Funktionären. Einerseits, um ihnen für ihr großes Engagement zu danken. Denn die Ehrenamtlichen sind das Bindeglied zu den Mitgliedern und damit das Fundament des OÖ Seniorenbundes. Andererseits, um Ihnen das Rüstzeug für ihre Arbeit mitzugeben.
Denn auch im Seniorenbund ist es wichtig, die demografische Entwicklung stets im Auge zu haben. Nicht nur, weil die Menschen immer älter werden, sondern auch, weil sich das „Senior sein“ in den letzten Jahren stark verändert hat. „Die Senioren“, „die Pensionisten“, die gibt es nicht mehr. Sondern es gibt mittlerweile drei Gruppen: die 60 bis 75-Jährigen, die 75 bis 85-Jährigen und die Hochbetagten 85+. Daran müssen sich auch die Angebote und Aktivitäten im OÖ Seniorenbund orientieren – nicht nur auf Landesebene, sondern vor allem auch auf Ortsgruppenebene.
Darüber hinaus steht bei jedem Bezirkstag auch der Besuch einer Senioren-Einrichtung auf dem Programm. Im Bezirk Wels-Land sind das die Werkstätte der Lebenshilfe und die Einsatzzentrale der Caritas für Altenpflege in Thalheim.

Ein Besuch der Lebenshilfe-Werkstätte in Thalheim rundete den Besuchstag ab. (Fotos: Seniorenbund OÖ)

Pflegegeld-Valorisierung und gestaffelte Pensionserhöhung seit 1. Jänner 2020

Bereits mit 1. Jänner 2020 sind zwei konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der älteren Generation in Kraft getreten.
1. Das Pflegegeld wird valorisiert und jährlich dem Pensionsanpassungsfaktor entsprechend erhöht.  
2. Gestaffelte Pensionserhöhung, die etwa Pensionen bis € 1.111,– brutto um 3,6 % erhöht. Darüber und bis € 2.500,– erfolgt eine schrittweise Absenkung der Pensionserhöhung auf den gesetzlichen Inflationswert von 1,8 %.

Auch im 326-Seiten starken Regierungsprogramm ist klar „Menschen entlasten – Steuern senken“ vorgesehen. Die Abgabenquote soll Richtung 40 % gehen. Mit der Senkung des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20 % werden speziell die geringeren Einkommensgruppen entlastet. Diese Maßnahme soll ab 2021 gelten. „Wir sind nun in der Phase, wo wir vom Reden ins Tun kommen!“, erklärt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger zur geplanten Entlastung der Menschen.

Vom Reden ins Tun kommen

Zur Ausbildung im Pflegebereich begrüßt der Abgeordnete dezidiert die Möglichkeit, dass es in den Landwirtschaftlichen Fachschulen die Möglichkeit gibt, eine Ausbildung zu einer FSB „A“-Kraft zu machen. Das ist durch das Maßnahmenpaket zur Pflege von Landeshauptmann Thomas Stelzer möglich geworden.

Oberösterreich Vorreiter im Kampf gegen steigenden Bodenverbrauch

ÖVP-Abgeordnete Hofinger, Lindinger und Prinz begrüßen Begutachtungsentwurf zur oberösterreichischen Raumordnungs-Novelle

Die OÖ-Abgeordneten Nikolaus Prinz (v.li.), Klaus Lindinger und Manfred Hofinger zeigen auf, dass Oberösterreich bei der Raumordnung eine Vorreiterrolle einnimmt.

„Wenn aus Worten konkrete Taten werden, dann ist Oberösterreich wieder einmal Vorreiter“, begrüßten heute, Freitag, die oberösterreichischen ÖVP-Abgeordneten Manfred Hofinger, Klaus Lindinger und Nikolaus Prinz die Präsentation des neuen Raumordnungskonzeptes durch LR Markus Achleitner. „Die Landespolitik hat die Zeichen der Zeit erkannt und dem steigenden Bodenverbrauch mit konkreten Maßnahmen den Kampf angesagt“, sind sich die Abgeordneten einig.

Mehr Handlungsspielraum für Gemeinden

„Zersiedelung und die Ausdünnung von Ortskernen war und ist seit langem ein Problem in ländlichen Gemeinden. Nun gibt es für diese endlich konkrete Möglichkeiten, die Ortskerne wieder zu beleben und unbebautes Bauland seiner tatsächlichen Nutzung zuzuführen“, sieht ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Manfred Hofinger im neuen Konzept mehr Spielraum für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Lebendigen ländlichen Raum erhalten

„Um die Lebensgrundlage für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern, ist ein sorgsamer Umgang mit der Natur bzw. dem Bodenvorrat notwendig. Daher muss die Raumplanung nachhaltig und zukunftsorientiert sein“, erkennt Abg.z.NR und ÖVP-Bezirksparteiobmann von Wels-Land Klaus Lindinger in der neuen Raumordnung starke Ansätze, um den steigenden Bodenverbrauch gezielt einzudämmen und einen lebendigen ländlichen Raum zu erhalten. „Das sind wir uns und den nachfolgenden Generationen schuldig“, so Lindinger.

Mit Hausverstand neue Wege gehen

„Das neue Raumordnungskonzept bietet den Gemeinden wie auch den landwirtschaft-lichen Betrieben neue Wege der Nachnutzung von bestehenden Gebäuden und damit zur Schonung wertvollen Bodens. Und das alles mit dem nötigen Hausverstand“, zeigt sich auch der ÖVP-Abgeordnete Bgm. Nikolaus Prinz erfreut über die Ankündigung von einzelnen Erleichterungen.

Als bäuerliche Abgeordnete begrüßen Hofinger, Lindinger und Prinz aber auch, dass „Oberösterreich dezidiert für genügend landwirtschaftliche Fläche sorgt, damit die Ernährungssicherheit ebenso gewährleistet ist wie ein klimafiter Lebens- und Wirtschaftsstandort.“

Besonders hervorgehoben werden von den Abgeordneten folgende Maßnahmen: 

  • Handelsflächen sollen vorrangig innerhalb der Ortstafeln angesiedelt werden.
  • Es sollen vor allem bestehende Gebäude einer Nachnutzung zugeführt werden.
  • Bei Handelsflächen wie Supermärkten soll mehrgeschossig und mit Tiefgarage gebaut werden.
  • Die Baulandmobilisierung bringt eine Bauverpflichtung binnen einer gewissen Frist und
  • die verstärkte Wohnmöglichkeit auf nicht genutzten Bauernhöfen.

„Arbeit und Standort – Chancen für das Hausruckviertel“

„Arbeitsplätze für das Hausruckviertel schaffen und sichern“

„Wir legen im Jahr 2020 ganz bewusst einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Arbeit und Standort“, erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Da sich nach einer langen Phase der Hochkonjunktur die europäische Wirtschaft verlangsamt – vor allem bei unseren Nachbarn in Deutschland – kommen in diesem Bereich einige Herausforderungen auf uns zu. „Weil wir tun, was dem Land gut tut, tun wir, was möglich ist, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Wir wollen sicherstellen, dass in Oberösterreich weiterhin Arbeitsplätze entstehen und Jobs vor allem in den ländlichen Raum gebracht werden.“

Oberösterreich steht mit einer Rekordbeschäftigung von 666.000 Personen gut da. Der Arbeitsmarkt profitiert unter anderem auch von der starken Position unseres Bundeslandes als Exportland Nr. 1 von Österreich. Ein Viertel aller Exporte österreichweit werden durch Oberösterreich erzielt.
„Oberösterreich ist Wirtschafts- und Arbeitsmotor der Republik. Damit das auch so bleibt, hat Oberösterreich bereits eine Reihe von Initiativen gestartet“, so Stelzer:

  1. Konsequente Fortsetzung der Nullschulden-Politik. Damit werden finanzielle Muskeln aufgebaut, die im Kampf um jeden Arbeitsplatz eingesetzt werden können.
  2. Pakt für Arbeit und Qualifizierung, mit dem jedes Jahr rund 230 Millionen Euro in die Arbeitsqualifizierung investiert wird. Auch liegt hier ein besonderer Fokus auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, insbesondere von Frauen sowie auf Langzeitarbeitslosen. Der neue Pakt für Arbeit und Qualifizierung wird in den nächsten Wochen präsentiert.
  3. Oberösterreich entwickelt mit „Upper Vision“ eine eigene Strategie für den Standort.
Landeshauptmann Thomas Stelzer mit den Bezirksparteiobleuten Jürgen Höckner (v.li., Eferding), Peter Csar (Wels-Stadt), Peter Oberlehner (Grieskirchen) und Klaus Lindinger (Wels-Land).

„Das Hausruckviertel hat für den Arbeitsstandort eine besondere Bedeutung. Es ist nicht nur ein pulsierendes landwirtschaftliches Zentrum, sondern auch Standort für viele innovative Klein- und Mittelbetriebe und ‚Hidden Champions‘, die die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes antreiben“, so Stelzer.
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten zu machen. Das bedeutet, die besten Chancen und Möglichkeiten zum Arbeiten und Leben in die Region Hausruckviertel zu bringen“, betont Stelzer.

„Die Gunstlage des Bezirkes Wels-Land in (land-) wirtschaftlicher und verkehrstechnischer Sicht ist eine gute Basis für eine prosperierende Region. Doch mit der engagierten Arbeit der politischen Verantwortungsträger in Gemeinden und im Bezirk wird vieles in die richtigen Bahnen gelenkt! Nicht nur an der Tatsache, dass es nun ein gemeinsames Bundesministerium für die Agenden Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) gibt, ist die Wertschätzung für den ländlichen Raum erkennbar!“, betont Lindinger.
„Ein wesentlicher Punkt ist der ‚Breitbandausbau‘, der von den Gemeinden massiv vorangetrieben wird. Das ist nicht nur dem starken Wirtschaftsstandort mit über 4.400 Betrieben geschuldet. Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit beim Glasfaserausbau bringt uns hier gut voran. Diese Tatsache möchte ich ohnehin besonders hervorheben, dass im Bezirk Wels-Land in vielen Bereichen gemeindeübergreifend gearbeitet wird, um den Menschen den besten Service zu bieten. Am 1. März 2020 startet etwa die erste Verwaltungsgemeinschaft zweier Gemeinden (Anm.: Offenhausen und Pennewang). Das Ziel, die Region gut weiterzuentwickeln, steht bei unseren politischen Verantwortungsträgern im Vordergrund,“ so Lindinger. „Auch die Nachwuchs- und Gesundheitsarbeit wird durch die Sportvereine im Bezirk stark gefördert. Zwei Vorzeigeprojekte werden heuer in Wels-Land eröffnet: Das erweiterte Hofmaninger-Stadion in Bad Wimsbach-Neydharting mit einem LASK-Spiel am 26. Juni und das Sport- und Freizeitzentrum SPEZ in Gunskirchen im Sommer bzw. Herbst. Das Projekt in Gunskirchen ist durch eine Stadt-Umlandkooperation auch um einen modernen PumpTrack ergänzt. Gerade in Zeiten, wo fehlende Bewegung speziell bei Kindern und Jugendlichen bemängelt wird, sind attraktive Sportanlagen ein wichtiges Signal!“

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger streicht die Tatsache, dass im Bezirk Wels-Land in vielen Bereichen gemeindeübergreifend gearbeitet wird, um den Menschen den besten Service zu bieten, besonders hervor. (Fotos: OÖVP/Mayr)

93 Millionen Euro für Breitband im Hausruckviertel

„Schnelles Internet ist für das Arbeiten und Leben mittlerweile schon zentrale Voraussetzung“, sagt Stelzer. Für Breitband-Projekte im Hausruckviertel konnten bis jetzt Förderungen in Höhe von 56 Mio. Euro aus der Breitband-Milliarde des Bundes abgeholt werden. Diese Mittel werden vom Land OÖ durch Anschlussförderungen in Höhe von 13,8 Mio. Euro ergänzt. Durch diese Bundes- und Landesförderungen werden im Hausruckviertel bis zum Jahr 2022 Investitionen in den Breitbandausbau in Höhe von insgesamt 93 Mio. Euro ausgelöst.

Almtalbahn (Wels – Grünau): Die Strecke wird zur Gänze erhalten, modernisiert und zwischen Wels und Sattledt elektrifiziert. Zukünftig soll die Strecke auch zum Testbetrieb von Zügen mit alternativen Antrieben im Realbetrieb herangezogen werden.

Nachhaltige Budget- und Landwirtschaftspolitik mitgestalten…

Nachhaltigkeit ist für Klaus Lindinger nicht nur bei der Umwelt oberstes Gebot sondern gilt genauso bei Budget und Finanzen!

…als Mitglied in den Ausschüssen Budget, Finanzen, Landwirtschaft und Sport

Seit 9. November 2017 gehört der Fischlhamer Gemeinderat Ing. Klaus Lindinger als Abgeordneter dem Nationalrat an. Die Wahl im Vorjahr stärkte die Neue Volkspartei. Klaus Lindinger ist am 23. Oktober 2019 erneut angelobt worden.

„Ich sehe mich als Vertreter des Ländlichen Raumes, im Speziellen unserer Region Hausruckviertel,“ erklärt Abg. z. NR Ing. Klaus Lindinger.

„Für die parlamentarische Arbeit sind die Ausschüsse maßgeblich. Die entsprechenden Gesetze werden hier vorbereitet und erarbeitet. Daher freut es mich besonders, dass ich in insgesamt fünf wesentlichen Ausschüssen vertreten bin. Neben dem Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft bringe ich mich im Budget-, Finanz- und Sportausschuss ein. Auch im Ständigen Unterausschuss des Budgetausschusses bin ich vertreten!“, sagt der Abgeordnete.

Nachhaltigkeit gilt nicht nur für die Umwelt

Gerade in den Ausschüssen „Budget“ und „Finanzen“ werden die Rahmenbedingungen für das ambitionierte Koalitionsübereinkommen festgelegt. „Nachhaltigkeit ist in aller Munde! Das gilt für mich genauso beim Budget und den Finanzen. Im Sinne der jungen Generationen ist eine Budgetpolitik, die ohne neue Schulden auskommt, nur mehr als gerecht!“, hält Klaus Lindinger fest.

In seiner ersten Legislaturperiode gehörte der Abgeordnete bereits dem Forst- und Landwirtschaftsausschuss an. Klaus Lindinger betreibt gemeinsam mit seinen Eltern einen Schweine- und Ackerbaubetrieb in Fischlham. Als produzierender Landwirt bringt er seine Expertise aus der Praxis im Landwirtschaftsausschuss ein. „Eine verbesserte und gleichzeitig vereinfachte Lebensmittelkennzeichnung wie im Koalitionsübereinkommen kann ich nur begrüßen. Der Konsument kann nur dann nachhaltige Kaufentscheidungen treffen, wenn er Bescheid weiß!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.

Regierungserklärung im Plenum am 10. Jänner 2020! (Foto: ÖVP-Klub/Gruber)

Besonders erfreut ist Abgeordneter Lindinger darüber, dass das Ministerium von Elisabeth Köstinger um die Agenden für die Regionen aufgewertet wurde. „Meine Kernthemen ‚Ehrenamt‘ und ‚Ländlicher Raum‘ sind nun gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft in einem Ministerium angesiedelt. Das ist für mich ein äußerst positives Signal an die Menschen, die am Land leben und wirtschaften!“, betont der Abgeordnete, der sich bereits seitdem er 18 Jahre ist für die Anliegen der Bevölkerung – zuerst in seiner Heimatgemeinde und nun für die gesamte Region – einsetzt.