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Bundesministerin Köstinger bei Schadholz-Lokalaugenschein in Sipbachzell: „Vielfacher Druck auf Waldbestand“

Wichtiger Einsatz für Waldbesitzer durch Bund und Land

Sipbachzell. Am 3. Juni 2020 machte Bundesministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger einen Lokalaugenschein einer Borkenkäfer-Schadholzfläche in Wels-Land. Durch die Trockenheit im heurigen Frühjahr ist der Befall mit dem Schädling noch massiver als bisher. „Gemeinsam mit den bäuerlichen Abgeordneten der Region bin ich aktuell in ganz Österreich unterwegs, um mir persönlich ein Bild von der Situation in den heimischen Wäldern zu machen. Diese ist alarmierend! Die Lager sind voll und wir haben die schlimmste Zeit noch nicht überstanden!“, betont Bundesministerin Elisabeth Köstinger die dramatische Lage. „Doch wir werden weiterhin unseren Waldbauern zur Seite stehen!“

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger (li.) begutachtet mit Bundesministerin Elisabeth Köstinger sowie BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck (re.) bei Familie Weinbergmair – Alfred jun. und Alfred sen. – in Sipbachzell die Schadholzfläche. Hier hat der Borkenkäfer in den letzten beiden Jahren rund ein drei Viertel Hektar des Baumbestandes vernichtet.
(Foto: BMLRT/Paul Gruber)

In Sipbachzell besichtigte sie ein Waldstück der Familie Weinbergmair. Rund drei Viertel Hektar Baumbestand hat der Borkenkäfer in den letzten beiden Jahren in diesem Wald vernichtet. „200 Festmeter Schadholz habe ich hier abgearbeitet. Es ist für mich sehr frustrierend, da der Käfer selbst vor jungem Baumbestand nicht Halt machte!“, zeigt Alfred Weinbergmair sen. offen seine Enttäuschung.

Der Druck auf den Waldbestand besteht in doppelter Hinsicht. Einerseits fallen primär durch den grasierenden Käferbefall wesentlich größere Schadholzmengen an. Andererseits sind die Lager bei der Sägeindustrie voll. „Ich bin daher sehr froh, dass das Land Oberösterreich Mitte Mai mit der OÖ. Holzindustrie eine vorrangige Abholung des liegenden Holzes von 100.000 Festmeter zusätzlich erreicht hat. Diese Menge entspricht den aktuell in oö. Wäldern liegenden Holzpoltern.“, erklärt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Novellierung des Forstgesetzes passierte Ministerrat

Zusätzlich wird es seitens des Bundes für Oberösterreich eine Million Euro als Soforthilfe für die Wiederaufforstung geben. Von den 4,3 Millionen Festmeter Holz, die 2019 dem Borkenkäfer in Österreich zum Opfer gefallen sind, kommt immerhin ein Viertel aus Oberösterreich. „Im Nationalrat ist die Novelle des Forstgesetzes eingebracht, welche eine Möglichkeit zur Schadholzabnahme-verpflichtung vorsieht. Diese Ermächtigung würde selbstverständlich nur in Notsituationen bei Massenvermehrung von Forstschädlingen angewendet!“, betont der Abgeordnete, der im Ausschuss für Land- und Forstwirtschaft die agrarischen Anliegen engagiert vertritt. „Die Novelle des Forstgesetzes passierte bereits den Ministerrat und wird jetzt den gewohnten parlamentarischen Prozess durchlaufen, wo noch Abänderungsanträge möglich sind.“, so Lindinger weiter.

Weiters arbeitet das Bundesministerium unter der Leitung von Elisabeth Köstinger auch an alternativen Absatzmöglichkeiten wie Biomasse (Holzdiesel, Holzvergasung) sowie in der Bauwirtschaft. Letzteres unterstützt auch das Land Oberösterreich mit der Holzbau-Offensive. „Oberösterreich und Österreich wieder stark machen, das ist jetzt die Devise der Bundes- und Landesregierung!“, sagt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Die Bundesministerin nahm sich auch Zeit mit bäuerlichen Vertretern über die breite Palette der landwirtschaftlichen Themen zu diskutieren. (Foto: BMLRT/Paul Gruber)

Daten und Fakten:

  • Der Bezirk Wels-Land besteht aus ca. 7.400 ha Wald, 33.040 ha Landwirtschaftliche Nutzung, 540 ha Baufläche, 2.600 ha Gärten, 540 ha Gewässer und 1.760 ha sonstige Flächen.
  • Rund 62 Prozent der gesamten österr. Holzernte 2019 sind auf Schadholz zurückzuführen. Der Lebensraum Wald kommt durch Stürme, Schneebruch, Trockenheit und insbesondere den Borkenkäfer massiv unter Druck.
  • 2018 und 2019 sind in Wels-Land durchschnittlich ca. 25.000 Festmeter/Jahr Schadholz angefallen.
  • Borkenkäfer-Schadholz muss rasch aus dem Wald gebracht werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
  • 40 Mio. Euro sind in den letzten beiden Jahren seitens des Bundes in die Wiederaufforstung und in Nasslager investiert worden.
  • Als Soforthilfe werden nun zusätzlich vier Mio. Euro vom Bund aufgewendet, wovon eine Million Euro für Oberösterreich ist.

Auch in Wels-Land startet die Erdbeersaison

Klaus Lindinger appelliert: Regional schmeckt allen besser!

Thalheim bei Wels. Bei einem „Lokalaugenschein“ im Erdbeergarten Holzinger in Thalheim bei Wels überzeugte sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger von den „süßen Früchten“. Auf 3,8 Hektar pflanzte Familie Holzinger die Erdbeeren für die heurige Saison. Georg sen. und Georg jun. Holzinger informierten den Abgeordneten über die Herausforderungen bezüglich Erdbeeren und Wetter.
„In den letzten Jahren müssen wir leider immer wieder Erdbeeren wegen Sonnenbrand und Trockenheit ausscheiden. Die Erdbeeren sind eine sehr empfindliche Kultur, aber wir lernen jede Saison dazu!“, zeigen die beiden Holzingers Unternehmergeist.

Klaus Lindinger lässt sich von Georg sen. und Georg jun. Holzinger in die Wissenschaft der Erdbeerkultur einweihen. Das Resultat ist ein Genuss!

Der Senior begann 1983 mit der Erdbeer-Kultur. Seit zwei Jahren wächst nun zusätzlich zu vielen anderen Kulturen Grüner Spargel auf den Feldern der Familie Holzinger. Georg jun. hat sich zum 20. Geburtstag Spargelpflanzen gewünscht. Er arbeitet nun mit viel Leidenschaft an „seiner Kultur“. Die Spargel-Saison ist für heuer bereits erfolgreich abgeschlossen.

Für die aktuelle Erdbeerernte waren bzw. sind die Arbeitskräfte eine besondere Herausforderung. Die Plattform www.lebensmittelhelfer.at brachte durchaus wichtige Unterstützung. Doch ohne die bewährten Hilfskräfte aus Drittstaaten kann nicht alles geerntet werden. „Die Bundesregierung – allen voran Ministerin Köstinger – hat intensiv daran gearbeitet, um einerseits die Online-Plattform zu installieren und um andererseits rechtliche Rahmenbedingungen, Bedarf und Schutz für die Gesundheit aller Beteiligten ‚unter einen Hut zu bringen‘. Schlussendlich konnten auch erfahrene Erntehelfer in Oberösterreich landen!“, dankt Abgeordneter Lindinger der zuständigen Ministerin.

Familie Holzinger schätzt diesen Einsatz sehr sowie das hohe Engagement der Zuständigen in der Landwirtschaftskammer und des Obst- und Gemüseverbandes OÖ, damit die Erdbeeren & Co nicht auf den Feldern bleiben müssen. „Namentlich möchten wir Ing. Stefan Hamedinger von der Landwirtschaftskammer bzw. Bundesgemüsebauverband besonders hervorheben!“, streuen die Holzingers dem engagierten Mitarbeiter Rosen. „Er hat wirklich Übermenschliches geleistet, damit die Obst- und Gemüsebauern Unterstützung bei der Ernte bekommen!“.

Die „Selbstpflückfelder“ des Thalheimer Erdbeergartens befindet sich in Thalheim und Schleißheim, Ortsteil Forsting. Nach Pfingsten, wenn das Wetter wieder sonnig ist, werden sie geöffnet. Die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden nutzen üblicherweise gerne das Angebot zum Selberpflücken.

Georg Holzinger sen. im Gespräch mit Klaus Lindinger.

„Es freut mich, dass es überall innovative Landwirte gibt, die mit viel Herzblut, Wissen und Arbeitseinsatz beste regionale Lebensmittel produzieren. Der Besuch im Erdbeergarten zeigte einmal mehr, wie viel Expertise und durchaus Liebe von den Bäuerinnen und Bauern investiert werden muss. Das schmeckt man!“, sagt Klaus Lindinger.

Schlüsselübergabe bei Firma Krumphuber

KFZ-Werkstätte führt langjähriger Mitarbeiter weiter

Fischlham. Seit 1990 ist die Firma Krumphuber gerne der Ansprechpartner für kleinere oder größere Gebrechen bei den Autos. Als freie Werkstatt kümmerte sich Josef Krumphuber – besser bekannt als Sepp – um alle Marken. Er tritt nun in den wohlverdienten Ruhestand. Das fällt ihm leicht, wird doch der Betrieb von seinem ehemaligen Lehrling und treuem Mitarbeiter Werner Zehetner ab 1. Juni 2020 weitergeführt.

„Seit 26 Jahren bin ich nun bei der Firma Krumphuber beschäftigt. Gemeinsam mit meiner Frau übernehme ich als Selbstständiger gerne die Verantwortung für den Betrieb. Wir wollen unseren Kunden – darunter langjährige Stammkunden – weiterhin ein guter Partner für die Mobilität sein!“, betont Werner Zehetner, neuer Eigentümer der Krumphuber GesmbH.

Bürgermeister Franz Steininger (v.li.), die „frischgebackenen Unternehmer“ Martina und Werner Zehetner, Abg.z.NR Klaus Lindinger (ÖVP-Gemeindeparteiobmann) danken Josef Krumphuber (re.), dass er seinen Betrieb 30 Jahre so umsichtig und kundenorientiert führte.

Zur „Firmenübergabe“ machten Abg.z.NR Klaus Lindinger und Bürgermeister Franz Steininger sowie zahlreiche Engagierte der ÖVP Fischlham einen Überraschungsbesuch. Immerhin ist Josef Krumphuber langjähriges Fraktionsmitglied.

„Die Corona-Krise hat auf jeden von uns Einfluss genommen. Während dieser Zeit hatte Josef Krumphuber immer einen Notdienst, um seinen Kunden die Mobilität zu sichern. Das ist gerade am Land ein wichtiger Faktor!“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger. Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen dankte er Josef Krumphuber für seine 30-jährige Nahversorgung in Sachen KFZ. Gleichzeitig beglückwünschten alle das Unternehmerpaar Martina und Werner Zehetner, die den eingeschlagenen Weg gut fortsetzen möchten.

„Wir danken Sepp für die wertschätzenden Gespräche, das Entgegenkommen und sein Engagement. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir so einen guten Betrieb übernehmen können!“, streuen Martina und Werner Zehetner ihrem Vorgänger Rosen. Ein weiterer Mechaniker in der Werkstatt unterstützt Werner bei den technischen Aufgaben. Martina Zehetner ist die „gute Seele“ im Büro. Das positive Feedback der Kunden im Vorfeld der Firmenübernahme motiviert die beiden Zehetners noch zusätzlich!

Gemeindepaket bringt für Wels-Land rund 7,6 Millionen Euro

Wels-Land. Die Bundesregierung hat das Gemeindepaket 2020 vorgestellt. Für ganz Österreich werden eine Milliarde Euro für Investitionen vor Ort zur Verfügung gestellt. Die Gemeinden im Bezirk Wels-Land können mit etwa 7,6 Millionen in Summe rechnen, wenn sie die entsprechenden Kriterien erfüllen.
„Wir setzen damit wichtige Impulse für die Wirtschaft vor Ort; diese Investitionen schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Das Ziel ist eine Beschlussfassung noch vor dem Sommer!“, sagte Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger, der als Abgeordneter im Nationalrat mit der Thematik beschäftigt ist. Der Initiativeantrag ist eingebracht. Im Juni-Plenum soll dieser beschlossen werden.
Die Corona-Pandemie hat auch massive Auswirkungen auf die Gemeindehaushalte. Gerade aufgrund der aktuellen Situation ist mit einem großen Einnahmenentfall und in weiterer Folge mit dem Aussetzen bzw. Verschieben von Investitionsprojekten zu rechnen. Daher ist es wichtig, den Gemeinden und Städten, die für die Daseinsvorsorge in den Regionen und als größter Investor des öffentlichen Sektors eine wichtige Rolle einnehmen, Unterstützung zu geben.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR informiert über den Initiativantrag im Nationalrat zum „Gemeindepaket 2020“. Für Wels-Land könnten hier rund 7,6 Millionen Euro fließen.
(Foto: ÖVP Parlamentsklub)

„Einerseits sollen Projekte, die ab 1. Juni 2020 bis 31. Dezember 2021 begonnen werden, in das Gemeindepaket fallen; andererseits auch bereits ab 1. Juni 2019 begonnene Projekte fortgeführt werden können, deren Finanzierung durch die Mindereinnahmen der Gemeinden nun nicht mehr möglich wäre.“, führt Abgeordnete Lindinger näher aus.

Darunter fallen etwa auch Glasfaserausbau, Maßnahmen zur Energieeinsparung und Errichtung von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen, Sanierung von Bauwerken wie Kirchen, Museen oder Kultureinrichtungen im Ortskern, Errichtung und Sanierung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, Sportstätten sowie Seniorenwohnheimen sowie Investitionen in den öffentlichen Verkehr. Ziel ist, dass mindestens 20 Prozent der Mittel für ökologische Maßnahmen verwendet werden.

Im Folgenden die Details des Paketes:

  • Der Bund stellt eine Milliarde Euro für Investitionsprojekte von Städten und Gemeinden zur Verfügung.
  • Für jede Gemeinde Österreichs ist eine Unterstützung vorgesehen.
  • Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für Projekte, die im Zeitraum 1. Juni 2020 bis 31. Dezember 2021 begonnen werden oder bereits ab 1. Juni 2019 begonnen wurden und wo die Finanzierung aufgrund der Mindereinnahmen als Folge der Corona-Krise nicht mehr möglich ist.
  • Die Aufteilung auf die einzelne Gemeinde erfolgt nach einem Mischschlüssel aus Einwohnerzahl und abgestuftem Bevölkerungsschlüssel
  • Die Abwicklung erfolgt über die Bundesbuchhaltungsagentur.

„Es ist wichtig, dass die Gemeinden entsprechend investieren können, um notwendige Impulse vor Ort zu setzen. Damit werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort generiert!“, ist Bürgermeistersprecher Andreas Stockinger (Marktgemeinde Thalheim) von Wels-Land überzeugt.

„Zusammen mit den Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr (300 Millionen) und in die Gewässerökologie (200 Millionen) ergeben sich somit 1,5 Milliarden Euro, die der Bund in die Regionen investiert“, unterstreicht Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.    

Bäuerliche Familienbetriebe auch in Zukunft erhalten

Oberösterreichische Bauernbund-Abgeordnete meldeten sich zum Budgetkapitel „Landwirtschaft, Regionen, Tourismus“ zu Wort

Am 27. Mai 2020 stand das Budgetkapitel „Landwirtschaft, Regionen, Tourismus“ auf der Tagesordnung der Budgetberatungen im Nationalrat. Die drei Bauernbund-Abgeordneten aus Oberösterreich Manfred Hofinger, Klaus Lindinger und Nikolaus Prinz begrüßten das ambitionierte Programm zum Erhalt und zur Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe sowie der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln. „Jeder Euro des Landwirtschaftsbudgets ist gut investiertes Geld in unsere bäuerliche Landwirtschaft“, so die Abgeordneten.

Junglandwirte-Förderung fortsetzen

Motivierte, engagierte Hofübernehmer braucht es, um die Versorgungssicherheit mit besten heimischen Lebensmitteln zu sichern.

Unsere Bäuerinnen und Bauern haben in der Krise bewiesen, dass sie uns mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln versorgen können. „Aber auch in der Landwirtschaft spitzt sich die Lage immer mehr zu und deshalb braucht es auch dort eine Entlastung“, fordert Klaus Lindinger eine Abgabensenkung in Form einer Steuerreform. Ein weiterer Schwerpunkt ist für den Bauernbund-Abgeordneten die Junglandwirte-Förderung. 22 Prozent unserer Betriebsführerinnen und Betriebsführer sind unter 40 Jahre. „Das ist ein europäischer Spitzenwert“, sieht Lindinger in der Fortsetzung des Junglandwirte-Programms den richtigen Weg.

Schlagkraft des ländlichen Raumes erhalten

„Die Gesundheitskrise ist auch am ländlichen Raum nicht spurlos vorbei gegangen und hatte immense Auswirkungen auf die Finanzen der Gemeinden“, erinnert ÖVP-Gemeindesprecher Manfred Hofinger an den massiven Rückgang von Steuereinnahmen für die Gemeinden. Mit einem Investitionspaket zur Unterstützung der Gemeinden in der Höhe von einer Milliarde Euro, das nun als Initiativantrag zur Beratung im Nationalrat aufliegt und noch vor dem Sommer beschlossen werden soll, können diese Einnahmenausfälle zu einem guten Teil abgefedert werden. Für Hofinger ist dieses Paket „die größte jemals dagewesene Investition in den ländlichen Raum, die regionale Wert-schöpfung schafft und Arbeitsplätze sichert.“ Weiters werden 300 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr und weitere 200 Millionen Euro in die Gewässerökologie investiert. Das ergibt eine Summe von 1,5 Milliarden Euro, die dazu dienen, die „Schlagkraft des ländlichen Raumes zu erhalten.“ 

Die Abgeordneten Manfred Hofinger (v.li.), Nikolaus Prinz und Klaus Lindinger stehen beim Budgetkapitel für die bäuerlichen Familienbetriebe.

Viehhaltung muss sich lohnen

Das Bekenntnis zur finanziellen Absicherung der heimischen Land- und Forstwirtschaft in Österreich ist klar. Auf europäischer Ebene stehen hingegen Entscheidungen bei der gemeinsamen Agrarpolitik an. „Es gilt, sich mit ganzer Kraft für die Mittel in Europa einzusetzen und anschließend in Österreich für jene Bereiche, wo es auf Basis des Grünen Berichtes den höchsten Handlungsbedarf gibt, Akzente zu setzen“, sieht Nikolaus Prinz Handlungsbedarf vor allem beim Grünland im Berggebiet und benachteiligten Gebiet. „Nur wenn sich die Viehhaltung wenigstens einigermaßen rentiert, werden die bäuerlichen Familien ihre Grünlandflächen zukünftig bewirtschaften können.“ Besonderes Lob gab es von Prinz für die Arbeit der Wildbach- und Lawinenverbauung, die mit einem Plus von 56 Millionen Euro gut abgesichert ist.

Bundeskonzept in Höhe von 2,42 Milliarden Euro stärkt regionale Schulstandorte

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Betreuung werden forciert

Hausruckviertel. Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil für die Zukunft – insbesondere in einer Krise darf dieser Bereich nicht zu kurz kommen. Daher werden mit dem nun präsentierten Schulentwicklungsprogramm insgesamt 2,42 Milliarden Euro für den Neubau, Zubau und die Sanierung an Bundesschulen in die Hand genommen und vor allem in den Regionen investiert.
„Das ist ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Qualitätssicherung im Bundesschulbau und zur Weiterentwicklung der Regionen. Zudem wird Raum für Bildung und individuelle Talenteförderung geschaffen“, so die beiden Abgeordneten Klaus Lindinger und Laurenz Pöttinger.

Abg.z.NR Laurenz Pöttinger, Direktorin Barbara Egger, Bürgermeisterin Maria Pachner und Abg.z.NR Klaus Lindinger freuen sich, dass das Schulpaket des Bundes konkret in den Regionen bei den Schulstandorten wichtige Verbesserungen bei der Digitalisierung bringt. ((OÖVP/Sebastian Wolfram – v.li.)

Im Hausruckviertel sind sieben Bundesprojekte im Programm enthalten, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Eines der Vorzeigeprojekte in diesem Bereich stellt die HTL Grieskirchen dar. Die Schule konnte zuletzt ihr Angebot erweitern.

„Durch die Installierung des zusätzlichen Zweiges der Medizininformatik wurde die Anzahl der Klassen von ursprünglich 10 auf 15 ausgebaut. In weiterer Folge konnten wir durch die Erweiterung der Fachrichtung Informatik eine Steigerung von 15 auf 20 Klassen verbuchen. Aufgrund des starken Zulaufes insbesondere aus dem Hausruck- und Innviertel ist ein Ausbau unbedingt notwendig. Ich freue mich sehr, dass diesem Vorhaben nun von Seiten der Bundesregierung Folge geleistet wird,“ hält Direktorin Barbara Egger fest.

„Der große Andrang an unsere Höhere Technische Lehranstalt in Grieskirchen gibt der exzellenten Arbeit von Direktorin Barbara Egger und ihrem Professoren-Team recht. Teilweise mussten wir schon auf die Räumlichkeiten der angrenzenden Neuen Mittelschule zurückgreifen, um dem Ansturm von Schulanfängern gerecht zu werden. Deshalb freut es mich umso mehr, dass nun die von uns forcierte Erweiterung umgesetzt wird,“ so Bürgermeisterin Maria Pachner.

„Gerade die Corona-Pandemie zeigte deutlich wie wichtig die digitale Komponente im Alltag und im Schulwesen ist. Deshalb liegt mir viel daran, dass gerade im ländlichen Raum der Ausbau der IT-Infrastruktur vorangetrieben wird. Ziel muss es sein, jede Schule mit grundlegender IT-Infrastruktur auszustatten. Dazu zählen beispielsweise die Anbindung der Schulstandorte an das Glasfasernetz sowie eine leistungsfähige und ausreichende WLAN-Versorgung in den Unterrichtsräumen,“ hält Nationalratsabgeordneter Lindinger fest.

„Die HTL Grieskirchen hat sich in den letzten Jahren großartig entwickelt. Die Erweiterung ist meines Erachtens eine sinnvolle und notwendige Investition in unserer Region und unsere Wirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler der HTL bekommen meist in ihrem Maturajahr schon Angebote von Unternehmen. Das zeigt einerseits die Qualität dieser Schule, andererseits den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften auf Seiten der Wirtschaft,“ hebt der ehemalige Stadtrat und jetzige Nationalratsabgeordnete Pöttinger hervor.

Die Bundesregierung setzt auf Klimaschutz mit Hausverstand. Bei allen Schulprojekten wird daher künftig die Möglichkeit der alternativen Energieerzeugung geprüft. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, sollen bei allen Bundesschulen, Umwelttechnologien wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen auf Schuldächern eingesetzt werden.

Was umfasst das Schulpaket des Bundes konkret?

  1. Betreuung.
    Aufgrund des steigenden Bedarfs sollen ganztägige Schulformen im AHS-Unterstufenbereich ermöglicht werden. Damit wird ein Angebot an schulischer Tagesbetreuung sichergestellt, welches an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst ist. 
  2. Nachhaltigkeit.
    Bei allen Schulprojekten wird künftig die Möglichkeit der alternativen Energieerzeugung geprüft. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, sollen bei allen Bundesschulen, Umwelttechnologien wie Photovoltaikanlagen auf Schuldächern eingesetzt werden.
  3. Digitalisierung.
    Der digitale Ausbau bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz digitaler Lern- und Lehrformen. Ziel ist es daher, jeden Schulstandort an das Glasfasernetz anzubinden und eine leistungsfähige Internetversorgung sicherzustellen.

500 Millionen Euro für die Wirte

Mehr Geld speziell für Dorf-Wirtshäuser

Fischlham. Endlich kehrt die Gastlichkeit wieder zurück! Seit heute haben die Gasthäuser wieder geöffnet. „Das ist eine wichtige Woche für die Gastronomie. Denn das Herunterfahren von weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens sowie der Wirtschaft durch das Corona-Virus, hat unter anderem besonders die Gastwirte in Österreich hart getroffen“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger freut sich schon, dass ab sofort beim Dorfwirt die Pforten wieder geöffnet sind.

Aufgrund der zurückgegangenen Infektionszahlen, kann die Gastronomiebranche nun ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen. Der entgangene wirtschaftliche Schaden ist groß und wird bestmöglich mittels Hilfsprogramme abgefedert. „Im Rahmen des wirtschaftlichen Comebacks wurde von Ministerin Elisabeth Köstinger und Minister Gernot Blümel ein Paket vorgelegt, das speziell Wirtinnen, Wirte und Gasthäuser unterstützen soll,“ führt Lindinger aus. Das „Wirte-Paket“ bringe eine spürbare Entbürokratisierung. „Mit diesem „Wirte-Paket“, soll den Wirtinnen und Wirten das Comeback zur wirtschaftlichen Normalität besser und schneller möglich sein. Insgesamt ist das eine Entlastung der Gastronomie von rund 500 Millionen Euro“, betont der Bezirksparteiobmann.

„Laut den Berechnungen der Ministerien profitieren rund 600.000 Arbeitnehmer/innen und Gastwirte alleine durch die Essensgutschein- und Geschäftsessen-Maßnahme in der Höhe von 150 Millionen Euro.“, zeigt der Abgeordnete auf. „Bei der Bevölkerung merke ich, dass sie sich schon sehr auf einen Gasthausbesuch freut; So wie ich auch!“, räumt Klaus Lindinger freimütig ein und besuchte „seinen Dorfwirt“ in Fischlham sofort am 15. Mai.

Immerhin hat die Gemeinde Fischlham viel Zeit und Geld investiert, um wieder einen Dorfwirt zu haben. Das Gasthaus befindet sich im Gemeindezentrum Fischlham und ist im September 2017 eröffnet worden. Es ist ein beliebter Treffpunkt im Ort, der nun wieder – unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen – alle Gäste herzlich willkommen heißt. 


Bürgermeister Franz Steininger (v.re.), Abg.z.NR Klaus Lindinger, GR Michael Bayer und Fraktionsobfrau Eveline Palzer kehren gerne wieder beim Dorfwirt ein.

Details zum Wirtepaket:

  • Die Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke in Wirtshäusern wird von 20% auf 10% gesenkt.
  • Essensgutscheine für Mitarbeiter werden steuerlich weiter vergünstigt und Geschäftsessen in einem höheren Ausmaß steuerlich absetzbar. Das heißt: Die Höchstgrenze für steuerfreie Gutscheine wird von derzeit 4,4 Euro auf 8 Euro (im Gasthaus verwendbar) und von 1,1 Euro auf 2 Euro (für Lebensmittelgeschäfte) angehoben.
  • Die Obergrenze für pauschalierte Betriebe wird von derzeit 255.000 auf 400.000 Euro angehoben, das Grundpauschale wird von 10 auf 15% angehoben, der Mindestpauschalbetrag von 3.000 auf 6.000 Euro.
  • Die Schaumweinsteuer wird abgeschafft und die Absetzbarkeit von Geschäftsessen wird erhöht.
  • Besonders für Dorfwirtshäuser gibt es mehr Geld. Das Mobilitätspauschale wird von 2% auf 6% für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner/innen angehoben.

Das Paket ist zusätzlich zum Fixkostenzuschuss, mit dem bis zu 75 Prozent der Fixkosten für drei Monate übernommen werden.

Unsere Wirtshäuser am Land erhalten!

Oberösterreichische Bauernbund-Abgeordnete begrüßen 500-Millionen-Wirtshaus-Paket

Sei es beim gemütlichen Beisammensein nach der Arbeit, bei Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern aber auch die Trauerfeier nach dem Begräbnis, beim Dorfwirt kommen die Menschen gerne zusammen, denn er ist eine wichtige Institution in der Gemeinde. Mit den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus waren auch die Gastwirte in den Gemeinden geschlossen. „Nun können sie endlich wieder ans Aufsperren denken, aber sie brauchen unsere Unterstützung“, begrüßen die oberösterreichischen Bauernbund-Abgeordneten Manfred Hofinger, Klaus Lindinger und Nikolaus Prinz das 500-Millionen-Wirtshaus-Paket der Bundesregierung.

“Geselligkeit und Gastlichkeit wird in Oberösterreich groß geschrieben! Mit den nun auf den Weg gebrachten Maßnahmen werden Dorfwirtshäuser wesentlich unterstützt”, freuen die Bauernbund-Abgeordneten Klaus Lindinger (v.re.), Nikolaus Prinz und Manfred Hofinger über das neue Wirtepaket der Bundesregierung. (Foto: privat)

Vor allem in ländlichen Regionen sind Gasthäuser oder Restaurants oft rar. „Umso wichtiger ist es nun dafür zu sorgen, dass diese Orte des Zusammenkommens und der Geselligkeit für die Menschen am Land erhalten bleiben. Ein weiteres Wirtesterben muss verhindert werden“, so Lindinger. „Die Gastronomie ist aber auch ein wichtiger Abnehmer bäuerlicher Produkte für die Landwirtschaft. Ohne Wirte kommen auch die Bauern in finanzielle Bedrängnis“, warnt Prinz. Mit einem Mix aus Steuerentlastungen und Unterstützungen aus Hilfsfonds soll den Wirten der Weg aus der Krise erleichtert werden. „Für die Gemeinden sind ihre Wirtshäuser Angelpunkt für die Belebung von Ortskernen aber auch für die Aufrechterhaltung bäuerlichen Brauchtums“, betont Hofinger.

75 Jahre OÖVP: Bewegte Geschichte im Bezirk Wels-Land

Gemeinsam durch die Herausforderungen gewachsen

Wels-Land. Vor 75 Jahren – in den ersten Maitagen des Jahres 1945 – wurde mitten in den Nachkriegswirren des zweiten Weltkriegs in Linz die neue christlich-soziale Oberösterreichische Volkspartei gegründet. Diesem Jubiläum gedachte die OÖVP am 9. Mai 2020 ausschließlich Online. „Ein Rückblick auf unseren Bezirk zeigt, dass neben zahlreichen Erfolgen auch viele Herausforderungen auf die OÖVP als gestaltende Kraft zu ‚verbuchen‘ sind,“ sagt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Zwei Projekte, die österreichweit für Schlagzeilen sorgten waren der Kraftwerksbau in Lambach und die Sanierung der sogenannten Kiener-Deponie in Bachmanning. Buchstäblich ist ‚Gras darüber‘ gewachsen, aber Bewährungsproben waren es allemal!“, so der Bezirksparteiobmann weiter.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger ist überzeugt, dass Mut und Zuversicht zwei gute Ratgeber in der Politik sind.

Wels-Land liegt oberösterreichweit punkto Zukunftsfähigkeit an der Spitze aller Bezirke. Dieses Ergebnis zeigt das Zukunftsranking der österreichischen Bezirke von „Pöchhacker Innovation“ (März 2018). „Dass das so ist, liegt an dem verantwortungsbewussten Agieren auf der Gemeindeebene. Aktuell stellen wir in 18 von 24 Gemeinden den Bürgermeister. Damit sind wir die tonangebende Kraft!“, erklärt Bezirksparteiobmann Lindinger stolz. „Zusammenarbeit wird dabei großgeschrieben wie unter anderem zahlreiche Kooperationen bis hin zu einer Bauhof- und Verwaltungsgemeinschaft beweisen.“

Wissen zu Wels-Land:

Der Bezirk Wels wurde 1868 geschaffen. 1907 kamen die Bezirksgerichtssprengel Eferding und Waizenkirchen an den neuen Bezirk „Eferding“. 1964 erhielt die Stadt Wels ein eigenes Statut. Der verbleibende Bezirk wurde daher in Wels-Land umbenannt. Der Bezirk Wels-Land gliedert sich in 24 Gemeinden, darunter eine Stadt- und zehn Marktgemeinden. Rund 73.700 Einwohner leben im Bezirk.  Der Bezirk Wels-Land bildet mit einer Fläche von rund 458 km² die geografische Mitte und damit das Herzstück Oberösterreichs.

Versorgungssicherheit muss gewährleistet werden!

Saisonkräfte sind für die Ernte von heimischen Obst und Gemüse unabdingbar

Ob heimische Erdbeeren, Salat, Radieschen, Rhabarber oder im Sommer dann die Gurkerl – heimisches Obst und Gemüse wird es nur dann in ausreichendem Maß zu kaufen geben, wenn es gelingt, die Ernte mit ausreichend qualifiziertem Personal einzubringen. In Oberösterreich fehlen dafür hunderte bewährte Erntehelfer aus der Ukraine, dem Kosovo oder Polen, die zum Teil schon über viele Jahre hervorragende Arbeit auf den Feldern leisten. „Sie kennen die Arbeits- und Produktionsabläufe und wir müssen alles unternehmen, was möglich ist, um sie zum Ernteeinsatz nach Oberösterreich zu bringen“, weist der ÖVP-Abgeordnete Klaus Lindinger auch darauf hin, dass freiwillige Helfer zwar in den ersten Wochen einen wertvollen Dienst für die Bäuerinnen und Bauern geleistet haben, aber auch sie werden allmählich wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. „Daher braucht es rasch das Stammpersonal“, so Lindinger

Um diese heimische Vielfalt, die auf unseren Feldern wächst, auch ernten zu können, braucht es dringend erfahrene Erntehelfer.

„Es geht um die Existenz bäuerlicher Betriebe, es geht aber auch um die Versorgungs-sicherheit mit heimischen Lebensmitteln“, sieht Lindinger besonders in dieser schwierigen Zeit die Dringlichkeit, diese auch zu gewährleisten. „Wenn wir wollen, dass die Menschen vor allem heimische bäuerliche Produkte kaufen, dann müssen wir auch alles tun, um diese Lebensmittel auf den heimischen Markt zu bringen“, betont Lindinger.

Die Arbeit der Gemüsebauern muss weiter gehen

Derzeit laufen Verhandlungen etwa mit der Ukraine, die ihren Landsleuten nach wie vor die Ausreise verweigert. Oberösterreich braucht jedoch an die 600 erfahrene Ernte-helfer aus diesem Land, da diese seit Jahren bei uns arbeiten. Von österreichischer Seite sind die Regelungen in Bezug auf die Einreisemodalitäten für Saisonarbeitskräfte mittlerweile geklärt: Einreisen sind unter Einhaltung von Hygiene- und Quarantänemaßnahmen erlaubt, wenn die Reise vom Zielland ohne Zwischenhalte erfolgt. „Ein herzliches Dankeschön an die zuständigen Ministerien, die das nun ermöglicht haben“, so Lindinger. „Nun geht es darum, die noch ausständigen Modalitäten so rasch wie möglich zu klären, damit unsere Gemüsebauern ihre Arbeit fortsetzen und wir dann auch beste heimische Qualität in den Regalen kaufen können.“