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24 Gemeinden – 24 Türchen – 24 Schmankerl aus Wels-Land

Adventkalender gibt es viele! „Heuer ist Premiere für den ersten digitalen Wels-Land-Adventkalender!“, freut sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. Auf der Facebook-Seite der ÖVP Wels-Land (https://www.facebook/oevpwelsland) wird ab 1. Dezember jeden Tag um 7:00 Uhr ein Türchen geöffnet.

Kleine Überraschung aus dem Bezirk

„24 Gemeinden von A wie Aichkirchen bis W wie Weißkirchen prägen unseren Bezirk. In alphabetischer Reihenfolge wird täglich eine Gemeinde mit einer Besonderheit präsentiert. Wie es sich für einen Adventkalender gehört, gibt es natürlich eine Überraschung!“, macht Bezirksgeschäftsführerin Monika Neudorfer neugierig.

Klaus Lindinger und Monika Neudorfer freuen sich gemeinsam mit den 24 Wels-Land-Gemeinden auf den ersten virtuellen Adventkalender des Bezirks. Regionale Schmankerl – wie vom „Marktplatzl Lambach“ (siehe Foto) – werden verlost.
Ein klares Bekenntnis für den Einkauf vor Ort!

Unter allen Likes des Beitrags wird täglich ein regionaler Schmankerlkorb oder ein Wertgutschein der örtlichen Gastronomie der Gemeinde verlost.

„Damit unterstreichen wir einmal mehr, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Regionalität zu achten! Gerade jetzt, wo die Geschäfte wegen des Lockdowns geschlossen haben müssen und online die sogenannten ‚Black Week-Angebote‘ angepriesen werden, ist der bewusste Einkauf ein wichtiges Zeichen. Wir haben es in der Hand, wo die Wertschöpfung generiert wird und ob in unseren Ortszentren auch zukünftig noch Leben herrscht!“, so Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Alle sind eingeladen, täglich auf https://www.facebook.com/oevpwelsland ein Türchen zu öffnen. Wer den Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinner werden telefonisch oder per PN verständigt.

An den ersten sechs Tagen erfolgt wegen des Lockdown keine Übergabe des regionalen Schmankerlkorbs oder Wertgutscheins. 

„Selbstverständlich holen wir das dann mit gebotenem Abstand im Advent nach!“, betonten Klaus Lindinger und Monika Neudorfer. „Wir freuen uns, wenn viele die Besonderheiten von Wels-Land virtuell besuchen und mit regionalen Einkäufen ein klares Zeichen für unseren Bezirk setzen!”

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Facebook steht in keinerlei Verbindung mit diesem Gewinnspiel. Zu den Teilnahmebedingungen im Detail: https://is.gd/M8Djqz

Servus, Agrarpolitk!

Budgetdebatte im Parlament mit unnötigem Klassenkampf

Beim Podcast “Servus, Agrarpolitik!” war das höhere Agrarbudget 2021 Thema. Ein gewisse Neiddebatte – ein regelrechter Klassenkampf – ist seitens der Opposition dazu im Plenum geführt worden.

Für mich ist klar: In der Krise hat jede Bevölkerungs- und Berufsgruppe Unterstützung erfahren! Auch die Bäuerinnen und Bauern sind in vielen Bereichen massiv von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Dass es auch für die Landwirtschaft ein Entlastungs- und Invesitionspaket geben muss, ist nur logisch!

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat und Jungbauernvertreter

Wer mehr zur Budgetdiskussion erfahren möchte, hört in den Podcast “Servus, Agrarpolitik!” #22 rein!

Unsere Bauern müssen ihre Höfe bewirtschaften können

Oberösterreichische Bauernbund-Abgeordnete begrüßen großes Plus im Agrarbudget

Am 18. November in den Abendstunden fand im Plenum des Nationalrates die Debatte zum Agrarbudget statt. Die oberösterreichischen Bauernbund-Abgeordneten Klaus Lindinger und Manfred Hofinger haben sich dazu zu Wort gemeldet.

Für den ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger steht das Agrarbudget 2021 im Zeichen eines großen Plus, im Zeichen der Nachhaltigkeit und im Zeichen einer ökosozialen Agrarpolitik. Für Nationalrat Manfred Hofinger ist es das Ziel, die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe und die Selbstversorgung mit gesunden Lebensmittel im Land sicher zu stellen. Beide nahmen gestern Abend dazu im Plenum des Nationalrates Stellung.

Zusammenhalt statt Bauernbashing

Klaus Lindinger hält fest, dass die Bäuerinnen und Bauern versorgungsrelevante Stützen sind.

„Damit unsere Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft ihre Höfe bewirtschaften können, war es notwendig in der Krise ein Entlastungspaket zu schmieden, das auch rückwirkend gilt“, kritisierte Lindinger in seiner Budgetrede erneut das Bauernbashing der SPÖ. „Das ist Klassenkampf auf tiefsten Niveau und am Rücken der Bauern! Unsere Bauern leisten viel, um die Qualität der Lebensmittel auch in Krisenzeiten zu garantieren und sind jedenfalls bereit, sich auf die Marktbedingungen einzustellen“, erinnert Lindinger zudem an den Zusammenhalt in der Bauernschaft, als es etwa darum ging die Zuckerproduktion in Österreich zu retten. Generell sieht Lindinger das Zusammenwirken zwischen Landwirtschaft und Konsumenten ähnlich einer Waage.

„Auf der einen Seite liegen die Produkte der Bäuerinnen und Bauern und auf der anderen der Einkauf der Konsumentinnen und Konsumenten. Beides muss im Gleichgewicht sein“, so Lindinger.

Klaus Lindinger, Abgeordneter

Turbo im ländlichen Raum schaffen

Im Vergleich zum Vorjahr werden im kommenden um 41 Millionen Euro mehr in den Breitbandausbau investiert. „Das ist auch für das Innviertel wesentlich“, weist Hofinger auf den wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in den ländlichen Regionen hin. Auch die Bundesländer würden dies zusätzlich unterstützen. „Das schafft einen notwendigen Turbo im ländlichen Raum“, so Hofinger.

Als Gemeindesprecher der Volkspartei ging Hofinger in seiner Plenarrede auch auf die Situation in den Gemeinden ein. „Man muss den Gemeinden auch Zeit geben, die Mittel aus dem Ein-Milliarden-Gemeindepaket abzuholen“, sieht Hofinger jedoch aufgrund des zweiten Lockdown die Notwendigkeit neuerlicher Hilfen, um die ordentlichen Haushalte der Gemeinden absichern zu können. „Wir werden die Gemeinden da nicht im Stich lassen. Denn sie haben in der Krise sehr viel geleistet. Sie haben auch aufgrund unseres föderalen Systems rasch auf die Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren können.“

Erster Schritt zum digitalen Klassenzimmer in den Schulen


Bis 5.400 Laptops in den Bezirken Wels-Land und Wels-Stadt

Klaus Lindinger informiert über die Aktion des Bundes. Im Schuljahr 2021/2022 sollen die 5. und 6. Schulstufe mit Tablets oder Notebooks ausgestattet werden. Den Bedarf melden die Schulen bis 18. Dezember 2020 beim Bildungsministerium.

„Ab dem Schuljahr 2021/2022 sollen für die Schülerinnen und Schüler Laptops und Tablets zur Verfügung stehen“, freut sich Klaus Lindinger. „Die Geräte werden in den teilnehmenden Schulen an AHS-Unterstufen und Mittelschulen der 5. Schulstufe überall dort verteilt, wo die Schulen ihren Bedarf an das Bundesministerium melden!“, führt Lindinger aus. Die Meldung muss bis 18. Dezember 2020 erfolgen.
„Wenn alle Schulen dieses Angebot nutzen, stehen bis zu 3.000 Geräte in Wels-Land und 2.400 Geräte in Wels-Stadt zur Verfügung“,
verweist Lindinger auf eine Berechnung des ÖVP-Parlamentsklubs. Im ersten Jahr ist auch die sechste Schulstufe umfasst.

Klaus Lindinger

Privater Finanzierungsteil wird sozial gestaffelt

Der private Finanzierungsteil der Schüler wird voraussichtlich 25 Prozent betragen. Die Geräte bleiben vollständig bei den Schülerinnen und Schülern. Eine soziale Staffelung ist vorgesehen.

Leihgeräte für HomeSchooling von der oö. Bildungsdirektion

Für das jetzige “Distance Learning” aufgrund der Notmaßnahmenverordnung stellt die OÖ. Bildungsdirektion insgesamt 150 Leihgeräte zur Verfügung. Bitte bei der Schulleitung den Bedarf bekannt geben!

Oberösterreich zählt in der digitalen Bildung zu den Vorreitern. So wurden etwa bereits im Schuljahr 2017/18 auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer mehrere Mittelschulen mit Tablets ausgestattet. „Die enge Verknüpfung zwischen Bildung und Digitalisierung muss ein zentrales Element im Schulalltag sein. Digitale Unterrichtsmethoden sind heute eine wichtige Ergänzung, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre Lebensrealität vorzubereiten“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Für Österreichs Zuckerseite: Bauern steigern Anbaufläche

Zuckerrübe gewinnt in Wels-Land an landwirtschaftlicher Bedeutung

Rund 20 Tonnen wiegt die Rübenerntemaschine.

Gunskirchen. Aktuell ist der „Rübenroder“ noch im Bezirk Wels-Land unterwegs. Bis Mitte bzw. Ende November wird geerntet. Abg.z.NR Klaus Lindinger, Österr. Jungbauern-Obmann-Stellvertreter, verschaffte sich am Betrieb von Michael Holzleitner in Gunskirchen einen Überblick zum Zuckerrübenanbau. „Die beiden heimischen Zuckerfabriken der AGRANA produzieren ausschließlich im Herbst und Winter. In dieser Zeit laufen die Maschinen und damit auch die Ernte auf Hochdruck!“, erklärt Klaus Lindinger. „Daher ist die etwa 20 Tonnen schwere Rübenerntemaschine (= „Rübenroder“) fast rund um die Uhr im Einsatz,“ zeigt der Abgeordnete auf warum die Erntemaschinen auch spätabends unterwegs sind.

Michael Holzleitner (li., Jungbauern-Bezirksobmann) hat ein Kilo „Wiener Zucker“ in der Hand. „Dafür braucht man ca. 7-8 kg Rüben“, erläutert Klaus Lindinger (re.).

Nach der Ankündigung der AGRANA, die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf im Marchland zu schließen, haben die Rübenzucker-Bauern reagiert und um weitere Anbauflächen geworben. „Oberösterreich hat eine Steigerung von 6.200 auf knapp 8.200 Hektar erreicht. Die landwirtschaftlichen Betriebe sowie die OÖ. Landwirtschaftskammer haben sich intensiv darum bemüht!“, dankt Klaus Lindinger. „2019 bauten die Landwirte in Wels-Land rund 500 Hektar Zuckerrüben an. Für 2021 sind etwa 900 Hektar prognostiziert.“
2020 konnten in OÖ 90 Neueinsteiger gewonnen werden. Für 2021 kommen noch einmal 104 neue Rübenbauern dazu. „Das ist wichtig, um Zucker ‚Made in Austria‘ weiterhin produzieren zu können!“, betont Klaus Lindinger.

Gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern appelliert er an die Konsumentinnen und Konsumenten, dem heimischen Zucker den Vorzug zu geben. Bei der bevorstehenden Kekserlsaison fällt das durchaus ins Gewicht! Das ist zudem ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz, da keine Importe aus Südamerika notwendig werden.
Auf mehr als 38.000 Hektar ist insgesamt die Rübenanbaufläche in Österreich für das Jahr 2021 kontrahiert. 

Apfeltag schafft Bewusstsein für heimische Qualität

Kindergarten und Volksschule mit Vitamin-C-Spendern versorgt

In Österreich wird seit 1973 immer am zweiten Freitag im November der Apfel mit einem eigenen Aktionstag gewürdigt. Das ist 2020 exakt Freitag, der 13. Einerseits soll dieser Tag Bewusstsein für die Apfelsaison schaffen und andererseits besonders auf heimische Qualität des gesunden Obstes hinweisen.

Abg.z.NR Klaus Lindinger hat im Vorjahr auf einem halben Hektar Äpfel- und Birnenbäume gepflanzt. Aus dem eigenen Obstgarten brachte er dem Kindergarten sowie der Volksschule Fischlham die knackigen Vitamin-C-Spender vorbei.

„Die Kinder hatten eine große Freude mit den Äpfeln, die nur einen Kilometer entfernt gewachsen sind. Mir ist es wichtig, dass gerade zur Hauptsaison zu heimischem Obst gegriffen wird!“, sagt Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat
Klaus Lindinger (re.) ist es wichtig, dass die Kinder zu heimischen Produkten greifen. Aus seinem eigenen Obstgarten brachte er dem Kindergarten und der Volksschule in Fischlham knackige Äpfel vorbei.

Streuobst-Projekt erhält alte Sorten

Damit die sogenannten „Streuobstbäume“ nicht verloren gehen, war er gemeinsam mit der Jungbauernschaft Fischlham und Steinerkirchen Initiator für ein Leader-Projekt.
130 Gutscheine für einen Obstbaum sind ausgegeben worden. Diese Pflanzaktion sichert alte Sorten und stärkt die Bedeutung der Streuobstwiesen bei der Bevölkerung.

Übrigens werden in Österreich etwa 230.000 Tonnen Äpfel pro Jahr geerntet.  Der Apfel zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit liefert er beides auch im Winter.

Ganslbauern und Gastronomie ziehen an einem Strang

Oberösterreichische Weidegans frisch auf dem Teller

Im November schätzen wir in Österreich die lukullischen Angebote der Gastronomie wie Gansl und Wild. Durch die aktuelle Covid19-Verordnung der Bundesregierung musste die Gastronomie schließen. Viele Wirtshäuser und Restaurants bieten jedoch Abhol- bzw. Lieferservice an.

“Gerade im Hinblick als Abnehmer der bäuerlichen Produkte wie etwa die Oberösterreichischen Weidegans ist die Gastronomie ein verlässlicher Partner geblieben!”, freut sich Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger (li.) nutzte selber gleich den Abholservice einer köstlich zubereiteten Traunviertler Weidegans bei Franz Müller (re.) im Gasthaus Kohlstatt in Thalheim bei Wels.

Er nutzte am Wochenende gleich den Abholservice eines Gasthauses im Bezirk, um ein feines Martinigansl als Sonntagsbraten genießen zu können. Mit mehr als 21.000 Gänsen ist Oberösterreich das Bundesland Nummer 1 in der Gänsehaltung. Im Bezirk Wels-Land sind es schOon zehn Landwirte, die bei der Vereinigung „OÖ. Weidegans“ dabei sind.

Selbstversorgungsgrad und Weidegansbetriebe nehmen zu

„Wer feinstes Gourmet-Fleisch auf dem Teller haben möchte, ist mit einer OÖ. Weidegans bestens beraten!“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Die Weidehaltung kombiniert mit Getreide-Beifütterung führt zu einem besonders zarten Fleisch. Das wissen auch die heimischen Gastronomen!“, so Lindinger weiter.

Sein besonderer Dank gilt den Gastronomiebetrieben, die trotz des Lock-Down ein verlässlicher Partner für die Landwirtschaft sind. „Mit dem Abholservice sichern die Wirte nicht nur kulinarische Nahversorgung. Sie sind auch Abnehmer der regionalen landwirtschaftlichen Produkte. Dass diese oft schon jahrelangen Geschäftsbeziehungen ebenso in herausfordernden Zeiten gelebt werden, spricht für das gegenseitige Vertrauen und die heimische Qualität!“, ist der Abgeordnete überzeugt.

Abg.z.NR Klaus Lindinger dankt den regionalen Gastronomiebetrieben und OÖ. Weidegansproduzenten für das Miteinander, das in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger ist.

Im Vorjahr betrug der Selbstversorgungsgrad mit Gänsen etwa ein Viertel des heimischen Konsums. Davon liefern rund 40 % die Weidegansbetriebe. Erfreulicherweise steigt beides – also Selbstversorgungsgrad und Weidegansbetriebe.

Bewusstsein für regionale Produkte steigt

„Das Bewusstsein für regionale Produkte ist durch die Corona-Pandemie gestiegen. Dies wollen die Bäuerinnen und Bauern mit bester regionaler Qualität festigen. Ohne Konsumentinnen und Konsumenten sowie faire Partner wie zum Beispiel bei den Weidegänsen die Gastronomie nutzt das beste landwirtschaftliche Produkt nichts!“, zeigt Abg.z.NR Klaus Lindinger den Zusammenhalt auf, der letztendlich zum Erfolg führt.
Eine aktuelle Studie der Johannes Kepler Universität bestätigt: Wenn um 20 Prozent mehr regionale Lebensmittel gekauft werden, können österreichweit rund 46.000 neue Arbeitsplätze entstehen. So kann jeder einen Teil dazu beitragen unser Land zu stärken.

Regionale Versorgung wird immer wichtiger

Die Bäuerinnen und Bauern sind Rückgrat der Versorgung und eines lebendigen ländlichen Raumes

Die Corona-Krise hat einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig die regionale Versorgung ist. „Das Bewusstsein für regionale Produkte darf kein ‚Modetrend‘ bleiben, sondern muss ein Dauerzustand sein. Nur dadurch können unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern in unserer Region Wels/Wels-Land unterstützt werden!“, macht Abg.z.NR Klaus Lindinger deutlich. Im Rahmen einer Verteilaktion mit den Bezirksbäuerinnen zeigen sie Wirtschaftskreisläufe auf.


Abg.z.NR Klaus Lindinger (re.), und Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck (v,li.) mit ihren beiden Stellvertreterinnen Monika Selinger und Gisela Weiß stärken mit Informationsmaterial, selbstgemachten Cookies und heimischem Bratkartoffelgewürz das regionale Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten

„Unsere Landwirte in Wels-Land liefern nicht nur täglich qualitativ hochwertige regionale Lebensmittel. Sie sind zudem auch ein wichtiger Arbeitsplatzmotor im Bezirk. Daher ist eine verstärkte Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln ein wichtiger Beitrag, um Oberösterreich wieder stark zu machen“, resümiert Klaus Lindinger. „Mein Dank gilt hier besonders den Bäuerinnen, die viel für mehr regionales Bewusstsein unternehmen. Sie machen zahlreiche Aktivitäten wie etwa Verteilaktionen, Kochkurse, Schule am Bauernhof, um den Menschen die hohe Qualität der heimischen Lebensmittel näherzubringen!“

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat

Lindinger verweist dazu auch auf eine Studie der Johannes Kepler Universität Linz: Wenn um 20 Prozent mehr regionale Lebensmittel gekauft werden, können österreichweit rund 46.000 neue Arbeitsplätze entstehen. So kann jeder einen Teil dazu beitragen unser Land zu stärken.

Aktion “Das isst Österreich” des Ministeriums

Die Stärkung der heimischen Landwirtschaft ist gut für die Wirtschaft, schützt das Klima und gibt Sicherheit in Zeiten der Krise. Das klare Ziel ist, die in der Gesellschaft angekommene Bewusstseinsbildung für regionale Produkte zu stärken und eine neue Kaufmentalität zu schaffen. Die Aktion „Das isst Österreich“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Wichtige Gespräche am Welser Wochenmarkt anlässlich des Internationalen Welternährungstages.

Veränderungen bergen Chancen

Regionalität und Ehrenamt prägen lebendige Gemeinden

Corona hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Abstand halten hat dazu geführt, dass neben den immensen wirtschaftlichen Folgen auch gesellige Zusammenkünfte und damit das Vereinsleben fast zum Erliegen gekommen sind. „Dabei geht es nicht nur um Geld bzw. um das wirtschaftliche Überleben. Ganz wesentlich trägt das soziale Leben in einer Gemeinde zu Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement bei“, sieht Bezirks-parteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger aus Wels-Land „große Herausforderungen auf uns zukommen. Denn es gilt in dieser Zeit, neue Wege des Auskommens und des Miteinanders zu finden und die Veränderungen auch als Chance zu betrachten. Beispielsweise gab es den einen oder anderen Ortswandertag, der im Rahmen der Vorgaben stattfand. So lernten die Menschen wieder ein Stück ihrer Gemeinde, ihrer Heimat besser kennen!“

Abg.z.NR Klaus Lindinger ist auch Mitglied bei der Feuerwehr. Auch sie profitieren vom NPO-Fonds.
(Foto: ÖVP Wels-Land)

Rahmenbedingungen für Ehrenamt verbessern

Mehr als eine halbe Million Menschen sind in Oberösterreich ehrenamtlich tätig. „Sie alle machen aus unserem Land etwas Besonderes!“, dankt Lindinger für diesen Einsatz. Viele von ihnen sind in unterschiedlichsten Vereinen aktiv, sei es im Sport, in Kunst und Kultur oder im Sozial- bzw. Umweltbereich, ganz zu schweigen von den freiwilligen Feuerwehren. Um finanzielle Härten aufgrund der Corona-Krise abzufedern, beschloss das Parlament den NPO-Fonds (Non-Profit-Organisationen-Unterstützungsfonds). Wie aus einem Bericht an den Budgetausschuss hervorgeht, sind bis Ende August über 63 Millionen Euro aus diesem Fonds bereits ausbezahlt. Das zugesagte Fördervolumen liegt bei 120,872 Millionen Euro.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger (re.) und Gerald Walter (li.), Obmann des SV Fenastra Krenglbach und ÖVP-Gemeindevorstand, sind überzeugt, dass der Unterstützungsfonds für Vereine eine Volltreffer ist! Fotohinweis: ÖVP Wels-Land

„Diese Förderung trägt maßgeblich zum finanziellen Überleben der Vereine bei. Gerade wenn Fixkosten zu zahlen sind, geht es aktuell nicht ohne Unterstützung der öffentlichen Hand“, verweist Lindinger auf die Intention des Gesetzgebers, dem auch eine unbürokratische und rasche Abwicklung ganz wichtig war. „Aus zahlreichen Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen, die bereits einen Antrag gestellt haben, weiß ich, dass sie damit sehr zufrieden waren.“ Meist war die Hälfte des errechneten Zuschusses am nächsten Tag am Konto. „Doch was die Vereinsobleute oft mehr als die Finanzsituation herausfordert, ist die Tatsache, dass das Treffen mit den Mitgliedern sehr schwierig ist. Da stellt sich für einige durchaus die Sinnfrage! Diese Bedenken nehme ich sehr ernst und mit nach Wien,“ erklärt der Abgeordnete. „Es braucht nicht nur finanzielle Hilfen, sondern auch Rahmenbedingungen, um Ehrenamt lebendig zu halten! Ich bin selber Mitglied in vielen Vereinen und kenne diese Herausforderungen zu gut“, so Lindinger.

Investieren, um weiter zu bestehen

Bereits in Verlängerung ging auf Grund ihres Erfolges die Covid-19-Investitionsprämie. Im September-Plenum verdoppelte der Nationalrat das zu Verfügung stehende Budget auf zwei Milliarden. Die erste Milliarde war bereits nach wenigen Wochen ausgeschöpft. Diese wird ein Investitionsvolumen von 10,5 Milliarden in Österreich auslösen. Alle Betriebe – auch jene der Land- und Forstwirtschaft – können Investitionen in Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit mit 14 Prozent, die übrigen mit sieben Prozent vom Staat fördern lassen. „Nutzen wir jetzt die Chance mit neuen Technologien und Investitionen unsere Betriebe zu modernisieren, um gestärkt für die Zukunft zu sein!“, weist Klaus Lindinger darauf hin, dass davon auch andere Betriebe in der Region profitieren. „So halten wir die Kreislaufwirtschaft in Schwung.“

Abg.z.NR Klaus Lindinger setzt sich für die Anliegen des Hausruckviertel in Wien ein.
(Foto: Bauernbund

Apropos Kreislaufwirtschaft

Gerade die letzten Monate haben deutlich gemacht, wie wichtig eine Produktion vor Ort ist, wie notwendig es ist, Wertschöpfung in der Region zu generieren. Die Fakten sprechen klar für bewusste Regionalität: Im September veröffentlichte das Wirtschafts-forschungsinstitut (WIFO) eine Studie im Auftrag der Landwirtschaftskammer Österreich, wonach 3.100 neue Arbeitsplätze und eine zusätzliche Wertschöpfung von 140 Mio. Euro generiert werden, wenn um ein Prozent mehr heimische Lebensmittel gekauft werden. „Das birgt enormes Potential für die Landwirtschaft. Das eindrucksvolle Ergebnis kann getrost auf sämtliche Branchen umgelegt werden“, ist Klaus Lindinger überzeugt. „In zwei Monaten ist Weihnachten. Da können wir als Konsumentinnen und Konsumenten ein klares Zeichen für heimische Produkte setzen. Damit sichern wir Arbeitsplätze vor Ort. So machen wir Oberösterreich wieder stark und leisten für das Comeback Österreichs einen wichtigen Beitrag!“

48.400 Menschen in Wels-Land profitieren von Steuerreform

Unselbstständige und Pensionisten werden um 14,4 Millionen Euro entlastet

Die vorgezogene Steuerreform ist mit September 2020 in Kraft getreten. Die Menschen in Österreich profitieren dabei rückwirkend ab 1. Jänner 2020. Die Entlastung besteht aus drei Elementen: Absenkung des Steuersatzes der ersten Tarifstufe von 25 Prozent auf 20 Prozent, dem Kinderbonus in Höhe von 360 Euro sowie Erhöhung der Sozialversicherungs-Rückerstattung für Einkommen unterhalb der Steuergrenze.

„Im Bezirk Wels-Land haben durch die Maßnahmen der Bundesregierung 48.400 Menschen laut Berechnungen des Finanzministeriums mehr in der Geldtasche. Sie werden in Summe um 14,4 Millionen Euro entlastet“, unterstreicht Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist das ein wichtiger Impuls zur Ankurbelung der regionalen Wirtschaft und für die Sicherung der Arbeitsplätze in Oberösterreich und Wels-Land!“, betont ÖAAB-Bezirksobmann AKR Bgm. Franz Haider.

Oberösterreichweit beträgt die Entlastung auf der Steuerseite, von der laut Finanzministerium 967.390 Menschen profitieren, insgesamt 287 Millionen Euro. „Die Steuerreform ist damit ein wichtiger Schritt, um Oberösterreich wieder stark zu machen“, erklärt Klaus Lindinger, der als Abgeordneter im Nationalrat die Steuerreform und den Kinderbonus mitentschieden hat.

Klaus Lindinger hebt gemeinsam mit ÖAAB-Bezirksobmann AK-Rat Bgm. Franz Haider (li.) die positiven Effekte der Steuerreform am Beispiel Wels-Land hervor. 48.400 Menschen profitieren in Summe mit 14,4 Millionen Euro davon.

Eine Auswertung des Finanzministeriums zeigt, dass beispielsweise ein Arbeitnehmer mit einem Kind und 2.000 Euro Monatsbrutto durchschnittlich 710 Euro netto mehr im Jahr 2020 in der Tasche hat (davon 350 Euro infolge der Absenkung der ersten Steuerstufe und 360 Euro durch die Auszahlung des Kinderbonus). Für einen Arbeitnehmer mit 2.000 Euro Monatsbrutto und zwei Kindern beträgt der Mehrwert 1.070 Euro im Jahr 2020 (davon 350 Euro auf Steuerseite und 720 Euro durch den zweifachen Kinderbonus).

Steuerreform sichert und schafft rund 260 Arbeitsplätze in Wels-Land

Laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes WIFO löst jeder Euro mehr für den privaten Konsum kurzfristig einen Nachfrageimpuls von insgesamt 1,40 Euro in Österreich aus. Langfristig ist das sogar ein Nachfrageimpuls von 1,80 Euro. Darüber hinaus berechnet das WIFO, dass mit jeder Million mehr an privatem Konsum 18 Jobs neu geschaffen oder gesichert werden. „Umgelegt auf Wels-Land heißt das: Es werden durch die Steuerreform rund 260 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen“, berichtet Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger.