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„Zukunft Schweinehaltung“ im Fokus

Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck und Bezirksbäuerin Ing. Margit Ziegelbäck hatten am Donnerstag, 14. Juli zu einer Informationsveranstaltung in den Saal der Bezirksbauernkammer Wels eingeladen.

Information und Diskussion ist zentral

Rund 150 Bäuerinnen und Bauern, vor allem schweinehaltende Betriebe aus dem Bezirk Wels und darüber hinaus, folgten der Einladung. Sie informierten sich zunächst über die Gesetzgebung und -werdung, Tierwohl sowie Haltungsstandards. Darüberhinaus diskutierten sie mit den Referenten, Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI. Georg Strasser (Obmann des Landwirtschaftsausschusses), Abg. z. NR Bgm. Ing. Klaus Lindinger und dem Leiter der Beratungsstelle für Schweineproduktion, VLV-Ferkelring GF DI. Johann Stinglmayr, über das neue „Tierwohlpaket“ und die konkreten Beschlüsse des Nationalrates.

Politischer Kompromiss

In den einleitenden Worten von Bauernbund-Bezirksobmann BBKO Leopold Keferböck und Bezirksbäuerin Ing. Margit Ziegelbäck, die die Veranstaltung moderierte, wurde der erzielte „politische Kompromiss“ bereits konkret angesprochen. Was auf der einen Seite wesentliche Verbesserungen für die Tierhaltung in Österreich bringt, verursacht auf der Anderen enorme Kosten bei Investitionen und Anpassungen an die gesetzlichen Normen, früher oder später!

Bauernbund Bezirksobmann BBKO Leopold Keferböck, Bezirksbäuerin Ing. Margit Ziegelbäck, BB-Präsident Abg. z. NR DI. Georg Strasser, VLV-Ferkelring GF DI. Johann Stinglmayr, Abg. z. NR Bgm. Ing. Klaus Lindinger BSc.

Wer kann und will sich das leisten?

Vor allem die Sorge der Bäuerinnen und Bauern im Sinne von „Wer kann/will sich das leisten?“, einerseits die Investitionen, andererseits den höheren Produktpreis, der unweigerlich bei der Produktion unter weltweit höchsten Auflagen verursacht werden wird, wird Bäuerinnen und Bauern, aber auch für den Konsumenten zur echten Herausforderung.

„Spätestens beim Einkauf werden die Konsumenten dann wie bisher schon entscheiden, ob sie Produkte mit dem höchsten Tierwohl-Standard aus Österreich zu höheren Preisen oder zu importierten Produkten oder „verschleierten Marken“ zu wesentlich niederen Tierwohlstandards greifen werden, die nicht immer gleich als solche erkennbar sind.“, aus Sicht der Bäuerinnen und Bauern zu spät für die Investitions- & Planungsentscheidung für einen Um-, Zu- oder Neubau, sind Keferböck und Ziegelbäck überzeugt.

Präsident DI Georg Strasser und die Referenten waren auch nach dem offiziellen Teil intensiv im Gespräch mit den Bauern.

Planungssicherheit durch Investitionsschutz

Dass die Sorge um Planungssicherheit nicht unberechtigt ist, zeigte die durchaus intensive Diskussion der Bäuerinnen und Bauern mit den Referenten des Abends. „Wird sich das auch rechnen in Zukunft?“ – Strasser, Lindinger und Stinglmayr sind aber überzeugt davon, dass der erzielte Kompromiss, mit den gefassten Beschlüssen im Nationalrat jedenfalls langfristig eine bessere Absicherung der heimischen Produktion und der Selbstversorgung in Österreich bringen wird und davon auch die Konsumenten profitieren werden, sofern man sie vom „nachhaltigem Einkaufen“ besser überzeugen kann als bisher.

„Appelle an die Konsumenten alleine, bewusst zur heimischen Ware zu greifen, werden dabei aber nicht ausreichen. Den Themen Kommunikation, Aufklärungsarbeit in den Schulen und Bildungsbereichen sowie verbesserte Kennzeichnung, vor allem von Importwaren mit wesentlich niedrigeren Tierwohlstandards, müssen wir uns in allen uns zur Verfügung stehenden Diskussions- und Entscheidungsgremien, und das auf allen Ebenen, auch selbst annehmen, damit unsere Betriebe auch zukünftig, am besten vor Ort, Einkommen erwirtschaften können. Jeder Einzelne, Anwesende miteingeschlossen, ist dazu aufgefordert und eingeladen!“, so der einhellige Tenor.

Referenten und Veranstalter des Infoabends

„Jammern oder Jubeln ist beiderseits nicht angesagt und hilft uns in der Thematik nicht weiter! Wir müssen die Zusammenarbeit der Bäuerinnen und Bauern mit den Verbänden, der Politik, den Verarbeitern, dem Handel, den Kontrollorganen und vor allem mit den Konsumenten intensivieren um gemeinsam einen allseits machbaren, aber auch fairen Weg des Miteinanders langfristig abzusichern.“

Zusätzliches Geld des Landes OÖ für Wels-Land-Gemeinden

Die Gesamtsumme von rund 1,5 Mio. Euro hilft den Menschen

Organisatorisch und auch finanziell hatten die Gemeinden in den letzten Jahren einiges zu stemmen. Sie sind die politische und verwaltungstechnische Einheit, die am nächsten bei der Bevölkerung ist.

„Es ist daher sehr erfreulich, dass die Landesregierung einstimmig beschlossen hat, die Kommunen mit zusätzlichem Geld zu unterstützen. Für die 24 Wels-Land-Gemeinden bedeutet das in Summe einen Betrag von 1.471.800 Euro!“, informiert Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Wofür die Gelder in den Gemeinden verwendet werden, ist eine eigenständige Entscheidung. Ob damit ein kleines oder größeres Projekt umgesetzt oder die Schulden getilgt werden, bleibt den Bürgermeistern bzw. zuständigen Gemeinde-Gremien überlassen. Es gibt keinen vorgeschriebenen Verwendungszweck.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (re.) und Bgm. Andreas Stockinger (li., Bürgermeistersprecher des Bezirks) begrüßen die zusätzlichen Gelder. „Die Gemeinden sind für die Menschen gewissermaßen die ‚Nahversorger‘ in vielen Belangen. Wir wollen unsere Aufgaben gut erfüllen und das geht mit den zusätzlichen Geldern wieder ein Stückchen leichter!“, sagen die beiden Bürgermeister. Das hilft auf dem Weg zum ‚‚Land der Möglichkeiten“.

„Diese ‚Verstärkungsmittel‘ kommen letztendlich immer den Menschen zugute. Egal was eine Gemeinde damit umsetzt – beispielsweise einen Radweg, Investitionen in die Straßenbeleuchtung, Sanierung von Gehwegen, Ankauf von Materialien für die Bildungseinrichtungen, neue Spielgeräte, Unterstützung für Senioren – oder die Schuldenquote reduziert: Immer haben die Menschen etwas davon. Klar ist: stabile Finanzen in den Gemeinden sind eine wichtige Basis, um die Aufgaben auch zukünftig erfüllen zu können!“, macht Klaus Lindinger den Nutzen für die rund 75.000 Menschen in Wels-Land deutlich.

Klaus Lindinger

Wissen zu den zusätzlichen Geldern:

Die Verteilung der Gelder begünstigt die finanzschwächeren Gemeinden. Der Schlüssel orientiert sich nach Einwohnerzahl und der konkreten Finanzkraft der einzelnen Gemeinden im Sinne des OÖ. Bezirksumlagegesetzes. Ein Mindestbetrag von 35.000 Euro für jede Gemeinde ist festgelegt.

Die zusätzlichen Gelder kommen aus dem Topf der Bedarfszuweisungsmittel für den Härteausgleichsfonds des Landes OÖ. Pandemiebedingt ist dieser Fonds 2020 und 2021 ausgesetzt worden, um die Gemeinden durch die gestiegenen Kosten sowie möglichen Ausfälle bei der Kommunalsteuer nicht noch mehr unter finanziellen Druck zu bringen. Die nicht ausgeschütteten Gelder – sprich Bedarfszuweisungsmittel aus diesem Härteausgleichsfonds – werden nun als zusätzliches Geld an die Gemeinden ausbezahlt.

Erste Gelder fließen jetzt

Das Entlastungspaket in der Praxis

„Durch die Kombination von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen wird den Menschen zielgerichtet geholfen!“, ist Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger überzeugt.

Klaus Lindinger

Gemeinsam mit seinem Nationalratskollegen Laurenz Pöttinger aus dem Bezirk Grieskirchen und Bundesminister Martin Kocher zeigte er bei einem Informationsabend in St. Marienkirchen an der Polsenz das umfangreiche Entlastungs-Maßnahmenbündel auf. Über 100 Interessierte aus den Gemeinden der drei Bezirke folgten der Einladung zu diesem informativen Abend.

Profund informiert BM Martin Kocher über die aktuelle Arbeits- und Wirtschaftslage, wobei er ebenso die Zugänge der Bundesregierung zu den Antiteuerungsmaßnahmen klar darlegt.

„Neben den notwendigen Soforthilfen waren mir strukturelle Weichenstellungen, die langfristig wirken, besonders wichtig. Die geplante Abschaffung der kalten Progression ist ein Meilenstein für arbeitende Menschen. Zudem bringen wir die größte Lohnnebenkostensenkung der letzten zehn Jahre auf den Weg“, informiert Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Bundesminister Martin Kocher

Weiters informierte Bundesminister Martin Kocher zur aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage, beantwortete als ausgewiesener Experte viele Fragen aus dem Publikum und nahm auch die eine oder andere Idee mit. Aktuelle Themen von Strompreisdeckel über den Energienotfallplan bis zum Arbeitskräftepotential standen zur Diskussion.

Entlastungspaket hilft den sozial Schwächeren jetzt sofort

„Sozial Schwächere, die besonders von steigenden Preisen betroffen sind, haben bereits im Jänner eine Einmalzahlung von 300 Euro erhalten. Jetzt bekommen Mindestpensionisten, Studienbeihilfen-Bezieher und Arbeitslose weitere 300 Euro überwiesen“, informieren die Abgeordneten Klaus Lindinger und Laurenz Pöttinger.

Klaus Lindinger und Laurenz Pöttinger

Die Summe der Absetzbeträge erhöht sich um 500 Euro für Einkommen zwischen 1.200 und 1.800 Euro brutto. 

Die Abgeordneten Klaus Lindinger (re.) und Laurenz Pöttinger (li.) berichten Bundesminister Martin Kocher über die Anliegen der Menschen aus der Region.

Rund 16.000 Kinder in Wels-Land profitieren durch Einmalzahlung und Erhöhung des Familienbonus Plus

Im August bekommen alle Familienbeihilfenbezieher einmalig 180 Euro je Kind ausbezahlt. Der erhöhte Familienbonus von 2.000 Euro und die Erhöhung des Kindermehrbetrags von 550 Euro wird nun rückwirkend per 1.Jänner 2022 wirksam.

Auch die 250 Euro Klimabonus für Jeden und Jede sowie weitere 250 Euro Bonus für alle Erwachsenen (für Kinder je die Hälfte) werden demnächst auf den Konten landen. Bereits seit 1. Jänner 2022 ist die Senkung der zweiten Einkommenssteuerstufe von 35 auf 30 Prozent mit dem Mischsteuersatz von 32,5 % wirksam.

Für Unternehmen gibt es die Möglichkeit bis zu € 3.000,– Mitarbeiter-Prämie steuer- und abgabenfrei sowie frei vom SV-Beitrag zu zahlen. Weiters erhalten besonders energieintensive Unternehmen einen Direktzuschuss.

Die Abgeordneten brachten auch konkrete Beispiele zum besseren Verständnis.

Familien: Ein Ehepaar mit zwei Kindern im Alter von zehn und 14 Jahren und Gehältern (brutto) von 1.500 bzw. 2.500 Euro wird 2022 mit 2.865 Euro entlastet. Eine alleinerziehende Mutter mit einem vierjährigen Kind und einem Gehalt von 800 Euro brutto für einen Teilzeitjob erhält 1.682 Euro heuer.

Pensionisten: Eine Pensionistin mit 1.800 brutto bekommt heuer 1.611 Euro, wenn man alle Entlastungsmaßnahmen zusammenzählt; eine Mindestpensionistin kommt auf zusätzlich 1.997 Euro: Das sind bei einer Mindestpension von 1.030 Euro fast zwei Pensionen mehr.

Bundesminister Martin Kocher (3.v.re.) hat neben der einen oder anderen Anregung auch einen „Vitaminschub“ aus dem Eferdinger Landl mitnehmen können. Abg.z.NR Laurenz Pöttinger (v.li.), Bezirksparteiobmann LWK-Vizepräs. Karl Grabmayr, Bundesminister, LAbg. Astrid Zehetmair und Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Mehr Infos

Nicht nur Bauern, sondern auch Handel und Konsumenten in die Pflicht nehmen!

Mahnende Worte von Bauernbund-Abgeordnetem zum Tierwohl-Paket im Nationalrat

Im Nationalrat ist ein umfassendes Tierwohlpaket beschlossen worden. Klare Worte dazu fand Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger in der Plenarrede. Nachzuhören ist diese Rede auch in der Mediathek auf der Parlamentshomepage oder via Link.

Für Bauernbund-Abgeordneten Klaus Lindinger gilt es dabei drei Gruppen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

„Das sind die Bäuerinnen und die Bauern. Das sind Handel und Industrie. Und das sind die Konsumentinnen und Konsumenten. Für eine dieser Gruppe schaffen wir Verpflichtungen, für die anderen lediglich Apelle“, nahm Lindinger den Handel, die Konsumenten aber auch NGO’s und all jene, die das Tierschutzvolksbegehren unterschrieben haben, in die Pflicht, die heimischen bäuerlichen Qualitätsprodukte auch zu kaufen.

„Denn mehr Tierwohl braucht auch mehr tatsächliche Abgeltung, sonst funktioniert das nicht!“

Klaus Lindinger

„Nehmen wir Rücksicht auf die hervorragende Qualität unserer bäuerlichen Produkte und unterstützen wir diese durch unseren Einkauf. Sichern wir die heimische Lebensmittel-produktion, verhindern wir den Import von Billigfleisch und schauen wir, dass wir billige Lebensmittel aus dem Ausland von den Supermarktregalen verbannen“, so der Abgeordnete.

„Nehmen wir Rücksicht auf die hervorragende Qualität unserer bäuerlichen Produkte und unterstützen wir diese durch unseren Einkauf!“, macht Klaus Lindinger im Zuge der Debatte deutlich.

Nicht alle in eine Schublade werfen

„Immer höhere Auflagen werden auf Dauer nicht möglich sein. Das geht uns alle was an“, sieht Lindinger die Notwendigkeit, Anreize zu schaffen und durch halbwegs verträgliche Übergangsfristen die bäuerlichen Betriebe mit auf diesen Weg zu nehmen. „Aber auch die Medien ebenso wie die NGO’s müssen hier mitziehen und die Herausforderungen gemeinsam annehmen“, weist Lindinger die manchmal sehr einseitige Berichterstattung über Mängel etwa in der Schweineproduktion zurück.

„Wir müssen aufhören, vor allem in der Landwirtschaft kurzerhand bei Auftreten eines Kriminalfalles alle in eine Schublade zu werfen“, erinnerte der Abgeordnete an andere Berufsgruppen wie etwa Banker, Lehrer oder auch Ärzte, die aufgrund von Fehlverhalten Einzelner auch nicht generell verurteilt werden. „Das wünsche ich mir auch für die Landwirtschaft“, fordert Lindinger von den Medien eine realistischere Darstellung der bäuerlichen Produktionsbedingungen. 

Tierwohl wird vor dem Einkaufsregal entschieden und geht alle an!

Was die Umstellung in der Schweinebranche betrifft, zeigte Lindinger an einem konkreten Beispiel in seiner Nachbargemeinde: ein junger Bauer hat letztes Jahr in den Bau eines neuen Schweinemaststalls investiert und kalkuliert, dass dieser in 20 Jahren abbezahlt sein wird.

„Wir brauchen daher diese Übergangsfrist. Wir können nicht, wie der Lebensmittelhandel das macht, alle sieben Jahre eine neue Filiale irgendwohin stellen“, nannte der Abgeordnete auch noch ein anderes Beispiel: „Stellen Sie sich vor, sie kaufen sich ein Auto und dann verändert sich die gesetzliche Lage und dieses Auto wird verboten. Das geht sich einfach nicht aus!“

Weiters führt er aus, dass die Bäuerinnen und Bauern Tierschützer sind. Fakt ist nämlich: Geht es den Tieren gut, geht es auch dem Bauern gut – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.   Lindinger fordert daher von allen Beteiligten, von Konsumenten, Handel über Medien und Tierschutzorganisationen die Herausforderungen gemeinsam anzunehmen. „Das haben sich unsere Bäuerinnen und Bauern verdient!“

Rasche und gezielte Entlastung, die bei den Menschen ankommt

Mit den Stimmen der Koalitionsparteien wurde am 21.6. im Budgetausschuss und am 23.6. im Nationalrat das 28-Milliarden-Teuerungs-Entlastungspaket beschlossen. Für Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger ist es wichtig, dass die Entlastungen rasch und gezielt bei den Menschen ankommen.

Jene unterstützen, die am meisten von den Teuerungen betroffen sind

Die Teuerungen beim täglichen Einkauf, beim Tanken, aber auch beim Heizen ebenso wie beim Warmwasser- und Stromverbrauch treffen alle Menschen gleichermaßen. Um rasch und gezielt vor allem jene Menschen zu entlasten, die am stärksten von den Teuerungen betroffen sind, wurde Budgetausschuss und Nationalrat ein 28-Milliarden-Teuerungs-Entlastungspaket beschlossen, dass schrittweise zur Auszahlung kommt.

„Bereits im Sommer werden Menschen mit niedrigem Einkommen gezielt unterstützt. Ab Herbst wird sich die Entlastung auf alle Bevölkerungsgruppen auswirken“, informiert Klaus Lindinger. „Denn wer rasch hilft, hilft doppelt. Das sollte auch den Oppositionsparteien klar sein“, so Lindinger.

Klaus Lindinger

Die Regierung handelt und mit ihr auch die beiden Koalitionsparteien im Parlament. „Die Menschen brauchen das Geld, das ihnen durch die Teuerungen genommen wird, jetzt und nicht dann, wenn es der SPÖ passt“, versteht Lindinger die Kritik an dem ausgewogenen Mix aus Soforthilfen und Strukturmaßnahmen.

„Das alles sind Maßnahmen, die direkt bei den Menschen ankommen, die sozial treffsicher sind und rasch Entlastung bringen“, betont Lindinger.
https://dabei.dievolkspartei.at/entlastung

Sofortmaßnahmen helfen gezielt

Für Lindinger sind vor allem jene Teil des Paketes wichtig, die kurzfristig Entlastung bringen. Das sind zum einen Einmalzahlungen wie etwa der Klimabonus von 250 Euro sowie der „Geld-zurück-Bonus“ von zusätzlich 250 Euro, die im Herbst ausbezahlt werden. 300 Euro erhalten Menschen mit geringen Einkommen im Rahmen einer Sonderzahlung bereits ab August. Auch im August gibt es eine zusätzliche Familienbeihilfe von 180 Euro. Und ab September wird der Familienbonus auf 2.000 Euro und der Kindermehrbetrag auf 650 Euro erhöht.

Das Ehrenamt ist zwar unbezahlt, dafür aber unbezahlbar!

Der NPO-Fonds ist ein ausgezeichnetes Instrument, dessen Unterstützungsleistungen wirkungsvoll bei den Vereinen und den vielen Ehrenamtlichen ankommt, ließ Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger in der Nationalratsdebatte die oppositionelle Kritik daran nicht gelten.

„Sich ehrenamtlich engagieren heißt mehr tun als die Pflicht, ohne Bezahlung und zum Wohle der Gemeinschaft“, weist Lindinger auf zigtausende Aktive in den verschiedensten Vereinen und Organisationen hin.

Klaus Lindinger

11.000 Ehrenamtliche für soziale Beratung, Ausbildung und Bewergung sowie Kultur

„Auch der Seniorenbund in Oberösterreich mit seinen 11.000 Ehrenamtlichen leistet etwa in der sozialen Beratung, in der Ausbildung, aber auch was Bewegung und Kultur betrifft, eine wertvolle Arbeit“, fordert der oberösterreichische Abgeordnete ein Ende von pauschalen Vorverurteilungen. „Lassen wir die Behörde noch einmal prüfen und diskutieren wir dann darüber“, so Lindinger.

Für den Abgeordneten Klaus Lindinger ist klar: „Was wäre unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt? Es wäre unvorstellbar. Denn das Ehrenamt ist zwar unbezahlt, dafür aber unbezahlbar!“

Kräfte im Thalheimer Laden gebündelt

Weltbauerntag: Breite Produktpalette der Bauern in Wels-Land

Am 1. Juni wird mit dem Weltmilch- und Weltbauerntag speziell die landwirtschaftliche Tätigkeit in den Mittelpunkt gerückt. Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger besuchte aus diesem Anlass den „Thalheimer Laden“, in dem eine breite Produktpalette der lokalen Bäuerinnen und Bauern verfügbar ist.

Klaus Lindinger (1.v.li.) besuchte mit Karoline Auböck (1.v.re.) und Magdalena Gatterbauer (2.v.re.) – den beiden Initiatorinnen, die die Bauernschaft in Thalheim für den Hofladen mobilisierten – den „Thalheimer Laden“. Das Team der Lebenshilfe betreibt diesen. Der Besuch zeigte: Sie haben sichtlich Freude bei der Arbeit!

Der urige Hofladen wird mit viel Liebe und Engagement von der Lebenshilfe geführt. Die Initiatorinnen dieses tollen, regionalen Projektes sind die beiden Bäuerinnen Karoline Auböck und Magdalena Gatterbauer aus Thalheim. Sie haben mit persönlichem Einsatz die örtliche Landwirtschaft dafür begeistert. Der Hofladen ist im revitalisierten Pfarrzentrum der Marktgemeinde Thalheim situiert. Von rund 30 Produzenten werden Waren angeliefert. Die Auswahl ist groß und deckt den gesamten Wocheneinkauf ab. Eine kleine Kaffee-Ecke lädt die Kunden zum Verweilen ein.

Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung

Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung betreiben gemeinsam mit dem Team von den Lebenshilfe-Werkstätten Wels den Hofladen.

„Das ist gelebte Inklusion und perfekte regionale Wertschöpfung der bäuerlichen Produkte. Für mich ist der ‚Thalheimer Laden‘ ein Paradebeispiel dafür, mit welcher Vielfalt und Liebe der Tisch durch die Bäuerinnen und Bauern gedeckt wird!“, zeigt Abg.z.NR Klaus Lindinger offen seine Begeisterung.

Klaus Lindinger

Auch kleinere oder größere regionale Geschenkkörbe oder Boxen werden vom Lebenshilfe-Team gerne auf Vorbestellung zusammengestellt.

Der „Thalheimer Laden“ ist Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Er befindet sich im Pfarrzentrum Thalheim, Kirchenstraße 2, 4600 Thalheim bei Wels. Mobil: 0699/19693626, E-Mail: thalheimerladen@ooe.lebenshilfe.org

Wissen zum Weltbauerntag

Seit 2002 wird mit dem Weltbauerntag auf die wichtige Arbeit von Bäuerinnen und Bauern hingewiesen. Im Fokus steht, die Erzeugung von Lebensmitteln. Die Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist grundsätzlich die Produktion von Nahrungsmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft. Wichtig dabei ist der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die Beachtung der ökologischen Zusammenhänge und der Tierschutz.

Pflegepaket bringt Entlastungen für Pfleger, Familien und Pflegeeinrichtungen in Wels-Land

Rund 2.170 Personen im Bezirk nehmen Pflegeleistungen in Anspruch

Wir werden immer älter. Was im Grunde eine erfreuliche Tatsache ist, birgt in manchem Lebensbereich durchaus Herausforderungen. Mit dem aktuell ausverhandelten Pflegepaket, dass die Bundesregierung vorgelegt hat, sind wichtige Schritte für mehr Sicherheit und Wertschätzung im Pflegebereich gesetzt worden.

In Wels-Land nehmen rund 2.170 Personen Pflegeleistungen (Anmerkung: 458 Menschen in Pflegeheimen; Daten per 31.12.2021 und 1.715 Personen nutzen mobile Dienste; Daten per Jahresende 2020; Quelle: Dir. Soziales und Gesundheit, Land OÖ) in Anspruch. Zur 24-h-Betreuung gibt es keine gesicherten Zahlen!

„Unbestritten ist die Pflege eines der drängenden Themen in unserer Gesellschaft. Die Bundesregierung hat nun die größte Pflegereform der vergangenen Jahrzehnte in einem Ausmaß von einer Milliarde Euro vorgestellt. Mit 20 Maßnahmen sind wichtige Eckpfeiler für qualifiziertes Pflegepersonal, Pflege zu Hause und gesicherte Finanzierung sowie bessere Entlohnung eingeschlagen worden!“, zeigt sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger überzeugt, dass dieses Pflegepaket ein großer Wurf ist.

Klaus Lindinger

Pflegelehre und Anreize für Berufsum- und Wiedereinsteiger/innen

Auch Seniorenbund-Bezirksobmann Franz Traunmüller begrüßt die Pflegereform. „Ein breiteres Spektrum zur Verbesserung, insbesondere der Personalsituation, steht nun zur Verfügung. Gerade die Anreize für Berufsum- und Wiedereinsteiger/innen und die Pflegelehre, die der Seniorenbund bereits seit 2017 fordert, sehe ich als wichtige Schritte, mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern“, betont Franz Traunmüller, der in seinen täglichen Gesprächen mit den älteren Menschen viel über die Sorgen punkto zukünftigen Pflegebedarf erfährt.

„Im Grunde möchten die meisten zu Hause betreut werden. In meiner Familie leben vier Generationen unter einem Dach. Das ist heutzutage eine Besonderheit. Daher bin ich froh, dass gerade für die häusliche Pflege einige Entlastungen in der Pflegereform enthalten sind“, sagt Bezirksparteiobmann Lindinger.

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger (re.) und Franz Traunmüller (li.) waren in Marchtrenk bei Hermine Schatzl zu Besuch. Trotz ihrer 96 Jahre braucht Frau Schatzl aktuell wenig Pflegebedarf, der in der Familie – auch durch ihre Schwiegertochter Ulrike Schatzl (2.v.li.) – geleistet wird. Gerade in diesem hohen Alter kann sich das rasch ändern. Daher begrüßen alle die Pflegereform.

Welche 20 Maßnahmen umfasst die Pflegereform?

Das Pflege-Paket umfasst insgesamt über 20 Maßnahmen mit einem Volumen von einer Milliarde Euro für den Pflegeberuf, die Ausbildung sowie für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. Damit soll vor allem der bis zum Jahr 2030 benötigte Bedarf von 76.000 zusätzlichen Pflegern abgedeckt werden.

Gehaltsbonus und 1.500 Euro „Angehörigen-Bonus“

Den größten Brocken des Pakets bildet eine bessere Entlohnung des Pflegpersonals sowie pflegende Angehörige. Für die Jahre 2022 und 2023 stellt der Bund dafür insgesamt 520 Millionen Euro zur Verfügung. Die Verteilung der Mittel wird gemeinsam mit den Ländern und Sozialpartnern sichergestellt. Dieser Gehaltsbonus ist zunächst auf zwei Jahre befristet, bis andere notwendige Entlastungsmaßnahmen greifen.

Ausbildungszuschuss

Wer seine erste Ausbildung in einem Pflegeberuf macht, erhält einen Ausbildungszuschuss von mindestens 600 Euro pro Monat bzw. pro Praktikumsmonat. Für Umsteigerinnen und Umsteiger, die aus einem anderen Beruf in die Pflege wechseln, sowie für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger gibt es während einer vom AMS geförderten Ausbildung ein Pflegestipendium von mindestens 1.400 Euro pro Monat.

Die Bundesregierung schafft einen Angehörigenbonus von 1.500 Euro ab dem Jahr 2023 für die Person, die den größten Teil der Pflege zuhause leistet und selbst- oder weiterversichert ist. Nach vorsichtigen Schätzungen werden rund 30.000 Personen diesen Angehörigenbonus erhalten.

Zusätzlicher Urlaub für Pflegepersonal

Dringend benötigte Erholung bringt eine zusätzliche Entlastungswoche, auf die beim Bund oder bei privaten Einrichtungen beschäftigte Pflegekräfte ab ihrem 43. Geburtstag Anspruch haben – unabhängig davon, wie lange sie schon im Betrieb arbeiten.

Künftig besteht drei Monate Rechtsanspruch auf Pflegekarenz statt bisher ein Monat. Voraussetzung ist, dass dieser Rechtsanspruch in einem Kollektivvertrag oder einer Betriebsvereinbarung vorgesehen ist.

Die erhöhte Familienbeihilfe wird nicht mehr auf das Pflegegeld angerechnet. Von dieser Maßnahme profitieren rund 45.000 Personen, die 60 Euro pro Monat mehr erhalten.

Verbesserungen sind auch bei der 24-Stunden-Betreuung geplant. Dabei wird die unselbstständige Beschäftigung attraktiviert.

Erleichterungen bei Zuwanderung

Erleichterungen bei der Zuwanderung von ausgebildeten Fachkräften: Sie erhalten einfacher die Rot-Weiß-Rot-Card, also die Arbeitserlaubnis. Außerdem erleichtert die Bundesregierung die Anerkennung von ausländischen Ausbildungen.

Für Jugendliche wird es, vorerst als Modellversuch, eine Pflegelehre in ganz Österreich geben. Sie wird vier oder drei Jahre dauern und mit einem Lehrabschluss als Pflegefachassistenz bzw. Pflegeassistenz enden. Bestehende Schulversuche an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen werden ins Regelschulwesen übernommen.

Planungssicherheit schafft Versorgungssicherheit

GAP-Beratungen im Landwirtschaftsausschuss

Die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 waren hart aber sehr konstruktiv aufgrund eines mit vielen Experten und Betroffenen geführten hohen Beteiligungsprozesses. Im Landwirtschaftsausschuss (3.5.2022) konnten daher die Details der Regierungsvorlage diskutiert und beschlossen werden. Für den Bauernbund-Abgeordneten Klaus Lindinger ist wesentlich, dass die Umsetzung nicht nur Planungssicherheit für die bäuerlichen Betriebe bringt, sondern auch die Versorgung mit wertvollen Lebensmitteln im Land sichert.

„Nun ist der Weg frei für jährlich rund 1,8 Milliarden Euro an Unterstützungsmaßnahmen im Agrarsektor“, so Lindinger.

Eine wesentliche Säule ist für Lindinger auch die Unterstützung der Junglandwirtinnen und Junglandwirte. Hier sind drei Prozent des Budgets für eine starke und zukunftsorientierte Landwirtschaft zweckgewidmet.

„Gerade für junge Hofübernehmer ist eine zielgerichtete Unterstützung wichtig, damit sie auch weiterhin den elterlichen Betrieb weiterführen können oder den Mut haben, gar einen neuen zu übernehmen“, weist Lindinger darauf hin, dass „wir in Österreich in diesem Sektor europaweit an der Spitze liegen“.

Klaus Lindinger

Generell sieht der Bauernbund-Abgeordnete in der neuen GAP-Periode einen wichtigen Baustein zur Absicherung der bäuerlichen Einkommen, aber auch einen verstärkten Fokus auf Umwelt-, Klima- und Tierschutz gesetzt.

„Der Erhalt unserer bäuerlichen Landwirtschaft und die Stärkung des ländlichen Raumes ist eine Gemeinschaftsaufgabe, derer wir uns täglich zu stellen haben. Mit der endgültigen Beschlussfassung im Mai-Plenum sind wir in Europa einer der ersten Länder“, sieht Lindinger auch darin ein wichtiges Zeichen, „wie stark unser Einsatz für die bäuerliche Bevölkerung, aber auch für die Versorgungssicherheit im Land ist.“

Klaus Lindinger

„Tag der Arbeit“ ist ein „Tag des Dankes“

Gepflegte Gastlichkeit bei einem guten Essen liegt dem Team der „Hoftaverne Dickinger“ sehr am Herzen. Johann und Christine Dickinger (v.li., Seniors) sowie Johannes Dickinger (Juniorchef) und Sabine Gasperlmair (Tochter, Service) freuen sich gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen Gerlinde Suchan (Service) und Ramona Schönleitner (Küche) über Gäste, die sich wohlfühlen.

Am 1. Mai zieren nicht nur Maibäume als Zeichen der Wertschätzung Orte und Plätze. Am „Tag der Arbeit“ rücken Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger und ÖAAB-Bezirksobmann Franz Haider die Belegschaft der Gastronomie in den Fokus. Mit Kinola-Gutscheinen aus Lambach besuchten sie zwei „Gastgeber und deren Mitarbeiterinnen aus Leidenschaft“ in Bad Wimsbach-Neydharting.

Regionale Kino-Gutscheine für Mitarbeiter in der Gastronomie

Heuer stellt der ÖAAB im Bezirk Wels-Land am 1. Mai bewusst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gastronomie in den Mittelpunkt. Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider überraschten das Team von Café-Konditorei Jöchtl und Hoftaverne Dickinger (beide Bad Wimsbach-Neydharting) mit regionalen Kino-Gutscheinen von „Kinola Lichtspieltheater Lambach“.

Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (v.re.) und Bgm. Franz Haider überraschten die Mitarbeiterinnen der Café-Konditorei Jöchtl in Bad Wimsbach-Neydharting mit Kinola-Gutscheinen. Christa Kastenhuber (li.) mit Seniorchefin Marianne Jöchtl (2.v.li.) freute sich sehr über die Aufmerksamkeit.

„Gastgeber zu sein, heißt zu Zeiten zu arbeiten, wo andere Freizeit genießen können. Gerade in den letzten beiden Jahren kamen noch Phasen der Unsicherheit und Kurzarbeit hinzu. Wir möchten heute bewusst jenen danken, die in der Gastronomie tätig sind und den Gästen mit ihrer Arbeit eine Auszeit ermöglichen!“, betonten Klaus Lindinger und Franz Haider. „In ländlichen Regionen sind Gasthäuser neben dem Genuss wesentlich für lebendige Gemeinden und gelebte Gemeinschaft!“, wissen die beiden Bezirksvertreter.

Beratungsoffensive zu „Steuerausgleich“ und „Pensionsantritt“

Der „Tag der Arbeit“ ist in diesem Jahr auch Auftakt zu einer großen Beratungsoffensive zu den Themen „Steuerausgleich“ und „Pensionsantritt“. Gemeinsam mit dem Seniorenbund bietet der ÖAAB an 55 Standorten in ganz Oberösterreich kostenlose Beratungsmöglichkeiten durch Experten an. Die Sprechtagtermine und die Möglichkeit sich anzumelden findet man auf www.ooe-oeaab.at. „Wir stehen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in allen Lebenslagen beratend zur Seite und möchten Sie mir Rat und Hilfe unterstützen“, erklärt ÖAAB-Landesobfrau LH-Stv. Christine Haberlander.