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Nachhaltiges Wirtschaften im Fokus der OÖ Jungbauernschaft

Voneinander lernen bei Betriebsbesichtigung und Arbeitsgespräch

. „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen! Dieses Zitat des deutschen Aktionskünstlers Joseph Beuys bringt auf den Punkt, worum sich die Jungbauernschaft Oberösterreich intensiv bemüht. Wir wollen aktiv mitgestalten, um Perspektiven für Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer lebendig zu halten und auch zu schaffen!“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger, Obmann-Stellvertreter der Jungbauern OÖ und Österreich.

Auch Jungbauern-Landesobmann Christian Lang hält klar fest: „Als Jungbäuerinnen und Jungbauern sind wir jene Gruppe, die am längsten mit den agrarpolitischen Rahmenbedingungen arbeiten muss, welche heute beschlossen werden. Darum ist es so wichtig, dass sich junge Bäuerinnen und Bauern vom Gemeinderat bis zur Bundesebene politisch engagieren!“

Christian Lang, Jungbauernobmann OÖ

Die Interessensarbeit der Jungbauernvertreter fokussiert darauf, nachhaltiges Wirtschaften, von dem man leben kann, zu sichern und zu fördern. Daher unterstützt die Jungbauernschaft unter anderem die aktuelle Kampagne „Das isst Österreich“ des Landwirtschaftsministeriums. „Mit dieser wird viel Bewusstsein für den regionalen Einkauf geschaffen.“, erklären Christian Lang und Klaus Lindinger.

Bauernbund-Bezirksobmann BBKO Leopold Keferböck (v.li.), Jungbäuerin Pauline Mittermayr, Jungbauernlandesobmann Christian Lang, Jungbauernbezirksvertreter Wels-Land Michael Holzleitner, Obmann-Stellvertreter der Jungbauern OÖ und Österreich NR Klaus Lindinger, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck

Die Fakten sprechen für mehr Regionalität: Im September veröffentlichte das Wirtschaftsforschungs-institut (WIFO) eine Studie im Auftrag der Landwirtschaftskammer Österreich, wonach 3.100 neue Arbeitsplätze und eine zusätzliche Wertschöpfung von 140 Mio. Euro generiert werden, wenn um ein Prozent mehr heimische Lebensmittel gekauft werden. „Das birgt enormes Potential für die Jungbäuerinnen und Jungbauern. Wir müssen die Konsumenten verstärkt in unsere Arbeit einbinden. Wir machen uns für eine transparente Lebensmittelkennzeichnung stark!“, machen Klaus Lindinger und Christian Lang deutlich.

Folgende Zahlen zeigen eindrucksvoll die wirtschaftliche Bedeutung der heimischen Bäuerinnen und Bauern. Mehr als 23.300 bäuerliche Familienbetriebe erarbeiten jährlich einen agrarischen Produktionswert von rund 1,68 Milliarden Euro und sichern so mehr als 100.000 Jobs entlang der Wertschöpfungskette in Oberösterreich.

Damit Grund und Boden auch nachhaltig bewirtschaftet werden kann, hat die Jungbauernschaft zum Beispiel die Kampagne „Ist das auf einen Mist gewachsen?“ etabliert. Littering – also das gedanken- und achtlose Wegwerfen bzw. Rauswerfen von Müll beim Autofahren entlang der Straße – wird hier thematisiert. Aludosen und Co bergen große Gefahren, wenn diese in den Futterkreislauf für die Tiere kommen!

Regelmäßiger Austausch mit den Jungbauernvertreten

Um fundiert über die Themen der heterogenen Landwirtschaft informiert zu sein, trifft sich das Präsidium der OÖ. Jungbauernschaft zu Betriebsbesichtigungen und Arbeitsgesprächen. Die Bezirkstour eröffnete der elterliche Betrieb des JB-Bezirksobmannes in Wels-Land, Michael Holzleitner.

Der Schweinezuchtbetrieb mit Ackerbau wird als Kreislaufwirtschaft geführt. Die 130 Zuchtsauen werden fast ausschließlich mit den am Hof angebauten Feldfrüchten gefüttert. Mist und Jauche werden zur Gänze auf den eigenen Feldern ausgebracht. Jungbauern-Bezirksobmann Michael Holzleitner wird den Betrieb übernehmen. Aktuell ist er als technischer Angestellter im Landtechnik-Bereich tätig. Schon jetzt ist er intensiv in die Arbeit eingebunden. Er investiert aktuell in zwei Photovoltaik-Anlagen, die den gesamten Jahresstromverbrauch am Betrieb abdecken werden.

„Das ist nachhaltig und in Generationen gedacht!“, betont Michael Holzleitner die zukunftsorientierte Investition, die dank der 14-prozentigen Prämie des Bundes nun besonders attraktiv ist.

Michael Holzleitner, Jungbauernobmann Wels-Land

Es braucht endlich mehr Transparenz am Lebensmittelmarkt

Jungbauern fordern verpflichtende Herkunftskennzeichnung

Die Vorzüge der heimischen Landwirtschaft auch in der Bundeshauptstadt zu präsentieren, ist eines der Ziele, die sich die Österreichische Jungbauernschaft gesetzt hat. Mit der Food-Truck-Tour durch Wien anstelle des bekannten Erntedankfestes unter dem Motto „Schau auf regionale Qualität“ informieren sie die Städter noch bis 25. September über die Wichtigkeit der Selbstversorgung mit heimischen Lebensmitteln. Gestern besuchten auch die Jungbauern-Abgeordneten zum Nationalrat Carina Reiter und der frisch gewählte Jungbauern-Obmann-Stellvertreter Klaus Lindinger gemeinsam mit Obmann Franz Xaver Broidl den Stand am Wiener Heldenplatz

„Gerade in diesem Jahr haben wir gesehen, wie wichtig die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln für uns alle ist. Umso wichtiger ist es, dass es nun rasch zur Umsetzung der im Regierungsprogramm verankerten Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln und in der Gemeinschaftsgastronomie kommt“, appellierten sie an das Gesundheitsministerium „hier endlich aktiv zu werden“.

Abgeordnete Klaus Lindinger (v.li.) und Carina Reiter, Jungbauern-Obmann Franz Xaver Broidl (Foto: Bauernbund)

Reiter: Für echte Wahlfreiheit

„Nach wie vor haben Konsumentinnen und Konsumenten keine echte Wahlfreiheit, wenn es um das Erkennen von heimischen Qualitätsprodukte geht“, kritisiert Reiter. Während bei Frischfleisch, Eiern, Obst und Gemüse sowie Bioprodukten bereits eine verpflichtende Angabe zur Herkunft besteht, ist diese bei verarbeiteten Lebensmitteln, in Gemeinschafts-küchen sowie in der Gastronomie noch immer nicht umgesetzt. „Es muss hier ein Umdenken geben. Die Menschen brauchen Klarheit“, so Reiter.

Lindinger: Heimische Produkte schaffen unglaublichen Mehrwert

„Regionalität darf nicht länger ein beliebtes Schlagwort sein, um mit unseren bäuerlichen Produkten gezielt Werbung zu machen. Es muss endlich dafür gesorgt sein, dass unsere heimischen Lebensmittel auch bewusst gekauft werden können“, betont Lindinger. Ein kürzlich veröffentliche WIFO-Studie hat errechnet, dass mit der Erhöhung des Kaufes heimischer Produkte um lediglich einen Prozentpunkt 3.100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. „So sichern wir die lokalen bäuerlichen Betriebe, steigern die regionale Wertschöpfung und fördern lebenswerte Regionen in Österreich“, ist Lindinger überzeugt. Während Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger auf EU-Ebene aktiv ist, um für eine einheitliche Vorgehensweise in der Europäischen Union zu kämpfen, sei es, so die Abgeordneten, „höchst an der Zeit, dass auch im Gesundheitsministerium, das dafür zuständig ist, die nötigen Schritte für eine Umsetzung der verpflichtenden Herkunfts-kennzeichnung, wie wir sie fordern, gesetzt werden.“

„Gemeinsam unsere Zukunft gestalten“

Offenhausen wählt neue Bürgermeisterin

Aufgrund des Amtsverzichtes von Bürgermeister Johann Stürzlinger (61) stand eine Bürgermeisterneuwahl durch den Gemeinderat an (Anm.: Johann Stürzlinger war seit der Wahl 2015 Bürgermeister). Das 19-köpfige Gremium der Marktgemeinde Offenhausen wählte am 14. September die bisherige Vizebürgermeisterin Martina Schmuckermayer (47) mit deutlicher Mehrheit (11 von 19 Stimmen) in das verantwortungsvolle Amt. Auf den Kandidaten der FPÖ-Fraktion, Thomas Zauner, entfielen 7 Stimmen. Eine Stimme war ungültig.
Martina Schmuckermayer ist die erste Frau „Bürgermeisterin“ in der Marktgemeinde. Sie hat mit Markus Nagl einen neuen Vizebürgermeister an ihrer Seite und übernimmt auch als Obfrau den Bauausschuss.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger (re.), Bürgermeistersprecher Andreas Stockinger (li.) und Bezirksgeschäftsführerin Monika Neudorfer (2.v.li.) gratulieren der neuen  Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer (3.v.re.) und dem neuen Vizebürgermeister Markus Nagl (2.v.re.) sehr herzlich zur Wahl. Ein herzliches Dankeschön sagen alle Bürgermeister a. D. Johann Stürzlinger (3.v.li.)
Fotocredit: Magdalena Raab

„Mir ist es wichtig, dass sich die Marktgemeinde Offenhausen weiterhin positiv entwickelt, dazu möchte ich meinen Beitrag leisten. Das ist mein Beweggrund, von der zweiten in die erste Reihe zu treten!“, betonte Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer. „Mit der Unterstützung meiner Familie und dem Verständnis meines Arbeitgebers gehe ich mit dem gebotenen Respekt, doch mit großer Freude an diese Verantwortung heran!“, so Schmuckermayer weiter.

Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer

In ihrer Antrittsrede machte sie auf die dringendsten Aufgaben wie Festigung der Verwaltungsgemeinschaft mit Pennewang, konkrete Schritte für ein kommunales Kompetenzzentrum mit Nahversorger und damit auch die Ortsplatzgestaltung aufmerksam. „Ich schätze die gute Zusammenarbeit sowohl in der Gemeinde, im Gemeinderat, als auch in den Vereinen und Körperschaften und werde als Bürgermeisterin offen auf die Offenhausnerinnen und Offenhausner zugehen. Gemeinsam mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen möchte ich unsere Marktgemeinde auch in Zukunft gestalten!“, streckte Bürgermeisterin Schmuckermayer ihre Hand in Richtung FPÖ-Fraktion und des SPÖ-Mandatars aus. Sie dankte besonders ihrer Familie für die Unterstützung, ihren politischen Wegbegleitern für die Chancen und auch den vielen positiven Stimmen aus der Bevölkerung zu ihrer Kandidatur.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger stellte sich als einer der ersten Gratulanten bei der frisch gewählten Bürgermeisterin ein. „Im Bezirk Wels-Land tritt nun mit Martina Schmuckermayer die dritte Frau (Anm.: alle ÖVP) das Amt der Bürgermeisterin an. Ich wünsche ihr für ihre Aufgaben alles Gute und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!“, erklärte der Bezirksparteiobmann.

Abg.z.NR Klaus Lindinger, Bezirksparteiobmann

Bürgermeister a.D. Johann Stürzlinger unterstützt Martina Schmuckermayer nach wie vor mit seinem Wissen. Als erfahrener Gemeindepolitiker – immerhin gehört er beachtliche 35 Jahre dem Offenhausner Gemeinderat an – steht er bei Bedarf gerne zur Seite.

Wissen zum Wechsel an der Spitze der Marktgemeinde Offenhausen:

Am 22. Juni 2020 informierte Bürgermeister Johann Stürzlinger in einer regulären Sitzung den Gemeinderat von Offenhausen über seinen geplanten Amtsverzicht, den er aus gesundheitlichen Gründen vornimmt. Die Gremien der ÖVP Offenhausen nominierten einstimmig Vizebürgermeisterin Martina Schmuckermayer als Bürgermeisterkandidatin.

Martina Schmuckermayer gehört seit 2009 dem Gemeinderat Offenhausen an. Nach der Wahl 2015 übernahm sie als Vizebürgermeisterin zusätzliche Verantwortung für die Marktgemeinde. Sie ist gut bekannt, nicht zuletzt aufgrund ihres erlernten Berufes der Einzelhandelskauffrau, wo sie beim früheren Nahversorger beschäftigt war. Doch vor allem kennt die Offenhausner Bevölkerung ihre neue Bürgermeisterin als äußert engagierte Persönlichkeit. Sie ist Pfarrgemeinderätin und begeisterte Sängerin im Kirchenchor, gemeinsam mit ihrem Mann Franz. Als Blasmusiker unterstützte dieser, lange Jahre, aktiv den MV Offenhausen. Ihre drei erwachsenen Söhne haben die Liebe zum gemeinsamen Musizieren scheinbar geerbt, immerhin sind alle drei beim Musikverein Offenhausen mit Freude dabei und können dabei immer auf die Unterstützung ihrer Mutter zählen.

Unterstützungsfonds für Vereine hilft dem Ehrenamt

Freiwilliges Engagement steht vor großen Herausforderungen

Die Corona-Pandemie hat auch die „Non Profit Organisationen“ und damit das Ehrenamt hart getroffen. „Gerade in ländlichen Regionen sind die Vereine eine wichtige Säule im gesellschaftlichen Leben. Egal ob Sport, Kultur, Musik, Brauchtum, Jugend, Soziales oder Sicherheit: Ohne das Ehrenamt gäbe es weniger Zusammenhalt!“, ist Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger überzeugt. Als Mitglied mehrerer Vereine und auch bei der FF Fischlham kennt und schätzt er den Wert des Ehrenamts aus persönlicher, positiver Erfahrung.

Seit 8. Juli 2020 können unter www.npo-fonds.at online die Anträge gestellt werden. In Summe stehen 700 Millionen Euro bereit. Der Unterstützungsfonds wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport verwaltet.

Klaus Lindinger (re.) und Gerald Walter (li.), Obmann des SV Fenastra Krenglbach und ÖVP-Gemeindevorstand, sind überzeugt, dass der Unterstützungsfonds für Vereine eine Volltreffer ist!

Ein Lokalaugenschein beim SV Krenglbach zeigt, dass der Fonds von den Vereinen genutzt wird. Obmann Gerald Walter, der auch Obmann des Kulturausschusses ist, hat sich die Mühe gemacht, alle Vereine in Krenglbach zu informieren.
„Erstens bin ich als Obmann eines Sportvereins persönlich von den finanziellen Herausforderungen betroffen. Zweitens wollte ich allen ehrenamtlich Tätigen zeigen, wie einfach der Antrag gestellt werden kann!“, umreißt Gerald Walter seine Motivation, warum er alle Vereinsobleute aus Krenglbach zu einem Informationsabend einlud.

Gerald Walter, Obmann SV Fenastra Krenglbach

Die Erfahrungen zeigen, dass die Hälfte des errechneten Zuschusses sofort am nächsten Tag am Konto ist, wenn die notwendigen Zahlen seitens des Vereins abgegeben wurden. Die zweite Hälfte wird nach erfolgter Prüfung überwiesen.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger hat sich bei Vereinen in Wels-Land umgehört. Dabei stellte er fest, dass mit Augenmaß und großem Verantwortungsbewusstsein bezüglich Anträge vorgegangen wurde.
„Was die Vereinsobleute oft mehr als die Finanzsituation herausfordert, ist die Tatsache, dass das Treffen mit den Mitgliedern sehr schwierig ist. Da stellt sich für einige durchaus die Sinnfrage! Diese Bedenken nehme ich sehr ernst und mit nach Wien,“ erklärt der Abgeordnete. „Es braucht nicht nur finanzielle Hilfen, sondern auch Rahmenbedingungen, um Ehrenamt lebendig zu halten!“, so Lindinger.

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat

Welche Vereine sind anspruchsberechtigt?

  • Non-Profit-Organisationen entsprechend Bundesabgabenordnung (BAO)
  • Rechtsträger, an denen förderbare Organisationen beteiligt sind
  • Freiwillige Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände
  • sowie gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften

Die Förderung setzt sich aus einem Fixkostenzuschuss und einem zusätzlichen Struktursicherungsbeitrag zusammen und ist mit maximal 2,4 Millionen Euro je Förderungswerber begrenzt. Bis 31. Dezember 2020 können online unter www.npo-fonds.at noch Anträge gestellt werden.

Ab 1. September 2020 Antrag für Investitionsprämie möglich

Höhere Anreize für Digitalisierung, Ökologisierung und Gesundheit

Ab 1. September kann der Antrag für die Covid19-Investitonsprämie gestellt werden. „Alle Betriebe – auch jene aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich – erhalten sieben Prozent Zuschuss als Anreiz für unter-nehmerische Neuinvestitionen, bei Maßnahmen mit Schwerpunkt Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit sind es sogar 14 %“, hebt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger den klimafreundlichen Aspekt dieser Prämie hervor.

Klaus Lindinger sieht in der Investitionsprämie einen wichtigen Anreiz für alle Betriebe und damit einen großen Impuls für Wachstum, das Arbeitsplätze sichert.

Der Antrag ist beim Austria Wirtschaftsservice (aws) online im Fördermanager zu stellen (Anm.: www.aws.at/investitionspraemie). Mit den Maßnahmen darf nicht vor dem 1. August 2020 begonnen worden sein. „Bei Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Bäuerinnen und Bauern merke ich, dass die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Investitionsprämie sehr gut ankommt. Das anvisierte Ziel, dass Betriebe investieren und dadurch Arbeitsplätze sichern, wird angesteuert. Es geht darum, Oberösterreich und Österreich wieder stark zu machen!“, betont der Abgeordnete den hohen Anspruch bei sämtlichen Maßnahmen, die in jüngster Vergangenheit seitens Bund und Land Oberösterreich getroffen wurden.

Vom Kinderbonus profitieren rund 13.400 Kinder in Wels-Land

Vom Kinderbonus profitieren rund 13.400 Kinder in Wels-Land
Im September erhalten auch alle Eltern 360 Euro Sonderzahlung pro Kind automatisch mit der Familienbeihilfe überwiesen. Das gilt ebenso für Personen, die die erhöhte Familienbeihilfe beziehen. “Familien leisteten in den letzten Monat noch mehr als sonst. Der Kinderbonus ist nicht zuletzt dafür eine besondere Wertschätzung!”, hält Klaus Lindinger fest. Wie schon in den letzten Jahren kommt mit der September-Familienbeihilfe auch das sogenannte Schulstartgeld in Höhe von 100 Euro pro sechs- bis 15-jährigem schulpflichtigen Kind.

„Gerade zu Schulbeginn müssen die Eltern mit zusätzlichen Ausgaben rechnen. Das Schulstartgeld und heuer einmalig der Kinderbonus werden genau zum richtigen Zeitpunkt ausbezahlt; Rund 13.400 Kinder in Wels-Land profitieren davon!“, so Lindinger weiter. 

Klaus Lindinger
In Wels-Land profitieren rund 13.400 Kinder von der Sonderzahlung in Höhe von 360 Euro pro Kopf, die automatisch mit der Familienbeihilfe im September überwiesen wird.

„Das Prinzip der Aussaat und der Ernte ist mir als Landwirt bestens vertraut. Bund und Land wollen gemeinsam das Comeback Österreichs erreichen!“, sagt der Abgeordnete entschlossen.

Wissen zur Investitionsprämie:

  • Förderungsfähig sind Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen, die zwischen dem 01.09.2020 und 28.02.2021 bei dem aws beantragt werden.
  • Die Maßnahmen dürfen nicht vor dem 1. August 2020 begonnen worden sein. Als solche gelten: Bestellungen, Lieferungen, der Beginn von Leistungen, Anzahlungen, Zahlungen, Rechnungen, Abschluss eines Kaufvertrags oder der Baubeginn der förderungsfähigen Investitionen.
  • Mit der Investition muss jedenfalls vor dem 01.03.2021 begonnen werden.
  • Der Antrag kann bis 28. Februar 2021 gestellt werden.
  • Das minimale förderbare Investitionsvolumen pro Antrag beträgt 5.000 Euro (ohne USt) = Untergrenze.
  • Das maximale förderbare Investitionsvolumen ist 50 Mio. Euro (ohne USt) = Obergrenze.
  • Nicht gefördert werden etwa klimaschädliche Investitionen, unbebaute Grundstücke, Finanzanlagen, Unternehmensübernahmen aktivierte Eigenleistungen, Anlagen, welche fossile Energieträger nutzen und dergleichen mehr.

Baustart für Glasfaserausbau in Fischlham

Flächendeckend schnelles Internet

Unter der Leitung von Herwig Marschner (Mitte) engagierte sich der Arbeitskreis “Breitbandausbau” für schnelles Internet in Fischlham und Steinerkirchen. Bgm. Franz Steininger (v.li.), Eveline Palzer, Herwig Marschner, Michael Bayer und Klaus Lindinger freuen sich über den Baustart.

Nach dem Informationsabend am 28. November des Vorjahres geht es nun tatsächlich an die Umsetzung. In der Woche ab dem 17. August 2020 kommen die Baumaschinen. So startet nun der Glasfaserausbau für rund 600 Haushalte in den Gemeinden Fischlham und Steinerkirchen.
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe „Breitbandausbau Fischlham&Steinerkirchen“ war federführend in den letzten beiden Jahren tätig, um schnelles Internet in jeden Haushalt der Alm-Gemeinden zu bekommen.

„Zusätzliche 200 Haushalte in Fischlham und 400 Haushalte in Steinerkirchen an der Traun profitieren vom Glasfaserausbau!“, freuen sich die beiden Bürgermeister Thomas Steinerberger (Steinerkirchen) und Franz Steininger (Fischlham). „Unser Dank gilt ganz besonders der engagierten Arbeitsgruppe, bei der sich Vertreter beider Gemeinden aktiv einbrachten. Ohne deren Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung sowie ihrer beharrlicher Provider-Suche wäre der nächstwöchige Baustart nicht möglich gewesen!“, sind die Bürgermeister überzeugt. Arbeitskreisleiter Herwig Marschner lobt den Einsatz aller und freut sich, dass es in wenigen Tagen tatsächlich losgeht.

„Unsere Gemeinden, unser Bundesland wieder stark machen: Das ist gerade jetzt eine wichtige Botschaft! Dazu gehört auch die Digitalisierung im ländlichen Raum, die durch die Home Office und Home Schooling noch wichtiger geworden ist“, betont Abg. z. NR Klaus Lindinger, der ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe ist.

Klaus Lindinger

Rund 230 Haushalte verfügen in Fischlham schon jetzt über einen schnellen Internet-Anschluss mit der Breitbandtechnologie. Mit Baustart werden in den nächsten Jahren die restlichen 200 Haushalte ist Fischlham aufgeschlossen.

Kenner der Landwirtschaft von allen Seiten

Landesrat Hiegelsberger zu Besuch bei Lehner Landtechnik

Firmengründer Franz Lehner (re., Gesellschafter) und Michael Schmied (li., Geschäftsführender Gesellschafter) freuen sich, dass Landesrat Max Hiegelsberger (3.v.re.), Abg.z.NR Klaus Lindinger (2.v.re.), Gemeindevorstand Thomas Waldenhofer (2.v.li.) und GR Hannes Erbler (3.v.li.) großes Interesse an Lehner Landtechnik zeigen.

Franz Lehner ist nicht nur Gesellschafter der Lehner Landtechnik. Er ist auch ein Vollblut-Landwirt. Mit viel Freude hat er den Betrieb „Lehner Landtechnik“ 1996 gegründet. Durch den Service einer eigenen Schlosserei, um selber Reparaturen durchführen zu können, sowie persönlicher Beratung und Betreuung ist das Unternehmen stetig gewachsen.

Landesrat Max Hiegelsberger und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger sehen bei ihrem Besuch einen Betrieb, der sich als Partner der Landwirtschaft versteht und auch eigene Produktinnovationen vorweisen kann. „Lehner Landtechnik ist mit der Schlosserei, dem Verkauf von Handelsprodukten sowie der eigenen Werkstatt ein ‚Full-Service-Anbieter‘ für die Landwirtschaft. Firmengründer Franz Lehner ist nicht nur Unternehmer, sondern auch mit Leidenschaft Bauer. So kennt er den Bedarf seiner Standeskollegen aus eigener Erfahrung!“, merken Abgeordneter Lindinger und Landesrat Hiegelsberger sofort.

Mit einer eigenen Putenmast startete Franz Lehner gemeinsam mit seiner Frau Regina später voll in der Landwirtschaft durch. Der Eigenversorgungsgrad in Österreich mit Putenfleisch ist nicht einmal 50 %. „Franz Lehner hat sich hier in einem landwirtschaftlichen Zweig engagiert, wo der Bedarf im Inland wesentlich höher als die heimische Produktion liegt. Oft würden weitere Putenmastbetriebe schon an den Widerständen bei neuen Stallbauten scheitern,“ bedauert Landesrat Max Hiegelsberger. „Wir haben in Österreich sehr strenge Vorschriften, deutliche höhere Standards als anderswo. Daher appelliere ich erstens, zu heimischen Produkten zu greifen und zweitens objektiv bei möglichen Stallbauten an die Sache heranzugehen!“, so der Landesrat weiter.

Franz Lehner ist ein „Landwirt mit Leidenschaft“. Gemeinsam mit seiner Frau Regina hat er seinen Traum von einem Hofladen realisiert. Landesrat Max Hiegelsberger (v.li.) und Abg.z.NR Klaus Lindinger zeigen sich vom Sortiment beeindruckt.

Für Oberösterreich untypisch hat sich Franz Lehner dem Kürbisanbau verschrieben. In der Welser Heide gibt es dazu ideale Bedingungen. Die Produkte wie Kürbiskernöl, Kürbiskernlikör oder Knabberkerne finden sich im eigenen Hofladen, Schimpelsberg 4 in Weißkirchen an der Traun (Mo-Fr von 8:00 bis 18:00 Uhr, Sa von 9:00 bis 13:00 Uhr) oder auch im Online-Shop (www.welser-heid.at/webshop).

„Die Direktvermarktung hat in den letzten Monaten eine Aufwertung erfahren. Das freut mich und ich wünsche mir, dass die Konsumenten noch mehr auf die Herkunft achten. In Wels-Land gibt es eine Vielfalt an Direktvermarktern, die wohl nicht immer vermutet wird. Diese Innovationskraft unserer Bäuerinnen und Bauern möchte ich einmal mehr hervorheben!“, zeigt Abgeordneter Klaus Lindinger auf.

Klaus Lindinger

Lehner Landtechnik:

  • Gründung 1996 (eigene Schlosserei, um mechanische Ergänzungen durchführen zu können)
  • 2003: Einstieg in den Großhandel, Vertriebspartner Fendt
  • 2010: Umsatzstärkster Vertriebspartner (62 ausgelieferte Traktoren)
  • 2011: Werkstattfläche verdoppelt
  • 2012: Deutz-Fahr Vertriebspartner
  • 2013: Vertrieb Erntetechnik von Fendt
  • 2016: Angebot um Traktormarke Valtra ergänzt

Landwirtschaft:
Putenmast
Aufbau einer eigenen Marke „Welser Heide“ mit Kürbiskernölproduktion
2019 Goldprämierung bei Wieselburg Ab Hof (auch das Goldene Stamperl für Eigenkreation Kürbiskern-Likörs)

Lieblingsplätze im Bezirk vor den Vorhang holen

Fotochallenge unterstützt Bewusstsein für Regionales

Klaus Lindinger findet den Almspitz in Fischlham besonders schön. Bei der OÖVP-Fotochallenge können alle ihre Lieblingsplatzerl aufzeigen!

Fakt ist, dass die Corona-Krise für einen Bewusstseinsschub in punkto Regionalität gesorgt hat. „Wir haben wieder mehr schätzen gelernt, was wir vor Ort haben. Das sollten wir jedenfalls beibehalten“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

„Deshalb wollen wir als OÖVP die Regionalität noch stärker vor den Vorhang holen. Jeder, der bewusst bei unseren Landwirten und bei unseren Händlern in den Gemeinden einkauft, hilft mit, unseren Bezirk und unser Land wieder stark zu machen. Regionalität ist nicht nur ein klares Bekenntnis zu unserer Heimat, sondern auch der beste Beitrag zum Umweltschutz“, so Lindinger weiter, der seit jeher die Bedeutung des Regionalen „getrommelt“ hat.
„Wir haben wunderschöne Plätze und Ausflugsziele im Bezirk. Der Tourismus ist in Wels-Land nicht vorrangig, aber verzeichneten wir im Vorjahr 154.070 Nächtigungen. Das ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze in der Region generiert!“

Die OÖVP hat ein Sommergewinnspiel gestartet, um bewusst die schönsten Plätze des Landes in den Mittelpunkt zu stellen und so die Lust auf Urlaub in Oberösterreich zu stärken. Rund 500 Lieblingsplätze haben die Landsleute schon angegeben, darunter wunderschöne Platzerl entlang der Traun oder der Alm. Jede und jeder kann ein Foto zum Lieblingsplatz unter https://www.daheim.ooevp.at/ hochladen. Für jeden Teilnehmer gibt es ein gratis Oberösterreich-Handtuch. Als Hauptpreis winkt außerdem eine Ballonfahrt über Oberösterreich.

„Im Bezirk Wels-Land können wir nicht mit Seen und Berge aufwarten, doch mit attraktiven Einrichtungen wie den Zoo Schmiding (Krenglbach) oder das Agrarium (Steinerkirchen an der Traun) und vor allem eine schöne Landschaft, die durch die landwirtschaftlichen Betriebe gepflegt wird!“, zeigt der Bezirksparteiobmann auf. „Ideal etwa für den aktuellen Trend, das Radfahren!“

Netzwerktreffen bringt Verantwortungsträger des Bezirks zusammen

Vielfältige Herausforderungen für Behörden, Körperschaften, Vereine und Gesundheit

Bei einem gemeinsamer Erfahrungs- und Gedankenaustausch von Behörden, Einsatz-organisationen, Kammern und Vereinen aus Wels-Land auf Einladung von Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger mit Landtagspräsident Wolfgang Stanek sprachen die Verantwortungsträger aus Wels-Land die anstehenden Themen, die sich durch die Corona-Pandemie für ihre jeweilige Organisation ergaben, deutlich an.

Alle lobten das Krisenmanagement und die gute Zusammenarbeit im Bezirk. Die Sorge – gerade im ehrenamtlichen Bereich – ist, dass die Menschen wieder bereit sind, sich einzubringen. Durch den Lock Down konnte das sonst sehr aktive Vereinsleben im Bezirk nicht wie gewohnt stattfinden. Generell war das Thema der Veranstaltungen beim Netzwerktreffen zentral. Landtagspräsident Wolfgang Stanek dankte ebenso allen Anwesenden für ihren Einsatz in den letzten Monaten. „Die herausfordernde Zeit ist nicht vorbei!“, ersucht er die anwesenden Verantwortungsträger weiterhin um ihr Engagement. „Klar ist, dass zeitgerecht die notwendigen Schritte gesetzt werden müssen, damit unser aller Gesundheit geschützt wird. Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei!“, sagt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Ich danke einmal mehr allen Menschen im Bezirk, die beruflich oder ehrenamtlich in der herausfordernden Zeit engagiert und beherzt für die Bevölkerung arbeiten!“, so der Abgeordnete weiter.


Beim Netzwerktreffen gab es einen gelungenen und wichtigen Austausch zwischen Behörden, Kammern, Körperschaften, Vereinen und Einsatzorganisationen. (Foto: Land OÖ)

Beim Netzwerktreffen zeigte sich einmal mehr:
➡️ Oberösterreich ist so lebenswert, weil viele Leute mehr tun als ihre Pflicht!
➡️ Zuversicht ist wichtig, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.
➡️ Föderale Strukturen und ein gutes Miteinander sorgen für Orientierung in Krisenzeiten.

Drahtlose Kommunikation erleichert Arbeitsabläufe

Funk Fuchs in Sattledt ist verlässlicher Partner für rund 3.500 Kunden

Abg.z.NR Klaus Lindinger (v.re.), Franz Fuchs, Prok. Wolfgang Strauss, Christine Fuchs, Prok. Dietmar Schernhammer, Landtagspräsident Wolfgang Stanek und Bürgermeister Gerhard Huber. (Foto: Land OÖ)

Landtagspräsident Wolfgang Stanek, NR-Abg. Klaus Lindinger besuchten einen weiteren innovativen Familienbetrieb im Bezirk Wels-Land. Gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Huber und Vizebürgermeister Gerald Lindinger waren sie bei Firma Funk Fuchs in Sattledt zu Gast. Mit der drahtlosen Kommunikation im Bereich des Sprechfunks zwischen Mensch und Mensch, der Funksteuerung von Mensch zu Maschine sowie der drahtlosen Datenübertragung zwischen Maschinen werden Arbeitsabläufe erleichtert und optimiert.

Seit mehr als 45 Jahren profitieren internationale Kunden und heimische Betriebe von der Lösungsorientierung, der Professionalität und der Kompetenz der Firma Funk Fuchs.“, freut sich Landtagspräsident Wolfgang Stanek über die hochwertigen innovativen Produkte.

Landtagspräsident Wolfgang Stanek

Die Firma ist außerdem aktiv in der Lehrlingsausbildung und kooperiert mit der FH Hagenberg. Firmengründer Franz Fuchs, der in seiner Garage das Unternehmen startete, berichtete über einen Auftrag zur Ausstattung der Cobra. Insgesamt kann das Unternehmen auf 40 Jahre Erfahrung und 3.500 aktive Kunden stolz sein.

“Unsere Technik verschickt rund 31 Pakete pro Tag. In Summe haben wir rund 3.000 verschiedene Artikel und Produkte auf Lager!”, sagte Franz Fuchs.

Franz Fuchs
Interessante Gespräche und Einblicke gab es bei Funk Fuchs, der sich vom Garagenunternehmen zu einem Betrieb mit 32 Mitarbeitern mit viel Innovation entwickelte.