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Regierungsprogramm umfasst klare Leitlinien für starke Regionen

Besondere Wertschätzung für den ländlichen Raum durch ein eigenes Ministerium

Die zukünftige Ministerin für den Ländlichen Raum Elisabeth Köstinger bespricht mit den bäuerlichen Abgeordneten Georg Strasser (BB-Bundesobmann, 1.v.li.), Klaus Lindinger (2.v.re.) und Manfred Hofinger (2.v.re.) die wesentlichen Punkte für Land- und Forstwirtschaft aus dem Regierungsprogramm

Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger begrüßt das türkis-grüne Regierungsprogramm, welches deutliche Eckpunkte für einen starken Ländlichen Raum beinhaltet. „Nicht nur an der Tatsache, dass es ein gemeinsames Bundesministerium für die Agenden Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) gibt, ist die Wertschätzung für den ländlichen Raum erkennbar!“, betont Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger.

Besonders sprechen folgende Leitlinien aus dem Regierungsprogramm für einen starken ländlichen Raum:

  • Steuerliche Entlastung der bäuerlichen Betriebe durch ein Maßnahmenbündel.
  • Überbordende Bürokratie für Landwirte wird eingedämmt.
  • Transparente und einfache Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel wie etwa die festgeschriebene verpflichtende Herkunftskennzeichnung der Primärzutaten Milch, Fleisch, Eier in der Gemeinschaftsverpflegung sowie bei verarbeiteten Lebensmitteln
  • Unter anderem wird bei der öffentlichen Beschaffung den heimischen Produkten der Vorrang gegeben.
  • Einsatz für die Sicherung der GAP-Mittel bzw. nationaler Ausgleich.
  • Aktive Forstwirtschaft als Standortfaktor, im Besonderen Anreize für Holz aus Baustoff und die besondere Rolle des Waldes beim Klimaschutz.

Durch die Bündelung der Kompetenzen für Land- und Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft und Tourismus – ergänzt um die Agenden für Breitbandausbau, Post und Telekom – in einem Ressort ist eine klare nationale Strategie möglich. Die bereits erfahrene Elisabeth Köstinger wird dieses Ministerium leiten. „Das und die festgeschriebenen Leitlinien für die Landwirtschaft bestätigen, dass die Neue Volkspartei ein verlässlicher Partner für alle ist, die im ländlichen Raum leben und wirtschaften. Darum ist auch ein striktes NEIN zum Mercosur-Abkommen fixiert. Die Versorgung mit hochqualitativen, leistbaren und regionalen Lebensmitteln ist ein hohes Gut, welches durch das nun vorliegende Regierungsprogramm geschützt wird!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.

Ein herzliches Dankeschön den Ehrenamtlichen

Polizei und Rot-Kreuz-Dienststellen den Einsatz versüßt

Bezirksparteiobmann Abg. NR Klaus Lindinger (1.v.li.) und ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider (3.v.li.) versüßten den Diensthabenden in der RK-Dienststelle Lambach den Einsatz, der vielfach ehrenamtlich stattfindet.

„Gute Traditionen soll man nicht abreißen lassen!“ Frei nach diesem Motto, aber vor allem als Wertschätzung, besuchte der ÖAAB und die JVP Wels-Land die Rot-Kreuz-Dienststelle sowie die Polizei-Inspektion in Lambach. Damit holen Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger und ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Franz Haider die Menschen vor den Vorhang, die auch am Heiligen Abend für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. „Jenen, die diesen Dienst am 24. Dezember ehrenamtlich leisten, gebührt besonders unser Dank!“, betonen Klaus Lindinger und Franz Haider.

Auch die Diensthabenden der Polizei-Inspektion Lambach freuten sich über den süßen Gruß von “Gertraud’s Backstube” aus Neukirchen bei Lambach. (Fotos: Kienesberger)

Voller Einsatz für die Absicherung der Pflege im Alter

Offensive der OÖVP für Pflege gestartet

Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger (2.v.li.) und Stadtrat Kurt Schatzl (1.v.li.) besuchten das Bezirksalten- und Pflegeheim Marchtrenk, welches neben 120 Einzelzimmer auch Angebote für Tagesbetreuung sowie Mittagessen für heimfremde Personen und Kurzzeit-Pflegeplätze bietet.

Bei einem Besuch im Bezirksalten- und Pflegeheim Marchtrenk überzeugte sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger einmal mehr von der hochqualifizierten Arbeit im Pflegebereich. Der „Chancen-statt-Schulden-Kurses“ von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer erhöht das Sozial- und Pflegebudget überdurchschnittlich. „Um 3,68 % im Jahr 2020 bzw. um 3,63 % im Jahr 2021 steigt das Sozial- und Pflegebudget des Landes. Die OÖVP hat auch eine Pflegeoffensive gestartet!“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Diese Pflegeoffensive umfasst:
+ Verstärkten Ausbau der mobilen Pflegeangebote
+ Bessere Unterstützung für pflegende Angehörige: Etwa gibt es im BAPH Marchtrenk das „Tageszentrum Sonnenschein“, welches von Montag bis Freitag von 7:30 bis 16:00 Uhr geöffnet hat. Die Ortsstelle des Roten-Kreuzes bietet in Marchtrenk zusätzlich am Dienstagnachmittag noch eine Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz an. Diese Leistungen helfen den pflegenden Angehörigen bei der täglichen Herausforderung.
+ Zeitnahe Ausbildungsoffensive: Im Agrarbildungszentrum Lambach (abz) ist es nun möglich, im Rahmen der Fachrichtung „Hauswirtschaft“ auch Basiswissen für die Pflege zu lernen. Die Absolventinnen und Absolventen haben so das nötige Rüstzeug, um als Pflegehelfer/in zu arbeiten.
+ Die Einführung einer Pflegeversicherung ist für die OÖVP unabdingbar!

Das “Zukunftsteam Marchtrenk” bringt den Bewohnerinnen und Bewohnern den beliebten Jahreskalender. So sind alle am Laufende, was sich in der Stadtgemeinde so tut!

Das Bezirksalten- und Pflegeheim Marchtrenk bietet neben der stationären Pflege auch einen „offenen Mittagstisch“ für heimfremde ältere Personen. „Die Möglichkeit der Tagesbetreuung ist weiter oben schon angeführt. Das ist ein wesentliches Angebot, um länger in den eigenen vier Wänden bleiben zu können!“, ist Klaus Lindinger überzeugt. „Die Gemeinden beharren mit Recht auf den Ersatz der entfallenen Kosten aus dem Pflegeregress. Ich bin überzeugt, dass eine neue Regierung sich dieses Themas annehmen wird!“, sagt der Abgeordnete. Eine für die Gemeinden sehr wichtige Regelung mit dem Bund, nämlich der Entfall der Kosten aus dem Pflegeregress, muss zukünftig noch geklärt werden.

Umfassende Investitionen durch Land wie Gemeinden in Wels-Land

Doppelbudget 2020/2021: „Chancen statt Schulden“-Kurs wird fortgesetzt.

Seit 2018 gibt es in Oberösterreich keine neuen Schulden sowie einen konsequenten Abbau bestehender Schulden – damit hat Landeshauptmann Thomas Stelzer eine neue Ära eingeleitet. „Weil wir tun, was dem Land guttut, wird der Schuldenabbau auch 2020 und 2021 mit einem Doppelbudget fortgesetzt. Dieses Doppelbudget schafft Spielräume für wichtige Investitionen im Bezirk Wels-Land“, betont Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger.

17 Bauvorhaben im Kinderbetreuungsbereich in Planung

Mit dem Doppelbudget werden außerdem teure Wahlzuckerl im Wahljahr verhindert und Gemeinden entlastet. Das Doppelbudget ist im Rahmen des Budgetlandtages von 3. bis 5. Dezember 2019 beschlossen worden. „Mit Landeshauptmann Thomas Stelzer an der Spitze arbeiten wir an einem gemeinsamen Ziel: Oberösterreich soll das Land der Möglichkeiten werden,“ sagt Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger. „Unsere Gemeinden leisten dazu einen wichtigen Beitrag, weil sie jene Ebene verkörpern, die am nächsten bei den Menschen ist!“, so der Abgeordnete weiter. Etwa investieren die Gemeinden weiterhin kräftig in die Kinderbetreuung – von der Krabbelstube bis zu den Pflichtschulen! Bis 2024 sind aktuell fünf Schul- (Pflichtschulbereich), drei Hort-, vier Kindergärten- und fünf Krabbelstuben-Bauvorhaben beim Land Oberösterreich aus dem Bezirk Wels-Land angemeldet. „Für die bereits in Bau befindlichen Vorhaben aus diesem Bereich – insgesamt 27 an der Zahl – fließen seitens des Landes Fördermittel von rund 8,6 Millionen Euro zu den Gemeinden. Die Gesamtinvestitionen dafür betragen knapp über 30,2 Millionen Euro!“

Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger kennt das Doppelbudget bereits von der Bundesebene. Er unterstreicht das Positive daran. Die Gemeinden leisten ebenso einen wichtigen Beitrag für die vielen Investitionen im Bezirk – gerade auch im Bereich der Kinderbetreuung.

Sportprojekte: Gesundheitsförderung und Nachwuchsarbeit

In Wels-Land werden mit dem Sportzentrum in Bad Wimsbach-Neydharting und jenem in Gunskirchen zwei Vorzeigeprojekte umgesetzt bzw. sind teilweise bereits fertiggestellt. „Gerade in Zeiten, wo fehlende Bewegung speziell bei Kindern und Jugendlichen bemängelt wird, sind attraktive Sportanlagen ein wichtiges Signal!“, so Klaus Lindinger weiter. „Am 26. Juni 2020 eröffnet etwa das „Hofmaninger-Stadion“ in Bad Wimsbach-Neydharting mit einem LASK-Spiel die tolle Sportanlage, die durch Photovoltaik, LED-Flutlicht, Solaranlagen für Warmwasser usw. auch ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich Energieeffizienz ist.“

OÖ. Fondskrankenanstalten investieren 21,7 Millionen Euro im Zentralraum Wels
Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist das pulsierende Herz der Gesundheits-Versorgung vor Ort. In den nächsten beiden Jahren werden seitens der OÖ. Fondskrankenanstalten im Zentralraum Wels 21,7 Millionen Euro investiert.

Investitionsschub und Innovation bringen auch immer wieder die Leader-Projekte in Wels-Land, derer es aktuell 43 gibt.

Details zum gesamten Landesbudget 2020 und 2021:

  • Das Sozial- und Pflegebudget wird überdurchschnittlich erhöht (2020 um 3,68% und 2021 um 3,63%). Bis 2021 werden mehr als 400 zusätzliche Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen. Für 2020 und 2021 sind dafür rund 14,7 Millionen Euro vorgesehen.
  • In den Gesundheitsbereich wird in Summe über eine Milliarde jährlich investiert.
  • Kinderbetreuung: Oberösterreich hält am Ausbau fest. Das Budget für Kinderbetreuung steigt 2020 um 4,2 % und 2021 um 1,8 %.
  • Klimaschutz: 400 Millionen Euro an Förderungen stehen für den Bereich Klimaschutz zur Verfügung. Zusätzlich fließen 750 Millionen Euro in Oberösterreich in den Schienenverkehr und über 100 Mio. Euro in den Ausbau der Wasserkraft.

Zusammenarbeit ist gelebte Praxis in Wels-Land

Zahlreiche Gemeindeagenden werden in sinnvoller Kooperation erledigt

Wels-Land. In der Bezirksrundschau Wels & Wels-Land vom 29.11.2019 forderten die NEOS mehr Kooperationen zwischen Kleingemeinden. „Es braucht hier nicht den Landesrechnungshof, um die Gemeinden darauf aufmerksam zu machen wie NEOS-Regionalkoordinator Harald Decker anführte!“, betont Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger. „In Wels-Land gibt es seit einigen Jahren vier Standesamtsverbände, seit knapp zehn Jahren bereits den Bauhof-Verband Eberstalzell-Steinerkirchen, vielfach Kooperationen in Sachen Kinderbetreuung von der Krabbelgruppe bis zur Nachmittagsbetreuung in den Volksschulen und vieles mehr!“, führt Lindinger nur eine kleine Zahl an realen Kooperationen an.

Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger wartet mit Fakten anstelle von populistischen Spekulationen wie von den NEOS auf.

Selbst bezirksübergreifende Kooperation sind in Wels-Land kein „Fremdwort“! Seit 1. Jänner 2017 gibt es etwa den Gemeindeverband zwischen Holzhausen, Oftering und Kirchberg-Thening – den sogenannten „H.O.K.“ – im Bauhofbereich. Ein gemeinsamer Bauhof mit fünf Mitarbeiter wickelt sämtliche Agenden in Sachen Straßenerhaltung, Winterdienst und Co ab.

Verwaltungsgemeinschaft beschlossen

„Erst am 18. November 2019 beschlossen die Gemeinderäte von Offenhauen und Pennewang eine Verwaltungsgemeinschaft ab 1. März 2020. Die ÖVP-Bürgermeister in Wels-Land sind mehr als vorausschauend, um der Bevölkerung den entsprechenden Service zu bieten. Wie sonst könnte es sein, dass auch eine Bauamtskooperation zwischen Gunskirchen, Bachmanning und Pichl bei Wels inklusive elektronische Aktenläufe existent ist?“, wundert sich der Bezirksparteiobmann über das angebliche „Kirchturmdenken in den Gemeinden“, das der NEOS-Regionalkoordinator festzustellen glaubt.

Kompetenzbündelung zwischen Bezirkshauptmannschaft und Magistrat

Doch nicht nur auf Gemeindeebene unterstützen Kooperationen und Zusammenarbeit den Service für die Bevölkerung. Eines der zentralen Projekte von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer ist die Kompetenzbündelung der Bezirkshauptmannschaften und der Magistrate. Zwischen der BH Wels-Land und der Statutarstadt Wels konnte eine Zusammenarbeit im Sanitätsdienst, im Sozialbereich sowie eine Bündelung bei Eltern-/Mutterberatungsstellen zwischen Wels Stadt und den Gemeinden Thalheim, Steinhaus, Schleißheim und Krenglbach vereinbart werden.

Schnelles Internet für 600 Haushalte

Gemeinsamer Schulterschluss von Fischlham und Steinerkirchen beim Glasfaserausbau

Bürgermeister Thomas Steinerberger (v.re.), Volker Dobringer (Land OÖ), Gerhard Nöhmer (Provider), Herwig Marschner, Bürgermeister Franz Steininger, Abg. z. NR Klaus Lindinger und Gerald Stockhammer präsentieren bei der gut besuchten Informationsveranstaltung das Projekt „Glasfaserausbau Fischlham & Steinerkirchen“.

Am 28. November 2019 platzte das Gemeindezentrum in Fischlham beinahe aus den Nähten. Die Arbeitsgruppe „Breitbandausbau Fischlham&Steinerkirchen“ konnte mehr als 250 Interessierte am Informationsabend begrüßen. Darüber hinaus war ein Experte des Landes Oberösterreich sowie der ausführende Provider vor Ort. Beachtliche 63 Verträge sind bereits am Infoabend abgeschlossen worden. Ab April 2020 startet der Ausbau, der rund drei bis vier Jahre dauern wird.

Blühende Regionen

„Wie auch unser Landeshauptmann Thomas Stelzer betont wollen wir ‚blühende‘ und keine ‚mühenden‘ Regionen. Dafür braucht es unter anderem die Digitalisierung im ländlichen Raum. Im Arbeitskreis Fischlham&Steinerkirchen war uns immer wichtig, dass alle Gebiete in den beiden Gemeinden aufgeschlossen werden, nicht nur die sogenannten ‚Filetstückerl‘!“, betont Abg. z. NR Klaus Lindinger. Er besuchte ebenso zahlreiche Haushalte, um möglichst viele der notwendigen Interessensbekundungen für den Glasfaseranschluss zu bekommen.

„Zusätzliche 200 Haushalte in Fischlham und 400 Haushalte in Steinerkirchen an der Traun werden dann über schnelles Internet verfügen!“, freuen sich die beiden Bürgermeister Thomas Steinerberger (Steinerkirchen) und Franz Steininger (Fischlham). „Unser Dank gilt ganz besonders der engagierten Arbeitsgruppe, bei der sich Vertreter beider Gemeinden aktiv einbrachten. Ohne deren Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung hätte das Projekt nicht so schnell in die Zielgerade einbiegen können!“, sind die Bürgermeister überzeugt. Auch die Arbeitskreisleiter Herwig Marschner und Gerald Stockhammer lobten den Einsatz: „Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden war perfekt!“

Rund 230 Haushalte verfügen in Fischlham schon jetzt über einen schnellen Internet-Anschluss durch Breitband. Mit dem Ausbau der weiteren 200 Haushalte ist Fischlham vollständig mit der Zukunftstechnologie erschlossen.

Führungswechsel an der Bauernbundspitze im Bezirk Wels-Land

Wohlbestellte Felder an neues Vorstandsteam übergeben

Herzlichen Glückwunsch, lieber Leopold Keferböck, zur einstimmigen Wahl zum neuen Bezirksobmann des Bauernbundes Wels-Land!

Nach insgesamt 24 Jahren an der Bezirksspitze des Bauernbundes legte BBKO Bgm. ÖR Heinrich Striegl seine Funktion zurück. Am 12. November fand im Rahmen des Bezirksbauernrates in der Landwirtschaftskammer Wels die Neuwahl statt. Der einstimmig gewählte Bauernbundobmann heißt Leopold Keferböck (48). Er kommt aus Sipbachzell, wo der Vater zweier Kinder einen Schweinezucht- und –mastbetrieb mit seiner Frau Margit führt. Leopold Keferböck ist als Ortsbauernbund-Obmann und Gemeinderat in Sipbachzell (beides seit 2003) die Zusammenarbeit im Team sehr wichtig. Er will sich mit seinen Vorstandskollegen aktiv für die Interessenvertretung seines Berufsstandes einsetzen. „Wir müssen vor allem die realistische Landwirtschaft mehr ins Bewusstsein der Menschen, der Konsumenten rücken! Das gelingt uns nur dann, wenn wir gemeinsam das Positive in den Vordergrund stellen,“ ist der neue Bezirksobmann des Bauernbundes Leopold Keferböck überzeugt.

Neugewählte Funktionäre:

Bauernbund-Bezirksobmann:            Leopold Keferböck, Sipbachzell

Bauernbund-Bezirksobmann Stv.:    Gabriele Bergmair, Thalheim bei Wels

Bauernbund-Bezirksobmann Stv.:    Markus Brandmayr, Eberstalzell

Bauernbund-Bezirksobmann Stv.:    Florian Obermayr, Edt bei Lambach

Schriftführer:                                      Thomas Strasser, Buchkirchen bei Wels

Altbauern-Bezirksobfrau:                  ÖR Hermine Ziegelböck, Steinerkirchen an der Traun

Jungbauern-Bezirksvertreter:            Michael Holzleitner, Gunskirchen

Thomas Obermair (v.li.), BB-Dir. Maria Sauer, Andrea Fuchsberger, Abg. z. NR Klaus Lindinger, Bezirksbäuerin LKR Anita Straßmayr, BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck, ÖR Heinrich Striegl, Gabriele Bergmair, ÖR Hermine Ziegelböck, LR Max Hiegelsberger, Thomas Strasser und Florian Obermayr sind engagierte Vertreter/innen für den Bauernstand in Wels-Land, wenn auch nicht immer in „Funktion“. (Foto: Bradler)

Mit der Neuwahl des Bezirksvorstandes gab es auch einen Wechsel an der Spitze der Jungbauernschaft. Der bisherige Bezirksjungbauern-Vertreter Florian Obermayr aus Edt bei Lambach stellte sein Amt nach fünfjähriger Tätigkeit zur Verfügung. Seine Nachfolge tritt Michael Holzleitner (23) aus Gunskirchen an. Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger zeigte sich von dem starken Votum für den gesamten Bezirksvorstand begeistert. Er gratulierte zu diesem enormen Vertrauensvorschuss. Den Glückwünschen schloss sich Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger an. Beide sichern ihre verlässliche Zusammenarbeit.

Weichen zeitgerecht stellen

„Die Weichen für die bevorstehenden Wahlen in den Bauernbund-Ortsgruppen und insbesondere für die Landwirtschaftskammerwahl müssen rechtzeitig gestellt werden!“, begründete der ehemalige BB-Bezirksobmann Striegl seine Motivation, gerade jetzt seine langjährige Funktion zu beenden. Er bedankte sich ganz besonders bei allen anwesenden Funktionärinnen und Funktionären für die gute Zusammenarbeit sowie die so wichtige gemeinsame Interessensvertretung für die Bäuerinnen und Bauern. „Ich übergebe wohl bestellte Felder. Mein Vertrauen in den neuen Vorstand ist groß und ich wünsche viel Erfolg bei der Arbeit!“, betonte Heinrich Striegl das lachende und weinende Auge bei seinen Abschiedsworten.

Herzliches Dankeschön an den langjährigen Obmann Heinrich Striegl

Landesrat Max Hiegelsberger und Abg. z. NR Klaus Lindinger bedankten sich für die langjährige Tätigkeit von ÖR Heinrich Striegl, der mit Ruhe und Hausverstand seine Funktion für „seine Welser Bäuerinnen und Bauern“ ausführte. „Auf ihn war und ist Verlass! Unter seiner Obmannschaft wurde der Bezirk Wels in seiner Vielfalt auch hervorragend auf Landesebene und darüber hinaus vertreten!“ betonten National- und Landesrat in ihren Dankesworten.

Region Wels-Land und Hausruckviertel gemeinsam weiterentwickeln

Sebastian Kurz und Klaus Lindinger am Tag ihrer Angelobung im Nationalrat. (Foto: Jakob Glaser)

Am 23. Oktober 2019 erfolgte die Angelobung von 183 Abgeordneten des Nationalrates. Mit der Konstituierung startete die XXVII. Gesetzgebungsperiode. Ein starkes Wählervotum für die ÖVP sicherte auch den neuerlichen Einzug von Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger. 5.779 Vorzugsstimmen für Klaus Lindinger aus dem gesamten Wahlkreis Hausruckviertel waren ein starkes Zeichen der Unterstützung für seine bisherige politische Arbeit.

„Ich freue mich darüber, wiederum im Auftrag der Menschen unserer Region im Nationalrat vertreten zu sein!“, betont Klaus Lindinger. Drei Punkte sind ihm bei seiner Aufgabe besonders wichtig: Leistung muss sich bezahlt machen, Ehrenamt, Landwirtschaft.
„Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreich leben im ländlichen Raum. Auch wenn Wels-Land ein prosperierender Bezirk ist, kenne ich die Themen gut. Es braucht bei uns ebenso entsprechende Infrastruktur wie Glasfaser, leistbaren Wohnraum. Wichtig ist mir, das Ehrenamt besonders zu unterstützen. Freiwilliger Einsatz hält vieles lebendig, was die öffentliche Hand nicht finanzieren könnte. Als bäuerlicher Vertreter sind mir die Anliegen der Landwirtschaft wie etwa weniger Bodenverbrauch, faire Preise, übersichtliche Herkunftskennzeichnung, Sicherung der Gelder aus der GAP (=Gemeinsame Agrarpolitik der EU) und vieles mehr ein besonderes Anliegen,“ umreißt der Abgeordnete einiger seiner wichtigsten Ziele.

Aus dem Bezirk Wels-Land sind mit Klaus Lindinger (re.) und Ralph Schallmeiner (li.) in dieser Gesetzgebungsperiode zwei Abgeordnete vertreten. (Foto: privat)

Von November 2017 bis Oktober 2019 war Klaus Lindinger der einzige Abgeordnete aus dem Bezirk Wels-Land. Seit der Wahl am 29. September gibt es mit Ralph Schallmeiner (Grüne, Thalheim bei Wels) einen weiteren Nationalrat aus dem Bezirk. „Es freut mich, dass es nun aus Wels-Land zwei Vertreter in Wien gibt. Ich habe schon mit ihm Kontakt gehabt. Wir werden bei verschiedenen Themen jedenfalls Schnittmengen zum Wohle der Bevölkerung finden!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.



Spürbare Entlastung für bäuerliche Familienbetriebe kommt

Erster Teil des Steuerreformgesetzes im Budgetausschuss beschlossen

Entlastung Österreich: Heute im Budgetausschuss beschlossene Sache!

“Die erste Hürde ist genommen“, zeigt sich ÖVP-Abgeordneter Klaus Lindinger über den heutigen Beschluss des Steuerreformgesetzes 2020 erfreut. Damit wird der erste Teil der Steuerreform „Entlastung Österreich“ umgesetzt, der für das kommende Jahr von der Regierung Kurz vorgesehen war und im Budget bereits berücksichtigt ist. Als bäuerlicher Vertreter im Budgetausschuss legt Lindinger naturgemäß besonderes Augenmerk auf Entlastungen der Menschen im  ländlichen Raum.

Krankenversicherungsbeiträge gesenkt

„Die ALV-Beitragssenkung und der Familienbonus Plus waren bereits wesentliche Meilensteine zur Entlastung der Menschen. Mit den nun geringer werdenden Krankenversicherungsbeiträgen ist  ein weiterer wichtiger Schritt gelungen“, erwartet Lindinger nun auch eine breite Zustimmung im Nationalrat noch vor der Wahl. „Unsere Bäuerinnen und Bauern – aber auch alle anderen Geringverdienerinnen und Geringver-diener, die hauptsächlich von diesem Paket profitieren werden – sollen nicht länger darauf warten müssen.“

700 Millionen Euro Entlastung

Insgesamt werden Arbeitnehmer, Pensionisten, Selbstständige sowie Land- und Forstwirte mit einem Volumen von rund 700 Mio. Euro durch eine Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge entlastet. Bei den Arbeitnehmern und Pensionisten werden diese einfach und unbürokratisch über die Arbeitnehmerveranlagung rückerstattet. Bis zu 300 Euro pro Jahr erhalten Arbeit-nehmer, Pensionisten werden mit bis zu 200 Euro pro Jahr entlastet. Bei Landwirten und Gewerbetreibenden werden die Krankenversicherungsbeiträge auf 6,8 Prozent gesenkt, wovon rund 130.500 land- und forstwirtschaftliche Betriebe profitieren.

„Für mich ist es wichtig, dass wir mit gezielten Maßnahmen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion erwirtschaftet werden kann“, betont Lindinger. Immerhin sorgen unsere bäuerlichen Familienbetriebe täglich für Lebensmittel in bester Qualität sowie für den Erhalt einer intakten Naturlandschaft. Dies ist auch für unsere Tourismusnation wesentlich.

Entlastung für sauberen Strom

Neben diesen Entlastungen sieht das im Budgetausschuss beschlossenen Paket auch wichtige Maßnahmen im Umweltbereich vor. So werden steuerliche Begünstigungen von Fahrzeugen mit geringem Schadstoffausstoß ebenso gesetzt wie für Formen erneuerbarer Energie, wie etwa die Befreiung von der sog. Eigenstromabgabe. „Wir setzen auf sauberen Strom aus Photovoltaik, Biomasse, Wasser und Wind. Da muss die Produktion entlastet werden“, sieht Lindinger im Steuerreformgesetz 2020 die ersten Schritte gesetzt. „Damit noch weitere folgen können, müssen wir am 29. September Klarheit für unseren Weg und für Sebastian Kurz schaffen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat im Hausruckviertel Klaus Lindinger.    

Blühflächen: Nicht nur bienen- sondern auch verkehrsfreundlich

Pflanzenbauexperte Franz Kastenhuber suchte „beste Mischung“

Von Landwirt zu Landwirt: Ing. Franz Kastenhuber (re.) und NR Ing. Klaus Lindinger beim Lokalaugenschein der Blühflächen, die nicht nur bienen- sondern auch verkehrsfreundlich sind. (Foto: Martin Kienesberger)

Ing. Franz Kastenhuber, Fachlehrer am abz Lambach gilt als Koryphäe im Bereich des agrarischen Pflanzenbaus. Im heurigen Frühjahr sprach Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger mit ihm zu Blühflächen. Der Fachlehrer experimentierte folglich mit zehn verschiedenen Blühmischungen, deren Ergebnisse nun von den beiden Landwirten begutachtet wurde.

„Die Blühflächen sind nicht nur schön anzusehen, sondern vor allem wichtige Nahrungsquelle für die Bienen. Die Saatmischung mit viel Klee hat auch den Vorteil, dass sie niedrig bleibt und somit auch die Verkehrssicherheit unterstützt“, wie NR Klaus Lindinger beim Lokalaugenschein mit Franz Kastenhuber feststellte.

Dieses Wissen wird selbstverständlich den interessierten Landwirten weiterhelfen, zukünftig noch mehr auf bienen- und verkehrsfreundliche Saatmischungen zu achten.