Doppelbudget 2020/2021: „Chancen statt Schulden“-Kurs wird fortgesetzt.
Seit 2018 gibt es in Oberösterreich keine neuen Schulden sowie einen
konsequenten Abbau bestehender Schulden – damit hat Landeshauptmann Thomas
Stelzer eine neue Ära eingeleitet. „Weil wir tun, was dem Land guttut, wird
der Schuldenabbau auch 2020 und 2021 mit einem Doppelbudget fortgesetzt. Dieses
Doppelbudget schafft Spielräume für wichtige Investitionen im Bezirk
Wels-Land“, betont Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger.
17 Bauvorhaben im Kinderbetreuungsbereich in
Planung
Mit dem Doppelbudget
werden
außerdem teure Wahlzuckerl im Wahljahr verhindert und Gemeinden entlastet. Das Doppelbudget ist im Rahmen des
Budgetlandtages von 3. bis 5. Dezember 2019 beschlossen worden. „Mit
Landeshauptmann Thomas Stelzer an der Spitze arbeiten wir an einem gemeinsamen
Ziel: Oberösterreich soll das Land der Möglichkeiten werden,“ sagt
Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger. „Unsere Gemeinden leisten dazu
einen wichtigen Beitrag, weil sie jene Ebene verkörpern, die am nächsten bei
den Menschen ist!“, so der Abgeordnete weiter. Etwa investieren die Gemeinden
weiterhin kräftig in die Kinderbetreuung – von der Krabbelstube bis zu den
Pflichtschulen! Bis 2024 sind aktuell fünf Schul- (Pflichtschulbereich), drei Hort-,
vier Kindergärten- und fünf Krabbelstuben-Bauvorhaben beim Land Oberösterreich
aus dem Bezirk Wels-Land angemeldet. „Für die bereits in Bau befindlichen
Vorhaben aus diesem Bereich – insgesamt 27 an der Zahl – fließen seitens des
Landes Fördermittel von rund 8,6 Millionen Euro zu den Gemeinden. Die
Gesamtinvestitionen dafür betragen knapp über 30,2 Millionen Euro!“
Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger kennt das Doppelbudget bereits von der Bundesebene. Er unterstreicht das Positive daran. Die Gemeinden leisten ebenso einen wichtigen Beitrag für die vielen Investitionen im Bezirk – gerade auch im Bereich der Kinderbetreuung.
Sportprojekte: Gesundheitsförderung und Nachwuchsarbeit
In Wels-Land werden mit dem Sportzentrum in Bad Wimsbach-Neydharting und jenem in Gunskirchen zwei Vorzeigeprojekte umgesetzt bzw. sind teilweise bereits fertiggestellt. „Gerade in Zeiten, wo fehlende Bewegung speziell bei Kindern und Jugendlichen bemängelt wird, sind attraktive Sportanlagen ein wichtiges Signal!“, so Klaus Lindinger weiter. „Am 26. Juni 2020 eröffnet etwa das „Hofmaninger-Stadion“ in Bad Wimsbach-Neydharting mit einem LASK-Spiel die tolle Sportanlage, die durch Photovoltaik, LED-Flutlicht, Solaranlagen für Warmwasser usw. auch ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich Energieeffizienz ist.“
OÖ. Fondskrankenanstalten investieren 21,7 Millionen Euro im Zentralraum Wels Das Klinikum Wels-Grieskirchen ist das pulsierende Herz der Gesundheits-Versorgung vor Ort. In den nächsten beiden Jahren werden seitens der OÖ. Fondskrankenanstalten im Zentralraum Wels 21,7 Millionen Euro investiert.
Investitionsschub und Innovation bringen auch immer wieder die
Leader-Projekte in Wels-Land, derer es aktuell 43 gibt.
Details zum gesamten Landesbudget 2020 und 2021:
Das Sozial- und Pflegebudget wird überdurchschnittlich
erhöht (2020 um 3,68% und 2021 um 3,63%). Bis 2021 werden mehr als 400
zusätzliche Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen. Für 2020
und 2021 sind dafür rund 14,7 Millionen Euro vorgesehen.
In den Gesundheitsbereich wird in Summe über eine
Milliarde jährlich investiert.
Kinderbetreuung: Oberösterreich hält am Ausbau fest. Das
Budget für Kinderbetreuung steigt 2020 um 4,2 % und 2021 um 1,8 %.
Klimaschutz: 400 Millionen Euro an Förderungen stehen
für den Bereich Klimaschutz zur Verfügung. Zusätzlich fließen 750 Millionen
Euro in Oberösterreich in den Schienenverkehr und über 100 Mio. Euro in den
Ausbau der Wasserkraft.
Zahlreiche Gemeindeagenden werden in sinnvoller
Kooperation erledigt
Wels-Land. In der Bezirksrundschau
Wels & Wels-Land vom 29.11.2019 forderten die NEOS mehr Kooperationen
zwischen Kleingemeinden. „Es braucht hier nicht den Landesrechnungshof, um die
Gemeinden darauf aufmerksam zu machen wie NEOS-Regionalkoordinator Harald
Decker anführte!“, betont Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger. „In
Wels-Land gibt es seit einigen Jahren vier Standesamtsverbände, seit knapp zehn
Jahren bereits den Bauhof-Verband Eberstalzell-Steinerkirchen, vielfach
Kooperationen in Sachen Kinderbetreuung von der Krabbelgruppe bis zur
Nachmittagsbetreuung in den Volksschulen und vieles mehr!“, führt Lindinger nur
eine kleine Zahl an realen Kooperationen an.
Bezirksparteiobmann Abg. z. NR Klaus Lindinger wartet mit Fakten anstelle von populistischen Spekulationen wie von den NEOS auf.
Selbst bezirksübergreifende
Kooperation sind in Wels-Land kein „Fremdwort“! Seit 1. Jänner 2017 gibt es
etwa den Gemeindeverband zwischen Holzhausen, Oftering und Kirchberg-Thening –
den sogenannten „H.O.K.“ – im Bauhofbereich. Ein gemeinsamer Bauhof mit fünf
Mitarbeiter wickelt sämtliche Agenden in Sachen Straßenerhaltung, Winterdienst
und Co ab.
Verwaltungsgemeinschaft beschlossen
„Erst am 18. November
2019 beschlossen die Gemeinderäte von Offenhauen und Pennewang eine
Verwaltungsgemeinschaft ab 1. März 2020. Die ÖVP-Bürgermeister in Wels-Land
sind mehr als vorausschauend, um der Bevölkerung den entsprechenden Service zu
bieten. Wie sonst könnte es sein, dass auch eine Bauamtskooperation zwischen
Gunskirchen, Bachmanning und Pichl bei Wels inklusive elektronische Aktenläufe
existent ist?“, wundert sich der Bezirksparteiobmann über das angebliche
„Kirchturmdenken in den Gemeinden“, das der NEOS-Regionalkoordinator
festzustellen glaubt.
Kompetenzbündelung zwischen Bezirkshauptmannschaft und Magistrat
Doch nicht nur auf Gemeindeebene unterstützen Kooperationen und Zusammenarbeit den Service für die Bevölkerung. Eines der zentralen Projekte von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer ist die Kompetenzbündelung der Bezirkshauptmannschaften und der Magistrate. Zwischen der BH Wels-Land und der Statutarstadt Wels konnte eine Zusammenarbeit im Sanitätsdienst, im Sozialbereich sowie eine Bündelung bei Eltern-/Mutterberatungsstellen zwischen Wels Stadt und den Gemeinden Thalheim, Steinhaus, Schleißheim und Krenglbach vereinbart werden.
Gemeinsamer
Schulterschluss von Fischlham und Steinerkirchen beim Glasfaserausbau
Bürgermeister Thomas Steinerberger (v.re.), Volker Dobringer (Land OÖ), Gerhard Nöhmer (Provider), Herwig Marschner, Bürgermeister Franz Steininger, Abg. z. NR Klaus Lindinger und Gerald Stockhammer präsentieren bei der gut besuchten Informationsveranstaltung das Projekt „Glasfaserausbau Fischlham & Steinerkirchen“.
Am 28. November 2019 platzte das Gemeindezentrum in Fischlham beinahe aus den Nähten. Die Arbeitsgruppe „Breitbandausbau Fischlham&Steinerkirchen“ konnte mehr als 250 Interessierte am Informationsabend begrüßen. Darüber hinaus war ein Experte des Landes Oberösterreich sowie der ausführende Provider vor Ort. Beachtliche 63 Verträge sind bereits am Infoabend abgeschlossen worden. Ab April 2020 startet der Ausbau, der rund drei bis vier Jahre dauern wird.
Blühende Regionen
„Wie auch unser Landeshauptmann Thomas
Stelzer betont wollen wir ‚blühende‘ und keine ‚mühenden‘ Regionen. Dafür
braucht es unter anderem die Digitalisierung im ländlichen Raum. Im
Arbeitskreis Fischlham&Steinerkirchen war uns immer wichtig, dass alle
Gebiete in den beiden Gemeinden aufgeschlossen werden, nicht nur die
sogenannten ‚Filetstückerl‘!“, betont Abg. z. NR Klaus Lindinger. Er besuchte
ebenso zahlreiche Haushalte, um möglichst viele der notwendigen
Interessensbekundungen für den Glasfaseranschluss zu bekommen.
„Zusätzliche 200 Haushalte in Fischlham und
400 Haushalte in Steinerkirchen an der Traun werden dann über schnelles
Internet verfügen!“, freuen sich die beiden Bürgermeister Thomas Steinerberger
(Steinerkirchen) und Franz Steininger (Fischlham). „Unser Dank gilt ganz
besonders der engagierten Arbeitsgruppe, bei der sich Vertreter beider
Gemeinden aktiv einbrachten. Ohne deren Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung
hätte das Projekt nicht so schnell in die Zielgerade einbiegen können!“, sind
die Bürgermeister überzeugt. Auch die Arbeitskreisleiter Herwig Marschner und
Gerald Stockhammer lobten den Einsatz: „Die Zusammenarbeit zwischen den
Gemeinden war perfekt!“
Rund 230 Haushalte verfügen in Fischlham schon jetzt über einen schnellen Internet-Anschluss durch Breitband. Mit dem Ausbau der weiteren 200 Haushalte ist Fischlham vollständig mit der Zukunftstechnologie erschlossen.
Wohlbestellte
Felder an neues Vorstandsteam übergeben
Herzlichen Glückwunsch, lieber Leopold Keferböck, zur einstimmigen Wahl zum neuen Bezirksobmann des Bauernbundes Wels-Land!
Nach insgesamt 24 Jahren an der Bezirksspitze des Bauernbundes legte BBKO Bgm. ÖR Heinrich Striegl seine Funktion zurück. Am 12. November fand im Rahmen des Bezirksbauernrates in der Landwirtschaftskammer Wels die Neuwahl statt. Der einstimmig gewählte Bauernbundobmann heißt Leopold Keferböck (48). Er kommt aus Sipbachzell, wo der Vater zweier Kinder einen Schweinezucht- und –mastbetrieb mit seiner Frau Margit führt. Leopold Keferböck ist als Ortsbauernbund-Obmann und Gemeinderat in Sipbachzell (beides seit 2003) die Zusammenarbeit im Team sehr wichtig. Er will sich mit seinen Vorstandskollegen aktiv für die Interessenvertretung seines Berufsstandes einsetzen. „Wir müssen vor allem die realistische Landwirtschaft mehr ins Bewusstsein der Menschen, der Konsumenten rücken! Das gelingt uns nur dann, wenn wir gemeinsam das Positive in den Vordergrund stellen,“ ist der neue Bezirksobmann des Bauernbundes Leopold Keferböck überzeugt.
Neugewählte
Funktionäre:
Bauernbund-Bezirksobmann:
Leopold Keferböck, Sipbachzell
Bauernbund-Bezirksobmann
Stv.: Gabriele Bergmair, Thalheim bei Wels
Bauernbund-Bezirksobmann
Stv.: Markus Brandmayr, Eberstalzell
Bauernbund-Bezirksobmann
Stv.: Florian Obermayr, Edt bei Lambach
Schriftführer:
Thomas Strasser, Buchkirchen bei Wels
Altbauern-Bezirksobfrau:
ÖR Hermine Ziegelböck, Steinerkirchen an der Traun
Jungbauern-Bezirksvertreter:
Michael Holzleitner, Gunskirchen
Thomas Obermair (v.li.), BB-Dir. Maria Sauer, Andrea Fuchsberger, Abg. z. NR Klaus Lindinger, Bezirksbäuerin LKR Anita Straßmayr, BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck, ÖR Heinrich Striegl, Gabriele Bergmair, ÖR Hermine Ziegelböck, LR Max Hiegelsberger, Thomas Strasser und Florian Obermayr sind engagierte Vertreter/innen für den Bauernstand in Wels-Land, wenn auch nicht immer in „Funktion“. (Foto: Bradler)
Mit der
Neuwahl des Bezirksvorstandes gab es auch einen Wechsel an der Spitze der
Jungbauernschaft. Der bisherige Bezirksjungbauern-Vertreter Florian Obermayr
aus Edt bei Lambach stellte sein Amt nach fünfjähriger Tätigkeit zur Verfügung.
Seine Nachfolge tritt Michael Holzleitner (23) aus Gunskirchen an.
Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger zeigte sich von dem starken
Votum für den gesamten Bezirksvorstand begeistert. Er gratulierte zu diesem
enormen Vertrauensvorschuss. Den Glückwünschen schloss sich Bezirksparteiobmann
Abg. z. NR Klaus Lindinger an. Beide sichern ihre verlässliche Zusammenarbeit.
Weichen zeitgerecht stellen
„Die Weichen für die bevorstehenden Wahlen in den Bauernbund-Ortsgruppen und insbesondere für die Landwirtschaftskammerwahl müssen rechtzeitig gestellt werden!“, begründete der ehemalige BB-Bezirksobmann Striegl seine Motivation, gerade jetzt seine langjährige Funktion zu beenden. Er bedankte sich ganz besonders bei allen anwesenden Funktionärinnen und Funktionären für die gute Zusammenarbeit sowie die so wichtige gemeinsame Interessensvertretung für die Bäuerinnen und Bauern. „Ich übergebe wohl bestellte Felder. Mein Vertrauen in den neuen Vorstand ist groß und ich wünsche viel Erfolg bei der Arbeit!“, betonte Heinrich Striegl das lachende und weinende Auge bei seinen Abschiedsworten.
Herzliches Dankeschön an den langjährigen Obmann Heinrich Striegl
Landesrat
Max Hiegelsberger und Abg. z. NR Klaus Lindinger bedankten sich für die
langjährige Tätigkeit von ÖR Heinrich Striegl, der mit Ruhe und Hausverstand
seine Funktion für „seine Welser Bäuerinnen und Bauern“ ausführte. „Auf
ihn war und ist Verlass! Unter seiner Obmannschaft wurde der Bezirk Wels in
seiner Vielfalt auch hervorragend auf Landesebene und darüber hinaus
vertreten!“ betonten National- und Landesrat in ihren Dankesworten.
Sebastian Kurz und Klaus Lindinger am Tag ihrer Angelobung im Nationalrat. (Foto: Jakob Glaser)
Am 23. Oktober 2019 erfolgte die Angelobung von 183 Abgeordneten des Nationalrates. Mit der Konstituierung startete die XXVII. Gesetzgebungsperiode. Ein starkes Wählervotum für die ÖVP sicherte auch den neuerlichen Einzug von Bezirksparteiobmann NR Klaus Lindinger. 5.779 Vorzugsstimmen für Klaus Lindinger aus dem gesamten Wahlkreis Hausruckviertel waren ein starkes Zeichen der Unterstützung für seine bisherige politische Arbeit.
„Ich freue mich darüber, wiederum im Auftrag
der Menschen unserer Region im Nationalrat vertreten zu sein!“, betont Klaus
Lindinger. Drei Punkte sind ihm bei seiner Aufgabe besonders wichtig: Leistung
muss sich bezahlt machen, Ehrenamt, Landwirtschaft.
„Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreich leben im ländlichen Raum. Auch
wenn Wels-Land ein prosperierender Bezirk ist, kenne ich die Themen gut. Es
braucht bei uns ebenso entsprechende Infrastruktur wie Glasfaser, leistbaren Wohnraum.
Wichtig ist mir, das Ehrenamt besonders zu unterstützen. Freiwilliger Einsatz hält
vieles lebendig, was die öffentliche Hand nicht finanzieren könnte. Als bäuerlicher
Vertreter sind mir die Anliegen der Landwirtschaft wie etwa weniger
Bodenverbrauch, faire Preise, übersichtliche Herkunftskennzeichnung, Sicherung
der Gelder aus der GAP (=Gemeinsame Agrarpolitik der EU) und vieles mehr ein
besonderes Anliegen,“ umreißt der Abgeordnete einiger seiner wichtigsten Ziele.
Aus dem Bezirk Wels-Land sind mit Klaus Lindinger (re.) und Ralph Schallmeiner (li.) in dieser Gesetzgebungsperiode zwei Abgeordnete vertreten. (Foto: privat)
Von November 2017 bis Oktober 2019 war Klaus
Lindinger der einzige Abgeordnete aus dem Bezirk Wels-Land. Seit der Wahl am
29. September gibt es mit Ralph Schallmeiner (Grüne, Thalheim bei Wels) einen
weiteren Nationalrat aus dem Bezirk. „Es freut mich, dass es nun aus Wels-Land
zwei Vertreter in Wien gibt. Ich habe schon mit ihm Kontakt gehabt. Wir werden
bei verschiedenen Themen jedenfalls Schnittmengen zum Wohle der Bevölkerung
finden!“, ist Klaus Lindinger überzeugt.