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Perspektiven schaffen – Stärke zeigen: für unsere Höfe – für unsere Heimat!

Der Bauernbund ist die einzige bäuerliche Interessensvertretung, die in den Entscheidungsgremien aller politischen Ebenen – egal ob Land, Bund oder Europäische Union – vertreten ist. Ohne Einbindung des Bauernbundes in die Regierungs- und Parlamentsarbeit – aber auch auf Gemeinde-, Landes- und Bezirksebene – wird die Landwirtschaft von nicht praktikablen Vorschriften überrollt und es droht eine Belastungslawine für unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Der Bauernbund ist ein verlässlicher Partner für die heimische Landwirtschaft und die Besitzer von Grund und Boden.

Bei der Wahl am 24. Jännner wird nicht nur die Zusammensetzung in der Kammer gewählt. Es werden auch die bäuerlichen Vertreterinnen und Vertreter auf Ortsebene entschieden. 

Unsere Bezirkskandidaten:

Franz Waldenberger aus Pennewang: Ochsenmast, Biobetrieb mit Direktvermarktung von Erdäpfel, Eiern, Dinkelprodukte und Rindfleisch im „Bio-Drive-In“, Obmann Bio Austria OÖ, Bürgermeister.
Teresa Lachmair aus Steinhaus: Schweinezucht, Ackerbau, Forst und Hobbyimkerei, Direktvermarktung von „Hegartners Bienenhonig“ und dessen Nebenbprodukten wie Wachstücher, junge Mutter und sehr engagiert im Ort und in der Bezirkspartei.
Pauline Mittermayr aus Pennewang: Legehennenhaltung, Ackerbau, Direktvermarktung, Seminarbäuerin, junge Mutter und früher sehr engagiert in der Landjugend.
Markus Brandmayr aus Eberstallzell: Schweinehaltung mit  Ferkel-produktion, Ackerbau, Ortsbauernobmann und im Ort sehr engagiert.

Franz Waldenberger (v.li.), Teresa Lachmair, Pauline Mittermayr und Markus Brandmayr repräsentieren die bäuerliche Vielfalt des Bezirkes Wels-Land. Sie machen sich für die Interessen ihrer Standeskolleginnen und -kollegen ein.

Leopold Keferböck: Unsere Bauern sind Rückgrat der Versorgung in der Region

Unsere Bäuerinnen und Bauern mit ihrer aktiven Bewirtschaftung von Grund und Boden, mit flächengebundener Veredlungsproduktion und mit ihrer in Generationen denkenden Wirtschaftsweise sichern die Lebensmittelversorgung. Um diese auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, braucht es stabile und vor allem praktikable Produktionsbedingungen. Es braucht zudem einen Schulterschluss zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten bei Akzeptanz und Preisgestaltung, um allen (auch dem Landwirt) ein wirtschaftliches Überleben zu ermöglichen. ‚Lockangebote‘ sind nur scheinbar billig. Langfristig zahlen alle drauf, weil dann der Bedarf mit importieren Fleisch gedeckt werden müsste, wo wir keine Gütesiegel und Kontrollmöglichkeiten haben.

BB-Obmann Leopold Keferböck steht für regionale und nachhaltige Landwirtschaft ein und fordert eine faire Entlohnung deren Produkte.

Margit Ziegelbäck: Lebensmittelkompetenz bei Kindern stärken

Der direkte Bezug zwischen Produzenten und Konsumenten ist vielfach verloren gegangen. Qualifizierte oberösterreichische Landwirte ermöglichen seit zwei Jahrzehnten Kindern und Jugendlichen im Rahmen von „Schule am Bauernhof“ die Landwirtschaft wieder hautnah zu erleben. Gerade die Zeiten des Lockdowns haben vielen Menschen verdeutlicht, dass wertvolle Kenntnisse und Kompetenzen der Lebensmittelauswahl, Lagerung und Zubereitung mittlerweile „auf der Strecke“ geblieben sind. Ein großes Ziel der Bäuerinnen ist es, dass in Österreich alle SchülerInnen wissen, wo die Lebensmittel herkommen, wie sie verarbeitet werden können und dass der regionale Einkauf nicht nur unser Klima schützt, sondern auch Arbeitsplätze und Wertschöpfung im eigenen Land sichert. Dazu ist es notwendig, die Ernährungs- und Konsumbildung in allen Schulen im Lehrplan zu verankern.

Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck ist es ein Anliegen, Kindern die Wertschätzung gegenüber der Landwirtschaft und Lebensmittelbildung zu vermitteln (am Bild mit Sohn Samuel).

Franz Waldenberger: Regionale Bio-Lebensmittel liegen voll im Trend

Der Absatz von Bio-Lebensmitteln im Handel hat erstmals den Umsatzanteil von 10% überschritten. Österreich ist mit einem Bioanteil von 25% an der landwirtschaftlichen Fläche Bio-Vorreiter in Europa. Damit diese Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden kann, braucht es einerseits einen steigenden Absatz für heimische Bio-Produkte und andererseits praxistaugliche Rahmenbedingungen. Ab 2022 tritt eine neue EU-Bioverordnung in Kraft. In den kommenden Monaten sind dazu viele rechtliche Details auszuformulieren. Parallel dazu wird an der Ausgestaltung des nächsten Agrarumweltprogrammes gearbeitet das ab 2023 wirksam wird. Hier geht es darum den systemischen Mehrwert der biologischen Wirtschaftsweise abzubilden und die besonderen Umweltleistungen der Biobäuerinnen und Biobauern abzugelten. Ich bin überzeugt, dass es in Österreich mit unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft noch ein großes Potential für die biologische Landwirtschaft gibt.

Im Bio-Drive-In der Familie Waldenberger bekommt man kontaktlos Erdäpfel, Eier, Dinkelprodukte und Rindfleisch rund um die Uhr.

Teresa Lachmair: Landwirte sind Vorreiter in Sachen Digitalisierung

Begriffe wie „Smart Farming“ oder automatische Lenksysteme sind keine Zukunfts-musik sondern Tatsachen. Die Bäuerinnen und Bauern von heute nützen moderne Technologien, die die Landwirtschaft genauer, aber auch herausfordernder machen. Es ist wichtig, neben dem bodenständigen Handwerk ‚Landwirtschaft‘ für Modernes offen zu sein! Die Digitalisierung ist in der Landwirtschaft angekommen und wird zukünftig zu einer noch ressourcen- und somit umweltschonenderen Bewirtschaftung beitragen. Sie entlastet die Bäuerinnen und Bauern, fordert aber die ständige Weiterbildung in diesem Bereich. Immer mehr Landwirte nutzen zudem die digitalen Medien, um einen Einblick in ihre Arbeit am Feld oder im Stall zu geben und auf die Wichtigkeit unserer regionalen Lebensmittel aufmerksam zu machen.

Pauline Mittermayr: Verpflichtende Herkunftskennzeichnung ist unerlässlich

Lebensmittel sind Mittel für unser Leben. Pro Person essen wir jährlich im Durchschnitt ca. 1 Tonne Lebensmittel – ein gewichtiger Grund, darüber nachzudenken, wo und warum wir bestimmte Produkte einkaufen. Der Unterschied zwischen einem österreichischen und einem ausländischen Produkt muss daher klar erkennbar sein. Im Lebensmittelhandel funktioniert die Herkunftskennzeichnung, speziell im Frischebereich bereits ganz gut. Schwierig wird es bei den verarbeiteten Produkten wie Fertigbackwaren oder tiefgekühlten Produkten. Ziemlich undurchsichtig ist leider die Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung und der Gastronomie. Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung ist unerlässlich, um die hochwertigen Produkte unserer Bäuerinnen und Bauern zu erkennen und sich bewusst dafür oder auch dagegen zu entscheiden. Die Entscheidung, ob die Wertschöpfung im eignen Land bleiben soll und ob man dem Klima und sich selbst etwas Gutes tun möchte, sollte jedoch jeder für sich selbst treffen können!

Als junge Mutter und „Bäuerin mit Herzblut“ ist Pauline Mittermayr die klare Herkunftskennzeichnung ein besonders großes Anliegen. (Fotohinweis: Der Bauer hat’s – Leader Wels-Land)

Markus Brandmayr: Versorgungssicherheit braucht konventionelle Schweinehaltung

Die angespannte Situation am Schweinemarkt ist bekannt. Durch den Wegfall an Zuliefermöglichkeiten an die heimische Gastronomie und Hotelerie ist der Absatz im Inland um 40 Prozent zurückgegangen. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland hat auch den heimischen Markt und vor allem den Schweinepreis unter Druck gebracht. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen, in dem wir verstärkt auf den Kauf von österreichischen Produkten aber auch auf die Herkunftskennzeichnung setzen. Die konventionelle Schweinehaltung sichert in Österreich zu 100 Prozent die Eigenversorgung. Besonders wichtig dabei ist, dass wir – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – mit einer starken Kreislaufwirtschaft auf bodengebundene Schweinehaltung und nachhaltige Bewirtschaftung setzen. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, junge Menschen zu motivieren trotz aller Schwierigkeiten den elterlichen Betrieb weiterzuführen. Denn jedes Tief bringt wieder eine Erholung!

Markus Brandmayr hat einen Schweinzuchtbetrieb in Eberstalzell.

Klaus Lindinger: Perspektiven schaffen – Stärken zeigen!

Durch den Verhandlungserfolg von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesminister Elisabeth Köstinger zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union konnte die nachhaltige Finanzierung für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern sichergestellt werden. Ursprünglich lautete der Vorschlag der Europäischen Kommission (EK) minus 110 Millionen Euro pro Jahr. Tatsächlich ist ein Plus von
5 Millionen Euro pro Jahr für die heimische Landwirtschaft herausgekommen.

Klaus Lindinger hat einen Betrieb mit Obst- und Ackerbau sowie Forst.

Durch zahlreiche Beschlüsse auf Bundesebene sind Perspektiven für die bäuerlichen Betriebe geschaffen worden wie zum Beispiel Agrarversicherungssystem ausgebaut, Entlastungs- und Investitionspaket, welches sowohl für Jung- wie auch Altbauern der bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe Zukunft eröffnet.

An vielen kleinen Rädchen wird bezüglich des Bodenverbrauchs gedreht, um die weitgehende Selbstversorgung in Österreich sicherzustellen. Aktuell werden 13 Hektar pro Tag verbaut. Diese Zahl muss dramatisch reduziert werden. Das neue Raumordnungsgesetz ist ein Puzzleteil in die richtige Richtung!

Stärke zeigt sich in der individuellen Betriebsgestaltung, die durch das profunde Beratungsangebot der Landwirtschaftskammer unterstützt wird. Die Bäuerinnen und Bauern bringen sich ehrenamtlich in den Vereinen, bei den Feuerwehren und auch in der Gemeinde ein. Sie sind bereit Verantwortung zu übernehmen – nicht nur in betrieblicher Hinsicht. Das breitgefächerte Kandidatenteam für die Landwirtschaftskammerwahl macht das mehr als deutlich!

Agrarstruktur im Bezirk Wels-Land:

Wels-Land hat eine Flläche von 45.770 ha, was einem Prozentsatz von 3,8 der oberösterreichischen Landesfläche ausmacht. 9,7% hingegen macht der Prozentsatz des Bezirks auf Landesebene bei der Ackerfläche aus. Das sind 28.032 ha oder 61% der Bezirksfläche. Dazu kommen 7.681 ha Waldfläche und 1.959 ha Grünfläche und 1.622 ha Biofläche sowie 217 ha mit Spezialkulturen.

53,3% der Betriebe im Bezirk sind Schweinehalter. Bemerkenswert ist, dass damit 8,9% der oberösterreichischen Schweinehalter 24,2% der oberösterreichschen Schweine halten. Das sind Stand November 2020 273.111 Schweine. Diesen Betrieben hat die afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland aber auch die Corona-Pandemie und den damit sinkenden Absatzmärkten von bis zu 40 Prozent stark zugesetzt. 

455 Betriebe halten im Bezirk 250.704 Geflügel. Das macht 7,4% aller Geflügel im Land Oberösterreich aus. Wels-Land hat ca. 130 Direktvermarkter.

Regionale Lebensmittel liegen voll im Trend

Bio-Drive-In wird gerne genutzt

Seit gut einem Jahr betreibt Familie Waldenberger einen Selbstbedienungsladen in dem die hofeigenen Bio-Lebensmittel rund um die Uhr gekauft werden können. „Seit der Eröffnung des ‚Bio-Drive-In‘ hat sich der Absatz unserer Produkte sehr positiv entwickelt!“, freut sich Franz Waldenberger, der auch Bürgermeister in Pennewang ist. „Die Menschen schätzen die Qualität unserer hofeigenen Bio-Produkte (Erdäpfel, Eier, Dinkelprodukte und Rindfleisch) und die unkomplizierte Möglichkeit zum kontaktlosen Einkauf. Die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kunden machen uns optimistisch für die Zukunft.“

Im Bio-Drive-In der Familie Waldenberger bekommt man kontaktlos Erdäpfel, Eier, Dinkelprodukte und Rindfleisch rund um die Uhr. (Fotohinweis: BB Wels-Land)

In Zeiten der Corona-Pandemie hat die regionale Landwirtschaft wieder an Bedeutung gewonnen und die Direktvermarktung erlebt einen Aufschwung. Auch der Absatz von Bio-Lebensmitteln im Handel hat sich sehr positiv entwickelt und erstmals den Umsatzanteil von 10% überschritten. „Es ist sehr erfreulich, dass die Menschen immer bewusster einkaufen und sehr genau darauf achten, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt werden“, sagt Franz Waldenberger, der auch Obmann des Bioverbandes BIO AUSTRIA OÖ ist.

Herkunftskennzeichnung bei „außer Haus Verzehr“ und verarbeitete Produkte unerlässlich

Dieses gesteigerte Interesse soll gerade jetzt genutzt werden, um eine Herkunftskennzeichnung auch auf verarbeitete Produkte und den sogenannten „außer Haus Verzehr“ zu realisieren. „Der Nationalrat hat am 18. Juni 2020 eine verpflichtende Kennzeichnung von Fleisch, Milch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung beschlossen“, informiert Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger betreibt in Fischlham einen Betrieb mit Obst- und Ackerbau sowie Forst. Er zeigt die Anliegen der Region auf und macht sich gemeinsam mit dem Bauernbund für die verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei verarbeitenden Produkten stark.

Der Bauernbund und speziell die Bäuerinnen setzen sich intensiv für die verpflichtende Herkunftskennzeichnung ein. „Diese ist unerlässlich, wenn wir weiter die hochwertigen Produkte der Bäuerinnen und Bauern aus Österreich am Teller haben wollen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen sich bewusst dafür oder dagegen entscheiden können, wie ein Lebensmittel produziert wird!“, sagt Pauline Mittermayr, Bäuerin mit einem Legehennenbetrieb, Direktvermarkterin und Seminarbäuerin aus Pennewang.

Als junge Mutter und „Bäuerin mit Herzblut“ ist Pauline Mittermayr die klare Herkunftskennzeichnung ein besonders großes Anliegen. (Fotohinweis: Der Bauer hat’s – Leader Wels-Land)

„Auch wenn aktuell die Corona-Pandemie alle in Atem hält, möchte ich betonen, dass die verpflichtende Herkunftskennzeichnung im Regierungsprogramm für die Primärzutaten fix verankert ist. Hier ist nach wie vor Bundesminister Anschober gefordert!“, sagt Klaus Lindinger.

Es gibt kein „Pardon“ beim „Nein zu Atomkraft“

ÖVP-Abgeordnete zu Transparent-Aktion im Nationalrat

„Atomkraft ist nie und nimmer der richtige Schlüssel aus der Klimakrise“, sind sich die ÖVP-Abgeordneten Andreas Kühberger und Klaus Lindinger einig. Die beiden Nationalräte firmierten bei der gestrigen Plakatprotestaktion der ÖVP im Plenum des Nationalrates als Transparentträger.

KEINE ATOMKRAFT IN ÖSTERREICH

„Für mich steht fest: die Neos – aber auch offenbar Teile der SPÖ – haben nicht nur keine Ahnung von Klima- und Wirtschaftspolitik, sie torpedieren mit ihren Aussagen auch ihr eigenes Parteiprogramm als auch die einhellige Ablehnung der Atomkraft in Österreich“, zeigt sich Lindinger über die Aussagen von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Ex-SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch im Trend schockiert. „Auf der einen Seite versucht Österreich alles, um schrottreife und gefährliche Atomkraftwerke in Grenznähe abschalten zu lassen und auf der anderen Seite liebäugeln die Neos mit eben diesen“, weist Lindinger auch darauf hin, dass „der Hauptsponsor der Neos seit Jahren am AKW Mochovce sein Geld verdient“.

Die Abgeordneten Klaus Lindinger (re.) und Andreas Kühberger (li.) sind für Klimaschutz, aber ohne Atomkraft. (Foto: ÖVP-Klub/Farda)

GEFÄHRLICHSTE FORM DER ENERGIEGEWINNUNG

Für Abgeordneten Kühberger hat Atomkraft außerdem nichts mit nachhaltiger Energie zu tun. „Das zeigt allein schon die ungelöste Frage der Lagerung von Atommüll. Zusätzlich ist Atomenergie die gefährlichste Form der Energiegewinnung. Auch die Wertschöpfung bleibt nicht in den Regionen sondern bei den Betreibern. Und das sind oft multinationale Großkonzerne!“ Österreich habe hingegen alle Möglichkeiten eine echte Energiewende mit sicheren, erneuerbaren Energieträgern zu schaffen. „Dazu müssen wir nur unsere natürlichen Ressourcen wie Wind, Wasserkraft, Sonnenergie aber vor allem Biomasse nutzen. Bei diesen bleibt die Wertschöpfung auf unseren landwirtschaftlichen Betrieben und in den ländlichen Regionen,“ fasst Kühberger seine Beweggründe für die Teilnahme an der Plakat-Aktion im Nationalrat zusammen.

„Tag des Ehrenamts“: Wertschätzung für Freiwillige

Engagement bleibt – trotz herausfordernder Zeiten für Vereine und Körperschaften

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen – Karin Kilbertus (v.li.), Ilse Kaltenböck und Christine Marschner – im „Rot-Kreuz-Markt“ Stadl-Paura freuten sich über zwei Kisten Äpfel aus dem Obstgarten von Klaus Lindinger.

Der 5. Dezember ist der „Internationale Tag des Ehrenamts“. Mit diesem Gedenktag soll das Ehrenamt besondere Wertschätzung erfahren. Nicht nur aus diesem Anlass hat Abg.z.NR Klaus Lindinger den Rot-Kreuz-Markt in Stadl-Paura besucht. Einerseits um seine Anerkennung für das freiwillige Team auszudrücken und andererseits um Äpfel aus seinem Obstgarten zu spenden, damit auch frisches Obst im Sortiment des Rot-Kreuz-Marktes ist.

Die freiwillige Einsatzbereitschaft ist in diesen Zeiten erfreulicherweise nicht weniger geworden, auch wenn viel Neues die (sozialen) Vereine und Körperschaften fordert. „Eine besonders wichtige Einrichtung, die hauptsächlich durch Ehrenamtliche betreut wird, sind die Rot-Kreuz-Märkte“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Rot-Kreuz-Markt dank dem Ehrenamt möglich

„Dank der Apfelspende können unsere Kunden dieses Mal auch frisches Obst einkaufen, was nicht immer in unserem Sortiment zu finden ist!“, freut sich Christine Marschner vom Rot-Kreuz-Markt Stadl-Paura. Um dort einkaufen zu können, muss man sich eine Berechtigung beim jeweiligen Gemeindeamt holen. „Damit können Menschen mit wenig Einkommen zu günstigeren Preisen einkaufen. Unsere Märkte funktionieren nur, wenn wir Waren erhalten!“, führt Frau Marschner aus. Dank dem ehrenamtlichen Engagement wird die Ware eingeräumt, die Shops zu den Öffnungszeiten betreut und auch vereinzelt zugestellt.

Herausforderungen für ehrenamtliche Vereine

Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben, das in den ländlichen Regionen vielfach von Vereinen geprägt ist, zum Stillstand gebracht. „Der NPO-Fonds des Bundes bringt durchaus finanzielle Unterstützung, doch die so wertvolle Gemeinschaft kann kaum oder nur sehr schwer gepflegt werden. Darum möchte ich allen ehrenamtlich Engagierten danken, dass sie die Geduld nicht verlieren und zum Beispiel auch bei den jetzt anstehenden Massentestungen zum Einsatz bereit sind!“, betont Klaus Lindinger wertschätzend.

24 Gemeinden – 24 Türchen – 24 Schmankerl aus Wels-Land

Adventkalender gibt es viele! „Heuer ist Premiere für den ersten digitalen Wels-Land-Adventkalender!“, freut sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger. Auf der Facebook-Seite der ÖVP Wels-Land (https://www.facebook/oevpwelsland) wird ab 1. Dezember jeden Tag um 7:00 Uhr ein Türchen geöffnet.

Kleine Überraschung aus dem Bezirk

„24 Gemeinden von A wie Aichkirchen bis W wie Weißkirchen prägen unseren Bezirk. In alphabetischer Reihenfolge wird täglich eine Gemeinde mit einer Besonderheit präsentiert. Wie es sich für einen Adventkalender gehört, gibt es natürlich eine Überraschung!“, macht Bezirksgeschäftsführerin Monika Neudorfer neugierig.

Klaus Lindinger und Monika Neudorfer freuen sich gemeinsam mit den 24 Wels-Land-Gemeinden auf den ersten virtuellen Adventkalender des Bezirks. Regionale Schmankerl – wie vom „Marktplatzl Lambach“ (siehe Foto) – werden verlost.
Ein klares Bekenntnis für den Einkauf vor Ort!

Unter allen Likes des Beitrags wird täglich ein regionaler Schmankerlkorb oder ein Wertgutschein der örtlichen Gastronomie der Gemeinde verlost.

„Damit unterstreichen wir einmal mehr, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Regionalität zu achten! Gerade jetzt, wo die Geschäfte wegen des Lockdowns geschlossen haben müssen und online die sogenannten ‚Black Week-Angebote‘ angepriesen werden, ist der bewusste Einkauf ein wichtiges Zeichen. Wir haben es in der Hand, wo die Wertschöpfung generiert wird und ob in unseren Ortszentren auch zukünftig noch Leben herrscht!“, so Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Alle sind eingeladen, täglich auf https://www.facebook.com/oevpwelsland ein Türchen zu öffnen. Wer den Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinner werden telefonisch oder per PN verständigt.

An den ersten sechs Tagen erfolgt wegen des Lockdown keine Übergabe des regionalen Schmankerlkorbs oder Wertgutscheins. 

„Selbstverständlich holen wir das dann mit gebotenem Abstand im Advent nach!“, betonten Klaus Lindinger und Monika Neudorfer. „Wir freuen uns, wenn viele die Besonderheiten von Wels-Land virtuell besuchen und mit regionalen Einkäufen ein klares Zeichen für unseren Bezirk setzen!“

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Facebook steht in keinerlei Verbindung mit diesem Gewinnspiel. Zu den Teilnahmebedingungen im Detail: https://is.gd/M8Djqz

Servus, Agrarpolitk!

Budgetdebatte im Parlament mit unnötigem Klassenkampf

Beim Podcast „Servus, Agrarpolitik!“ war das höhere Agrarbudget 2021 Thema. Ein gewisse Neiddebatte – ein regelrechter Klassenkampf – ist seitens der Opposition dazu im Plenum geführt worden.

Für mich ist klar: In der Krise hat jede Bevölkerungs- und Berufsgruppe Unterstützung erfahren! Auch die Bäuerinnen und Bauern sind in vielen Bereichen massiv von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Dass es auch für die Landwirtschaft ein Entlastungs- und Invesitionspaket geben muss, ist nur logisch!

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat und Jungbauernvertreter

Wer mehr zur Budgetdiskussion erfahren möchte, hört in den Podcast „Servus, Agrarpolitik!“ #22 rein!

Unsere Bauern müssen ihre Höfe bewirtschaften können

Oberösterreichische Bauernbund-Abgeordnete begrüßen großes Plus im Agrarbudget

Am 18. November in den Abendstunden fand im Plenum des Nationalrates die Debatte zum Agrarbudget statt. Die oberösterreichischen Bauernbund-Abgeordneten Klaus Lindinger und Manfred Hofinger haben sich dazu zu Wort gemeldet.

Für den ÖVP-Abgeordneten Klaus Lindinger steht das Agrarbudget 2021 im Zeichen eines großen Plus, im Zeichen der Nachhaltigkeit und im Zeichen einer ökosozialen Agrarpolitik. Für Nationalrat Manfred Hofinger ist es das Ziel, die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe und die Selbstversorgung mit gesunden Lebensmittel im Land sicher zu stellen. Beide nahmen gestern Abend dazu im Plenum des Nationalrates Stellung.

Zusammenhalt statt Bauernbashing

Klaus Lindinger hält fest, dass die Bäuerinnen und Bauern versorgungsrelevante Stützen sind.

„Damit unsere Bäuerinnen und Bauern auch in Zukunft ihre Höfe bewirtschaften können, war es notwendig in der Krise ein Entlastungspaket zu schmieden, das auch rückwirkend gilt“, kritisierte Lindinger in seiner Budgetrede erneut das Bauernbashing der SPÖ. „Das ist Klassenkampf auf tiefsten Niveau und am Rücken der Bauern! Unsere Bauern leisten viel, um die Qualität der Lebensmittel auch in Krisenzeiten zu garantieren und sind jedenfalls bereit, sich auf die Marktbedingungen einzustellen“, erinnert Lindinger zudem an den Zusammenhalt in der Bauernschaft, als es etwa darum ging die Zuckerproduktion in Österreich zu retten. Generell sieht Lindinger das Zusammenwirken zwischen Landwirtschaft und Konsumenten ähnlich einer Waage.

„Auf der einen Seite liegen die Produkte der Bäuerinnen und Bauern und auf der anderen der Einkauf der Konsumentinnen und Konsumenten. Beides muss im Gleichgewicht sein“, so Lindinger.

Klaus Lindinger, Abgeordneter

Turbo im ländlichen Raum schaffen

Im Vergleich zum Vorjahr werden im kommenden um 41 Millionen Euro mehr in den Breitbandausbau investiert. „Das ist auch für das Innviertel wesentlich“, weist Hofinger auf den wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in den ländlichen Regionen hin. Auch die Bundesländer würden dies zusätzlich unterstützen. „Das schafft einen notwendigen Turbo im ländlichen Raum“, so Hofinger.

Als Gemeindesprecher der Volkspartei ging Hofinger in seiner Plenarrede auch auf die Situation in den Gemeinden ein. „Man muss den Gemeinden auch Zeit geben, die Mittel aus dem Ein-Milliarden-Gemeindepaket abzuholen“, sieht Hofinger jedoch aufgrund des zweiten Lockdown die Notwendigkeit neuerlicher Hilfen, um die ordentlichen Haushalte der Gemeinden absichern zu können. „Wir werden die Gemeinden da nicht im Stich lassen. Denn sie haben in der Krise sehr viel geleistet. Sie haben auch aufgrund unseres föderalen Systems rasch auf die Bedürfnisse der Bevölkerung reagieren können.“

Erster Schritt zum digitalen Klassenzimmer in den Schulen


Bis 5.400 Laptops in den Bezirken Wels-Land und Wels-Stadt

Klaus Lindinger informiert über die Aktion des Bundes. Im Schuljahr 2021/2022 sollen die 5. und 6. Schulstufe mit Tablets oder Notebooks ausgestattet werden. Den Bedarf melden die Schulen bis 18. Dezember 2020 beim Bildungsministerium.

„Ab dem Schuljahr 2021/2022 sollen für die Schülerinnen und Schüler Laptops und Tablets zur Verfügung stehen“, freut sich Klaus Lindinger. „Die Geräte werden in den teilnehmenden Schulen an AHS-Unterstufen und Mittelschulen der 5. Schulstufe überall dort verteilt, wo die Schulen ihren Bedarf an das Bundesministerium melden!“, führt Lindinger aus. Die Meldung muss bis 18. Dezember 2020 erfolgen.
„Wenn alle Schulen dieses Angebot nutzen, stehen bis zu 3.000 Geräte in Wels-Land und 2.400 Geräte in Wels-Stadt zur Verfügung“,
verweist Lindinger auf eine Berechnung des ÖVP-Parlamentsklubs. Im ersten Jahr ist auch die sechste Schulstufe umfasst.

Klaus Lindinger

Privater Finanzierungsteil wird sozial gestaffelt

Der private Finanzierungsteil der Schüler wird voraussichtlich 25 Prozent betragen. Die Geräte bleiben vollständig bei den Schülerinnen und Schülern. Eine soziale Staffelung ist vorgesehen.

Leihgeräte für HomeSchooling von der oö. Bildungsdirektion

Für das jetzige „Distance Learning“ aufgrund der Notmaßnahmenverordnung stellt die OÖ. Bildungsdirektion insgesamt 150 Leihgeräte zur Verfügung. Bitte bei der Schulleitung den Bedarf bekannt geben!

Oberösterreich zählt in der digitalen Bildung zu den Vorreitern. So wurden etwa bereits im Schuljahr 2017/18 auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer mehrere Mittelschulen mit Tablets ausgestattet. „Die enge Verknüpfung zwischen Bildung und Digitalisierung muss ein zentrales Element im Schulalltag sein. Digitale Unterrichtsmethoden sind heute eine wichtige Ergänzung, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihre Lebensrealität vorzubereiten“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Für Österreichs Zuckerseite: Bauern steigern Anbaufläche

Zuckerrübe gewinnt in Wels-Land an landwirtschaftlicher Bedeutung

Rund 20 Tonnen wiegt die Rübenerntemaschine.

Gunskirchen. Aktuell ist der „Rübenroder“ noch im Bezirk Wels-Land unterwegs. Bis Mitte bzw. Ende November wird geerntet. Abg.z.NR Klaus Lindinger, Österr. Jungbauern-Obmann-Stellvertreter, verschaffte sich am Betrieb von Michael Holzleitner in Gunskirchen einen Überblick zum Zuckerrübenanbau. „Die beiden heimischen Zuckerfabriken der AGRANA produzieren ausschließlich im Herbst und Winter. In dieser Zeit laufen die Maschinen und damit auch die Ernte auf Hochdruck!“, erklärt Klaus Lindinger. „Daher ist die etwa 20 Tonnen schwere Rübenerntemaschine (= „Rübenroder“) fast rund um die Uhr im Einsatz,“ zeigt der Abgeordnete auf warum die Erntemaschinen auch spätabends unterwegs sind.

Michael Holzleitner (li., Jungbauern-Bezirksobmann) hat ein Kilo „Wiener Zucker“ in der Hand. „Dafür braucht man ca. 7-8 kg Rüben“, erläutert Klaus Lindinger (re.).

Nach der Ankündigung der AGRANA, die Zuckerfabrik in Leopoldsdorf im Marchland zu schließen, haben die Rübenzucker-Bauern reagiert und um weitere Anbauflächen geworben. „Oberösterreich hat eine Steigerung von 6.200 auf knapp 8.200 Hektar erreicht. Die landwirtschaftlichen Betriebe sowie die OÖ. Landwirtschaftskammer haben sich intensiv darum bemüht!“, dankt Klaus Lindinger. „2019 bauten die Landwirte in Wels-Land rund 500 Hektar Zuckerrüben an. Für 2021 sind etwa 900 Hektar prognostiziert.“
2020 konnten in OÖ 90 Neueinsteiger gewonnen werden. Für 2021 kommen noch einmal 104 neue Rübenbauern dazu. „Das ist wichtig, um Zucker ‚Made in Austria‘ weiterhin produzieren zu können!“, betont Klaus Lindinger.

Gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern appelliert er an die Konsumentinnen und Konsumenten, dem heimischen Zucker den Vorzug zu geben. Bei der bevorstehenden Kekserlsaison fällt das durchaus ins Gewicht! Das ist zudem ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz, da keine Importe aus Südamerika notwendig werden.
Auf mehr als 38.000 Hektar ist insgesamt die Rübenanbaufläche in Österreich für das Jahr 2021 kontrahiert. 

Apfeltag schafft Bewusstsein für heimische Qualität

Kindergarten und Volksschule mit Vitamin-C-Spendern versorgt

In Österreich wird seit 1973 immer am zweiten Freitag im November der Apfel mit einem eigenen Aktionstag gewürdigt. Das ist 2020 exakt Freitag, der 13. Einerseits soll dieser Tag Bewusstsein für die Apfelsaison schaffen und andererseits besonders auf heimische Qualität des gesunden Obstes hinweisen.

Abg.z.NR Klaus Lindinger hat im Vorjahr auf einem halben Hektar Äpfel- und Birnenbäume gepflanzt. Aus dem eigenen Obstgarten brachte er dem Kindergarten sowie der Volksschule Fischlham die knackigen Vitamin-C-Spender vorbei.

„Die Kinder hatten eine große Freude mit den Äpfeln, die nur einen Kilometer entfernt gewachsen sind. Mir ist es wichtig, dass gerade zur Hauptsaison zu heimischem Obst gegriffen wird!“, sagt Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat
Klaus Lindinger (re.) ist es wichtig, dass die Kinder zu heimischen Produkten greifen. Aus seinem eigenen Obstgarten brachte er dem Kindergarten und der Volksschule in Fischlham knackige Äpfel vorbei.

Streuobst-Projekt erhält alte Sorten

Damit die sogenannten „Streuobstbäume“ nicht verloren gehen, war er gemeinsam mit der Jungbauernschaft Fischlham und Steinerkirchen Initiator für ein Leader-Projekt.
130 Gutscheine für einen Obstbaum sind ausgegeben worden. Diese Pflanzaktion sichert alte Sorten und stärkt die Bedeutung der Streuobstwiesen bei der Bevölkerung.

Übrigens werden in Österreich etwa 230.000 Tonnen Äpfel pro Jahr geerntet.  Der Apfel zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit liefert er beides auch im Winter.