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Engagement bleibt – trotz herausfordernder Zeiten für Vereine und Körperschaften

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen – Karin Kilbertus (v.li.), Ilse Kaltenböck und Christine Marschner – im „Rot-Kreuz-Markt“ Stadl-Paura freuten sich über zwei Kisten Äpfel aus dem Obstgarten von Klaus Lindinger.

Der 5. Dezember ist der „Internationale Tag des Ehrenamts“. Mit diesem Gedenktag soll das Ehrenamt besondere Wertschätzung erfahren. Nicht nur aus diesem Anlass hat Abg.z.NR Klaus Lindinger den Rot-Kreuz-Markt in Stadl-Paura besucht. Einerseits um seine Anerkennung für das freiwillige Team auszudrücken und andererseits um Äpfel aus seinem Obstgarten zu spenden, damit auch frisches Obst im Sortiment des Rot-Kreuz-Marktes ist.

Die freiwillige Einsatzbereitschaft ist in diesen Zeiten erfreulicherweise nicht weniger geworden, auch wenn viel Neues die (sozialen) Vereine und Körperschaften fordert. „Eine besonders wichtige Einrichtung, die hauptsächlich durch Ehrenamtliche betreut wird, sind die Rot-Kreuz-Märkte“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Rot-Kreuz-Markt dank dem Ehrenamt möglich

„Dank der Apfelspende können unsere Kunden dieses Mal auch frisches Obst einkaufen, was nicht immer in unserem Sortiment zu finden ist!“, freut sich Christine Marschner vom Rot-Kreuz-Markt Stadl-Paura. Um dort einkaufen zu können, muss man sich eine Berechtigung beim jeweiligen Gemeindeamt holen. „Damit können Menschen mit wenig Einkommen zu günstigeren Preisen einkaufen. Unsere Märkte funktionieren nur, wenn wir Waren erhalten!“, führt Frau Marschner aus. Dank dem ehrenamtlichen Engagement wird die Ware eingeräumt, die Shops zu den Öffnungszeiten betreut und auch vereinzelt zugestellt.

Herausforderungen für ehrenamtliche Vereine

Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben, das in den ländlichen Regionen vielfach von Vereinen geprägt ist, zum Stillstand gebracht. „Der NPO-Fonds des Bundes bringt durchaus finanzielle Unterstützung, doch die so wertvolle Gemeinschaft kann kaum oder nur sehr schwer gepflegt werden. Darum möchte ich allen ehrenamtlich Engagierten danken, dass sie die Geduld nicht verlieren und zum Beispiel auch bei den jetzt anstehenden Massentestungen zum Einsatz bereit sind!“, betont Klaus Lindinger wertschätzend.