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Buchkirchner Bauernbund-Team gewählt

Neue Ortsbäuerin, neuer Jungbauernobmann, bestätigter Bauernbundobmann

Der neu bzw. wiedergewählte Vorstand des Bauernbundes Buchkirchen Abg.z.NR Klaus Lindinger (v.li.), BB-Obm. Stv. Josef Krucher, Julia Schiefermüller, Anna Lettner, Jungbauernobmann Franz Weinbergmair, BB-Obmann Vzbgm. Thomas Strasser, Schriftführer Franz Mittermayr, Ortsbäuerin Eva Maria Strasser, Christa Lehner, Kassier Norbert Lehner, Altbauernobmann Karl Kammerl und Bürgermeisterin Regina Rieder.

Im Pfarrzentrum fanden bei zahlreichem Besuch die Neuwahlen beim Bauernbund und den Bäuerinnen Buchkirchen statt. Neue Ortsbäuerin ist Eva Maria Strasser (43 Jahre). Zu ihrer Stellvertreterin wählte die Versammlung Anna Lettner.

Das neue Führungsteam bei den Bäuerinnen Julia Schiefermüller (v.li.), Anna Lettner, Ortsbäuerin Eva Maria Strasser und Christa Lehner.

An der Spitze des Bauernbundes Buchkirchen bestätigten die Mitglieder den bisherigen Obmann und Vizebürgermeister Thomas Strasser (43 Jahre). Sein Stellvertreter ist Josef Krucher. Neu steht Franz Weinbergmair jun. an der Spitze der Jungbauern.

Die Ehrengäste Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger und Bürgermeisterin Regina Rieder stellten sich als erste Gratulanten bei dem Team des Bauernbundes und der Bäuerinnen Buchkirchen ein. In ihren Ausführungen berichtete Bürgermeisterin Rieder über die zukünftigen Projekte der Marktgemeinde.

Abgeordneter Klaus Lindinger gab Einblick in das neue Regierungsprogramm, im Speziellen über die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.
Ein großes Dankeschön galt Barbara Steinhuber-Schmidseder, die fünf Jahre die Ortsbäuerinnen führte. Ernst Bauer jun. gebührte ebenso ein DANKE für seine Obmannschaft bei den Jungbauern.
Bei Brötchen und Wein fand die Versammlung einen gemütlichen Ausklang!

Bauern fordern faire Preise für ihre Produkte und ein Ende der „Konsumententäuschung“

„Chronische Aktionitis“ bei hochwertigen Lebensmitteln muss gestoppt werden

Bauernbund Bezirksobmann-Stellvertreter Florian Obermayr (v.li.), Abg.z.NR Klaus Lindinger, ÖkR Jakob Auer (ehem. BB-Präsident, langjähriger Abgeordneter) und BB-Ortsobmann Josef Lindinger machten gemeinsam mit ihren Standeskollegen auf den enormen Preisdruck in der Landwirtschaft – speziell am Milchsektor – aufmerksam. Im Gespräch mit den Konsumenten zeigte sich, dass das Verständnis und die Unterstützung da sind! (Fotos: BB Wels-Land)

Am 26. Februar 2020 machten sich rund 80 Bäuerinnen und Bauern im Bezirk Wels-Land auf den Weg, um auf ihre dramatische Einkommenssituation – speziell im Milchsektor – aufmerksam zu machen. Ihnen geht es einerseits um mehr Wertschätzung für ihre landwirtschaftlichen Produkte und damit ihrer täglichen Arbeit mit der Natur. Andererseits wollen sie auf die „Rabattschlachten“ der Lebensmittelketten und den damit verbundenen Preisdruck aufmerksam machen. Bei der Milch ist es Faktum, dass der Preis für die Bauern seit über 20 Jahren fast gleich ist. Und das bei immer höheren Qualitäts-, Umwelt- und Tierwohlstandards. Den Preis für diese höhere Qualität zahlt seit langem der Bauer. Über 1000 Milchviehbetriebe haben im letzten Jahr aufgegeben.

Der Österreichische Bauernbund hat gemeinsam mit den Bauernbund Länderorganisationen Kundgebungen auf die Beine gestellt. Im Bezirk Wels-Land haben sich die Bäuerinnen und Bauern vor zwei SPAR Filialen –in Sattledt und in Stadl-Paura – eingefunden.

„Das Entgegenkommen bei den Preisverhandlungen für die Milch ist seitens SPAR ÖSTERREICH ausgeblieben. Während der Konzern eines der besten Ergebnisse seiner Firmengeschichte schreibt, sollen die heimischen Landwirtinnen und Landwirte ihre Milch zum Niedrigstpreis ‚verschleudern‘!“, äußert Klaus Lindinger, Abgeordneter zum Nationalrat und Landwirt, sein Unverständnis – speziell zur Vorgangsweise von SPAR ÖSTERREICH.

Regionalität muss mehr sein als ein Werbeslogan

Die Forderungen des Bauernbundes richten sich grundsätzlich an alle Handelsriesen. Immerhin sind fast 90 % des gesamten Lebensmittelhandels in der Hand von nur drei Unternehmen, die Übermacht daher erdrückend. Sie stellen sich mit ihren Verhandlungstaktiken gegen die heimischen Bauernfamilien und somit gegen die nachhaltigste Form der Landwirtschaft. Die Forderungsliste des Bauernbundes beinhaltet faire Preise für die landwirtschaftlichen Produkte, einen Stopp der „überbordenden Aktionitis“ auf Kosten der Verarbeiter und Produzenten, einen Regionalbonus auf heimische, nach höchsten Standards produzierten Lebensmittel und ein Ende der Konsumententäuschung mit den rot-weiß-roten Fähnchen.

Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck fordert gemeinsam mit den Spitzen des Bauernbundes Oberösterreich ein Umdenken des Handels: „Wir stehen heute vor zwei SPAR-Filialen, weil sich gerade SPAR Österreich trotz der bäuerlichen Bemühungen bei den Verhandlungen im Milchsektor gegen die Bauernfamilien entschieden hat und sich sogar, wie in Tageszeitungen zu lesen war, mehr Dankbarkeit seitens der Bauern erwartet!“, sagt BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck.

Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck wird bei seiner Forderung für faire Preisverhandlungen von rund 40 Bäuerinnen und Bauern aus Wels-Land unterstützt.

„Unsere Kundgebung im Bezirk ist ein Signal gegen die unsägliche Preispolitik von SPAR. Mit dem ständigen Druck wird nicht nur unsere nachhaltige, familiengeführte Landwirtschaft massiv bedroht, auch werden die Perspektiven für Hofübernehmerinnen und Hofübernehmern gestohlen“, spezifiziert Bauernbund-Bezirksobmann-Stv. Florian Obermayr die Problematik.

SPAR macht die Rechnung ohne die Bauern

Ein Grund für die Protestaktionen ist zudem der steigende Druck auf den Agrarmärkten in einer Zeit, in der gleichzeitig die Standards in der Produktion permanent nach oben geschraubt werden. „Die positive Entwicklung in Teilsparten der Landwirtschaft kann mehr als zehn Jahre stagnierender oder sinkender Einkommen nicht kompensieren“, sagt Bauernbund-Landesobmann Landesrat Max Hiegelsberger. Auch bei der Bewältigung des Klimawandels kommt den Bauernfamilien eine bedeutende Rolle zu. „Die heimische Landwirtschaft ist Teil der Lösung und nicht das Problem. Das muss auch der Handel erkennen und honorieren. Stattdessen kommt zusätzlich noch ein enormer Preisdruck von Abnehmerseite dazu. Da Gespräche leider nichts gebracht haben, müssen wir zu entsprechenden Maßnahmen greifen um die Menschen aufzuklären“, sagt der OÖ Bauernbundobmann.

Die Konsumentinnen und Konsumenten zeigen im Gespräch viel Verständnis.

An Mitarbeiter und Konsumenten wurden vor Ort Informationen verteilt, da es nicht darum geht zu jammern, sondern auf die Einkommenssituation auf den Höfen aufmerksam zu machen.

Geordnet und ohne Blockade gingen die Kundgebungen über die Bühne

Forderungen des Bauernbundes:

Stoppt die „überbordende Aktionitis“ der Handelsriesen

Mehr Leistung, mehr Auflagen und mehr Fleiß für weniger Geld geht sich nicht aus. Das spüren Bauern wie lebensmittelverarbeitende Unternehmen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass lediglich 9,7 % des Haushaltseinkommens durchschnittlich für Lebensmittel ausgegeben werden. Dem Bauernbund geht es nicht um eine Verteuerung von Lebensmitteln, sondern darum, dass der Handel die Margen weitergibt. Rund 150.000 bäuerliche Betriebe stehen wenigen Handelsriesen gegenüber. Die Erzeugerpreise stagnieren oder sinken, während SPAR in einem Jahr 352 Mio. Euro Gewinn verzeichnet.

Ende der „Rot-weiß-rote Fähnchen“ auf ausländischen Produkten

Unseriöse und irreführende Spielchen mit dem rot-weiß-roten Fähnchen auf Lebensmitteln aus dem Ausland müssen beendet werden. Eine praxistaugliche Umsetzung der Primärzutatendurchführungsverordnung in Österreich, wie sie auch im Regierungsprogramm vorgesehen ist, muss umgesetzt werden.

Bauernbund-Team Steinerkirchen stellte sich der Wahl

Aus Verantwortung für Österreich und seine Bäuerinnen und Bauern

Abg.z.NR Klaus Lindinger (1.v.li.), BB-Bezirksobmann Leopold Keferböck (3.v.li.) und Bürgermeister Thomas Steinerberger (1.v.re.) freuen sich mit dem einstimmig gewählten Bauernbund- und Bäuerinnen-Team – Hermine Ziegelböck (v.li.), Ortsbäuerin Margit Dollmann, Ortsbauernobmann Manfred Hörtenhuemer, BB-Obmann Fritz Hieslmair, Andreas Rau, Gerald Stockhammer, Martin Zehetner, Nicole Hörtenhuemer, Margit Rapperstorfer, Georg Rapperstorfer, Andreas Rapperstorfer –  und sichern die volle Unterstützung zu.

Im gesamten Bezirk Wels-Land finden aktuell Bauernbund-Jahreshauptversammlungen statt. Auch die Ortsgruppe Steinerkirchen an der Traun lud kürzlich ihre Mitglieder ein. Ein wichtiger Punkt war die Wahl des Vorstandes sowohl beim Bauernbund wie auch bei den Bäuerinnen.

Vizebürgermeister Friedrich Hieslmair leistete in seiner ersten Periode (Anm.: Er ist seit 2014 BB-Obmann in Steinerkirchen) offenbar eine gute Arbeit. In geheimer Wahl haben ihn die Mitglieder zu 100 % bestätigt. Die weiteren Vorstandsmitglieder erhielten ebenso alle Stimmen.
Auch bei den Bäuerinnen gab es uneingeschränkte Zustimmung. Ortsbäuerin Margit Dollmann übt seit Februar 2016 diese wichtige Funktion aus. Sie und ihr Team freuten sich ebenso über die einstimmige Wahl!

Bei der Jahreshauptversammlung präsentierte Obmann Vzbgm. Friedrich Hieslmair auch die wichtigsten Ziele und Aktivitäten für die nächsten Monate. Am 13. September 2020 wird die 3. Hofroas in Steinerkirchen an der Traun über die Bühne gehen. Die 2016 erstmals durchgeführte Veranstaltung erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit und ist nicht nur im Hinblick auf mehr Bewusstsein für die Landwirtschaft wichtig. Weiters soll eine Hof- und Häuserchronik erstellt werden. Das herausfordernde Mähen der „Kirchenleiten“ unterstützt das BB-Team ebenso jedes Jahr.

Aus erster Hand erfuhren die anwesenden Mitglieder von Abg.z.NR Klaus Lindinger vieles aus dem neuen Regierungsprogramm, im Speziellen über die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft. Unter dem Titel „Aus Verantwortung für Österreich und seine Bäuerinnen und Bauern“ referierte der Abgeordnete die wichtigsten Verbesserungen.

„Senioren als wichtiger Faktor in Wels-Land“

„Gemeinsam aktiv für Wels-Land“: Das ist nicht nur beim Seniorenbund so!
NR Ing. Klaus Lindinger (ÖVP Bezirksparteiobmann), LH a.D. Dr. Josef Pühringer (Landesobmann OÖ Seniorenbund), Franz Traunmüller (Bezirksobmann OÖ Seniorenbund), Mag. Franz Ebner (Landesgeschäftsführer OÖ Seniorenbund) und Bgm. Andreas Stockinger (Bürgermeistersprecher, Mitglied Sozialhilfeverband-Vorstand Wels-Land).

Die Landesleitung des OÖ Seniorenbundes – Landesobmann LH a.D. Dr. Josef Pühringer und Landegeschäftsführer Mag. Franz Ebner – besuchen im Rahmen einer Bezirkstour alle Bezirke des Landes. Im Mittelpunkt dieser Bezirksbesuche steht jeweils ein Zusammentreffen mit den Funktionärinnen und Funktionären. Einerseits, um ihnen für ihr großes Engagement zu danken. Denn die Ehrenamtlichen sind das Bindeglied zu den Mitgliedern und damit das Fundament des OÖ Seniorenbundes. Andererseits, um Ihnen das Rüstzeug für ihre Arbeit mitzugeben.
Denn auch im Seniorenbund ist es wichtig, die demografische Entwicklung stets im Auge zu haben. Nicht nur, weil die Menschen immer älter werden, sondern auch, weil sich das „Senior sein“ in den letzten Jahren stark verändert hat. „Die Senioren“, „die Pensionisten“, die gibt es nicht mehr. Sondern es gibt mittlerweile drei Gruppen: die 60 bis 75-Jährigen, die 75 bis 85-Jährigen und die Hochbetagten 85+. Daran müssen sich auch die Angebote und Aktivitäten im OÖ Seniorenbund orientieren – nicht nur auf Landesebene, sondern vor allem auch auf Ortsgruppenebene.
Darüber hinaus steht bei jedem Bezirkstag auch der Besuch einer Senioren-Einrichtung auf dem Programm. Im Bezirk Wels-Land sind das die Werkstätte der Lebenshilfe und die Einsatzzentrale der Caritas für Altenpflege in Thalheim.

Ein Besuch der Lebenshilfe-Werkstätte in Thalheim rundete den Besuchstag ab. (Fotos: Seniorenbund OÖ)

Pflegegeld-Valorisierung und gestaffelte Pensionserhöhung seit 1. Jänner 2020

Bereits mit 1. Jänner 2020 sind zwei konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der älteren Generation in Kraft getreten.
1. Das Pflegegeld wird valorisiert und jährlich dem Pensionsanpassungsfaktor entsprechend erhöht.  
2. Gestaffelte Pensionserhöhung, die etwa Pensionen bis € 1.111,– brutto um 3,6 % erhöht. Darüber und bis € 2.500,– erfolgt eine schrittweise Absenkung der Pensionserhöhung auf den gesetzlichen Inflationswert von 1,8 %.

Auch im 326-Seiten starken Regierungsprogramm ist klar „Menschen entlasten – Steuern senken“ vorgesehen. Die Abgabenquote soll Richtung 40 % gehen. Mit der Senkung des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20 % werden speziell die geringeren Einkommensgruppen entlastet. Diese Maßnahme soll ab 2021 gelten. „Wir sind nun in der Phase, wo wir vom Reden ins Tun kommen!“, erklärt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger zur geplanten Entlastung der Menschen.

Vom Reden ins Tun kommen

Zur Ausbildung im Pflegebereich begrüßt der Abgeordnete dezidiert die Möglichkeit, dass es in den Landwirtschaftlichen Fachschulen die Möglichkeit gibt, eine Ausbildung zu einer FSB „A“-Kraft zu machen. Das ist durch das Maßnahmenpaket zur Pflege von Landeshauptmann Thomas Stelzer möglich geworden.

Oberösterreich Vorreiter im Kampf gegen steigenden Bodenverbrauch

ÖVP-Abgeordnete Hofinger, Lindinger und Prinz begrüßen Begutachtungsentwurf zur oberösterreichischen Raumordnungs-Novelle

Die OÖ-Abgeordneten Nikolaus Prinz (v.li.), Klaus Lindinger und Manfred Hofinger zeigen auf, dass Oberösterreich bei der Raumordnung eine Vorreiterrolle einnimmt.

„Wenn aus Worten konkrete Taten werden, dann ist Oberösterreich wieder einmal Vorreiter“, begrüßten heute, Freitag, die oberösterreichischen ÖVP-Abgeordneten Manfred Hofinger, Klaus Lindinger und Nikolaus Prinz die Präsentation des neuen Raumordnungskonzeptes durch LR Markus Achleitner. „Die Landespolitik hat die Zeichen der Zeit erkannt und dem steigenden Bodenverbrauch mit konkreten Maßnahmen den Kampf angesagt“, sind sich die Abgeordneten einig.

Mehr Handlungsspielraum für Gemeinden

„Zersiedelung und die Ausdünnung von Ortskernen war und ist seit langem ein Problem in ländlichen Gemeinden. Nun gibt es für diese endlich konkrete Möglichkeiten, die Ortskerne wieder zu beleben und unbebautes Bauland seiner tatsächlichen Nutzung zuzuführen“, sieht ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Manfred Hofinger im neuen Konzept mehr Spielraum für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Lebendigen ländlichen Raum erhalten

„Um die Lebensgrundlage für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern, ist ein sorgsamer Umgang mit der Natur bzw. dem Bodenvorrat notwendig. Daher muss die Raumplanung nachhaltig und zukunftsorientiert sein“, erkennt Abg.z.NR und ÖVP-Bezirksparteiobmann von Wels-Land Klaus Lindinger in der neuen Raumordnung starke Ansätze, um den steigenden Bodenverbrauch gezielt einzudämmen und einen lebendigen ländlichen Raum zu erhalten. „Das sind wir uns und den nachfolgenden Generationen schuldig“, so Lindinger.

Mit Hausverstand neue Wege gehen

„Das neue Raumordnungskonzept bietet den Gemeinden wie auch den landwirtschaft-lichen Betrieben neue Wege der Nachnutzung von bestehenden Gebäuden und damit zur Schonung wertvollen Bodens. Und das alles mit dem nötigen Hausverstand“, zeigt sich auch der ÖVP-Abgeordnete Bgm. Nikolaus Prinz erfreut über die Ankündigung von einzelnen Erleichterungen.

Als bäuerliche Abgeordnete begrüßen Hofinger, Lindinger und Prinz aber auch, dass „Oberösterreich dezidiert für genügend landwirtschaftliche Fläche sorgt, damit die Ernährungssicherheit ebenso gewährleistet ist wie ein klimafiter Lebens- und Wirtschaftsstandort.“

Besonders hervorgehoben werden von den Abgeordneten folgende Maßnahmen: 

  • Handelsflächen sollen vorrangig innerhalb der Ortstafeln angesiedelt werden.
  • Es sollen vor allem bestehende Gebäude einer Nachnutzung zugeführt werden.
  • Bei Handelsflächen wie Supermärkten soll mehrgeschossig und mit Tiefgarage gebaut werden.
  • Die Baulandmobilisierung bringt eine Bauverpflichtung binnen einer gewissen Frist und
  • die verstärkte Wohnmöglichkeit auf nicht genutzten Bauernhöfen.