Ab 14. Juni gilt die „EU-Frühstücksrichtlinie“ im Handel
Beim Honig-Kauf wird es ab 14. Juni einfacher! Ab da gilt die neue Herkunftskennzeichnung gemäß der sogenannten „EU-Frühstückrichtlinie“. Die Menschen erkennen heimische Qualität rasch. Gerade bei Honig ist das wichtig: In Österreich wird viel Honig aus dem Ausland gekauft – oft aus Ländern, wo die Qualitätsanforderungen geringer sind. Etwas mehr als ein Kilogramm ist der durchschnittliche Honig-Konsum pro Jahr pro Österreicher. Laut dem OÖ. Bienenzentrum stammt mehr als die Hälfte aus dem Import.
„Der Nicht-Österreichische Honig ist eindeutig festzustellen. Auf der Verpackung muss nun stehen: Aus welchen drei Ländern der Honig hauptsächlich stammt, wie viel Prozent aus jedem Land und ob der Honig aus Europa oder anderen Teilen der Welt kommt“, sagt der bäuerliche Abgeordnete Bgm. Klaus Lindinger. „Ich appelliere an alle, die einkaufen: Entscheiden Sie sich für Österreich!“, betont Lindinger weiter.
Österreichischer Honig hat viele Vorteile: Hohe Qualität, keine weiten Lieferwege, unterstützt die Natur und ist nachweislich kontrolliert. Mit den Bezeichnungen „Österreichischer Honig“ oder „Ursprungsland: Österreich“ ist heimischer Honig sofort erkennbar.
„Beim Kauf vom regionalen Imker haben die Konsumenten die Garantie, dass es österreichischer Honig ist. Da könnten die Bienen sogar in deinem Garten gewesen sein und deine Pflanzen bestäubt haben“, erklärt Georg Marschner, Bezirksobmann der Imker für Wels-Land und Wels-Stadt.
„Wer zu Honig aus österreichischer Imkerei greift, tut auch unserer Landwirtschaft etwas Gutes. Es ist ein wertvoller Kreislauf: Die vielen regionalen Imker sichern mit ihren Bienen die Bestäubung unserer Felder und Gärten. Davon profitieren unsere Bäuerinnen und Bauern direkt durch gesunde, reiche Ernten!“, hebt Lindinger hervor. „Gleichzeitig halte ich fest: Führt diese klare Herkunftskennzeichnung, die auf die Beharrlichkeit von unserem Bauernbund-Abgeordneten Alex Bernhuber im EU-Parlament zurückgeht, nicht zu einem deutlichen Schub bei österreichischem Honig, sind solche Maßnahmen zu überdenken. Jeder der Lebensmittel und Waren einkauft, hat es täglich in der Hand!“
Was passiert, wenn die neue Richtlinie zu keinem geänderten Kaufverhalten führt?
Die neue Herkunftskennzeichnung ist ein wichtiger Schritt. Sollte sie jedoch nicht zu einem deutlichen Anstieg beim Kauf von heimischem Honig führen, muss die Regelung weitergedacht werden. Denn Transparenz ist nur dann wirksam, wenn sie auch tatsächlich zum Griff ins Regal mit dem heimischen Produkt führt.
Wissen zur Regelung, die ab 14. Juni anzuwenden ist:
In Zukunft müssen die Länder, aus denen der Honig kommt, klar auf dem Etikett stehen. Diese Informationen müssen gut sichtbar auf der Vorderseite sein. Die Länder werden in einer Liste – jenes Land mit dem größten Anteil zuerst – gezeigt. Eine leichte Abweichung der Angaben ist erlaubt. Diese darf höchstens fünf Prozent betragen. Die Basis bilden die Unterlagen des Unternehmens. Für sehr kleine Verpackungen unter 30 Gramm gibt es einfachere Regeln. Hier dürfen statt der Ländernamen auch kurze Ländercodes mit zwei Buchstaben verwendet werden. Produkte mit alten Etiketten dürfen im Handel noch verkauft werden, bis sie aufgebraucht sind. (Anm.: Noch lagernde Etiketten ohne Ware können nicht mehr verwendet werden!) Die alte Bezeichnung „Andere Teile der Welt“ ist nicht mehr erlaubt. Außerdem wird eine neue Honig-Plattform eingerichtet, wo Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten. Die neuen Regeln gelten ab dem 14. Juni 2026.
Mit Veranstaltungen und Ferienaktionen leisten die OÖVP-Ortsgruppen in Wels-Land einen wertvollen Beitrag für Gemeinschaft und Lebensqualität. Exakt die Hälfte leisten mit ihren Ferienaktionen einen schönen Beitrag für die Jüngsten und die Familienfreundlichkeit in ihren Gemeinden.
Das Team der ÖVP Fischlham war mit den Kindern bei den Alpakas. So lernen die Knirpse viel über Tiere, die Natur und genießen das wohlig-weiche Fell. (Fotocredit: Daniela Zaininger)
Zwölf Ortsgruppen sorgen für Abwechslung in den Ferien
In zwölf Wels-Land-Gemeinden bieten die OÖVP-Ortsgruppen Ferienaktionen an. Neben Geschick werden auch Wissen und Miteinander gestärkt. Die OÖVP Pichl bei Wels organisiert bereits seit vielen Jahren einen Schwimmkurs, damit die Kinder sicher im kühlen Nass unterwegs sind.
„Unsere Ortsgruppen bringen sich auch in den Sommermonaten aktiv für die Gemeinschaft ein. Sie bereichern nicht nur mit zahlreichen Veranstaltungen, sondern auch mit den beliebten Ferien-Aktionen den Sommer. Einige fanden bereits statt, manche folgen noch! Danke für diesen wertvollen Beitrag für die Familien!“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und ist stolz auf die aktiven Ortsgruppen.
Mit viel Geschick basteln
„Einen großartiger Nachmittag erlebten mein Team und ich am 27. Juli. Insgesamt waren 33 Kinder mit viel Begeisterung beim Vogelfutterhäuser bauen dabei. Kreativ, geschickt und voller Freude werkten die Knirpse, bevor sie sich beim Knacker grillen stärkten. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die diese gelungene Ferienaktion möglich gemacht haben!“, berichtet Hannes Erbler, Gemeindeparteiobmann der OÖVP Weißkirchen an der Traun und Gemeindevorstand in der Gemeinde.
Konzentrationen ist bei Kindern wie Betreuern gefragt: „Das Vogelhäuschen leistet im Winter wichtige Dienste!“, so Hannes Erbler, der hier darauf achtet, dass fest verschraubt wird. (Fotocredit: ÖVP Weißkirchen an der Traun)
Als Draufgabe erhielt jedes Kind für das gebaute Vogelfutterhäuschen noch eine Futterspende (Sponsor vom Fuchshuber).
Neben der Vogelfutterhäuschen-Aktion der OÖVP Weißkirchen an der Traun gibt es etwa noch Schwimmkurs (OÖVP Pichl), Tanz-Workshop (OÖVP Bachmanning), Alpaka-Wanderung (OÖVP Fischlham), Wald-Erkundung (OÖVP Holzhausen), Klostergart’l-Olympiade (OÖVP Lambach), Schnitzeljagd mit Würstlgrillen (OÖVP Sipbachzell) sowie weitere Projekte wie Micro.Bit & TecVan (OÖVP Gunskirchen), „Wild auf Wild“ Naturerlebnisse (OÖVP Bad Wimsbach-Nh.) und Trailpark-Erlebnis (OÖVP Sattledt). Da ist wirklich für jeden etwas dabei!
Weichenstellungen für mehr Sicherheit bei Landesverteidigung und für Jugendliche im digitalen Raum
„Ausdrücklich begrüße ich den Gesetzesentwurf bezüglich Social-Media-Schutz für die Jugendlichen!“, erklärt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Er ist Jugendsprecher des Parlamentsklubs der Volkspartei und hat sich seit längerem für klare Regeln bei den Plattformen der sozialen Medien ausgesprochen. Die Bundesregierung hat am 27. Juli 2026 im Sommerministerrat zwei wichtige Maßnahmen zur Sicherheit Österreichs beschlossen.
„Im Gespräch mit den Jugendlichen merke ich, wie sie die Omnipräsenz der sozialen Medien sorgt. Auch wenn aktuelle Zahlen einen leichten Rückgang bei der Nutzung aller Plattformen zeigen: die noch immer hohe tägliche Verweildauer sowie die auf Sucht ‚programmierten‘ Algorithmen gefährden die gesunde Entwicklung unserer Kinder!“, betont Klaus Lindinger.
Jugendliche und Eltern begrüßen klare Regeln
„Gerade als Vater weiß ich aus vielen Gesprächen mit Eltern, wie sehr die nachweislich als problematisch eingestuften Algorithmen von TikTok, Instagram & Co Kinder und Jugendliche vereinnahmen. Es geht hier nicht um weniger Freiheit oder Kommunikationseinschränkung. Der Gruppendruck in diesem Alter ist groß. Ärzte, Pädagogen und Psychologen stellen eindeutig fest, dass bei Kindern und Jugendlichen Folgen wie Depressionen, verzerrtes Körperbild, Einsamkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit und Schlafprobleme stark zunehmen. Wir wollen den Kindern eine Zukunft mit ‚echten‘ Erfahrungen und Erlebnissen ermöglichen sowie ihre Medienkompetenz gezielt stärken!“, fasst der regionale Abgeordnete den Anspruch zusammen. Laut Studien verbringen Jugendliche durchschnittlich bis zu sieben Stunden täglich online.
Der Gesetzesentwurf für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ist in Begutachtung. Damit schafft die Bundesregierung erstmals klare Regeln für den Zugang zu Social-Media-Plattformen und nimmt diese in die Pflicht. Junge Menschen sollen vor schädlichen Inhalten und Funktionen geschützt werden.
„In Österreich erlauben wir hochprozentigen Alkohol und Nikotin ab 18 Jahre. Als Eltern ziehen wir unseren Kindern Schwimmhilfen an, bevor sie sich allein im Wasser halten können oder schützen sie mit einem Helm, wenn sie mit dem Fahrrad oder Roller unterwegs sind“, zieht der Abgeordnete Vergleiche, bei denen ein breiter gesellschaftlicher Konsens für klare Regeln besteht.
Mehr finanzielle Vergütung für Grundwehrdiener, freiwillige Verlängerung des Zivildienstes
Auch ist im Sommer-Ministerrat eine Einigung zur Wehrdienstreform erzielt worden. Zukünftig sollen Grundwehrdiener 1.000 Euro monatlich und mehr Urlaubstage bekommen. Verpflichtende Milizübungen nach dem sechsmonatigen Wehrdienst verlängern diesen um drei Monate. Ab 2027 kann der Zivildienst freiwillig um zwei Monate verlängert werden. Ab 2028 soll eine Wehrdienst-Garantie greifen. Gibt es deutlich weniger als 15.000 Grundwehrdiener, wird der Zivildienst verpflichtend auf elf Monate verlängert.
„Bis zur Beschlussfassung braucht es noch viele Gespräche mit allen im Parlament vertretenen Parteien. Vorschläge der Expertenkommission sind ebenso in dem erzielten Kompromiss enthalten wie Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm. Das klare Ziel ist, unsere Landesverteidigung zu stärken; angesichts der Krisen- und Kriegsherde absolut notwendig!“, sagt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Die Koalitionsparteien streben an, die Wehrdienstreform mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten zu lassen und werden dafür die notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament anstreben.
2,5 Millionen Euro zusätzlich auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer
Gute Nachrichten für die Wels-Land-Gemeinden: Bis Ende Juli werden insgesamt 2.519.200 Euro zusätzlich ausbezahlt. Mit dem von der OÖVP initiierten und im Oö. Landtag beschlossenen Gemeindepaket unterstützt das Land extra mit insgesamt 60 Millionen Euro alle OÖ. Kommunen. Damit entsteht zusätzlicher finanzieller Spielraum für wichtige Investitionen – von Schulen und Kindergärten über Straßen und Wasserleitungen bis hin zur kommunalen Infrastruktur.
„Das sichert nicht nur ein gutes Leben am Land. Es stärkt auch die regionale Wirtschaft, weil wir als Gemeinden wichtige Auftraggeber sind!“, betont Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „In unseren Wels-Land-Gemeinden wird bereits jetzt viel für die Bevölkerung geboten. Gute Schulen, moderne Kindergärten, sichere Geh- und Radwege, echte Leuchtturmprojekte im Freizeitbereich wie die beiden großen Sportzentren in Eberstalzell und Gunskirchen oder der neue Trailpark in Sattledt, die enorm gut aufgestellten 41 Feuerwehren, die nicht nur für Sicherheit der Menschen, sondern auch für Gemeinschaft sorgen und noch einiges mehr! Als Bürgermeister und auch als Bezirksparteiobmann macht es mich stolz, dass die Gemeinden ihre Aufgaben von der sogenannten „Daseinsvorsorge“ bis zu Müllabfuhr und Wasserversorgung sehr genau nehmen. Das OÖ. Gemeindepaket unterstützt uns darin, dass wir dort früher investieren können, wo wir sonst länger ansparen hätten müssen“, betont OÖVP-Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Die erste Baubesprechung für die Sanierungsmaßnahmen beim knapp 30 Jahre alten Feuerwehrhaus, wo unter anderem eine moderne Pelletsheizung eingebaut wird.
Zusätzliches Geld nützt den Menschen in den Gemeinden
Eine Umfrage unter den 18 OÖVP-Bürgermeistern der Wels-Land-Gemeinden hat genau das bestätigt. Ob als Rücklage für den anstehenden Schulumbau oder Kindergartenneubau, Investitionen in die Sanierung des FF-Hauses sowie des Musikheims, die Beschattung im Kindergarten, Ortskernbelebung, Straßenbau oder für einen neuen Spielplatz: In aller Regel werden konkrete Vorhaben damit leichter oder sogar überhaupt erst möglich.
Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (re.), Gemeindelandesrätin Michaela Langer-Weninger und Kommandant Mario Schmidberger (FF Fischlham) beim Lokalaugenschein des sanierungsbedürftigen Feuerwehrhauses, in dem auch der Musikverein Fischlham seine Proberäumlichkeiten hat. „Wir können nun schneller die geplanten Sanierungs- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen machen!“, freut sich Bürgermeister Lindinger. „Das stärkt die Sicherheit und unsere freiwillig engagierten Menschen.“
Lebensqualität vor Ort sichern
„Als führende und gestaltende Kraft im Land arbeiten wir täglich dafür, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Das Gemeindepaket trägt vor Ort dazu bei. Weil wir in Oberösterreich aufs Geld schauen, können wir unsere Gemeinden und Städte erneut in dieser Größenordnung unterstützen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Der regelmäßige Austausch unseres Landeshauptmann (re.) mit den Bürgermeistern – am Bild Andrea Hubmer (Mitte, Holzhausen), Klaus Lindinger (li., Fischlham) – schafft Politik für die Menschen in den Gemeinden. (Fotocredit: Peter Mayr)
Möglich sei diese Unterstützung, weil Oberösterreich seit Jahren verantwortungsvoll wirtschaftet.
„Weil Oberösterreich die Finanzen im Griff hat, können die Gemeinden auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gezielt unterstützt werden. Das stärkt unseren Bezirk, schafft Planungssicherheit und kommt den Menschen unmittelbar zugute“, so Landtagsabgeordneter Michael Weber.
Das Gemeindepaket im Überblick:
50 Millionen Euro des Gemeindepakets werden direkt an die Städte und Gemeinden ausbezahlt. Über die Verwendung entscheiden die Gemeinden selbst. Weitere 10 Millionen Euro stehen als Zweckzuschüsse für kommunale Projekte zur Verfügung und helfen dabei, wichtige Vorhaben rascher umzusetzen. Alle Informationen sowie die Aufteilung der Mittel auf die einzelnen Gemeinden gibt es unter www.ooe.jetzt.
Maßnahmenbündel von Gemeinden, Sozialhilfeverband Wels-Land und „Alter OÖ GmbH“ zeigt Wirkung
Gesundheit, Pflege und sozialer Zusammenhalt sind Grundlagen einer guten Politik. Ein starkes Oberösterreich zeigt sich auch daran, wie gut Menschen versorgt werden, wenn sie Hilfe brauchen. Mit der Pflegestrategie 2040 im von der OÖVP geführten Sozialressort verfolgt Oberösterreich ein klares Ziel: Menschen sollen auch im Alter selbstbestimmt leben können und genau jene Unterstützung erhalten, die sie benötigen – bedarfsgerecht, wohnortnah und in guter Qualität.
Die aktuellen Zahlen im Bezirk Wels-Land zeigen, wie wichtig diese Angebote bereits heute für viele Familien sind:
Im Jahr 2025 erhielten 719 Menschen durch mobile Dienste Unterstützung in ihrem Zuhause (Anm.: 2024 waren es 644 Menschen). Rund 280 Menschen nutzten den Zuschuss zur 24-Stunden-Betreuung, um weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. In den Alten- und Pflegeheimen des Bezirks Wels-Land fanden 529 Menschen per 31.12.2025 Betreuung und Pflege.
„Dank einem Maßnahmenbündel des Sozialhilfeverbandes (SHV) Wels-Land, der Gemeinden sowie des Landes Oberösterreich und der ‚Alter OÖ GmbH‘ sind wir im Bezirk auf einem sehr guten Weg was Versorgung und Pflege der älteren Generation angeht!“, betont Bürgermeister Stefan Weiringer. „Alle Bereiche sind dynamisch. Wir können in den dringendsten Fällen meist innerhalb von 2-3 Wochen einen Platz anbieten. Immer wieder wird der angebotene Platz auch ausgeschlagen, weil es nicht das Wunsch-Heim ist oder der falsche Zeitpunkt“, informiert Weiringer.
„Die richtigen Schritte sind gesetzt!“, zeigt sich Bürgermeister Stefan Weiringer zuversichtlich. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Er gehört als Bürgermeistersprecher dem SHV-Vorstand an. Diese Entwicklung gibt pflegebedürftigen Menschen Sicherheit und entlastet Angehörige, die oft tagtäglich große Verantwortung übernehmen.
„Pflege bedeutet weit mehr als Versorgung – es geht um Nähe, Würde und Lebensqualität. Die Menschen wollen möglichst lange selbstbestimmt daheim gut leben. Mit der ‚Pflegestrategie 2040‘ hat unser zuständiger Landesrat Dr. Christian Dörfel einen Fahrplan skizziert, der bereits Früchte trägt. Als Gemeinden – eng vernetzt im SHV Wels-Land – leisten wir für die Pflege einen beträchtlichen Teil der Kosten. Aktiv arbeiten wir daran, ein würdiges Altern zu ermöglichen und die finanzielle Belastung für die Menschen leistbar zu halten!“, zeigt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger die Verflechtungen der einzelnen Ebenen auf. „Wie bei einem Uhrwerk müssen alle Räder ineinandergreifen, damit eine optimale Betreuung der älteren Generation möglich ist!“, betont Klaus Lindinger.
Klaus Lindinger half selber einmal einen Vormittag in einem Pflegeheim mit, um einen besseren Einblick in die sinnstiftende Arbeit zu erhalten. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Seit 2021 wird das Sozialressort in Oberösterreich von der OÖVP geführt. Mit der Pflegestrategie 2040 und der Betreuungsarchitektur 2040 wird seither konsequent und langfristig an der Weiterentwicklung von Pflege und Betreuung gearbeitet. Ziel ist es, die Versorgung angesichts des demografischen Wandels rechtzeitig abzusichern, mehr Fachkräfte zu gewinnen und neue Angebote dort zu schaffen, wo sie gebraucht werden.
Alten- und Pflegeheim Thalheim: Pilotprojekt zur Angehörigenentlastung startet im September
Um Angehörige zu entlasten, startet im September 2026 ein oö.weites Pilotprojekt der Kurzzeitbetreuung im BAPH Thalheim. Ziel ist es, betreuungsbedürftige Menschen mit Pflegestufe 1 bis 4 für bis zu drei Monate in das Heim aufzunehmen, wenn die häusliche Betreuung vorübergehend nicht möglich ist – etwa wegen Krankheit oder Urlaub der pflegenden Angehörigen. Das schafft in Notsituationen Sicherheit und unterstützt gleichzeitig den Wunsch der Älteren, möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu können.
Soziallandesrat Christian Dörfel (li.) informierte sich bei seinem Besuch im Frühjahr 2026, über die Chancen und Herausforderungen im Pflegebereich in Wels-Land. – Am Bild im Gespräch mit Bgm. Christian Haagen (v.re.), LAbg. Michael Weber, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Bezirkshauptfrau Elisabeth Schwetz.
„Aktiv-Treff“ in Marchtrenk ist Teil der Betreuungsarchitektur 2040
Im Bezirk Wels-Land entstehen auch neue Modelle für die Pflege der Zukunft. Mit dem „Aktiv-Treff Marchtrenk“ ist eine ehrenamtlich getragene Tagesbetreuung als Good-Practice-Beispiel für die geplante „Betreuungsarchitektur 2040“ des Landes vorgemerkt. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen niederschwellige Angebote in der Region zu bieten und pflegende Angehörige zu entlasten.
Betreuungsarchitektur 2040 bringt neue Angebote für ein selbstbestimmtes Leben
Mit der Betreuungsarchitektur 2040 wird die Pflege- und Betreuungslandschaft in Oberösterreich schrittweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein Grundsatz: Nicht jede ältere Person ist pflegebedürftig und benötigt automatisch einen Heimplatz. Vielmehr sollen unterschiedliche, flexible und bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt zuhause leben können. Das entspricht auch dem Wunsch der Menschen.
Künftig wird daher verstärkt auf mobile Dienste, alternative Wohnformen, digitale Unterstützungssysteme, präventive Maßnahmen sowie regionale und passgenaue Angebote gesetzt. Gleichzeitig bleiben Alten- und Pflegeheime ein wichtiger Bestandteil der Versorgung für Menschen mit hohem Pflege- und Betreuungsbedarf.
Ergänzend setzt Oberösterreich verstärkt auf sogenannte „Sorgende Gemeinschaften“, bei denen Gemeinden, Angehörige, Ehrenamtliche und professionelle Dienste gemeinsam dazu beitragen, älteren Menschen ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Die Pflegestrategie 2040 verfolgt dabei einen gesamthaften Ansatz – von der Unterstützung pflegender Angehöriger über mobile und stationäre Angebote bis hin zur Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte. Ziel ist es, Betreuung und Pflege auch für kommende Generationen sicherzustellen und den sozialen Zusammenhalt in Oberösterreich weiter zu stärken.
„Wir merken: Es hat sich bereits einiges getan und es wird noch vieles zum Positiven weiterentwickelt. Die richtigen Schritte sind gesetzt. Davon bin ich überzeugt!“, so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger abschließend.
WISSEN:
Der Sozialhilfeverband Wels-Land betreibt in Lambach, Marchtrenk und Thalheim jeweils ein Bezirksalten- und Pflegeheim. Bei zwei Pflegeeinrichtungen sind Gemeinden – einmal Eberstalzell und einmal Gunskirchen – Träger. Das Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura wird von der Stiftung Liebenau geführt. Rund 600 Pflegeplätze stehen im Bezirk zur Verfügung. Mobile Dienste wie Hilfswerk, Rotes Kreuz oder Volkshilfe sind in ihren Gebieten unterwegs, um professionelle Unterstützung bei pflegerischen Tätigkeiten zu leisten.
Der OÖ Bauernbund begrüßt die jüngsten Fortschritte bei der Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie und sieht darin einen entscheidenden Schritt für mehr Transparenz, Fairness und regionale Wertschöpfung. Für Landesobfrau Michaela Langer‑Weninger ist klar: Die Herkunft von Lebensmitteln muss für Konsumentinnen und Konsumenten endlich überall nachvollziehbar sein.
„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe arbeiten nach höchsten Qualitäts‑, Tierwohl‑ und Umweltstandards. Diese Leistung muss sichtbar werden – auch dort, wo die Lebensmittel konsumiert werden. Transparenz ist kein Selbstzweck, sondern schafft Vertrauen und ermöglicht bewusste Entscheidungen“, betont Langer‑Weninger.
Die Landesobfrau verweist darauf, dass die Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung bereits ein wichtiger Meilenstein war. Nun müsse der nächste Schritt folgen: eine einheitliche, praxistaugliche und flächendeckende Lösung für die Gastronomie.
„Wer regionale Lebensmittel kaufen möchte, muss erkennen können, woher sie stammen. Das ist eine Frage der Fairness gegenüber unseren Bäuerinnen und Bauern – und ein Recht der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Langer‑Weninger.
Mit der nun geplanten flächendeckenden Kennzeichnung für Fleisch, Milch und Eier wird nun eine langjährige Forderung der Landwirtschaft und des OÖ Bauernbundes aufgegriffen. Der OÖ Bauernbund sieht in der aktuellen politischen Bewegung ein wichtiges Signal, mahnt aber gleichzeitig rasche Umsetzungsschritte ein. Die Weiterentwicklung bestehender Systeme sei sinnvoll, dürfe aber nicht zu Verzögerungen führen.
„Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben. Die Herkunftskennzeichnung muss rasch, klar und österreichweit einheitlich umgesetzt werden. Unsere bäuerlichen Betriebe brauchen faire Wettbewerbsbedingungen – und die Menschen in unserem Land verdienen volle Transparenz“, unterstreicht Langer‑Weninger.
Die Herkunftskennzeichnung sei nicht nur ein Beitrag zu mehr Fairness, sondern auch ein Bekenntnis zur regionalen Versorgungssicherheit. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten sei die heimische Landwirtschaft ein unverzichtbares Fundament.
Danke an alle Beteiligten aus Landwirtschaft und Wirtschaft
Für die tatkräftige Unterstützung bedankt sich der OÖ. Bauernbund bei den bäuerlichen Abgeordneten im Nationalrat Klaus Lindinger, Manfred Hofinger und Bettina Zopf. Ein Dankeschön geht auch an unseren Landeshauptmann Thomas Stelzer und an die Landwirtschaftskammer OÖ mit Präsident Franz Waldenberger an der Spitze.
Der Landesbauernrat als das höchste Gremium des OÖ Bauernbundes hat am 8. Juni 2026 in der Gartenbauschule Ritzlhof LR Michaela Langer-Weninger mit 97,4 Prozent als Landesobfrau des Oberösterreichischen Bauernbundes bestätigt. Unser Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger ist zum Kassier gewählt.
An der Spitze der Gratulanten zeigte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer erfreut über dieses beeindruckende Ergebnis:
„Die Wiederwahl von Michaela Langer-Weninger ist ein starkes Vertrauenssignal und Ausdruck ihrer erfolgreichen Arbeit für die Bäuerinnen und Bauern. Sie verbindet fachliche Kompetenz mit Bodenständigkeit und Einsatzbereitschaft. Unsere Landwirtschaft ist ein unverzichtbarer Teil der Identität und der wirtschaftlichen Stärke Oberösterreichs. Dafür braucht es eine starke Interessenvertretung und verlässliche Rahmenbedingungen. Ich gratuliere herzlich zur Wahl und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg für diese verantwortungsvolle Aufgabe.“
OÖ Bauernbund-Landesobfrau LR Michaela Langer-Weninger ist gemeinsam mit unserem Landeshauptmann Thomas Stelzer eine verlässliche Stimme für die heimische Landwirtschaft. (Fotocredits: OÖ Bauernbund)
Mit rund 34.000 Mitgliedern ist der OÖ Bauernbund die stärkste agrarpolitische Interessenvertretung im Bundesland. Neben der Obfrau wurde im Rahmen des Landesbauernrates auch das Präsidium des OÖ Bauernbundes neu gewählt.
Starke und beständige Vertretung
Langer-Weninger unterstrich in ihrer Rede die zentrale Rolle einer schlagkräftigen Interessenvertretung angesichts der aktuellen Herausforderungen:
„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen hohen Produktionskosten und internationalen Märkten. In vielen Produktionsbereichen der Landwirtschaft ist die wirtschaftliche Situation sehr angespannt. Umso wichtiger ist es, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Der Bauernbund ist und bleibt die starke Stimme für unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Mit Blick auf aktuelle agrarpolitische Entwicklungen betonte sie:
„Wir brauchen eine praxistaugliche Weiterentwicklung und eine ausreichende Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der künftigen Periode sowie realistische Zielsetzungen im Rahmen des Green Deals. Und das Ganze ohne eine politische Ideologie, sondern auf Basis eines gesunden Hausverstandes. Umweltschutz und landwirtschaftliche Produktion dürfen kein Widerspruch sein – aber sie müssen so gestaltet sein, dass unsere Betriebe auch in Zukunft bestehen können. Hohe Standards ja – diese müssen den Bäuerinnen und Bauern auch bezahlt werden. Die positive Weiterentwicklung der von Familien geführten Höfe, Regionalität, Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit sind keine Schlagworte, sondern zentrale Ziele unserer Arbeit. Eine Spaltung der Bauernschaft durch populistisches Agieren ist nicht zielführend und absolut fehl am Platz.“
Das gewählte Bauernbund-Präsidium: R.v. l.: LAbg. Regina Aspalter, Landesbäuerin ÖR Johanna Haider, OÖ Bauernbund-Landesobfrau LR Michaela Langer-Weninger, Jungbauern-Landesobfrau Marlene Neuwirth und LK-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl R.v.l.: LK-Präsident Franz Waldenberger, Genossenschaftsanwalt ÖR Walter Lederhilger, NR Bgm. Klaus Lindinger, NR Bgm. Manfred Hofinger, OÖ Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner und Altbauern-Landesobmann ÖR Karl Grabmayr.
Bauernbund als gestaltende Kraft im ländlichen Raum
Der OÖ Bauernbund versteht sich als treibende und gestaltende Kraft für die positive Entwicklung des ländlichen Raumes. Die breite politische Verankerung sowie das große Netzwerk an Funktionärinnen und Funktionären (mehr als 6.000) bilden dafür eine stabile Basis.
„Mit der heutigen Wahl auf Landesebene sind die alle sechs Jahre stattfindenden Neuwahlen im OÖ Bauernbund abgeschlossen. Ich danke daher allen Funktionärinnen und Funktionären besonders auf der Orts- und Bezirksebene für ihren Einsatz für die Bäuerinnen und Bauern“, so die Landesobfrau.
Und Landeshauptmann Thomas Stelzer ergänzt:
„Michaela Langer-Weninger steht für Kompetenz, Bodenständigkeit und Umsetzungsstärke. Sie verbindet Praxis und Politik auf vorbildliche Weise und gibt den Anliegen der Landwirtschaft eine klare Stimme. Der OÖ Bauernbund ist ein verlässlicher Partner und Impulsgeber für die Zukunft unseres Landes.“
Gemeinsamer Blick nach vorne
Der Landesbauernrat 2026 setzte damit ein deutliches Zeichen für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Mit einem engagierten Team im Präsidium und klaren agrarpolitischen Zielsetzungen will der OÖ Bauernbund auch in Zukunft die Interessen der bäuerlichen Betriebe konsequent vertreten und aktiv mitgestalten.
Zur Person Michaela Langer-Weninger
Michaela Langer-Weninger kommt aus Innerschwand am Mondsee und bewirtschaftet dort mit ihrer Familie den “Aichriedlhof” mit Bio-Heumilcherzeugung. Die 47-Jährige ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Michaela Langer-Weninger war bereits 2009 Ortsbäuerin und ist somit als langjährige Funktionärin im OÖ Bauernbund und in der OÖVP tätig. Sie war 12 Jahre lang Landtagsabgeordnete, seit 2014 Landesobmann-Stellvertreterin von Max Hiegelsberger, von 2019 bis 2021 LK-Präsidentin und wurde im Zuge der Landtagswahlen 2021 als Landesrätin für Landwirtschaft, Gemeinden und Feuerwehr berufen. Seit dem März 2022 ist sie Landesobfrau des OÖ Bauernbundes.
Klubobfrau Margit Angerlehner und Abg.z. NR Klaus Lindinger im Austausch mit dem Wirtschaftsstellen-Ausschuss Wels-Land/Wels-Stadt
Wie gelingt das „Match“ am Arbeitsmarkt? Diese Frage und noch mehr Themen standen im Mittelpunkt beim Bezirkstag von Klubobfrau Bgm.inMargit Angerlehner in Wels-Land. Gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und LAbg. Michael Weber besuchte sie zwei etablierte Familienbetriebe und tauschte sich mit Funktionär:innen der Wirtschaftskammer aus.
Anfang Mai veröffentlichte das AMS für den Arbeitsmarktbezirk Wels-Land/Wels-Stadt folgende Daten: 359 gemeldete offene Lehrstellen stehen 223 Jugendlichen, die auf der Suche nach einem Lehrplatz sind, gegenüber.
„Es gibt kein Stellendezifit, sondern ein Qualifikations‑ und Branchen‑Mismatch! Offensichtlich braucht es noch mehr Maßnahmen zur Berufsorientierung und Ausbildungsreife“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „Die Pflichtschulen, das AMS wie auch die Initiativen der Wirtschaftskammer ‚Wirtschaft verstehen‘ und ‚Schule und Wirtschaft‘ leisten schon jetzt äußerst wichtige Unterstützung, um den Jugendlichen tatsächliche Einstiegschancen in das Berufsleben zu ermöglichen!“, informiert Klaus Lindinger, auch in seiner Funktion als Jugendsprecher des Parlamentsklubs.
Klubobfrau Bgm.in Margit Angerlehner (2.li. vorne) tauschte sich mit Vertreter:innen des Wirtschaftsstellenausschusses über Chancen und Herausforderungen am Arbeitsmarkt in Wels-Land und Wels-Stadt aus. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Klubobfrau Bgm.in Margit Angerlehner sieht vor allem in der Lehrlingsausbildung einen zentralen Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich: „Unser duales Ausbildungssystem mit einer praktischen Ausbildung im Betrieb und theoretischem Unterricht in der Berufsschule ist ein bewährtes Modell zur Sicherung von Fachkräften, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit. Oberösterreich ist DAS Lehrlingsbundesland Nr.1, gerade auch die Unternehmen im Bezirk Wels-Land tragen entscheidend dazu bei, jungen Menschen attraktive Zukunftsperspektiven mit Lehrabschluss zu bieten.“
„Die bestens organisierte Lehrlingsmesse der Wirtschaftskammer war in diesem Frühling besonders gut besucht. Die Pädagoginnen und Pädagogen der Mittelschulen waren mit allen Schüler:innen im passenden Alter vor Ort. So bekommen die Jugendlichen praxisgerechte Einblicke und auch einen besseren Überblick, welche Berufe es gibt!“, ergänzt LAbg. Michael Weber, der in seiner Funktion als Lehrervertreter die wichtige Zusammenarbeit zwischen Bildung und Wirtschaft immer unterstützt.
Klubobfrau Bgm.in Margit Angerlehner (2.v.re.), Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (2.v.li.) und LAbg. Michael Weber (1.v.li.) informierten sich nicht nur beim Wirtschaftsstellen-Ausschuss über aktuelle Themen. Sie besuchten auch zwei Familienbetriebe in Wels-Land unter anderem OTT GmbH – hier am Bild mit Inhaberin und Geschäftsführerin Beatrix Brunner.
Basisarbeit: „Schule und Wirtschaft“ sowie „Wirtschaft verstehen“
Ein zentrales Anliegen ist der Bereich der Fach- und Arbeitskräfteentwicklung. Die traditionelle Lehrlingsmesse Wels und Wels-Land verzeichnete im heurigen Frühjahr einen neuen Besucherrekord. Ein echtes Vorzeigeprojekt ist „Wirtschaft verstehen“, welches seitens der Wirtschaftskammer in Kooperation mit vier Mittelschulen im Bezirk Wels-Land umgesetzt wird. Bereits über 30 Unternehmen beteiligen sich als Firmenpaten, um Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Welt der Wirtschaft zu geben.
Mehr als 63.000 unselbstständig Beschäftigte zählt der Arbeitsmarktbezirk. Die dominierenden Branchen sind Produktion (z.B. Maschinen- und Anlagenbau, Metallverarbeitung, Nahrungs- und Futtermittelindustrie), Baugewerbe (z.B. mittelständische Bau-, Holz-, Baunebengewerbe- und Technikbetriebe) sowie aufgrund der sehr zentralen Verkehrslage Logistik, Speditionen und der Großhandel. Dienstleistungsbetriebe sowie Land- und Forstwirtschaft runden das breite Angebot ab.
Aktuelle Arbeitslosenquote: 7,1% (4.816 Arbeitslose in Wels-Land & Wels-Stadt)
Höchste Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe 30-39 mit 1.125 Personen.
2.569 Arbeitslose haben ausschließlich die Pflichtschule absolviert.
Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr: Altersgruppe 20-24 hat eine Steigerung von 27,1%, das sind 18 Personen mehr als im April 2025.
Bereits im April stellte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitnerdas Standortprogramm upperWORK 2026. Mit einem Budget von 392 Millionen Euro wird in Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen investiert. Im Rahmen von upperWORK 2026 ist etwa der „Star Truck für MINT-Kompetenzen“ unterwegs. Er ist gewissermaßen ein „erlebbares Klassenzimmer“. Das mobile Bildungs- und Berufsorientierungsprojekt ist auf fünf Jahre angelegt und mit rund 10 Millionen Euro budgetiert.
Maschinen für die Tischler und die Industrie produziert die OTT Maschinenfabrik GmbH in Lambach. Im Rahmen des Bezirkstags besuchten die Klubobfrau des OÖ. Landtags, Margit Angerlehner, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger, LAbg. Michael Weber gemeinsam mit Bgm. Johannes Moser den Familienbetrieb. Das 1963 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeiter. Die Inhaber und Geschäftsführe Beatrix und DI (FH) René Brunner führten durch den modernen Produktionsprozess.
Bgm. Johannes Moser (v.re.) ist mit Recht stolz auf den Vorzeigebetrieb. Ihn freute das Interesse von Klubobfrau Margit Angerlehner, Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und LAbg. Michael Weber. (Fotocredit: Martin Kienesberger)
Wichtiger Arbeitgeber und Unterstützer der Lambacher Vereine
„Die OTT GmbH ist nicht nur einer unserer größten Kommunalsteuerzahler in der Marktgemeinde Lambach. Die Geschäftsführung hatte und hat auch immer ein offenes Ohr für Vereine oder die Freiwillige Feuerwehr. Das ist für eine Gemeinde viel wert und stärkt das Miteinander“, erklärte Bürgermeister Johannes Moser während des Rundgangs durch den Betrieb.
„Wir sahen heute einen echten Vorzeigebetrieb, der auch junge Menschen zu Fachkräften von morgen ausbildet. Derzeit sind acht Lehrlinge aus dem Umkreis beschäftigt. Das ist gelebte unternehmerische Verantwortung“, betonte Klubobfrau Angerlehner.
Beatrix Brunner (1.v.re.), Geschäftsführerin OTT Maschinenfabrik GmbH, gibt interessante Einblicke in das Unternehmen im Herzen von Lambach, das weltweit exportiert.
Starke Wirtschaftsregion
Das Werk 1 im Ortsteil Sand ist der Ursprung des Unternehmens OTT GmbH. Hier wurde in den Jahren 2018 bis 2020 die Produktionsfläche umfassend renoviert und modernisiert. Das Werk 1 bietet Platz für moderne CNC-Anlagen, Schweißplätze sowie eine Laserzuschnittanlage. Zudem stehen hochmoderne Biege- und Abkantmaschinen bereit, die in der Produktion von Individuallösungen für die Möbelindustrie, insbesondere Kantenanleimmaschinen (Edgebanders), eingesetzt werden. Mit der Übernahme der benachbarten Firma „Deinhammer GmbH“ wird die Region nachhaltig gestärkt.
Das Werk 2, Bürostandort und „Showroom“, befindet sich nur fünf Minuten Fahrzeit von Werk 1 entfernt. Hier findet die Endmontage der Kantenanleimmaschinen statt. Neben dem Verwaltungszentrum wird es auch permanent als Vorführungsmöglichkeit genutzt, damit Kunden sehen, wie die Maschinen der OTT GmbH arbeiten.
„Lambach ist ein gut angebundener Standort, Oberösterreich eine starke Wirtschaftsregion – das müssen wir nachhaltig bewahren und fördern! Mit unserer Fertigungstiefe, unserem Netzwerk aus regionalen Partnern und unserer Lehrlingsausbildung versuchen wir, bestmöglich unseren Beitrag zu leisten.“, macht Beatrix Brunner deutlich.
Bäuerinnen und Bauernbund gestalten aktiv das Gemeindeleben
Im Rahmen eines Bezirkstages besuchte Klubobfrau Bgm.in Margit Angerlehner gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und LAbg. Michael Weber den Hof von Nicole und Manfred Hörtenhuemer. Im Vollerwerb führen sie einen Ackerbau- und Mastsauen-Betrieb. Zusätzlich zur konventionellen Bewirtschaftung haben sie die Imkerei und auch das Destillieren vor einigen Jahren für sich entdeckt. Ihre Schnäpse sind auf der „Ab Hof Wieselburg“ bereits prämiert worden.
Information und Austausch direkt am Hof von Familie Hörtenhuemer in Steinerkirchen. (Fotocredit: Martin Kienesberger)
„Mir ist es wichtig, die Vielfalt in unserem schönen Oberösterreich noch besser kennen zu lernen und die Themen unserer Landsleute mit in den OÖ. Landtag zu nehmen!“, sagt Klubobfrau Bgm.in Margit Angerlehner.
„Die Landwirtschaft sorgt nicht nur für unser Essen. Die Bäuerinnen und Bauern sind vielfach im Ortsleben engagiert – ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Pfarre oder eben den Ortsbäuerinnen und Bauernbund!“, ergänzt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger, auch Ehrenamtssprecher im Parlamentsklub.
Großes Interesse seitens der Spitzenvertreter aus Steinerkirchen rief der Besuch von KO Margit Angerlehner auf dem Bauernhof von Nicole und Manfred Hörtenhuemer hervor. Am Bild: Bgm. Thomas Steinerberger (v.li.), LAbg.Michael Weber, Gemeindevorstand Monika Rathmair, BB-Ortsobmann Martin Zehetner, KO Angerlehner, Manfred und Nicole Hörtenhuemer, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger und Kerstin Roiß.
Im Februar 2026 haben Nicole Hörtenhuemer und Kerstin Roiß im Duo die Aufgaben der Ortsbäuerin in der Marktgemeinde Steinerkirchen an der Traun übernommen. Beim Besuch sprachen sie auch konkrete Themen wie den dringend notwendigen Bürokratieabbau, die Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit und die Lebensmittelsicherheit an.
Aktive Ortsbauernschaft Steinerkirchen
Damit die Menschen auch tatsächlich erleben, wie Landwirtschaft arbeitet, setzen die Bäuerinnen zahlreiche Aktivitäten. Mit Veranstaltungen wie Mostkost, Hofroas (Anmerkung: Save the Date am 6.9.2026) oder Martinimarkt bereichern sie gemeinsam mit der Ortsbauernschaft und dem Bauernbund die Gemeinschaft aller. Zusätzlich machen die Bäuerinnen einen Apfeltag in der Schule oder zeigen im Rahmen von Ferienaktionen den Wert der Lebensmittel spielerisch für Kinder auf.
Regionalität, Lebensmittelbewusstsein, Inklusion und Miteinander stehen im Zentrum der Arbeit. Kerstin Roiß bringt als Jägerin und „Zugezogene“ einen besonderen Blick in und auf die bäuerlichen Familienbetriebe mit. Nicole und Manfred Hörtenhuemer haben ihren drei Kindern die Landwirtschaft auch immer positiv vorgelebt. So wird der Jüngste den Betrieb einmal weiterführen.
Es braucht einfache Verfahren bei Industrie-Emissionsrichtlinie für bäuerliche Familienbetriebe
Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (li.) nutzt den Bezirkstag mit Klubobfrau Margit Angerlehner auch dazu, die Ausgestaltung der Industrie-Emissionsrichtlinie auch praxisnah umzusetzen.
Ein zentrales Anliegen hatte auch der bäuerliche Abgeordnete Klaus Lindinger mit dabei.
„Ich bin sehr froh, dass wir mit unserer Agrarreferentin Landesrätin Michaela Langer-Weninger und dem OÖVP-Landtagsklub verlässliche Partner an unserer Seite punkto ‚Industrie-Emissionsrichtlinie‘ haben. Doch ich möchte mit Nachdruck darauf hinweisen: Der im Jänner verabschiedeten Resolution des OÖ. Landtages muss auch eine anwendbare Praxis mit Hausverstand folgen. Für bestehende Betriebe, die investieren wollen, brauchen wir möglichst einfache Verfahren im Umwelt- und Wasserrecht!“, macht Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger deutlich. „Stallungen eines bäuerlichen Familienbetriebes können niemals mit einem Genehmigungsverfahren wie für einen Industriebetrieb gleichgesetzt werden!“, betont Lindinger.
Wissen zur Industrie-Emissionsrichtlinie:
Hintergrund ist die auf EU-Ebene im Jahr 2024 beschlossene Novellierung der EU-Industrie-Emissionsrichtlinie, mit der die Schwellenwerte für landwirtschaftliche Betriebe abgesenkt werden
Die verpflichtende Umsetzung hat ab 1. Juni 2026 zu erfolgen. Ab bestimmten Schwellenwerten müssen Nutztierhaltungsbetriebe damit künftig auch bei bestehenden Stallungen stets den aktuellen Stand der Technik erfüllen. Diese Änderung würde in Oberösterreich vorerst einige 100 Nutztierhalter in der Schweine- und Geflügelproduktion betreffen. Bäuerliche Familienbetriebe würden in ein industrieähnliches Genehmigungsregime gedrängt – das hat mit Realität in der Landwirtschaft nichts zu tun.
Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich beschloss eine Resolution, die sich klar gegen die Anwendung der Industrieemissionsrichtlinie auf landwirtschaftliche Betriebe ausspricht. Im Jänner 2026 verabschiedete der OÖ. Landtag eine ebensolche Resolution an die Bundesregierung.
Warum eine Anhebung der Schwellenwerte der Industrieemissionsrichtlinie wichtig ist:
Wirtschaftlicher Schutz: Unsere Familienbetriebe investieren bereits stark in moderne Tierhaltung. Ein plötzliches Erreichen der neuen Schwellenwerte würde Investitionen in Millionenhöhe erfordern – häufig ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Verwaltungsentlastung: Die derzeitigen IPPC‑Verfahren sind kostenintensiv und bürokratisch. Durch die höhere Schwelle wird der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert.
Wettbewerbsfähigkeit: Oberösterreich ist und bleibt das Tierhaltungs‑Bundesland Nummer 1 und sichert damit Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Produkten.