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Mit Bundesminister Martin Kocher bei „voran Maschinen GmbH“ in Pichl

Im Rahmen einer Oberösterreich-Tour besuchte Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher das Unternehmen „voran Maschinen GmbH“ in Pichl bei Wels. Der Betrieb ist seit 99 Jahren in Wels-Land situiert und in vier Geschäftsfeldern tätig. Neben Maschinen für Obstverarbeitung und Saftherstellung zählt auch Einzelteil- und Komponentenfertigung, Komplettlösungen für den Schlacht- und Förderanlagenbau sowie Fassadenelemente zum Portfolio.

Geschäftsführer Franz Lugmair (li.) freut sich über den Besuch von Bundesminister Martin Kocher (Mitte) und den regionalen Abgeordneten Bgm. Klaus Lindinger (re.). (Anm.: Im Hintergrund Bgm. Gerhard Seemann aus Pichl bei Wels, Fotocredit: OÖVP Wels-Land)

Geschäftsführer Franz Lugmair führte den Bundesminister gemeinsam mit dem regionalen Abgeordneten Klaus Lindinger, den frisch gewählten Bürgermeister Gerhard Seemann und WB-Bezirksobmann Alexander Huber durch den Betrieb. Gesellschafter Ing. Ferdinand Stadler informiert über einige Eckdaten des Unternehmens wie 80 % Exportanteil, 40 Millionen Euro Umsatz und rund 160 Beschäftigten.

„Österreich ist mit seinem System der dualen Ausbildung sowie im Bereich der Höheren Technischen Schulen ein Vorreiter. Nicht umsonst sind viele heimische Lehrlinge bei den Euro- und WorldSkills oft ganz vorne mit dabei. Damit das so bleibt, verbessern wir die Lehre auf diesem hohen Niveau laufend im Rahmen regelmäßiger Lehrberufspakete und durch Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung der Höheren Beruflichen Bildung. Darüber hinaus war die Abschaffung der Prüfungsgebühren ein wichtiger Schritt, um Meister- und Befähigungsprüfungen weiter zu attraktiveren. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebots an heimischen Bildungseinrichtungen durch Bildungsminister Polaschek sorgt für zunehmenden Fachkräfte-Nachwuchs“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Bundesminister Martin Kocher

Das Unternehmen „voran Maschinen GmbH“ nimmt am Programm der Wirtschaftskammer „Schule & Wirtschaft“ teil.  

Gesellschafter Ferdinand Stadler (v.li.), Prokuristin Karin Dorfner und Geschäftsführer Franz Lugmair (2.v.re.) gaben Bundesminister Martin Kocher (Mitte), Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (hinten li.), Bgm. Gerhard Seemann (hinten re.) und WKO-Bezirksobmann Alexander Huber (re.) einen umfassenden Einblick in das Metalltechnik-Unternehmen „voran Maschinen GmbH“. (Fotocredit: BMAW_Holey)

„Fünf Lehrlinge haben wir aus diesem tollen Projekt schon gewonnen!“, freut sich Geschäftsführer Franz Lugmair. „Wir müssen die ‚Technikerhürde‘ in Österreich überwinden“, gibt er jedoch zu bedenken. „Mit unserer ‚voran-Lehrlingsakademie‘ für Metalltechnik ist auch die Matura möglich“, zeigt Franz Lugmair das Engagement des Unternehmens für die eigene Ausbildung der Fachkräfte von morgen auf.

Franz Lugmair, Geschäftsführer voran Maschinen GmbH

Berufsausbildung in der Landwirtschaft wird neu geregelt

Ein wichtiger Schritt für die Ausbildung in der Landwirtschaft erfolgte im zuständigen Ausschuss. Das neue Land- und forstwirtschaftliche Berufsausbildungsgesetz ist mit Verfassungsmehrheit bereits beschlossen. Kommende Woche folgt dann der Beschluss im Plenum des Nationalrates. Für Abg. Klaus Lindinger ist das Veto der FPÖ unverständlich.

Bauernbund-Abgeordneter kritisiert FPÖ-Veto im Landwirtschaftsausschuss

Mit den Stimmen von ÖVP, Grünen, SPÖ und Neos wurde im Landwirtschaftsausschuss das neue Land- und forstwirtschaftliche Berufsausbildungsgesetz (LFBAG 2024) beschlossen. Damit wird nicht nur die agrarische Berufsausbildung neu geregelt, sondern auch ein neues Gremium zur koordinierten und praxisorientierten Beratung geschaffen. 

„In diesem Beirat wollten die Freiheitlichen unbedingt als Partei vertreten sein“, kritisierte Lindinger das Veto der Freiheitlichen aus rein parteitaktischen Gründen. „Den Freiheitlichen geht es auch hier wieder einmal nicht um Inhalte sondern nur um Posten“, so Lindinger. 

Klaus Lindinger
Aus neun mach‘ eins!
Abg. z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig mit der Gesetzesvorlage vor den Beratungen im Landwirtschaftsausschuss. (Foto: Schrattenecker)

Aus neun Landesregelungen wird nun eine einheitliche Ausbildungsebene für die landwirtschaftliche Fachausbildung bis hin zum Meister. 15 Lehrberufe sind derzeit im LFBAG geregelt, neu hinzu kommt die Ausbildung zur Berufsjagdwirtschaft. Rückwirkend ab 1. Jänner 2024 entfallen nach dem Gesetzesbeschluss im Plenum des Nationalrates auch die Prüfungsgebühren bei der Meisterprüfung.

„Hier waren unsere Absolventinnen und Absolventen seit langem benachteiligt“, zeigt sich Lindinger erfreut. 

Klaus Lindinger

Der Meistertitel kann künftig auch in amtlichen Dokumenten wie Reisepass oder Führerschein eingetragen werden.

„Eine Stärkung der agrarischen Fachausbildung ist ein notwendiger Baustein für eine moderne, qualitätsorientierte Land- und Forstwirtschaft. Immer mehr junge Menschen zählen daher auf gute Ausbildung, um einen bäuerlichen Betrieb bestens in die Zukunft führen zu können“, verweist Lindinger auf den hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften nicht nur im Agrarbereich, sondern auch in der Landtechnik. 

Klaus Lindinger

Schweinebauern brauchen Rechtssicherheit

Den Besuch von Klubobmann Gust Wöginger nutzten die bäuerlichen Interessensvertreter des Bezirks, um ihre Forderung nach Rechtssicherheit für Schweinebauern zu untermauern. Immerhin zählt Wels-Land zu den wichtigsten schweinehaltenden Regionen im Land.

„Die Verunsicherung in der Branche ist groß. Die Schweinebauern sind wieder einmal Zielscheibe für das Wechseln von politischem Kleingeld geworden“, ärgert sich Klaus Lindinger, bäuerlicher Abgeordneter und ÖVP-Bezirksparteiobmann in Wels-Land. 

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger (v.li.), Johann Stinglmayr (GF VLV) sowie Leopold Keferböck (v.re., BB-Bezirksobmann) und Markus Brandmayr (Obmann VLV) erläutern mit Klubobmann Gust Wöginger (Mitte) die unsichere Rechtslage seit dem VfGH-Erkenntnis zu den Übergangsfristen.

Im Rahmen eines Bezirksbesuches von ÖVP-Klubobmann August Wöginger nutzen daher auch Vertreter der Landwirtschaft die Möglichkeit, ihren Unmut zu deponieren. Klubobmann Gust Wöginger hält fest, dass sofort nach dem  Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis zu den langen Übergangsfristen für Vollspaltenböden an neuen Lösungen seitens Bauernbund und ÖVP gearbeitet wurde. 

„Es wird eine Lösung noch in dieser Legislaturperiode geben“, sichert der Klubobmann den Interessensvertretern LWK-Rat Markus Brandmayr (VLV-Obmann in OÖ), Bauernbund-Bezirksobmann Leopold Keferböck und Johann Stinglmayr (VLV-Geschäftsführer) zu. Gemeinsam mit Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger pochen sie auf praxistaugliche Lösungen mit angemessenen Übergangsfristen. „Denn die Schweinebauern brauchen endlich Rechtssicherheit!

Gust Wöginger, Klubobmann

Die gesetzliche Übergangsfrist für die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenböden wurde nach einem Antrag der Doskozil-SPÖ gekippt. Nun gilt es so rasch wie möglich politische Mehrheiten für eine vernünftige Lösung zu finden. 

„Diese findet man aber nur am Verhandlungstisch und in konstruktiven Gesprächen. Nicht aber, in dem man in den Medien die Branche verunsichert“, erinnert Lindinger an das Vorpreschen von Gesundheitsminister Rauch. „Damit hat er erst Recht für Verunsicherung gesorgt!“

Klaus Lindinger
VLV-Obmann LKR Markus Brandmayr erläutert die derzeit unklare Situation, nach welchen rechtlichen Rahmenbedingungen ein Stallbau für Schweinezucht und -mast erfolgen soll.
Bezirk Wels-Land liefert 25 % des in OÖ. hergestellten Schweinefleisch

„Immerhin gehören wir zu den wichtigsten schweinehaltenden Bezirken im Land. Da geht es um viele bäuerliche Existenzen“, fordert auch Brandmayr Lösungen, die eine konventionelle Schweinemast und -zucht auch in Zukunft ermöglichen. „Nur so können wir die Konsumentinnen und Konsumenten mit heimischem Fleisch versorgen!“

Markus Brandmayr, VLV-Obmann

Wohnen und Eigentum ermöglichen

An einem Beispiel aus seiner Heimatgemeinde Fischlham zeigt der Abgeordnete Bgm. Klaus Lindinger (Bezirksparteiobmann) auf, welche wichtigen Impulse vom im Ministerrat beschlossenen Wohnbaupaket des Bundes ausgehen.

„Sich mit Fleiß und Arbeit die eigenen vier Wände zu schaffen, ist für immer mehr Menschen schwieriger geworden. Das nun präsentierte Wohnbaupaket umfasst ein Bündel an treffsicheren Maßnahmen, um einerseits leistbaren Wohnraum herzustellen und andererseits den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen!“, ist der regionale Abgeordnete Bgm. Klaus Lindinger überzeugt.

Klaus Lindinger
„Mit Arbeit und Fleiß soll wieder der Traum von den eigenen vier Wänden und leistbares Wohnen möglich sein!“, so Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. (Fotocredit: privat)

Auch in seiner Heimatgemeinde Fischlham war der Einbruch der Bautätigkeit bereits Thema. Ein Projektentwickler wollte eine Baulücke in einem Siedlungsgebiet mit einem guten Mix an Miet- und Eigentumswohnungen schließen.

„Durch die herausfordernden Rahmenbedingungen wie steigende Kreditzinsen, teurere Baukosten usw., haben sich potentielle Käuferinnen und Käufer der Eigentums-, aber auch die Interessenten für Mietwohnungen zurückgehalten. Nun steht der Baubeginn unter guten Vorzeichen. So können junge Fischlhamer Familien in ihrer Heimatgemeinde bleiben!“, zeigt Klaus Lindinger ein konkretes Beispiel auf.

Klaus Lindinger

Die wichtigen Impulse für die Bauwirtschaft, die durch das Paket der Bundesregierung ausgelöst werden, sind zentral für Arbeitsplätze – gerade bei Klein- und Mittelbetrieben.

Aktuell schwierige Situation für Baubranche

Die Baubranche befindet sich derzeit in einer schwierigen Situation. Für das Jahr 2024 geht das WIFO von einem realen Rückgang der Bruttoinvestitionen um vier Prozent im Baubereich aus. Dieser Rückgang hat nicht nur massive Auswirkungen auf weitere Branchen wie das Handwerksgewerbe zur Folge, sondern führt auch zu einer massiven Verteuerung von Neubauten. Mit dem über zwei Milliarden Euro schweren Baupaket wirkt die Bundesregierung dem äußerst zielgerichtet entgegen.  

Unter anderem ist ein Zweckzuschuss in Höhe von insgesamt einer Milliarde Euro vorgesehen, mit dem 10.000 neue Eigentumswohneinheiten und 10.000 neue Mietwohneinheiten im Neubau geschaffen und rund 5.000 Wohneinheiten saniert werden. Insgesamt wird für rund 44.000 Menschen neuer Wohnraum geschaffen.  

Der Zweckzuschuss umfasst etwa 220 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen, 390 Millionen Euro für neu gebaute Mietwohnungen und 390 Millionen Euro für neugebaute Eigentumswohnungen. Damit sollen Bauinvestitionen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro ausgelöst werden.  

Handwerkerbonus garantiert Nachhaltigkeit

Neben steuerlichen Vorteilen bei Sanierungsmaßnahmen soll auch der Handwerkerbonus neu aufgesetzt werden. Dieser Bonus soll vor allem Handwerksbetriebe bei der Erbringung von Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Wohnraumschaffung unterstützen. Dabei werden erbrachte Arbeitsleistungen von Handwerksarbeiten bis zu 10.000 Euro mit einem Fördersatz von 20 Prozent gefördert.

„Davon profitieren besonders unsere lokalen Klein- und Mittelbetriebe“, betont Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger

Der entsprechende Regierungsbeschluss zum Baupaket wurde bereits am Mittwoch gefasst. 

„LEISTUNG, FAMILIE UND SICHERHEIT SIND DIE DREI ECKPFEILER DES ÖSTERREICHPLANS“

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Stadtparteiobfrau LAbg. Alexandra Platzer freuten sich, Bundesminister Martin Kocher in der Region zu begrüßen. In der Raiffeisenbank Wels sprach er als Arbeits- und Wirtschaftsminister gemeinsam mit dem Team „Die Liste Zwei. ÖAAB-FCG“ über die zentralen Punkte des Österreichplans Leistung, Familie und Sicherheit.

„Bundeskanzler Karl Nehammer hat in seinem Österreichplan konkrete Konzepte und Visionen auf den Tisch gelegt, wie Österreich im Jahr 2030 aussehen soll. Drei zentrale Themen stehen dabei im Vordergrund: Leistung, Familie und Sicherheit. Denn diese Themen schaffen Wohlstand für uns alle – für die Gesellschaft, aber auch für jeden Einzelnen. Die Gespräche zeigen: Das Interesse am Österreichplan ist groß!“, so Regierungsmitglied Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Kocher anlässlich des Besuchs in Wels.

Bundesminister Martin Kocher
ÖAAB-FCG-Doppelspitze begrüßt die Ziele

ÖAAB-FCG-Fraktionsobfrau Cornelia Pöttinger und Arbeiterkammerrat Franz Lumetsberger (= Spitzenduo „Die Liste Zwei“) begrüßen, dass die aktuelle Bundesregierung mit unserem Kanzler Karl Nehammer schon einiges für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Positiven verändert hat. 

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Ein interessanter, kurzweiliger Austausch mit hochranginger Besetzung. Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (v.re.), LH-Stv. Christine Haberlander, Franz Lumetsberger, LAbg. Alexandra Platzer, Minister Martin Kocher, Cornelia Pöttinger, LR Markus Achleitner, Stadtrat Martin Oberndorfer, 

„Die Abschaffung der schleichenden Steuererhöhung, also der sogenannten ‚kalten Progression‘, sorgt dafür, dass den Menschen mehr Netto vom Brutto bleibt und das dauerhaft!“, so Cornelia Pöttinger und Franz Lumetsberger. „Wir haben noch einige Ideen zu dauerhaften Steuerbefreiung auf Überstunden, fixe Unterstützung für Pendlerinnen und Pendler sowie echte Wahlfreiheit für Familien. Auch die gesicherte Pflege ist uns ein großes Anliegen!“, so das Team „Die Liste Zwei“. 

Cornelia Pöttinger und Franz Lumetsberger
Herzensanliegen der Menschen im Österreichplan

Die breite Berichterstattung und vor allem die Rückmeldungen der Menschen haben gezeigt: Mit dem Österreichplan ist es Bundeskanzler Karl Nehammer gelungen, einige absolute Herzensanliegen der Menschen zu adressieren. 

Martin Kocher
Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger moderierte die Fragen und Anliegen an Bundesminister Martin Kocher.

„Es ist sehr positiv, dass die Volkspartei einen klaren Plan für die Zukunft unseres Landes hat. Gemeinsam mit meinen Kollegen im VP-Parlamentsklub unterstütze ich die deutlichen Ansagen unseres Bundeskanzlers Karl  Nehammer: Es braucht weitere wirksame Maßnahmen, damit Leistung belohnt, Familien gestärkt und die Sicherheit gewährleistet wird. Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher ist hierfür ein Garant, damit die Fleißigen auch entsprechend belohnt werden“, freut sich Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger über den Besuch des Bundesministers in seiner Heimatregion.

Klaus Lindinger
Bundesminister Martin Kocher
Bundesminister Martin Kocher ist für Arbeits- und Wirtschaftsagenden zuständig. Den Foderungen des Team „Die Zwei“ zur AK-Wahl kann er einiges abgewinnen bzw. ist schon manches in die Wege geleitet.