Jugendsprecher Klaus Lindinger sieht bei Ö3-Jugendstudie klare Erwartungen
Die aktuelle Ö3-Jugendstudie 2026 wird breit thematisiert. Das besondere an den Ergebnissen: 86 Prozent der 16- bis 25-Jährigen blicken der eigenen Zukunft optimistisch entgegen.
„Trotz multipler Krisen blickt die Mehrheit der GenZ optimistisch in die eigene Zukunft, gleichzeitig benennen sie zentrale Herausforderungen genau!“, hält Abgeordneter zum Nationalrat Klaus Lindinger (Anm.: Jugendsprecher der ÖVP) erfreut fest.

87 Prozent sind mit ihrem Leben zufrieden, während finanzielle Sorgen, steigende Lebenshaltungskosten und leistbarer Wohnraum zu den größten Belastungen zählen.
„Die Jugend in Österreich ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten. Doch sie erwartet zurecht, gehört zu werden und faire Rahmenbedingungen vorzufinden.“, so Abgeordneter zum Nationalrat Klaus Lindinger zu den Ergebnissen der Ö3-Jugendstudie 2026.
Schule und Bildung: Mehr Praxisbezug und mehr Mitsprache
Wie sich die Jungen die Schule der Zukunft wünschen, haben sie klar artikuliert: Rund 96 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Alltagswissen, wie etwa zu Finanzen oder Verträgen. Des Weiteren wollen sie mehr diskutieren und mitgestalten sowie fordern sie praxisnahe Inhalte.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ist für die junge Generation selbstverständlich. Sie wünschen sich aber dazu mehr Kompetenzen, die im Alltag und im späteren Berufsleben tatsächlich weiterhelfen.
Sicherheit und Sinn statt „Work-Life-Balance“
Im Arbeitsleben steht für 70 Prozent die finanzielle Absicherung im Vordergrund. Neben dem Sicherheitsaspekt nehmen Wertschätzung und eine sinnstiftende Tätigkeit zu. Die Ergebnisse zeigen, dass wirtschaftliche Sicherheit und persönliche Entfaltung für viele kein Widerspruch sind, sondern zusammen gedacht werden.
„Somit wird deutlich: Die Jungen wollen Leistung erbringen, doch sie soll Sinn machen!“, hebt der regionale Abgeordnete Klaus Lindinger hervor. „Dieser Anspruch sowie das klare Bekenntnis (78 Prozent), wenn möglich Lebensmittel aus Österreich zu konsumieren, stimmen mich zuversichtlich. Die Jugend ist definitiv viel besser als ihr vermeintlicher Ruf und auch zuversichtlicher“, so Lindinger.
Das unterstreicht die Bedeutung regionaler Produktion und zeigt, dass Herkunft und Qualität für junge Menschen eine wichtige Rolle spielen.
„Dass so viele junge Menschen bewusst zu heimischen Lebensmitteln greifen wollen, ist ein starkes Zeichen für unsere Landwirtschaft. Das zeigt, wie hoch das Vertrauen in die Qualität und Arbeit unserer bäuerlichen Betriebe ist. Es ist ein klarer Auftrag, die heimische Produktion zu sichern“, zeigt sich Abg. z. NR Lindinger zuversichtlich.
Interesse an Politik, Vertrauen zurückgewinnen
Rund drei Viertel der jungen Menschen interessieren sich für politische Themen, gleichzeitig fühlt sich ein großer Teil nicht ausreichend vertreten.
„Die Studie zeigt deutlich, dass Optimismus und Gestaltungswille vorhanden sind. Wir müssen junge Menschen noch stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Diese Ergebnisse decken sich auch mit meinen Erfahrungen aus der ‚Demokratiewerkstatt‘ im Parlament. Auch hier erlebe ich großes Interesse der jungen Generation. Es liegt nicht zuletzt an uns Abgeordneten, das Vertrauen der Jugend in die Politik wieder zurückzugewinnen.“, so Klaus Lindinger abschließend.