Wien – 40.000 junge Menschen konnten dank dem Projekt „Gesund aus der Krise“ seit 2022 gestärkt werden. Dadurch erhielten sie – je nach Bedarf – bis zu 15 kostenlose Therapieeinheiten.
„Dieses niederschwellige Angebot ist in ganz Österreich anonym möglich. Es war mir wichtig, dass ‚Gesund aus der Krise‘ fortgeführt wird. Erfreulicherweise ist das Projekt bis 2027 trotz angespannter Budgetsituation gesichert“, betont Jugendsprecher Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (ÖVP). „Junge Menschen müssen wissen, dass Hilfe da ist, wenn sie sie brauchen!“
Auch Gesundheitssprecherin Abg. z. NR Juliane Bogner-Strauß unterstreicht die Bedeutung der Fortsetzung:
„Wie wir mittlerweile wissen ist jedes dritte Kind bzw. jede:r dritte Jugendliche in Österreich im Laufe seines Lebens einmal von einer mentalen Krise betroffen. Das zeigt deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist und wie wichtig Initiativen wie ‚Gesund aus der Krise‘ auch in Zukunft sein werden. Zunehmend steht die mentale Gesundheit der Kinder und Jugendlichen im Fokus der Gesellschaft. Wir als Volkspartei schauen hier nicht weg!“
In den letzten Jahren hat Österreich viel für die psychische Gesundheit getan. Die Kassenstunden für Psychotherapie wurden deutlich erhöht. Aktuell stehen rund 100 Millionen Euro pro Jahr für Psychotherapie zur Verfügung. Auch in den Schulen gibt es Verbesserungen: Derzeit arbeiten 181 Fachkräfte für rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. In den nächsten drei Jahren sollen 65 neue Stellen dazukommen. Das grundsätzliche Ziel ist es, doppelt so viele Schulpsycholog:innen wie jetzt anbieten zu können.
Wo bzw. wie bekommen Kinder und Jugendliche Unterstützung?
Gesund aus der Krise: 15 kostenlose Therapieeinheiten (Einzel- oder Gruppensetting) Keine Diagnose notwendig, Anmeldung auch ohne Zustimmung der Eltern ab 14 Jahren möglich Anmeldung & Infos: gesundausderkrise.at oder telefonisch unter 0800 800 122 (werktags 8–18 Uhr)
Kontaktstellen: chat.box von pro mente Jugend – Online-Beratung für Jugendliche mit psychischen Belastungen: promentejugend.at/chat-box open2chat.at – Chat von Jugendlichen für Jugendliche, anonym und kostenlos 147 Rat auf Draht – www.rataufdraht.
Klaus Lindinger plädiert für oberösterreichische Strategie zu Gunsten von Schweinefleisch
Schnitzel, Schweinsbraten, Geselchtes, Fleischknödel, …: Typische Gerichte aus Oberösterreichs kulinarischer Tradition. Diese Tradition muss Zukunft haben – und mit ihr die vorgeschaltete bäuerliche Fleischproduktion des Bundeslandes. Das betont der Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Klaus Lindinger im Rahmen des jetzt angelaufenen OÖVP-Dialogprozesses zur Erarbeitung des neuen Zukunftsprogrammes „Vorsprung Oberösterreich“.
„Darin werden auch die Zukunft der Ernährung und die Zukunft der heimischen Fleischproduktion hohen Stellenwert einnehmen. Ausgangspunkte sind dabei das klare Bekenntnis der OÖVP zum kulinarischen Erbe Oberösterreichs, das klare Bekenntnis der OÖVP zu Fleischproduktion und Fleischkonsum sowie die klare Distanz der OÖVP zu Laborfleisch, zu unethischen Verfahren der tierischen Gentechnik und zu unberechtigtem Fleisch-Bashing unter dem Deckmantel von Klimaschutz, Tierschutz oder Gesundheit“, erklärt Klaus Lindinger nach der Auftaktveranstaltung zum OÖVP-Zukunftsprogramm. „Wir stellen Tradition über Zeitgeist, Grundsätze über Parolen und unsere bäuerliche Landwirtschaft über Labor-Versuche!“
„Wir schreiben niemandem vor, lassen uns aber auch von niemandem vorschreiben“
„Schweinefleisch ist integraler Bestandteil der oberösterreichischen Lebenskultur und wird das auch bleiben!“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Klaus Lindinger betont die durchgängig wertebasierte Herangehensweise der OÖVP bei der Erarbeitung des neuen Zukunftsprogrammes.
„Einer dieser Grundsätze der OÖVP lautet: Wir schreiben niemandem vor, wie er zu leben hat – lassen uns aber auch von niemandem vorschreiben, wie wir zu leben haben“, schildert der OÖVP- Bezirksparteiobmann mit Blick auf wiederkehrende öffentliche Kampagnen gegen Fleisch und Fleischkonsum.
70 Prozent der Haushalte bevorzugen klassische Mischkost
Eine Erhebung der AMA zeige dies, so Lindinger, neuerlich, indem darin 70 Prozent der Haushalte angeben, weiter und uneingeschränkt eine klassische Mischkost aus tierischen Produkten und pflanzlichen Produkten zu pflegen. Der Anteil der Haushalte mit zumindest einem vegetarisch-essenden Mitglied erreicht dagegen nur 6,9 Prozent, der Anteil der Haushalte mit zumindest einem vegan-essenden Mitglied sogar nur 2,7 Prozent. Zudem geben in der AMA-Erhebung 65 Prozent der Menschen an, vielerorts angepriesene pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Milch keineswegs als vollwertigen Ersatz anzuerkennen.
70 Prozent der Haushalte ernähren sich mit klassischer Mischkost aus tierischen und pflanzlichen Produkten zeigt eine AMA-Erhebung.
„Von daher mutet es geradezu grotesk an, wenn NGOs oder die Grünen wiederkehrend das Bild von einer fleischlosen Zukunft zeichnen möchten“, kritisiert der Nationalratsabgeordnete aus dem Bezirk Wels-Land.
„Marke Genussland OÖ wird zum Bollwerk gegen Fleisch aus dem Labor!“
In diesem Zusammenhang erneuert Klaus Lindinger die Absage der OÖVP an Fleisch aus dem Labor:
„Unsere Leitlinie ist Oberösterreich als Genussland. Das ist unser authentisches kulinarisches Erbe: Fleisch aus bäuerlicher Landwirtschaft und nicht aus dem Reagenzglas. Daher setzen wir stark auf den im Programm der Bundesregierung angekündigten Widerstand Österreichs gegen eine EU-Zulassung von künstlich hergestelltem Fleisch.“
Pro-Kopf-Jahresverbrauch liegt 32,6 Kilogramm Schweinefleisch
Der Jahresverbrauch an Schweinefleisch liegt in Österreich derzeit bei 32,6 Kilogramm pro Kopf, der Selbstversorgungsgrad der Republik exakt bei 100 Prozent (Quelle: Statistik Austria). Die Qualität von Fleisch beurteilen die österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten laut AMA-Erhebung primär nach den Kriterien Geschmack, Natürlichkeit, Regionalität, Qualitätsnachweis und Frische.
Mehr als 260.000 Schweine in den Ställen des Bezirkes Wels-Land
Oberösterreich ist laut Statistik Austria mit 1.002.743 Schweinen mit Abstand Österreichs Nummer 1 in der Schweinehaltung. Mehr als 260.000 dieser Schweine stehen in den Ställen des Bezirkes Wels-Land. Laut WIFO-Studie hängen im Bezirk Wels-Land insgesamt 4.900 Arbeitsplätze (14,6 % aller Arbeitsplätze im Bezirk) direkt oder indirekt an der Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln.
Die heimische Landwirtschaft produziert vielfältige TOP-Qualität!
Kindergarten und Volksschule entdeckten den Lexengut-Obstgarten
35 Kindergartenknirpse und rund 40 Volksschulkinder der 1. und 2. Klassen aus Fischlham machten sich auf zu einem spannenden Wandertag in den Obstgarten vom Lexengut in Ornharting. Schon bei der Ankunft sprühten die Kinder vor Neugier.
Regina und Klaus Lindinger hießen alle herzlich willkommen. Sie erzählten einiges über die Arbeit im Obstgarten. Imkerin Martina Marschner, deren Mann Bernhard Marscher Bienenstöcke beim Obstgarten stehen hat, berichtete über die wichtige Bestäubungsarbeit der Bienen. So lernten die Kinder spielerisch Wichtiges über die Natur.
Voller Neugier probierten die Kinder das Pflücken inklusive sofortiger Verkostung.
Kindermund: „Der beste Apfelsaft, den ich je getrunken habe.“
Im nächsten Schritt ging es ans Eingemachte: Die Kinder durften Äpfel und Birnen ernten sowie selber Saft pressen. Die Aufregung war groß, als die ersten Tropfen des frischen Apfelsafts in die Gläser flossen. Nach den ersten Kostproben waren sich alle einig: Das ist der beste Saft, den sie je getrunken haben.
Ganz schön stark!
Nach so viel Arbeit machte sich natürlich der Hunger bemerkbar. Kinder wie Pädagoginnen freuten sich auf eine gesunde Jause, die Regina und Klaus Lindinger vorbereiteten.
„Es war uns eine große Freude, die Kindergarten- und Volksschul-Knirpse unseren Obstgarten zeigen zu können. So erleben die Jüngsten hautnah, dass die Äpfel nicht im Supermarkt wachsen,“ meinten Regina und Klaus Lindinger schmunzelnd.
Übrigens kann jede:r selber im Obstgarten Hand anlegen: Bis Mitte Oktober ist der „Selbstpflück-Garten“ für Äpfel-Liebhaber noch geöffnet.
„Im Vorjahr haben wir erstmals unseren Obstgarten zum Selberpflücken geöffnet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Menschen kamen gerne vorbei, um sich den Apfel frisch vom Baum zu holen!“, machte Klaus Lindinger auf das Angebot aufmerksam.
Mit dem Traktor geht es sicher durch den Obstgarten, wo die roten Äpfel zum Pflücken einladen.
Bauernbund Bezirk Wels und Wels-Land trifft Georg Strasser
Mit großem Interesse fand heuer das traditionelle „Z’aum kemma“ des Bauernbundes Wels-Land zu „Landwirtschaft – Energie – Zukunft“ bei der Firma Huemer Energietechnik in Eberstalzell statt.
Bauernbundobmann Leopold Keferböck und Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck freuten sich über die vielen Gäste. Mit Bauernbundpräsident DI Georg Strasser und Ing. Robert Gaubinger, Berater für Bioenergie der Landwirtschaftskammer OÖ standen zwei hochkarätige Referenten zur Verfügung. Sie informierten zu Themen wie erneuerbare Energien sowie über die aktuellen Entwicklungen in der Landwirtschaft.
Beim geselligen Abschluss diskutierten die Bäuerinnen und Bauern bei Würstel und regionalen Getränken angeregt weiter. „Zaum kemma, zaum red´n und zaum steh´n“ war nicht nur das Motto des Abends, sondern vielmehr Programm.
Katharina Zwittl (v.li., Huemer Energietechnik), BB Obmann Martin Almhofer, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck, NR Klaus Lindinger, Ortsbäuerin Sabrina Steinmair, Bezirksbauernbundobmann Leopold Keferböck, BB Präsident Georg Strasser, Manfred Huemer (Huemer Energietechnik), Maria und Gerhard Steinmair, BB Bezirkssekretär Matthias Werner, LKR Markus Brandmayr (Ortsbauernobmann)
Energiezukunft im Blick
Vor dem „Z’aum kemma“ luden die Bezirksfunktionäre, Bauernbundpräsident Georg Strasser und Abg.z.NR Klaus Lindinger zur Betriebsbesichtigung am Hof Steinmair in Eberstalzell. Dort überzeugten sie sich von einer modernen Photovoltaikanlage samt innovativem Speichersystem. Die Familie Steinmair zeigt beispielhaft, wie bäuerliche Betriebe mit Technik und Innovationsgeist aktiv zum Klimaschutz beitragen und gleichzeitig ihre wirtschaftliche Zukunft absichern.
Mit Veranstaltungen wie diesen stärkt der Bauernbund Wels-Land den Zusammenhalt der bäuerlichen Gemeinschaft. Die Bedeutung von Innovation und Nachhaltigkeit für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft ist unbestritten, wie das große Interesse zeigte.
Bezirksbauernbundobmann Leopold Keferböck, Bezirksbäuerin Margit Ziegelbäck mit den Ortsfunktionären von Eberstalzell Martin Almhofer (BB Obmann), Sabrina Steinmair (Ortsbäuerin), BB Präsident Georg Strasser, LKR Markus Brandmayr (Ortbauernobmann Eberstalzell) und NR Klaus Lindinger beim „Zaum kemma – zaum red´n – zaum steh´n in Eberstalzell bei der Fam. Huemer Energietechnik. (Fotocredits: Bauernbund OÖ)
Um das eigene Lebensumfeld und jenes der Mitmenschen weiterentwickeln und gestalten zu können, braucht es die Kommunalpolitiker:innen. Sie arbeiten in den Gemeinderäten und als Bürgermeister:in an der Spitze ihrer Gemeinde jeden Tag mit viel Herzblut. Am 22. September dankte die OÖVP Wels-Land mit einer gemütlichen Feier ihren Gemeindevertreter:innen in der „Waschrumpl“ in Aichkirchen.
ÖVP Wels-Land lud zum Danke-Fest ein
Die Verantwortung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist groß. Auch der Einsatz der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte ist alles andere als selbstverständlich. Beides würdigte der Bezirksparteivorstand der ÖVP Wels-Land beim dritten Danke-Fest für alle Gemeinderatsmitglieder, die seit der Wahl 2021 für die Volkspartei den 24 Gemeinderäten im Bezirk angehören. Das im Frühjahr eröffnete Pub „Waschrumpl“ in der Heimatgemeinde von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (Aichkirchen) war die perfekte Location für den gemütlichen Abend.
Eveline Palzer (Fischlham) und Gerald WALTER (Krenglbach) freuten sich über die Anerkennung für ihre Aufgabe als Fraktionsobleute.
„Es ist uns wichtig, jenen Persönlichkeiten zu danken, die die Gemeinden mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Die Bürgermeister:innen und Gemeinderatsmitglieder investieren viel Zeit und Energie, um das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen weiterzuentwickeln. Die Wertschätzung dafür möchten wir mit unserem ‚Danke-Fest‘ zeigen!“, betonen Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (Fischlham), Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (Aichkirchen), Landtagsabgeordneter Michael Weber (Gunskirchen) sowie ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin Monika Neudorfer (Bad Wimsbach-Nh.).
Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (v.li.), Landtagsabgeordneter Michael Weber und Landesrat Markus Achleitner (v.re.) sowie Landesparteisekretär Florian Hiegelsberger dankten Bgm. Andreas Obermayr (vorne, 2.v.re.), Vzbgm. Hannes Ziegelböck (vorne, 2.v.li.) und Vzbgm. Josef Buchegger (Mitte hinten) für ihren Einsatz als Gemeindeparteiobmann.
Sechs Persönlichkeiten stellvertretend für 242 VP-Gemeindevertreter:innen vor den Vorhang geholt
Den feierlichen Rahmen nutzten die Bezirksspitzen, um sechs Persönlichkeiten besonders vor den Vorhang zu holen. Gemeinderätin Mag.a Anja Federschmid aus Thalheim bei Wels absolvierte mit Bravour den Kommunalpolitischen Lehrgang der OÖVP. Das Zertifikat – verbunden mit einem großen Dankeschön für ihren Einsatz – erhielt sie im Rahmen der Feier. Vzbgm. Josef Buchegger (Holzhausen) und Bgm. Andreas Obermayr (Neukirchen bei Lambach) freuten sich über die Wertschätzung für ihre 10-jährige Tätigkeit als Gemeindeparteiobmann. Vzbgm. Hannes Ziegelböck (Bad Wimsbach-Neydharting) übt diese bereits 15 Jahre aus und bekam natürlich auch ein kleines Präsent.
Gemeindevorstand Gerald WALTER (Krenglbach) und Gemeindevorständin Eveline Palzer (Fischlham) führen seit zehn Jahren die VP-Fraktion in den jeweiligen Gemeinderatsgremien.
„Sie stehen symbolisch dafür, was in den Gemeinden geleistet wird und wie wichtig diese – im Grunde ehrenamtliche – Arbeit für das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen ist. Es freut uns, dass sich so viele Persönlichkeiten in der Kommunalpolitik einbringen. Das steht bei unserem Danke-Fest im Mittelpunkt!“, so Bezirksparteiobmann Lindinger abschließend.
Späte, aber wichtige Entscheidung für unsere bäuerlichen Familienbetriebe
Nach jahrelangen Forderungen von Landwirtschaft, Gemeinden und bäuerlichen Interessensvertretern ist es nun so weit: LH-Stv. Manfred Haimbuchner hat endlich angekündigt, dass noch heuer eine oberösterreichische Biber-Verordnung beschlossen werden soll. Damit soll künftig die gezielte Entnahme von bis zu 158 Tieren pro Jahr möglich sein.
„Die Schäden durch die massive Ausbreitung des Bibers haben unsere bäuerlichen Familienbetriebe, aber auch die öffentliche Infrastruktur und den Hochwasserschutz enorm belastet. Es ist daher höchste Zeit, zu handeln! Darauf habe ich in den letzten Monaten immer hingewiesen“, betont Abg. z. NR Klaus Lindinger.
Erst im Frühjahr 2025 zeigte Abg.z.NR Klaus Lindinger erneut Schäden in seinem Heimatbezirk Wels-Land auf.
Bauernbund-Vertreter:innen zeigen Problematik seit Jahren auf
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaftskammer sowie zahlreichen betroffenen Landwirten hat Lindinger in den vergangenen Jahren immer wieder die Gefahren und vielfachen Schäden aufgezeigt. Dass nun endlich eine Verordnung auf den Weg gebracht wird, sei nicht nur ein notwendiger, sondern auch ein hart erkämpfter Erfolg.
Enorme Bauten und Dämme der Biber führen unter anderem zu Überschwemmungen und Verklausungen wie Klaus Lindinger (v.li.), Bezirksobmann Leopold Keferböck und LKR Markus Brandmayr an diesem Beispiel verdeutlichen.
„1989 wurden landesweit 35 Biber in Oberösterreich nachgewiesen. In den Jahren 2023/2024 waren es rund 2.2000 Tiere. Diese Zahlen belegen den dringenden Handlungsbedarf punkto Biber-Monitoring!“, macht Abgeordneter Lindinger deutlich.
Die Verordnung sei ein richtiger Schritt, um die Balance zwischen Naturschutz und den Interessen der Menschen im ländlichen Raum wiederherzustellen.
„Wichtig ist nun, dass die Umsetzung rasch erfolgt und Schäden durch die übermäßige Biberpopulation künftig wirksam eingedämmt werden“, so Lindinger abschließend.
Zahlreiche Bauprojekte stärken Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Aktuelle Zahlen aus dem Kindergartenjahr 2024/2025 belegen den signifikanten Fortschritt in der Kinderbetreuung im Bezirk Wels-Land. Diese Entwicklungen unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Bezirk Wels-Land werden derzeit 11 Bauprojekte im Bereich der Kinderbildung und -betreuung (KBBE) mit Gesamtkosten von rund 11,7 Millionen Euro umgesetzt, so die Infos aus dem Bildungsressort des Landes Oberösterreich.
Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger äußerte sich erfreut über die Fortschritte:
„Die Gemeinden im Bezirk sind in punkto Kinderbetreuung offensiv unterwegs. Entsprechend dem Bedarf wird kooperiert, weiterentwickelt und investiert. Die Fördergelder des Landes Oberösterreich, zusätzliche Mittel aus dem oö. Gemeindepaket (Anm.: 2,47 Mio. € für die 24 Wels-Land-Gemeinden) und auch Extra-Finanzmittel des Bundes (Anm.: 7,6 Mio. € bis 2028 für den gesamten Bezirk) sind wichtige Unterstützung auf dem Weg. Bei der Betreuungsquote der Drei- bis Fünfjährigen liegen die 24 Wels-Land-Gemeinden bei beachtlichen 99,3 Prozent!“, so Bezirksparteiobmann Lindinger stolz.
Umfangreiche Bauprojekte im Bezirk
Die aktuell umgesetzten Projekte umfassen vier Krabbelstuben sowie sieben Kindergärten. Auch in der Heimatgemeinde des Bezirksparteiobmannes wird kräftig investiert. Der ruhigere Sommer wird für den Bau einer zweiten Krabbelgruppe und die Sanierung der Volksschule genutzt.
In Wels-Land besuchen 99,3 % der Knirpse einen Kindergarten
Die Betreuungsquote im Bezirk Wels-Land ist äußerst positiv: Bei den 0 bis 2-Jährigen liegt die Quote bei 34,2 Prozent und bei den 3 bis 5-Jährigen sogar bei 99,3 Prozent. Diese Zahlen übertreffen den Oberösterreichdurchschnitt erheblich.
„Kinderbetreuung ist ein zentrales Anliegen unserer Gemeinden, gleichzeitig stellt sie uns vor Herausforderungen. Doch meine Bürgermeisterkollegen und ich versuchen immer eine Lösung zu finden“, fügt Lindinger hinzu.
Mit einer Reihe familienfreundlicher Veranstaltungen – organisiert von den ÖVP-Ortsgruppen – stellt die Bezirkspartei die Familien besonders in den Mittelpunkt. Von Schwimmkurs, SchoolsOut-Party über Ferienpassaktionen bis Time-Out-Park_Ralley und Familienwandertag wird so Gemeinschaft gelebt.
„Die Familie ist der wichtige Kern unserer Gesellschaft! Das unterstreichen wir mit den vielen Angeboten“, so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Was steht im Fokus?
Familien stärken: Mit Spiel, Spaß und Kreativangeboten entsteht Raum für gemeinsame Zeit in familiärer Atmosphäre.
Nähe zeigen: Die ÖVP-Ortsgruppen sind mit sympathischen Aktionen direkt bei den Menschen präsent – auch mit schon erprobten Formaten wie der SchoolsOut-Party oder Genuss an der Traun.
„Doch wir schaffen nicht nur Gemeinschaft mit und für Familien, wir stärken damit auch den Zusammenhalt untereinander. Einige Gemeinden bieten die Aktivitäten auch gemeinsam an!“, macht Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger aufmerksam. „Zudem haben wir ein eigenes Logo fix dabei, damit die Familien sofort erkennen: Hier gibt’s mehr für uns!“
Auch sein Abgeordneten-Kollege aus dem OÖ. Landtag Michael Weber ist von den Ideen und Veranstaltungen der ÖVP-Ortsgruppen begeistert.
„Bei der Schleißheimer Mostkost erlebte ich hautnah mit, wie viel hier für Familien geboten wird. Kletterturm, zwei Hüpfburgen, Mal- und Bastelecke und sogar ein Karussell wurde von den Veranstaltern aufgebaut!“, freut sich LAbg. Michael Weber (Gunskirchen) über den Einsatz. (Anmerkung: Die Schleißheimer Mostkost wird traditionell von der ÖVP Schleißheim gemeinsam mit der örtlichen Landjugend und der Ortsbauernschaft organisiert).
Start der familienfreundlichen Veranstaltungen war mit der Schleißheimer Mostkost am Pfingstsonntag. Auch das Sonnwendfeuer beim Schloss Irnharting der ÖVP Gunskirchen zählte bereits dazu. Der nächste Höhepunkt ist sicherlich die „SchoolsOut-Party“ am 4. Juli der ÖVP Krenglbach.
Ob Picknick, Bewegung oder Musik – die Veranstaltungen finden an familienfreundlichen Orten statt und laden zum Mitmachen ein. Alle Termine und Infos werden laufend auf www.wels-land.ooevp.at aktualisiert.
„Mit dem Familienwandertag der ÖVP Sipbachzell am 26. Oktober beenden wir die Veranstaltungsreihe, aber natürlich nicht unseren Einsatz für Familien!“, betont Bezirksparteiobmann Lindinger.
„Es gibt keine Kürzungen. Die Familienleistungen bleiben 2026 und 2027 auf dem gleichen hohen Niveau wie 2025 – trotz Aussetzung der Valorisierung“, stellt Jugendsprecher und Nationalratsabgeordneter Klaus Lindinger im Budgetplenum klar.
Stabiles Niveau trotz Konsolidierung
Dass die automatische Anpassung an die Inflation ausgesetzt wird, sei angesichts der angespannten Haushaltslage ein notwendiger Beitrag zur Budgetkonsolidierung.
„Anders als von manchen dargestellt, wird nichts gekürzt. Die Mittel bleiben stabil und liegen auf Rekordniveau“, betont Lindinger. Österreich liege im EU-Vergleich weiterhin an der Spitze. Wir sind Europameister bei Familienleistungen – nirgends sonst ist die staatliche Unterstützung für Familien so umfassend wie bei uns.“
„Die Familienleistungen bleiben 2026 und 2027 so hoch wie 2025! Damit gibt es ein stabiles und zukunftsfähiges Budget für unsere Familien und Jugend“, hält Jugendsprecher und Nationalratsabgeordneter Klaus Lindinger im Budgetplenum fest. „Dank Bundesministerin Claudia Plakolm kann das hohe Niveau gehalten werden!“ (Fotocredit: Michaela Pillmayr)
Spürbare Entlastung für Eltern
Ein zentrales Instrument ist dabei der Familienbonus Plus, der berufstätigen Eltern eine Steuerentlastung von bis zu 2.000 Euro pro Kind und Jahr bringt. In den letzten Jahren hat diesen die Bundesregierung erhöht und verbessert. Auch der Familienzeitbonus, mit dem Väter die Möglichkeit haben, in den ersten Lebenswochen beim Kind zu Hause zu bleiben, wurde verdoppelt und valorisiert. Die Inanspruchnahme des sogenannten Papamonats ist seither um 13 Prozent gestiegen. Die Fahrtenbeihilfe für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrlinge konnte endlich valorisiert werden.
Leistungen deutlich ausgebaut
„Von 2023 bis 2025 sind die Familienleistungen insgesamt um rund 20 Prozent gestiegen. Im Bereich der Bundesjugendförderung gab es sogar ein Plus von 30 Prozent“, so Lindinger weiter.
Diese Zahlen belegen: Es ist gezielt, nachhaltig und mit Weitblick gearbeitet worden.
Sachleistungen werden ausgebaut
Neben finanzieller Unterstützung nützt die Dreier-Koalition gezielt das Instrument der Sachleistungen. „Vor allem dort, wo Familien konkrete Unterstützung im Alltag brauchen. Beispielsweise mehr Deutschförderklassen sowie bessere psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche mit zunehmenden Therapieangeboten!“, informiert der regionale Abgeordnete. Mit dem zweiten verpflichtenden Kindergartenjahr wird die frühkindliche Bildung weiter ausgebaut und die Chancengleichheit verbessert.
„Die Familie ist der wichtige Kern unserer Gesellschaft!“, weiß Abgeordneter Lindinger als zweifacher Vater aus eigener Erfahrung.(Fotocredit: Martin Kienesberger)
Verantwortungsvoll investieren – für die Zukunft unseres Landes
Auch angesichts der notwendigen Haushaltskonsolidierung nimmt man die Verantwortung für Familien ernst, ohne zentrale Leistungen zu kürzen.
„Wir investieren in die Familien, in die Bildung, in die Jugend – und damit in die Zukunft unseres Landes“, so Lindinger abschließend.
Bäuerliche Interessensvertreter fordern die Zuständigen zum Handeln auf
Die stark wachsende Biberpopulation in Oberösterreich bringt massive Probleme mit sich. Besonders betroffen sind die Landwirtschaft, der Hochwasserschutz sowie die öffentliche Infrastruktur. Trotz mehrfacher Hinweise aus der Praxis fehlen nach wie vor praktikable Lösungen aus dem zuständigen Naturschutz- und Gewässerbereich.
Leopold Keferböck (v.li., Bauernbund-Bezirksobmann, Obmann BBK Wels), LKR Markus Brandmayr und der regionale Abgeordnete Bgm. Klaus Lindinger zeigen an einem konkreten Beispiel in Wels-Land die massiven Schäden auf. (Fotocredit: Martin Kienesbeger)
Die drei größten Herausforderungen in Oberösterreich und auch in Wels-Land:
Zunehmende Gefährdung von Hochwasserschutzbauten: Biberdämme untergraben bestehende Schutzanlagen, was bei Starkregen zu Dammbrüchen führen kann. Des Weiteren steigt die Gefahr von Verklausungen durch weggespülte Biberdämme.
Erhebliche Schäden in der Land- und Forstwirtschaft: Überschwemmte Felder und Wiesen, zerstörte Wege und Ernteausfälle durch Biberdämme beeinträchtigen die landwirtschaftliche Produktion massiv.
Finanzielle Einbußen und ungeklärte Haftungsfragen Durch die Minder- oder sogar „Nicht“-Bewirtschaftung entstehen finanzielle Einbußen bei den Bäuerinnen und Bauern. Auch die Haftungsfragen etwa durch umgestürzte Bäume entlang von Straßen und Wegen sind ungeklärt.
Diesen „Staudamm“ errichtete der Biber in Wels-Land. Dass das hier gestaute Wasser Schäden verursacht, liegt auf der Hand.
Bauernbund-Vertreter aus Wels-Land fordern zum Handeln auf
„Der aktuelle Schutzstatus des Bibers birgt für Mensch wie Natur Gefahren. Es braucht endlich eine Lösung, um der stark steigenden Biberpopulation entgegenzuwirken – bevor noch mehr Schäden entstehen!“, fordert Landwirtschaftskammerrat (LKR) Markus Brandmayr. „Die Land- und Forstwirtschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht und konkrete Vorschläge geliefert. Jetzt sind die zuständigen Stellen gefordert, endlich zu handeln!“ ergänzt Leopold Keferböck, Bauernbund-Obmann in Wels-Land sowie Landwirtschaftskammer-Obmann Wels.
„Unsere Landesrätin Michaela Langer-Weninger zeigt in ihrem Ressort am Beispiel Wolf vor, wie die Herausforderungen bei stark geschützten Tieren angegangen werden können. Die landesgesetzlichen Maßnahmen schützen hier Mensch und Tier!“, hebt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger hervor. „Leider fehlen aus dem Naturschutz und Gewässerbereich (Anm.: Hier liegen die Zuständigkeiten bei Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner und Landesrat Stefan Kaineder) nach wie vor praktikable Lösungsansätze punkto Bibermanagement.“
Hier fängt die Arbeit des Bibers erst an!
Fakten:
Die Biberpopulation in Oberösterreich hat sich in den letzten Jahren stark vermehrt. Aktuell leben etwa 2.200 Biber in der Region. Diese Tiere sind streng geschützt, was das Entfernen von Biberdämmen und das Entnehmen der Tiere nur in Ausnahmefällen erlaubt. Trotz der ökologischen Vorteile, die Biber durch die Gestaltung von Gewässerlebensräumen bieten, müssen Lösungen gefunden werden, um die Sicherheit der Menschen und die Infrastruktur zu gewährleisten.