Weichenstellungen für mehr Sicherheit bei Landesverteidigung und für Jugendliche im digitalen Raum
„Ausdrücklich begrüße ich den Gesetzesentwurf bezüglich Social-Media-Schutz für die Jugendlichen!“, erklärt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Er ist Jugendsprecher des Parlamentsklubs der Volkspartei und hat sich seit längerem für klare Regeln bei den Plattformen der sozialen Medien ausgesprochen. Die Bundesregierung hat am 27. Juli 2026 im Sommerministerrat zwei wichtige Maßnahmen zur Sicherheit Österreichs beschlossen.
„Im Gespräch mit den Jugendlichen merke ich, wie sie die Omnipräsenz der sozialen Medien sorgt. Auch wenn aktuelle Zahlen einen leichten Rückgang bei der Nutzung aller Plattformen zeigen: die noch immer hohe tägliche Verweildauer sowie die auf Sucht ‚programmierten‘ Algorithmen gefährden die gesunde Entwicklung unserer Kinder!“, betont Klaus Lindinger.
Jugendliche und Eltern begrüßen klare Regeln
„Gerade als Vater weiß ich aus vielen Gesprächen mit Eltern, wie sehr die nachweislich als problematisch eingestuften Algorithmen von TikTok, Instagram & Co Kinder und Jugendliche vereinnahmen. Es geht hier nicht um weniger Freiheit oder Kommunikationseinschränkung. Der Gruppendruck in diesem Alter ist groß. Ärzte, Pädagogen und Psychologen stellen eindeutig fest, dass bei Kindern und Jugendlichen Folgen wie Depressionen, verzerrtes Körperbild, Einsamkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit und Schlafprobleme stark zunehmen. Wir wollen den Kindern eine Zukunft mit ‚echten‘ Erfahrungen und Erlebnissen ermöglichen sowie ihre Medienkompetenz gezielt stärken!“, fasst der regionale Abgeordnete den Anspruch zusammen. Laut Studien verbringen Jugendliche durchschnittlich bis zu sieben Stunden täglich online.
Der Gesetzesentwurf für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ist in Begutachtung. Damit schafft die Bundesregierung erstmals klare Regeln für den Zugang zu Social-Media-Plattformen und nimmt diese in die Pflicht. Junge Menschen sollen vor schädlichen Inhalten und Funktionen geschützt werden.
„In Österreich erlauben wir hochprozentigen Alkohol und Nikotin ab 18 Jahre. Als Eltern ziehen wir unseren Kindern Schwimmhilfen an, bevor sie sich allein im Wasser halten können oder schützen sie mit einem Helm, wenn sie mit dem Fahrrad oder Roller unterwegs sind“, zieht der Abgeordnete Vergleiche, bei denen ein breiter gesellschaftlicher Konsens für klare Regeln besteht.
Mehr finanzielle Vergütung für Grundwehrdiener, freiwillige Verlängerung des Zivildienstes
Auch ist im Sommer-Ministerrat eine Einigung zur Wehrdienstreform erzielt worden. Zukünftig sollen Grundwehrdiener 1.000 Euro monatlich und mehr Urlaubstage bekommen. Verpflichtende Milizübungen nach dem sechsmonatigen Wehrdienst verlängern diesen um drei Monate. Ab 2027 kann der Zivildienst freiwillig um zwei Monate verlängert werden. Ab 2028 soll eine Wehrdienst-Garantie greifen. Gibt es deutlich weniger als 15.000 Grundwehrdiener, wird der Zivildienst verpflichtend auf elf Monate verlängert.
„Bis zur Beschlussfassung braucht es noch viele Gespräche mit allen im Parlament vertretenen Parteien. Vorschläge der Expertenkommission sind ebenso in dem erzielten Kompromiss enthalten wie Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm. Das klare Ziel ist, unsere Landesverteidigung zu stärken; angesichts der Krisen- und Kriegsherde absolut notwendig!“, sagt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Die Koalitionsparteien streben an, die Wehrdienstreform mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten zu lassen und werden dafür die notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament anstreben.
2,5 Millionen Euro zusätzlich auf Initiative von Landeshauptmann Thomas Stelzer
Gute Nachrichten für die Wels-Land-Gemeinden: Bis Ende Juli werden insgesamt 2.519.200 Euro zusätzlich ausbezahlt. Mit dem von der OÖVP initiierten und im Oö. Landtag beschlossenen Gemeindepaket unterstützt das Land extra mit insgesamt 60 Millionen Euro alle OÖ. Kommunen. Damit entsteht zusätzlicher finanzieller Spielraum für wichtige Investitionen – von Schulen und Kindergärten über Straßen und Wasserleitungen bis hin zur kommunalen Infrastruktur.
„Das sichert nicht nur ein gutes Leben am Land. Es stärkt auch die regionale Wirtschaft, weil wir als Gemeinden wichtige Auftraggeber sind!“, betont Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „In unseren Wels-Land-Gemeinden wird bereits jetzt viel für die Bevölkerung geboten. Gute Schulen, moderne Kindergärten, sichere Geh- und Radwege, echte Leuchtturmprojekte im Freizeitbereich wie die beiden großen Sportzentren in Eberstalzell und Gunskirchen oder der neue Trailpark in Sattledt, die enorm gut aufgestellten 41 Feuerwehren, die nicht nur für Sicherheit der Menschen, sondern auch für Gemeinschaft sorgen und noch einiges mehr! Als Bürgermeister und auch als Bezirksparteiobmann macht es mich stolz, dass die Gemeinden ihre Aufgaben von der sogenannten „Daseinsvorsorge“ bis zu Müllabfuhr und Wasserversorgung sehr genau nehmen. Das OÖ. Gemeindepaket unterstützt uns darin, dass wir dort früher investieren können, wo wir sonst länger ansparen hätten müssen“, betont OÖVP-Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.
Die erste Baubesprechung für die Sanierungsmaßnahmen beim knapp 30 Jahre alten Feuerwehrhaus, wo unter anderem eine moderne Pelletsheizung eingebaut wird.
Zusätzliches Geld nützt den Menschen in den Gemeinden
Eine Umfrage unter den 18 OÖVP-Bürgermeistern der Wels-Land-Gemeinden hat genau das bestätigt. Ob als Rücklage für den anstehenden Schulumbau oder Kindergartenneubau, Investitionen in die Sanierung des FF-Hauses sowie des Musikheims, die Beschattung im Kindergarten, Ortskernbelebung, Straßenbau oder für einen neuen Spielplatz: In aller Regel werden konkrete Vorhaben damit leichter oder sogar überhaupt erst möglich.
Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (re.), Gemeindelandesrätin Michaela Langer-Weninger und Kommandant Mario Schmidberger (FF Fischlham) beim Lokalaugenschein des sanierungsbedürftigen Feuerwehrhauses, in dem auch der Musikverein Fischlham seine Proberäumlichkeiten hat. „Wir können nun schneller die geplanten Sanierungs- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen machen!“, freut sich Bürgermeister Lindinger. „Das stärkt die Sicherheit und unsere freiwillig engagierten Menschen.“
Lebensqualität vor Ort sichern
„Als führende und gestaltende Kraft im Land arbeiten wir täglich dafür, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Das Gemeindepaket trägt vor Ort dazu bei. Weil wir in Oberösterreich aufs Geld schauen, können wir unsere Gemeinden und Städte erneut in dieser Größenordnung unterstützen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Der regelmäßige Austausch unseres Landeshauptmann (re.) mit den Bürgermeistern – am Bild Andrea Hubmer (Mitte, Holzhausen), Klaus Lindinger (li., Fischlham) – schafft Politik für die Menschen in den Gemeinden. (Fotocredit: Peter Mayr)
Möglich sei diese Unterstützung, weil Oberösterreich seit Jahren verantwortungsvoll wirtschaftet.
„Weil Oberösterreich die Finanzen im Griff hat, können die Gemeinden auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gezielt unterstützt werden. Das stärkt unseren Bezirk, schafft Planungssicherheit und kommt den Menschen unmittelbar zugute“, so Landtagsabgeordneter Michael Weber.
Das Gemeindepaket im Überblick:
50 Millionen Euro des Gemeindepakets werden direkt an die Städte und Gemeinden ausbezahlt. Über die Verwendung entscheiden die Gemeinden selbst. Weitere 10 Millionen Euro stehen als Zweckzuschüsse für kommunale Projekte zur Verfügung und helfen dabei, wichtige Vorhaben rascher umzusetzen. Alle Informationen sowie die Aufteilung der Mittel auf die einzelnen Gemeinden gibt es unter www.ooe.jetzt.
Maßnahmenbündel von Gemeinden, Sozialhilfeverband Wels-Land und „Alter OÖ GmbH“ zeigt Wirkung
Gesundheit, Pflege und sozialer Zusammenhalt sind Grundlagen einer guten Politik. Ein starkes Oberösterreich zeigt sich auch daran, wie gut Menschen versorgt werden, wenn sie Hilfe brauchen. Mit der Pflegestrategie 2040 im von der OÖVP geführten Sozialressort verfolgt Oberösterreich ein klares Ziel: Menschen sollen auch im Alter selbstbestimmt leben können und genau jene Unterstützung erhalten, die sie benötigen – bedarfsgerecht, wohnortnah und in guter Qualität.
Die aktuellen Zahlen im Bezirk Wels-Land zeigen, wie wichtig diese Angebote bereits heute für viele Familien sind:
Im Jahr 2025 erhielten 719 Menschen durch mobile Dienste Unterstützung in ihrem Zuhause (Anm.: 2024 waren es 644 Menschen). Rund 280 Menschen nutzten den Zuschuss zur 24-Stunden-Betreuung, um weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können. In den Alten- und Pflegeheimen des Bezirks Wels-Land fanden 529 Menschen per 31.12.2025 Betreuung und Pflege.
„Dank einem Maßnahmenbündel des Sozialhilfeverbandes (SHV) Wels-Land, der Gemeinden sowie des Landes Oberösterreich und der ‚Alter OÖ GmbH‘ sind wir im Bezirk auf einem sehr guten Weg was Versorgung und Pflege der älteren Generation angeht!“, betont Bürgermeister Stefan Weiringer. „Alle Bereiche sind dynamisch. Wir können in den dringendsten Fällen meist innerhalb von 2-3 Wochen einen Platz anbieten. Immer wieder wird der angebotene Platz auch ausgeschlagen, weil es nicht das Wunsch-Heim ist oder der falsche Zeitpunkt“, informiert Weiringer.
„Die richtigen Schritte sind gesetzt!“, zeigt sich Bürgermeister Stefan Weiringer zuversichtlich. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Er gehört als Bürgermeistersprecher dem SHV-Vorstand an. Diese Entwicklung gibt pflegebedürftigen Menschen Sicherheit und entlastet Angehörige, die oft tagtäglich große Verantwortung übernehmen.
„Pflege bedeutet weit mehr als Versorgung – es geht um Nähe, Würde und Lebensqualität. Die Menschen wollen möglichst lange selbstbestimmt daheim gut leben. Mit der ‚Pflegestrategie 2040‘ hat unser zuständiger Landesrat Dr. Christian Dörfel einen Fahrplan skizziert, der bereits Früchte trägt. Als Gemeinden – eng vernetzt im SHV Wels-Land – leisten wir für die Pflege einen beträchtlichen Teil der Kosten. Aktiv arbeiten wir daran, ein würdiges Altern zu ermöglichen und die finanzielle Belastung für die Menschen leistbar zu halten!“, zeigt Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger die Verflechtungen der einzelnen Ebenen auf. „Wie bei einem Uhrwerk müssen alle Räder ineinandergreifen, damit eine optimale Betreuung der älteren Generation möglich ist!“, betont Klaus Lindinger.
Klaus Lindinger half selber einmal einen Vormittag in einem Pflegeheim mit, um einen besseren Einblick in die sinnstiftende Arbeit zu erhalten. (Fotocredit: OÖVP Wels-Land)
Seit 2021 wird das Sozialressort in Oberösterreich von der OÖVP geführt. Mit der Pflegestrategie 2040 und der Betreuungsarchitektur 2040 wird seither konsequent und langfristig an der Weiterentwicklung von Pflege und Betreuung gearbeitet. Ziel ist es, die Versorgung angesichts des demografischen Wandels rechtzeitig abzusichern, mehr Fachkräfte zu gewinnen und neue Angebote dort zu schaffen, wo sie gebraucht werden.
Alten- und Pflegeheim Thalheim: Pilotprojekt zur Angehörigenentlastung startet im September
Um Angehörige zu entlasten, startet im September 2026 ein oö.weites Pilotprojekt der Kurzzeitbetreuung im BAPH Thalheim. Ziel ist es, betreuungsbedürftige Menschen mit Pflegestufe 1 bis 4 für bis zu drei Monate in das Heim aufzunehmen, wenn die häusliche Betreuung vorübergehend nicht möglich ist – etwa wegen Krankheit oder Urlaub der pflegenden Angehörigen. Das schafft in Notsituationen Sicherheit und unterstützt gleichzeitig den Wunsch der Älteren, möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu können.
Soziallandesrat Christian Dörfel (li.) informierte sich bei seinem Besuch im Frühjahr 2026, über die Chancen und Herausforderungen im Pflegebereich in Wels-Land. – Am Bild im Gespräch mit Bgm. Christian Haagen (v.re.), LAbg. Michael Weber, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Bezirkshauptfrau Elisabeth Schwetz.
„Aktiv-Treff“ in Marchtrenk ist Teil der Betreuungsarchitektur 2040
Im Bezirk Wels-Land entstehen auch neue Modelle für die Pflege der Zukunft. Mit dem „Aktiv-Treff Marchtrenk“ ist eine ehrenamtlich getragene Tagesbetreuung als Good-Practice-Beispiel für die geplante „Betreuungsarchitektur 2040“ des Landes vorgemerkt. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen niederschwellige Angebote in der Region zu bieten und pflegende Angehörige zu entlasten.
Betreuungsarchitektur 2040 bringt neue Angebote für ein selbstbestimmtes Leben
Mit der Betreuungsarchitektur 2040 wird die Pflege- und Betreuungslandschaft in Oberösterreich schrittweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein Grundsatz: Nicht jede ältere Person ist pflegebedürftig und benötigt automatisch einen Heimplatz. Vielmehr sollen unterschiedliche, flexible und bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt zuhause leben können. Das entspricht auch dem Wunsch der Menschen.
Künftig wird daher verstärkt auf mobile Dienste, alternative Wohnformen, digitale Unterstützungssysteme, präventive Maßnahmen sowie regionale und passgenaue Angebote gesetzt. Gleichzeitig bleiben Alten- und Pflegeheime ein wichtiger Bestandteil der Versorgung für Menschen mit hohem Pflege- und Betreuungsbedarf.
Ergänzend setzt Oberösterreich verstärkt auf sogenannte „Sorgende Gemeinschaften“, bei denen Gemeinden, Angehörige, Ehrenamtliche und professionelle Dienste gemeinsam dazu beitragen, älteren Menschen ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Die Pflegestrategie 2040 verfolgt dabei einen gesamthaften Ansatz – von der Unterstützung pflegender Angehöriger über mobile und stationäre Angebote bis hin zur Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte. Ziel ist es, Betreuung und Pflege auch für kommende Generationen sicherzustellen und den sozialen Zusammenhalt in Oberösterreich weiter zu stärken.
„Wir merken: Es hat sich bereits einiges getan und es wird noch vieles zum Positiven weiterentwickelt. Die richtigen Schritte sind gesetzt. Davon bin ich überzeugt!“, so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger abschließend.
WISSEN:
Der Sozialhilfeverband Wels-Land betreibt in Lambach, Marchtrenk und Thalheim jeweils ein Bezirksalten- und Pflegeheim. Bei zwei Pflegeeinrichtungen sind Gemeinden – einmal Eberstalzell und einmal Gunskirchen – Träger. Das Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl-Paura wird von der Stiftung Liebenau geführt. Rund 600 Pflegeplätze stehen im Bezirk zur Verfügung. Mobile Dienste wie Hilfswerk, Rotes Kreuz oder Volkshilfe sind in ihren Gebieten unterwegs, um professionelle Unterstützung bei pflegerischen Tätigkeiten zu leisten.
Der OÖ Bauernbund begrüßt die jüngsten Fortschritte bei der Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie und sieht darin einen entscheidenden Schritt für mehr Transparenz, Fairness und regionale Wertschöpfung. Für Landesobfrau Michaela Langer‑Weninger ist klar: Die Herkunft von Lebensmitteln muss für Konsumentinnen und Konsumenten endlich überall nachvollziehbar sein.
„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe arbeiten nach höchsten Qualitäts‑, Tierwohl‑ und Umweltstandards. Diese Leistung muss sichtbar werden – auch dort, wo die Lebensmittel konsumiert werden. Transparenz ist kein Selbstzweck, sondern schafft Vertrauen und ermöglicht bewusste Entscheidungen“, betont Langer‑Weninger.
Die Landesobfrau verweist darauf, dass die Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung bereits ein wichtiger Meilenstein war. Nun müsse der nächste Schritt folgen: eine einheitliche, praxistaugliche und flächendeckende Lösung für die Gastronomie.
„Wer regionale Lebensmittel kaufen möchte, muss erkennen können, woher sie stammen. Das ist eine Frage der Fairness gegenüber unseren Bäuerinnen und Bauern – und ein Recht der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Langer‑Weninger.
Mit der nun geplanten flächendeckenden Kennzeichnung für Fleisch, Milch und Eier wird nun eine langjährige Forderung der Landwirtschaft und des OÖ Bauernbundes aufgegriffen. Der OÖ Bauernbund sieht in der aktuellen politischen Bewegung ein wichtiges Signal, mahnt aber gleichzeitig rasche Umsetzungsschritte ein. Die Weiterentwicklung bestehender Systeme sei sinnvoll, dürfe aber nicht zu Verzögerungen führen.
„Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben. Die Herkunftskennzeichnung muss rasch, klar und österreichweit einheitlich umgesetzt werden. Unsere bäuerlichen Betriebe brauchen faire Wettbewerbsbedingungen – und die Menschen in unserem Land verdienen volle Transparenz“, unterstreicht Langer‑Weninger.
Die Herkunftskennzeichnung sei nicht nur ein Beitrag zu mehr Fairness, sondern auch ein Bekenntnis zur regionalen Versorgungssicherheit. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten sei die heimische Landwirtschaft ein unverzichtbares Fundament.
Danke an alle Beteiligten aus Landwirtschaft und Wirtschaft
Für die tatkräftige Unterstützung bedankt sich der OÖ. Bauernbund bei den bäuerlichen Abgeordneten im Nationalrat Klaus Lindinger, Manfred Hofinger und Bettina Zopf. Ein Dankeschön geht auch an unseren Landeshauptmann Thomas Stelzer und an die Landwirtschaftskammer OÖ mit Präsident Franz Waldenberger an der Spitze.
Der Landesbauernrat als das höchste Gremium des OÖ Bauernbundes hat am 8. Juni 2026 in der Gartenbauschule Ritzlhof LR Michaela Langer-Weninger mit 97,4 Prozent als Landesobfrau des Oberösterreichischen Bauernbundes bestätigt. Unser Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger ist zum Kassier gewählt.
An der Spitze der Gratulanten zeigte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer erfreut über dieses beeindruckende Ergebnis:
„Die Wiederwahl von Michaela Langer-Weninger ist ein starkes Vertrauenssignal und Ausdruck ihrer erfolgreichen Arbeit für die Bäuerinnen und Bauern. Sie verbindet fachliche Kompetenz mit Bodenständigkeit und Einsatzbereitschaft. Unsere Landwirtschaft ist ein unverzichtbarer Teil der Identität und der wirtschaftlichen Stärke Oberösterreichs. Dafür braucht es eine starke Interessenvertretung und verlässliche Rahmenbedingungen. Ich gratuliere herzlich zur Wahl und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg für diese verantwortungsvolle Aufgabe.“
OÖ Bauernbund-Landesobfrau LR Michaela Langer-Weninger ist gemeinsam mit unserem Landeshauptmann Thomas Stelzer eine verlässliche Stimme für die heimische Landwirtschaft. (Fotocredits: OÖ Bauernbund)
Mit rund 34.000 Mitgliedern ist der OÖ Bauernbund die stärkste agrarpolitische Interessenvertretung im Bundesland. Neben der Obfrau wurde im Rahmen des Landesbauernrates auch das Präsidium des OÖ Bauernbundes neu gewählt.
Starke und beständige Vertretung
Langer-Weninger unterstrich in ihrer Rede die zentrale Rolle einer schlagkräftigen Interessenvertretung angesichts der aktuellen Herausforderungen:
„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe stehen heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen hohen Produktionskosten und internationalen Märkten. In vielen Produktionsbereichen der Landwirtschaft ist die wirtschaftliche Situation sehr angespannt. Umso wichtiger ist es, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Der Bauernbund ist und bleibt die starke Stimme für unsere Bäuerinnen und Bauern.“
Mit Blick auf aktuelle agrarpolitische Entwicklungen betonte sie:
„Wir brauchen eine praxistaugliche Weiterentwicklung und eine ausreichende Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der künftigen Periode sowie realistische Zielsetzungen im Rahmen des Green Deals. Und das Ganze ohne eine politische Ideologie, sondern auf Basis eines gesunden Hausverstandes. Umweltschutz und landwirtschaftliche Produktion dürfen kein Widerspruch sein – aber sie müssen so gestaltet sein, dass unsere Betriebe auch in Zukunft bestehen können. Hohe Standards ja – diese müssen den Bäuerinnen und Bauern auch bezahlt werden. Die positive Weiterentwicklung der von Familien geführten Höfe, Regionalität, Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit sind keine Schlagworte, sondern zentrale Ziele unserer Arbeit. Eine Spaltung der Bauernschaft durch populistisches Agieren ist nicht zielführend und absolut fehl am Platz.“
Das gewählte Bauernbund-Präsidium: R.v. l.: LAbg. Regina Aspalter, Landesbäuerin ÖR Johanna Haider, OÖ Bauernbund-Landesobfrau LR Michaela Langer-Weninger, Jungbauern-Landesobfrau Marlene Neuwirth und LK-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl R.v.l.: LK-Präsident Franz Waldenberger, Genossenschaftsanwalt ÖR Walter Lederhilger, NR Bgm. Klaus Lindinger, NR Bgm. Manfred Hofinger, OÖ Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner und Altbauern-Landesobmann ÖR Karl Grabmayr.
Bauernbund als gestaltende Kraft im ländlichen Raum
Der OÖ Bauernbund versteht sich als treibende und gestaltende Kraft für die positive Entwicklung des ländlichen Raumes. Die breite politische Verankerung sowie das große Netzwerk an Funktionärinnen und Funktionären (mehr als 6.000) bilden dafür eine stabile Basis.
„Mit der heutigen Wahl auf Landesebene sind die alle sechs Jahre stattfindenden Neuwahlen im OÖ Bauernbund abgeschlossen. Ich danke daher allen Funktionärinnen und Funktionären besonders auf der Orts- und Bezirksebene für ihren Einsatz für die Bäuerinnen und Bauern“, so die Landesobfrau.
Und Landeshauptmann Thomas Stelzer ergänzt:
„Michaela Langer-Weninger steht für Kompetenz, Bodenständigkeit und Umsetzungsstärke. Sie verbindet Praxis und Politik auf vorbildliche Weise und gibt den Anliegen der Landwirtschaft eine klare Stimme. Der OÖ Bauernbund ist ein verlässlicher Partner und Impulsgeber für die Zukunft unseres Landes.“
Gemeinsamer Blick nach vorne
Der Landesbauernrat 2026 setzte damit ein deutliches Zeichen für Kontinuität und Erneuerung zugleich. Mit einem engagierten Team im Präsidium und klaren agrarpolitischen Zielsetzungen will der OÖ Bauernbund auch in Zukunft die Interessen der bäuerlichen Betriebe konsequent vertreten und aktiv mitgestalten.
Zur Person Michaela Langer-Weninger
Michaela Langer-Weninger kommt aus Innerschwand am Mondsee und bewirtschaftet dort mit ihrer Familie den “Aichriedlhof” mit Bio-Heumilcherzeugung. Die 47-Jährige ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Michaela Langer-Weninger war bereits 2009 Ortsbäuerin und ist somit als langjährige Funktionärin im OÖ Bauernbund und in der OÖVP tätig. Sie war 12 Jahre lang Landtagsabgeordnete, seit 2014 Landesobmann-Stellvertreterin von Max Hiegelsberger, von 2019 bis 2021 LK-Präsidentin und wurde im Zuge der Landtagswahlen 2021 als Landesrätin für Landwirtschaft, Gemeinden und Feuerwehr berufen. Seit dem März 2022 ist sie Landesobfrau des OÖ Bauernbundes.