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Der OÖ Bauernbund begrüßt die jüngsten Fortschritte bei der Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie und sieht darin einen entscheidenden Schritt für mehr Transparenz, Fairness und regionale Wertschöpfung. Für Landesobfrau Michaela Langer‑Weninger ist klar: Die Herkunft von Lebensmitteln muss für Konsumentinnen und Konsumenten endlich überall nachvollziehbar sein.

„Unsere bäuerlichen Familienbetriebe arbeiten nach höchsten Qualitäts‑, Tierwohl‑ und Umweltstandards. Diese Leistung muss sichtbar werden – auch dort, wo die Lebensmittel konsumiert werden. Transparenz ist kein Selbstzweck, sondern schafft Vertrauen und ermöglicht bewusste Entscheidungen“, betont Langer‑Weninger.

Die Landesobfrau verweist darauf, dass die Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung bereits ein wichtiger Meilenstein war. Nun müsse der nächste Schritt folgen: eine einheitliche, praxistaugliche und flächendeckende Lösung für die Gastronomie.

„Wer regionale Lebensmittel kaufen möchte, muss erkennen können, woher sie stammen. Das ist eine Frage der Fairness gegenüber unseren Bäuerinnen und Bauern – und ein Recht der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Langer‑Weninger.

Mit der nun geplanten flächendeckenden Kennzeichnung für Fleisch, Milch und Eier wird nun eine langjährige Forderung der Landwirtschaft und des OÖ Bauernbundes aufgegriffen. Der OÖ Bauernbund sieht in der aktuellen politischen Bewegung ein wichtiges Signal, mahnt aber gleichzeitig rasche Umsetzungsschritte ein. Die Weiterentwicklung bestehender Systeme sei sinnvoll, dürfe aber nicht zu Verzögerungen führen.

„Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben. Die Herkunftskennzeichnung muss rasch, klar und österreichweit einheitlich umgesetzt werden. Unsere bäuerlichen Betriebe brauchen faire Wettbewerbsbedingungen – und die Menschen in unserem Land verdienen volle Transparenz“, unterstreicht Langer‑Weninger.

Die Herkunftskennzeichnung sei nicht nur ein Beitrag zu mehr Fairness, sondern auch ein Bekenntnis zur regionalen Versorgungssicherheit. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten sei die heimische Landwirtschaft ein unverzichtbares Fundament.

Danke an alle Beteiligten aus Landwirtschaft und Wirtschaft

Für die tatkräftige Unterstützung bedankt sich der OÖ. Bauernbund bei den bäuerlichen Abgeordneten im Nationalrat Klaus Lindinger, Manfred Hofinger und Bettina Zopf. Ein Dankeschön geht auch an unseren Landeshauptmann Thomas Stelzer und an die Landwirtschaftskammer OÖ mit Präsident Franz Waldenberger an der Spitze.