Seite wählen

„Aufgeben tun wir einen Brief!“ – Internationales Jahr der Bäuerin

Dürre, Biber und Schicksalsschläge – Klaus Lindinger besucht Gemüsebäuerin Manuela Kirchmayr in Pupping

Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 besucht Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger vier Bäuerinnen im Hausruckviertel.

Die vierte und letzte Station der Besuchsreihe führte ihn zu Ortsbäuerin Manuela Kirchmayr nach Pupping. Die gelernte Einzelhandelskauffrau ist der Liebe wegen seit 2006 Bäuerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Kurt führt sie einen Gemüsebaubetrieb im Vollerwerb. Die beiden Töchter sind 20 und 16 Jahre alt. Rund 50 Hektar bewirtschaftet die Familie, die Hälfte davon ist zu gepachtet. Auf 30 Hektar wächst Gemüse: auf ungefähr der Hälfte Erdäpfel, dazu Karotten und Kohlgemüse. Für eine ausgewogene Fruchtfolge bauen Manuela und Kurt außerdem Gerste, Mais und Soja an.

Die Erdäpfel, Karotten und das Kohlgemüse der Kirchmayrs liefert die Familie an „Eferdinger Landl Erdäpfl“, EFKO und weitere regionalen Verarbeiter. Ihre Produkte bekommen die Kunden also bei den üblichen Handelsketten mit den entsprechenden Marken. Den Kontakt zu Menschen, den Manuela aus ihrem erlernten Beruf gewohnt war, hat sie heute bei der Auslieferung an Kunden und Großabnehmer.

Kurt und Manuela Kirchmayr aus Pupping im Gespräch mit Klaus Lindinger
Auf 15 Hektar wachsen bei Familie Kirchmayr in Pupping Erdäpfel. Die Dürre brachte heuer Ausfälle von bis zu 60 Prozent.

Ohne Mitarbeiter geht es im Gemüsebau nicht

Ohne die fleißigen Mitarbeiter wäre der Gemüsebetrieb nicht machbar. Derzeit sind vier fix am Hof beschäftigt, zwei von ihnen leben dort im Familienverbund das ganze Jahr. Die anderen beiden Männer stammen aus der Ukraine, verdienen sich am Hof der Kirchmayrs ihr Geld selbst und wohnen in der Nähe bei ihren Landeskollegen. Manuela kocht täglich für alle. Wie wenn das nicht schon genug an Aufgaben wäre, ist sie seit 2019 Ortsbäuerin und bringt sich seit Herbst 2021 auch als Gemeinderätin in Pupping ein.

„Aufgeben tun wir einen Brief!“ ist das Motto von Familie Kirchmayr

Familie Kirchmayr hat wirtschaftlich wie auch persönlich schon sehr herausfordernde Zeiten erlebt. 2013 traf ein Hochwasser den Betrieb, Ernte gab es damals kaum. 2018 erkrankte Kurt schwer. Er verbrachte rund ein halbes Jahr im Krankenhaus, war völlig abgeschottet auf der Isolierstation.

„Die Familie gibt mir Halt und gemeinsam mit unseren Töchtern haben wir einen großen Zusammenhalt! Und auch in den schwierigsten Zeiten konnten wir uns auf Freunde verlassen. Das stärkt und trägt!“, zeigt Manuela Kirchmayr auf, wo sie sich immer wieder Kraft holt.

Dürre und Biber setzen dem Gemüse zu

Auch heuer war ein schwieriges Jahr: Durch die Dürre fielen bis zu 50 Prozent der Gemüseernte aus, bei den Erdäpfeln sogar bis zu 60 Prozent. Zusätzlich machte der Biber den Kirchmayrs zu schaffen. Er kommt aus der Aschach und frisst im Karottenfeld ganze Flecken leer. Sorgen bereiten der Ortsbäuerin außerdem das fehlende Verständnis mancher Nachbarn für die Landwirtschaft beispielsweise punkto Bewässerung in Trockenzeiten und das veränderte Einkaufsverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten.

Ortsbäuerin Manuela Kirchmayr im Gespräch mit Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger (re.) über ein herausforderndes Erntejahr.
Ortsbäuerin Manuela Kirchmayr im Gespräch mit Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger (re.) über ein herausforderndes Erntejahr.
„Wir produzieren unser Gemüse mit viel Liebe, Herzblut und Arbeitseinsatz. Wir achten auf unseren Boden. Er ist doch die Basis für alles. Ohne ihn können wir nichts anbauen und nichts ernten“, betont Manuela Kirchmayr.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Menschen beim Einkaufen wieder stärker auf regionale Qualität achten und zu Produkten aus der Umgebung greifen. Genau dafür steht der Appell „Wer weiterdenkt, kauft näher ein!“, den Abg. z. NR Bgm. Klaus Lindinger seit 2019 gemeinsam mit den Bäuerinnen im Bezirk Wels-Land prägt.

„Manuela Kirchmayr zeigt, was unsere Bäuerinnen ausmacht: Sie lassen sich von Hochwasser, Dürre und persönlichen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen und sorgen Tag für Tag dafür, dass beste Lebensmittel aus der Region auf unseren Tellern landen. Diese Leistung verdient Wertschätzung und einen fairen Preis. Darum mein Appell an alle Konsumentinnen und Konsumenten: Greift zu Erdäpfeln und Gemüse aus der Region – denn wer weiterdenkt, kauft näher ein!“, betont Klaus Lindinger.

Doch Manuela Kirchmayr bereut ihre Entscheidung als Bäuerin zu arbeiten nicht.

„Der Beruf ist so abwechslungsreich und ich finde, hier kann ich eine persönliche Note einbringen und etwas gestalten, was in anderen Berufen so nicht möglich wäre!“, schließt Manuela motiviert und greift beherzt zu einer Kiste voller Karotten.

Karottenvielfalt aus dem Eferdinger Landl
Manuela Kirchmayr zeigt nicht nur die Vielfalt der Karotten am Hof, sondern auch die Abwechslung, die der Bäuerin-Beruf mit sich bringt.

Ehrenamtshand von Wels-Land

OÖVP Wels-Land ehrt verdiente Persönlichkeiten

Die „Ehrenamtshand von Wels-Land“ ist nicht nur eine wertschätzende Aktion, getrost kann gesagt werden: Sie ist eine Erfolgsgeschichte. Die Anerkennung zaubert allen Geehrten ein Lächeln ins Gesicht. Landesrat Markus Achleitner und Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger ehrten die freiwillig engagierten Menschen auf Vorschlag der jeweiligen OÖVP-Ortsgruppen aus dem Bezirk. Am 5.10.2026 überreichten die Spitzen der OÖVP Wels-Land zehn Ehrenamtshände im Gasthof Oberndorfer in Neukirchen bei Lambach

Landesrat Markus Achleitner (1.v.li.) und Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (hinten re.) zeichneten Menschen mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ aus. „Sie fragen nicht, was sie davon haben. Sie machen einfach und bereichern damit unser aller Gemeinschaft!“, so die OÖVP-Bezirksspitzen.

„Wir sagen „Dankeschön“ für euren Einsatz und verbinden damit doch auch die Bitte, euer Engagement beizubehalten und weiterzutragen!“, betonten Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „Wir reichen Menschen die Hände, die wesentlich mehr tun als ihre Pflicht. Mit der ‚Ehrenamtshand von Wels-Land‘ zeichnen wir verdiente Persönlichkeiten aus, die sich in der Gemeinde, Kultur, Vereinen, Pfarre, Körperschaften oder in einer Gemeinschaft einbringen. Sie machen unser aller Zusammenleben wertvoller, einfach schöner!“, so die Bezirksspitzen.

Die Ehrenamtshand von Wels-Land steht in keinem politischen Zusammenhang. Der Preis ist vor zwei Jahren erstmals überreicht worden. 46 Persönlichkeiten aus dem Bezirk haben bisher die Auszeichnung erhalten.

„Es geht uns darum, dankbar anzuerkennen, was Menschen freiwillig – allzu oft versteckt – gerne leisten!“, so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. Eine der Geehrten bemerkte treffend: „Einzeln sind wir Worte, gemeinsam sind wir ein Gedicht!“

Am 05.10. zeichnete die OÖVP Wels-Land aus:

GemeindePersönlichkeitFreiwilliger Einsatz
BachmanningGerhard SchmitzbergerMesner, aktiver Kamerad der FF Bachmanning seit 1977 „Die gute Seele vom Ort!“
GunskirchenHermann HochreiterSeit 26 Jahren Motor der Rumänienhilfe Gunskirchen. Über 500 Aktionen und knapp 3000 Tonnen Hilfsgüter organisiert. Hilfe bei Hochwassergeschädigten 2002. Mitglied im Pfarrkirchenrat u. OÖ. Roten Kreuz, bei der Union und Seniorenbund Gunskirchen, …
 Maria Sturmair  Mehlspeisen-Zauberin für viele Vereine in Gunskirchen, Pfarrgemeinderätin und Leiterin beim Chor Martinsklänge. Aktives Mitglied beim Seniorenbund Gunskirchen, wo sie sich für das Miteinander stark macht.
LambachErwin HuberChronist und leidenschaftlicher Fotograf sämtlicher Veran-staltungen, Ereignisse in Lambach
Neukirchen bei LambachSandra Himmelbauer Mag. Christine KettlgruberSeit 2022 Aufbau einer Topothek in Neukirchen bei Lambach. Mittlerweile sind über 10.000 Dokumente, historische Unterlagen und Fotos gesammelt, recherchiert und eingescannt.
PennewangErwin MurauerTechnisches Universalgenie, das sein Können bei vielen Veranstaltungen und in zahlreichen Vereinen einbringt.
SchleißheimAnna NiederhuberMesnerin, ehem. Schulköchin, Leseoma und -coach, Organisatorin von Seniorentreffen.
Steinerkirchen an der TraunTeam Kinderkirche  Die Jüngsten für die Werte des Glaubens und das Pfarrleben begeistern.
 Hermine ZiegelböckLandesbäuerin, Landtagsabgeord-nete und starke Stimme für die Frauen am Land. Waldpädagogin und Seniorenbundobfrau.


Mit den Geehrten waren neben den persönlichen Begleitungen gerne auch die jeweiligen  Bürgermeister, Gemeindeparteiobleute und Ranghöchste OÖVP-Vertreter:innen aus der Heimatgemeinde dabei. Das zeigt einmal mehr, wie hoch die ehrenamtlich geleistete Arbeit geschätzt wird.

„Die Tätigkeiten unserer ‚Ehrenamtshandträger‘ machen deutlich, was uns allen fehlen würde, wenn sie dies nicht machen würden!“, betonten Achleitner und Lindinger dankbar.

Egal ob bei der Pfarre, in Kulturorganisationen und Vereinen oder für die Gemeinde: Überall haben die zehn Ausgezeichneten wichtige Spuren hinterlassen und prägen sie noch.

„Sie sind für uns alle ein Vorbild. Danke für eure freiwillige Arbeit!“ – Das brachten Achleitner und Lindinger mit ihren Laudationes zum Ausdruck. Die OÖVP Wels-Land zeigt so, wie wichtig ihr freiwilliges Engagement für unsere Gesellschaft ist. Es sind die kleinen und großen Taten, die unser Miteinander bereichern und unsere Gemeinden, unser Bundesland zu einem besseren Ort machen. Knapp zwei Drittel der oö. Bevölkerung bringen sich ehrenamtlich ein.

„One-Stop-Shop“ für Vereine – Servicestelle für Ehrenamtliche

Das Land Oberösterreich schuf unter www.treffpunkt-ehrenamt.at eine eigene Servicestelle. Alle Vereinsangelegenheiten werden für Freiwillige dort gebündelt. Laufende Weiterbildungsangebote zählen hier genauso dazu wie der Versicherungsschutz.

Wissen zur Ehrenamtshand von Wels-Land:

Der OÖVP-Bezirksparteivorstand erarbeitete das Konzept zur „Ehrenamtshand von Wels-Land“. Erstmals erhielten 2024 Persönlichkeiten aus Wels-Land die Auszeichnung. Die Nominierung der Würdenträger:innen kommt aus den 24 OÖVP-Ortsgruppen. Sie wissen am besten, welche Menschen aus ihren Gemeinden Besonderes leisten. Der Fokus liegt auf Persönlichkeiten, die durch ein übliches Ehrungsschema von Vereinen, Institutionen und Körperschaften nicht umfasst sind. Alle zwei Jahre überreicht die OÖVP-Wels-Land die „Ehrenamtshand“.

„Die Landwirtschaft ist das wichtigste Business überhaupt!“

Wertschöpfung am Hof, Wertschätzung für die Landwirtschaft: Klaus Lindinger besucht Christina Arminger am „Bauerhof“ in Peuerbach

Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 besucht Abgeordneter zum Nationalrat und Bürgermeister Klaus Lindinger vier Bäuerinnen im Hausruckviertel.

Die dritte Station der Besuchsreihe führte ihn zu Christina Arminger nach Peuerbach. Die junge Bäuerin lebt mit ihrem Mann Josef und ihren beiden Kindern auf dem elterlichen Hof, den das Paar 2024 übernommen hat. Gemeinsam führen sie einen Vollerwerbsbetrieb mit 47 Holstein-Milchkühen und rund 50 Hektar landwirtschaftlicher Fläche. Mit den Eltern von Christina sowie ihrer Großmutter leben insgesamt vier Generationen beim „Bauer z’Gschwendt“, so der überall bekannte Hausname.

Seit 2020 setzen Christina und Josef Arminger zusätzlich auf Direktvermarktung. Rund zehn Prozent der produzierten Milch werden vor Ort weiterverarbeitet und als Frischmilch, Joghurt, Topfen, Obers, Sauerrahm sowie saisonale Spezialitäten wie Grillkäse vermarktet. Konsument:innen können die „Bauerhof-Produkte“ direkt am Hof holen oder auch bei Regionalläden in der Umgebung kaufen.

Milch ist ein gesundes Lebensmittel.
Das Lebensmittel Milch ist wieder im Trend – nicht zuletzt bei allen, die viel Eiweiß zu sich nehmen möchten. Gleichzeitig ist der Milchpreis, den die Bäuerinnen und Bauern von den Molkerein bekommen, heuer ein Drittel geringer als im Vorjahr. „Das liegt am Überangebot am Weltmarkt!“, so Josef Arminger.

Jeden Tag kann ich wer anderer sein

„Mit der Direktvermarktung wollen wir die Wertschätzung und Wertschöpfung auf den Hof holen“, beschreibt Christina Arminger die Motivation hinter diesem Weg.

Die Absolventin der HBLA Elmberg war schon früh entschlossen, den Familienbetrieb weiterzuführen. Ihr Mann Josef, gelernter Elektriker, zieht mit Christina an einem Strang. Gemeinsam stecken sie viel Leidenschaft, Herzblut, Hirnschmalz und Zeit in ihren Betrieb.

Christina und Josef Arminger führen Klaus Lindinger durch ihren Hof, den sie mit großer Leidenschaft, Herzblut und Hirnschmalz betreiben. Nachhaltigkeit – beispielsweise beim Nutzen bestehender Gebäude – und Öffentlichkeitsarbeit zur Landwirtschaft sind ihnen dabei besonders wichtig.

Rund vier Stunden täglich verbringen sie im Stall. Erleichtert wird diese durch einen modernen Melkroboter, der nicht nur für mehr Effizienz, sondern auch für mehr Ruhe im Stall sorgt. Jede Kuh entscheidet selbst, wann sie zum Melken geht.

Dass Christina jede einzelne Kuh beim Namen kennt, ist für sie selbstverständlich: „Ja, weißt du von deinen Arbeitskollegen nicht auch die Namen?“, sagt sie schmunzelnd.

Milchautomat in Peuerbach
Auch der Automat für frische Rohmilch hat einen Namen.

Besonders am Herzen liegt der Familie die Kommunikation mit der Bevölkerung.

„Wir müssen noch viel mehr zeigen, wie Landwirtschaft heute funktioniert“, sind Christina und Josef überzeugt.

Bei den Ferienaktionen am Hof erleben sie, wie „fremd“ diese selbst Kindern in ländlichen Regionen schon ist. Die Tiere, Maschinen und das Leben am Bauernhof wie Stroh und Heu springen sind für die Kinder bereits das spannendste Programm.

Die Vielfalt und Abwechslung, die die Aufgaben als Bäuerin mit sich bringt, mag Christina Arminger besonders.

„Ich kann jeden Tag wer anderer sein: Elektrikerin, Mama, Frau am Herd, Produzentin von besten regionalen Lebensmitteln, Bürokraft usw. Das taugt mir!“, sagt sie stolz. 

Landwirtschaft ist das wichtigste Business

Die zunehmende Bürokratie und der aktuell niedrige Milchpreis machen der jungen Bäuerin durchaus Sorgen.

„Landwirtschaft ist das wichtigste Business auf der ganzen Welt – Essen braucht jede und jeder! Das sollte der Gesellschaft mehr bewusst und auch mehr wert sein!“, so die junge Bäuerin.

Im Gespräch mit Christina Arminger.
Die Direktvermarktung ist für Christina ein Herzensanliegen, mit dem sie Wertschätzung und Wertschöpfung auf ihren „Bauerhof“ sichern möchte.

Gleichzeitig gibt sie angehenden Bäuerinnen mit, immer wieder aufzustehen, positiv zu bleiben und Mut zu beweisen.

Hierzu passt genau der Appell „Wer weiterdenkt, kauf näher ein“, den Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger bereits seit 2019 mit den Bäuerinnen im Bezirk Wels-Land geprägt hat und regelmäßig darauf aufmerksam macht.

„Die Bäuerinnen führen mit Mut und Tatkraft ihre Betriebe. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur regionalen Versorgung und hoher Lebensqualität für die gesamte Gesellschaft. Diese Leistungen verdienen Anerkennung, Sichtbarkeit und vor allem einen fairen Preis – getreu dem Motto ‚Wer weiterdenkt, kauft näher ein‘!“, betont Klaus Lindinger abschließend.

„Bei den Besuchen sind mir drei Dinge besonders wichtig: Wertschätzung für die vielfältigen Leistungen der Bäuerinnen, der persönlichen Geschichte Raum geben und den Fokus auf die für uns alle notwendige Versorgung mit Lebensmitteln legen!“, betont Klaus Lindinger.

„Neugier. Mut. Freude“ im neuen Schuljahr für alle Kinder und Jugendlichen

In Wels-Land drücken 812 Knirpse zum ersten Mal die Schulbank

Der Schulstart ist für Familien immer eine besondere Zeit. Dabei ist es egal, ob das aufregende erste Schuljahr der Volksschule bevorsteht oder das letzte Jahr der Schullaufbahn eingeläutet wird.

„Wir von der OÖVP Wels-Land wünschen allen Kindern und Jugendlichen viele Erfolg für das neue Schuljahr! Wie es auf dem Turnsackerl für Erstklässler-Kinder steht, sollen Neugier, Mut und Freude den Schulalltag begleiten. Dieses praktische Geschenk inklusive Malbuch mit wertvollen Tipps für einen sicheren Schulweg gibt es von unserem Landeshauptmann“, informiert Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Schulstart Fischlham
Bgm. Klaus Lindinger überreichte ein praktisches Turnsackerl an die Erstklassler:innen. (Fotocredit: Klaus Lindinger)

Im Bezirk Wels-Land starten 812 Kinder erstmals in die Schule. Für sie und ihre Eltern ist daher diese Zeit besonders aufregend und spannend.

„Wir arbeiten in Oberösterreich dafür, Familien Heimat zu geben und Kindern die besten Chancen zu eröffnen. Oberösterreich soll das Kinderland Nr. 1 werden. Auch die Schulstartaktion OÖVP Wels-Land bringt das zum Ausdruck. Der erste Schultag ist für viele Kinder und Familien ein ganz besonderer Moment – voller Vorfreude, Neugier und vielleicht auch ein bisschen Aufregung. Schule ist ein Ort, an dem Kinder lernen, Freundschaften schließen, ihre Talente entdecken und jeden Tag ein Stück selbstständiger werden. Dazu gehört auch der Weg in die Schule. Gerade zum Schulbeginn bitte ich daher alle Verkehrsteilnehmer:innen um besondere Aufmerksamkeit und Rücksicht: Unsere Kinder sollen nicht nur gerne, sondern vor allem sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Ich wünsche allen Schüler:innen, ihren Familien und unseren Pädagog:innen einen guten Start und ein schönes, erfolgreiches Schuljahr.“, unterstreicht Landeshauptmann Thomas Stelzer das Engagement im Bezirk Wels-Land.

Heftspende
Unternehmer Christian Hefner (re.) spendet seit einigen Jahren die Hefte für alle Kinder der Volksschule. (Fotocredit: Klaus Lindinger)

Gut informiert ins neue Schuljahr – Service-Tipps für Eltern
Der Schulstart ist nicht nur mit Aufregung und Freude verbunden, sondern auch mit Kosten.

„Als besonderen Service möchte ich auf zahlreiche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, die es seitens Bund und Land gibt, hinweisen!“, betont ÖAAB-Landtagsabgeordneter Michael Weber aus Gunskirchen.

Schulstartgeld(automatisch mit der Familienbeihilfe im August ausbezahlt):

121,40 Euro für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren, für die Familienbeihilfe bezogen wird. Die Auszahlung erfolgte automatisch im August.

OÖ Schulveranstaltungshilfe

Unterstützung für mehrtägige Schulveranstaltungen. Je nach Dauer beträgt die Förderung bis zu 150 Euro.

Nachhilfeförderung

150 Euro pro Semester für schulpflichtige Kinder bei Nachhilfebedarf und Vorliegen der Voraussetzungen.

Schul- und Heimbeihilfe

Finanzielle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler bei sozialer Bedürftigkeit. Die Höhe ist von der individuellen Situation abhängig.

Schulfahrtbeihilfe

Kann unter bestimmten Voraussetzungen zustehen, wenn keine geeignete Schülerfreifahrt zur Verfügung steht bzw. besondere Weg- oder Ausbildungssituationen vorliegen.

Wintersport & Schulveranstaltungen

Auch für Schulskikurse und Wintersporttage gibt es in Oberösterreich Unterstützungen.

Kind krank? – Pflegefreistellung

Bei notwendiger Pflege besteht unter den gesetzlichen Voraussetzungen Anspruch auf Pflegefreistellung bei Fortzahlung des Entgelts.

Familienbonus Plus

Bis zu 2.000 Euro pro Kind und Jahr bis zum 18. Geburtstag.

Kinderzuschlag

Für bestimmte geringverdienende Alleinerziehende und Alleinverdienende gibt es 61,60 Euro pro Monat.

Weiterführende Informationen

Details zu den Beihilfen, Förderungen, Voraussetzungen und Anträgen finden Familien auf www.ooe-oeaab.at. Weitere Informationen zu den Landesförderungen bietet auch das Familienreferat des Landes Oberösterreich unter www.familienkarte.at.

Weiterführende Informationen beim:

Details zu den Beihilfen und Förderungen findet man auf www.ooe-oeaab.at und in der ÖAAB-Servicebroschüre zum Thema, die unter 0732 66 28 51 oder per Mail an oeaab@ooe-oeaab.at kostenlos bestellt werden kann.

Bäuerinnen im Fokus: Klaus Lindinger unterwegs im Hausruckviertel

Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 besucht Abgeordneter zum Nationalrat und Bürgermeister Klaus Lindinger Bäuerinnen im Hausruckviertel.

„Bei den Besuchen sind mir drei Dinge besonders wichtig: Wertschätzung für die vielfältigen Leistungen der Bäuerinnen, der persönlichen Geschichte Raum geben und den Fokus auf die für uns alle notwendige Versorgung mit Lebensmitteln legen!“, betont Klaus Lindinger. Die Besuchsreihe gibt Einblick in den Alltag der Bäuerinnen, die nicht nur Landwirtschaft betreiben, sondern Familienarbeit leisten und vielfach in Vereinen, Interessensvertretungen,… engagiert sind.

Als zweite Station (Anm.: Start war bei Daniela Glück in Weißkirchen an der Traun/Bezirk Wels-Land) besuchte der bäuerliche Abgeordnete Ortsbäuerin Doris Huemer in Atzbach. Gemeinsam mit ihrem Mann Franz bewirtschaftet sie den Milchviehbetrieb im Vollerwerb. 55 bis 60 Milchkühe leben im großräumigen Laufstall. Vom frisch geborenen Kalb bis zum fertigen Stier haben in den weiteren Stallungen alle Tiere Platz. 56 Hektar Grund gehören zum Hof, die das Futter für die Tiere liefern – es ist somit ein geschlossener Betrieb.

„Die Vielseitigkeit an meinem Beruf mag ich sehr, gleichzeitig ist diese auch herausfordernd. Im Grunde weißt du beim Aufstehen nicht, was der heutige Tag alles bringt. Die fixe Konstante sind Kühe melken und Stallarbeit morgens und abends.“, sagt Doris Huemer. „Ich habe schon einiges erlebt, aber man bekommt eh nicht mehr, als man tragen kann. Das ist auch ein bisschen mein Motto – im Leben ist sehr wenig Zufall!“, so Huemer weiter.

„Was ich allen Bäuerinnen sehr ans Herz lege: Nutzt unbedingt die Gesundheitswochen der SVS. Diese hat meinen Kindern und mir immer gutgetan!“, betont die Mutter von sechs Kindern im Alter von acht bis 20 Jahren.

Worauf Familie Huemer allergrößten Wert legt, sind gesunde Böden. Mit regelmäßigen Bodenuntersuchen, Güllezusätzen und nachhaltiger Bewirtschaftung achten Doris und Franz darauf, ihr größtes Kapital bestmöglich zu sichern. Außerdem kann sich Doris Huemer beim „Garteln“ in ihren großen Hochbeeten gut entspannen. Sie gräbt gerne und schätzt das Anbauen, Pflegen und Ernten.

„Mit meinen Händen in der Erde zu arbeiten, etwas anzubauen und dann zu ernten, das liebe ich!“, so Doris Huemer auf die Frage, was sie sonst noch gerne tut.


Preisentwicklungen bereiten Sorgen

„Unser 18-Jähriger interessiert sich sehr für die Landwirtschaft. Das deckt sich mit meinem Ziel, meine Hälfte des Betriebs einmal zu übergeben. Es freut mich sehr, wenn er die Landwirtschaft übernimmt und daher schauen wir, dass er ein gutes Weiterarbeiten hat. Die heurige Dürre hat uns gezeigt, wie wichtig die Bodenpflege ist. Uns fehlen auch zwei Schnitte, doch ohne gesunde Böden wäre die Lage noch dramatischer!“, nimmt Doris Huemer auf die Hitze und die wenigen Niederschläge Bezug.

Kuhstall
Doris und Franz Huemer im Gespräch mit dem regionalen Abgeordneten zum Nationalrat Bgm. Klaus Lindinger (re.).

Auch der seit Februar schlechte Milchpreis ist für den Betrieb problematisch.

„Das Milchgeld ist unsere größte Einnahmequelle. Durch die aktuellen Preise für Betriebsmittel und den nach wie vor niedrigen Milchpreis konnten wir unsere Ausgaben im Juli und August nicht decken. Es ist wichtig, dass die Bäuerinnen und Bauern faire Preise für ihre Produkte bekommen!“, spricht sie ein Thema an, dass leider immer wieder einseitig in diversen Medien oder von der AK dargestellt wird.

Die Statistik Austria zeigt klar auf: Haupttreiber der Inflation sind neben den hohen Energiepreisen aufgrund der Kriegs- und Krisenherde (Ukraine, Iran,…) vor allem Dienstleistungen wie Gastronomie und Hotelerie, die sehr lohnintensiv sind und durch die steigenden Gehälter stetig teurer werden. (Anmerkung: Der Dienstleistungsbereich verzeichnet im August eine Teuerung um +4,3 %.  Quelle: Pressemitteilung: 14 259-178/26 Statistik Austria „Inflation in Österreich im August 2026 laut Schnellschätzung bei 3,2%“). Preise für Nahrungsmittel wirken aktuell dämpfend für die Inflation. Laut Statistik Austria sind die Preise für den Bereich Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol mit +0,2% kaum gestiegen.

Das Melken der rund 60 Milchkühe gehört zu den Aufgaben von Bäuerin Doris Huemer. Der automatische Melkstand macht es bequemer, dennoch dauert das etwas mehr als eine Stunde jeweils morgens und abends.

Die größte Herausforderung am Betrieb sieht Doris Huemer bei Krankheiten im Stall und den unvermeidlichen Umwelteinflüssen. Einer angehenden Bäuerin rät sie, mit einer Portion Mut in die Aufgaben zu starten, (notwendige) Veränderungen in die Wege zu leiten und gut auf die Partnerschaft zu achten.

„Die Bäuerinnen führen mit Mut und Tatkraft ihre Betriebe. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur regionalen Versorgung und hoher Lebensqualität für die gesamte Gesellschaft. Diese Leistungen verdienen Anerkennung, Sichtbarkeit und vor allem einen fairen Preis. Hier appelliere ich einmal mehr an die Konsument:innen: Achtet beim Einkauf auf die Herkunft – getreu dem Motto ‚Wer weiterdenkt, kauft näher ein‘!“, betont Klaus Lindinger abschließend.

Kühe von ganz klein bis ganz groß gibt’s am Betrieb von Familie Huemer.

Ehrenamtshand von Wels-Land

Wertschätzung und Auszeichnung von zehn freiwillig engagierten Persönlichkeiten

Erneut freuten sich zehn Persönlichkeiten aus sieben Gemeinden über die „Ehrenamtshand von Wels-Land“. Am 10. September überreichten Landesrat Markus Achleitner, Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Landtagsabgeordneter Michael Weber die wertschätzende Auszeichnung im Gasthof Dickinger, Neydharting. Die Auswahl der zu ehrenden Menschen erfolgt auf Vorschlag der jeweiligen OÖVP-Ortsgruppen aus den Wels-Land-Gemeinden.

Ehrenamtshand von Wels-Land
Zehn ausgezeichnete Persönlichkeiten und die Spitzenvertreter der OÖVP Wels-Land.

„Wir reichen jenen Menschen die Hände, die wesentlich mehr tun als ihre Pflicht. Wir sagen „Dankeschön“ für ihren Einsatz und verbinden damit doch auch die Bitte, ihr Engagement beizubehalten und weiterzutragen!“, betonten Landesrat Markus Achleitner, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Landtagsabgeordneter Michael Weber. „Mit der ‚Ehrenamtshand von Wels-Land‘ zeichnen wir verdiente Persönlichkeiten aus, die sich in Pfarre, Kultur, Vereinen, Körperschaften oder in einer Gemeinschaft einbringen. Sie machen unser aller Zusammenleben wertvoller, einfach schöner!“, so die Bezirksspitzen.

Die Ehrenamtshand von Wels-Land steht in keinem politischen Zusammenhang. Der Preis ist vor zwei Jahren erstmals überreicht worden. 36 Persönlichkeiten aus dem Bezirk haben bisher die Auszeichnung erhalten.

„Es geht uns darum, dankbar anzuerkennen, was Menschen freiwillig – allzu oft versteckt – gerne leisten!“, so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Am 10.9. zeichnete die OÖVP Wels-Land aus:

GemeindePersönlichkeitFreiwilliger Einsatz
AichkirchenGertraud BuchingerÜber zehn Jahre Leiterin des Kirchenchores sowie langjähriges Mitglied des Chores, sehr aktiv bei der Goldhaubengruppe Aichkirchen.
 Johann PupeterLangjähriger Obmann des Pfarrgemeinderates, federführend bei der Pfarrhof-Sanierung und auch jetzt mittendrin beim Umbau zum „Haus für Aichkirchen“.
Bad Wimsbach-NeydhartingMonika RathSeit vielen Jahren Vorbeterin bei Totenwachen. Kassiererin beim Kulturverein, aktives Mitglied bei der Volkstanzgruppe und kreative Gestalterin bei den Adventfenstern am Marktplatz.
 Ing. Franz WimmerSeit 2014 beinahe wöchentlicher Dienst im Archäologie-Museum „Tempus“, jahrzehntelange Mithilfe und technische Unterstützung bei Tonaufnahmen der Trachtenmusikkapelle und Chor „The Message“. Langjähriger Haus und Hof-Elektriker bei Pfarrsaal, Kirche und in der Nachbarschaft.
EberstalzellFranz GnadlingerBetreuer Kinderskilift seit 1994. Mesner, Vorbeter und Wortgottes-dienstleiter sowie spiritueller Begleiter im Altenheim seit 1999.
 Johann PramhaasOrganisator und Koordinator der „Caritas Osthilfe Eberstalzell“, Gründungsmitglied der öffentlichen Bibliothek und engagierter Helfer bei dortigen Umbauten sowie Organisator zahlreicher Veranstaltungen wie Lesungen, Buchausstellungen, Lese-, Märchennacht…
Edt bei LambachFranz BürgmannEngagement für die Feuerwehr-jugend der FF Edt-Klaus, Initiator des Kinderferienprogrammes, langjähriger Obmann Familien-ausschuss, Arbeitskreisleiter der „Gesunden Gemeinde“ und die Restaurierung diverser Kleindenkmäler.
FischlhamMaria StachenederGründung und Leitung der Spielothek im Jahr 1990, nur drei Jahre später um öffentliche Bibliothek erweitert. Organisation von Lesungen, Kabarettabenden, Aufführungen und Motivation vieler, damit ein breites Team die zahl-reichen Bibliotheksdienste sichert.
SattledtHerbert Leitner  Mitglied des Pfarrkirchenrats, des Pfarrgemeinderats und der Sattledter Faschingsgilde, langjähriger Schauspieler bei der „Helenenbühne“ und jetzt noch starker Helfer bei Auf-/Abbau. Moderator aus Leidenschaft bei Faschingsspektakel, Pfarrfeste… Auftritte als Nikolaus.
Thalheim bei WelsChristian Gumpoltsberger (besser bekannt als: Jumpi)Pfarrgemeinderat und tatkräftige Mithilfe beim Umbau des Pfarrzentrums, ehem. Organisator des Pfarrfestes, Beauftragter für Verkündigung im Seelsorgeteam, Feuerwehrseelsorger, Jungschar-leiter und Firmvorbereiter und viele wichtige Dienste mehr in der Pfarre.  


Mit den Geehrten waren nicht nur die Partner:innen mit dabei, sondern auch jeweils Bürger-meister:in und Ranghöchste OÖVP-Vertreter:innen aus der Heimatgemeinde. Das zeigt einmal mehr, wie hoch die ehrenamtlich geleistete Arbeit geschätzt wird.

Ehrenamtshand von Wels-Land
Maria Stacheneder aus Fischlham war seit mehr als 30 Jahren Bibliotheksleiterin. Klaus Lindinger dankte persönlich und besonders als Bürgermeister.

„Die Tätigkeiten unserer ‚Ehrenamtshandträger‘ machen deutlich, was uns allen fehlen würde, wenn sie dies nicht machen würden!“, betonten Achleitner, Lindinger und Weber dankbar.

Egal ob im Sport, bei der Pfarre, in Kulturorganisationen und Vereinen oder für die Gemeinde: Überall haben die zehn Ausgezeichneten wichtige Spuren hinterlassen und prägen sie noch.

„Sie sind für uns alle ein Vorbild. Danke für eure freiwillige Arbeit!“ – Das brachten die Abgeordneten und Landesrat Achleitner mit ihren Laudationes zum Ausdruck. So zeigt die OÖVP Wels-Land mit der Ehrenamtshand-Verleihung, wie wichtig freiwilliges Engagement für unsere Gesellschaft ist. Es sind die kleinen und großen Taten, die unser Miteinander bereichern und unsere Gemeinden, unser Bundesland zu einem besseren Ort machen. Knapp zwei Drittel der oö. Bevölkerung bringen sich ehrenamtlich ein.

„One-Stop-Shop“ für Vereine – Servicestelle für Ehrenamtliche

Das Land Oberösterreich schuf unter www.treffpunkt-ehrenamt.at eine eigene Servicestelle. Alle Vereinsangelegenheiten werden für Freiwillige dort gebündelt. Laufende Weiterbildungsangebote zählen hier genauso dazu wie der Versicherungsschutz.

Wissen zur Ehrenamtshand von Wels-Land:

Der OÖVP-Bezirksparteivorstand erarbeitete das Konzept zur „Ehrenamtshand von Wels-Land“. Erstmals erhielten 2024 Persönlichkeiten aus Wels-Land die Auszeichnung. Die Nominierung der potentiellen Würdenträger:innen kommt aus den 24 OÖVP-Ortsgruppen. Sie wissen am besten, welche Menschen aus ihren Gemeinden Besonderes leisten. Der Fokus liegt auf Persönlichkeiten, die durch ein übliches Ehrungsschema von Vereinen, Institutionen und Körperschaften nicht umfasst sind. Alle zwei Jahre überreicht die OÖVP-Wels-Land die „Ehrenamtshand“.

Danke-September: Ehrenamtliche machen den Bezirk Wels-Land lebenswerter

Mit der Aktion „Danke-September“ holt die OÖVP Wels-Land Menschen und Vereine vor den Vorhang, die mit ihrem freiwilligen Einsatz einen enormen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Drei Auszeichnungen wurden bereits vergeben – weitere Überraschungen für engagierte Ehrenamtliche folgen in den kommenden Wochen.

Im Bezirk Wels-Land steht der September ganz im Zeichen des Ehrenamts. Mit der Aktion „Danke-September“ sagen Landrat Markus Achleitner, Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger sowie Landtagsabgeordneter Michael Weber jenen Menschen Danke, die sich ehrenamtlich einbringen und damit einen unverzichtbaren Beitrag für das Zusammenleben leisten.

„Das Ehrenamt ist ein tragendes Fundament unserer Gesellschaft. Ohne die vielen Freiwilligen wäre unser Zusammenleben deutlich weniger lebendig und herzlich“, betonen Achleitner, Lindinger und Weber. „Das wollen wir mit unserem ‚Dankeschön‘ honorieren und vor den Vorhang zu holen!“, so die Spitzen der OÖVP Wels-Land.

Der beeindruckende Gegenzug des Schiffervereins Stadl-Paura ist nur ein Mosaik-Stein der ehrenamtlichen Tätigkeit. Obmann Michael Kristl (3.v.re.) und Ehrenobmann Klaus Hofstötter nahmen den Gutschein von Landtagsabgeordneter Michael Weber (3.v.li.), Stadtrat Szilard Zymani sowie Herbert und Nina Hufnagl (v.li.) gerne entgegen.

Bereits drei Auszeichnungen konnten im Rahmen des „Danke-Septembers“ überreicht werden. Im Rahmen des Gegenzugs am 29. August überreichte LAbg. Michael Weber Gutscheine an den Schifferverein Stadl-Paura.

„Was hier ehrenamtlich geleistet wird, ist weit mehr als die Organisation einer Veranstaltung: Es ist gelebte Gemeinschaft, Traditionspflege und damit ein wichtiger Beitrag zu unserer Kultur und Identität!“, hebt Michael Weber bei der Übergabe des Gutscheins an Vereinsobmann Michael Kristl hervor.

Gemeindeparteiobmann Jürgen Lindlbauer (v.re.) und Bürgermeisterin Martina Schmuckermayer haben das Freiwilligen-Team „Essen auf Räder“ für den „Danke-September“ der OÖVP Wels-Land nominiert. Landtagsabgeordneter Michael Weber (3.v.li.) war gerne dabei, als die Damen und Herren als Dankeschön für ihren Dienst bei der Weinkost der ÖVP Offenhausen zur Jause eingeladen waren.

Eine weitere Ehrung ging an engagierte Freiwillige aus Offenhausen, die seit 2024 den Dienst „Essen auf Rädern“ unterstützen. Mit ihrem regelmäßigen Einsatz sorgen sie dafür, dass Menschen zuverlässig mit warmen Mahlzeiten versorgt werden. Ihr Dienst hat auch eine wichtige soziale Komponente: Von Montag bis Freitag haben die zumeist älteren Menschen einen fixen Kontakt und kurze Ansprache.

„Ohne Essen und soziale Interaktion können wir Menschen nicht leben. Unter diesem Gesichtspunkt ist der freiwillige Lieferdienst ‚Essen auf Räder‘ noch einmal bedeutender!“, betont Klaus Lindinger.

Auch die rund 50 Nachwuchskicker der Sportunion Steinerkirchen freuten sich über eine Wertschätzung. Sie und ihr Trainerstab stehen für Einsatzbereitschaft, Teamgeist und ein aktives Vereinsleben. Sie leben vor, wie wichtig das Miteinander für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind. Als Zeichen der Anerkennung erhielten sie ein Eis sowie Gutscheine für ihre nächste Weihnachtsfeier.

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (v.li.), Gerald Dickinger-Neuwirth (Obmann FC Union Steinerkirchen) und Bgm. Thomas Steinerberger nutzten den heißen Sommertag beim letzten Heimspiel, um die 50 Nachwuchs-Kinder mit einem Eis zu erfrischen.

„Es ist uns ein großes Anliegen, jenen Menschen Danke zu sagen, die mit ihrem freiwilligen Engagement unser Zusammenleben so wertvoll machen“, erklärt Klaus Lindinger. „Ehrenamt verbindet Menschen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht unsere Gemeinden lebens- und liebenswert.“

Alle 24 OÖVP-Ortsgruppen im Bezirk haben Vereine, Freiwillige und Organisationen genannt, die im Rahmen des „Danke-Septembers“ vor den Vorhang geholt werden. Landesrat Markus Achleitner, Bezirksparteiobmann Klaus Lindinger und LAbg. Michael Weber schauen nun mit einer kleinen Aufmerksamkeit vorbei – vielleicht bei manchen erst im Oktober!

Bereits seit 2024 zeichnet die OÖVP Wels-Land „Hidden Champions“ mit der Ehrenamtshand aus. Ergänzend dazu sorgt nun auch der „Danke-September“ für die wichtige Wertschätzung freiwillig engagierter Menschen.

Ehrenamtshand von Wels-Land geht in die zweite Runde

Mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ hat die OÖVP Wels-Land einen besonderen Preis ins Leben gerufen. Menschen, die wesentlich mehr tun, als ihre Pflicht, ist das eine verdiente Anerkennung und notwendige Wertschätzung. Mehr als 40 Persönlichkeiten und Organisationen sind für ihren freiwilligen Einsatz seither ausgezeichnet worden. Denn eines ist klar: Ohne Ehrenamt wären viele wichtige Angebote, Traditionen und soziale Leistungen in unseren Gemeinden nicht möglich. Dafür gebührt allen Freiwilligen ein herzliches Dankeschön.

Internationales Jahr der Bäuerin – Besuchsreihe im Hausruckviertel

Ortsbäuerin Daniela Glück: „Den Mutigen gehört die Welt!“

Anlässlich des „Internationalen Jahres der Bäuerin 2026“ besucht Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger Bäuerinnen im Hausruckviertel, um ihre Leistungen sichtbar zu machen und ihre persönlichen Geschichten in den Mittelpunkt zu rücken.

„Damit möchte ich meine Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen zeigen sowie den Dialog zwischen Politik und bäuerlichen Familien fördern“, informiert Klaus Lindinger.

Familienglück bei Familie Glück!

Den Auftakt der Besuchsreihe bildete ein Treffen mit Daniela Glück, Ortsbäuerin von Weißkirchen an der Traun, die seit Februar 2026 diese Funktion ausübt. Am „Steffl-Lindlbauerngut“ ist sie Bäuerin aus Leidenschaft seit 2020. Der Hof wird im Nebenerwerb mit Ackerbau, Schweinemast und Direktvermarktung (Dinkelprodukte wie Müsli, Mehl, Reis und Flocken) von ihr und ihrem Mann Patrick geführt.

Appell an die Konsument:innen: „Wer weiterdenkt, kauft näher ein!“

Daniela Glück gewährte dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag und sprach über die Beweggründe, Bäuerin zu sein. Besonders schätzt sie die abwechslungsreichen Aufgaben, die Vielfalt an diesem Beruf.

„Ich bin Bäuerin geworden, weil’s mir Spaß macht, wegen der Arbeit in der Natur und ich mag die Abwechslung. Ein besonders großes Anliegen ist mir, die Landwirtschaft, den Konsument:innen näher zu bringen und in den Austausch mit ihnen zu gehen. Ich bin überzeugt, mehr Wissen über die Landwirtschaft stärkt uns alle!“, betont Daniela Glück. Mit einem Schmunzeln ergänzt sie: „Einer angehenden Bäuerin rate ich: Mutig sein und Neues probieren! Zwei Jahre bin ich meinem Mann Patrick mit der Direktvermarktung in den Ohren gelegen. Dieser Weg hat sich für uns ausgezahlt. Dadurch erreiche ich die Leute persönlich und ich kann auch viel ausprobieren wie etwa die richtige Müslimischung.“

Daniela Glück absolvierte die Handelsakademie, machte den landwirtschaftlichen Facharbeiter und ist auch Meisterin der Landwirtschaft. Ihr Motto ist „Den Mutigen gehört die Welt!“. Sie sieht es als zentrale Verantwortung, den nachkommenden Generationen einen gesunden, nachhaltig bewirtschafteter Boden weitergeben zu können. Damit verdeutlicht sie auch, wie viel Fachwissen, Können und Engagement der Bäuerinnen-Beruf braucht.

„Ich bin positiv gestimmt und freue mich auf alles, was in unserem Betrieb noch auf uns zukommt!“, so Daniela Glück abschließend.

Daniela Glück ist mit Leidenschaft und Zuversicht Bäuerin in Weißkirchen an der Traun.

„Der Besuch am Hof von Familie Glück zeigt einmal mehr: Bäuerinnen sind tragende Säulen unserer ländlichen Regionen. Mit ihrer Innovationskraft und ihrer Arbeit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung mit regionalen Lebensmitteln. Diese Leistungen verdienen Anerkennung, Sichtbarkeit und vor allem einen fairen Preis. Hier appelliere ich einmal mehr an die Konsument:innen: Achtet beim Einkauf auf die Herkunft – getreu dem Motto ‚Wer weiterdenkt, kauft näher ein‘!“, betont Klaus Lindinger.

Expertengespräche von den beiden „Obstbauern“.

Vielfältige Sommerangebote für Familien in den Wels-Land-Gemeinden

Mit Veranstaltungen und Ferienaktionen leisten die OÖVP-Ortsgruppen in Wels-Land einen wertvollen Beitrag für Gemeinschaft und Lebensqualität. Exakt die Hälfte leisten mit ihren Ferienaktionen einen schönen Beitrag für die Jüngsten und die Familienfreundlichkeit in ihren Gemeinden.

Das Team der ÖVP Fischlham war mit den Kindern bei den Alpakas. So lernen die Knirpse viel über Tiere, die Natur und genießen das wohlig-weiche Fell. (Fotocredit: Daniela Zaininger)

Zwölf Ortsgruppen sorgen für Abwechslung in den Ferien

In zwölf Wels-Land-Gemeinden bieten die OÖVP-Ortsgruppen Ferienaktionen an. Neben Geschick werden auch Wissen und Miteinander gestärkt. Die OÖVP Pichl bei Wels organisiert bereits seit vielen Jahren einen Schwimmkurs, damit die Kinder sicher im kühlen Nass unterwegs sind.

„Unsere Ortsgruppen bringen sich auch in den Sommermonaten aktiv für die Gemeinschaft ein. Sie bereichern nicht nur mit zahlreichen Veranstaltungen, sondern auch mit den beliebten Ferien-Aktionen den Sommer. Einige fanden bereits statt, manche folgen noch! Danke für diesen wertvollen Beitrag für die Familien!“, betont Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und ist stolz auf die aktiven Ortsgruppen.

Mit viel Geschick basteln

„Einen großartiger Nachmittag erlebten mein Team und ich am 27. Juli. Insgesamt waren 33 Kinder mit viel Begeisterung beim Vogelfutterhäuser bauen dabei. Kreativ, geschickt und voller Freude werkten die Knirpse, bevor sie sich beim Knacker grillen stärkten. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die diese gelungene Ferienaktion möglich gemacht haben!“, berichtet Hannes Erbler, Gemeindeparteiobmann der OÖVP Weißkirchen an der Traun und Gemeindevorstand in der Gemeinde.

Konzentrationen ist bei Kindern wie Betreuern gefragt: „Das Vogelhäuschen leistet im Winter wichtige Dienste!“, so Hannes Erbler, der hier darauf achtet, dass fest verschraubt wird. (Fotocredit: ÖVP Weißkirchen an der Traun)

Als Draufgabe erhielt jedes Kind für das gebaute Vogelfutterhäuschen noch eine Futterspende (Sponsor vom Fuchshuber).

Neben der Vogelfutterhäuschen-Aktion der OÖVP Weißkirchen an der Traun gibt es etwa noch  Schwimmkurs (OÖVP Pichl), Tanz-Workshop (OÖVP Bachmanning), Alpaka-Wanderung (OÖVP Fischlham), Wald-Erkundung (OÖVP Holzhausen), Klostergart’l-Olympiade (OÖVP Lambach), Schnitzeljagd mit Würstlgrillen (OÖVP Sipbachzell) sowie weitere Projekte wie Micro.Bit & TecVan (OÖVP Gunskirchen), „Wild auf Wild“ Naturerlebnisse (OÖVP Bad Wimsbach-Nh.) und Trailpark-Erlebnis (OÖVP Sattledt). Da ist wirklich für jeden etwas dabei!

Social-Media-Schutz für Jugendliche beschlossen

Weichenstellungen für mehr Sicherheit bei Landesverteidigung und für Jugendliche im digitalen Raum

„Ausdrücklich begrüße ich den Gesetzesentwurf bezüglich Social-Media-Schutz für die Jugendlichen!“, erklärt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Er ist Jugendsprecher des Parlamentsklubs der Volkspartei und hat sich seit längerem für klare Regeln bei den Plattformen der sozialen Medien ausgesprochen. Die Bundesregierung hat am 27. Juli 2026 im Sommerministerrat zwei wichtige Maßnahmen zur Sicherheit Österreichs beschlossen.

„Im Gespräch mit den Jugendlichen merke ich, wie sie die Omnipräsenz der sozialen Medien sorgt. Auch wenn aktuelle Zahlen einen leichten Rückgang bei der Nutzung aller Plattformen zeigen: die noch immer hohe tägliche Verweildauer sowie die auf Sucht ‚programmierten‘ Algorithmen gefährden die gesunde Entwicklung unserer Kinder!“, betont Klaus Lindinger.

Jugendliche und Eltern begrüßen klare Regeln

„Gerade als Vater weiß ich aus vielen Gesprächen mit Eltern, wie sehr die nachweislich als problematisch eingestuften Algorithmen von TikTok, Instagram & Co Kinder und Jugendliche vereinnahmen. Es geht hier nicht um weniger Freiheit oder Kommunikationseinschränkung. Der Gruppendruck in diesem Alter ist groß. Ärzte, Pädagogen und Psychologen stellen eindeutig fest, dass bei Kindern und Jugendlichen Folgen wie Depressionen, verzerrtes Körperbild, Einsamkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit und Schlafprobleme stark zunehmen. Wir wollen den Kindern eine Zukunft mit ‚echten‘ Erfahrungen und Erlebnissen ermöglichen sowie ihre Medienkompetenz gezielt stärken!“, fasst der regionale Abgeordnete den Anspruch zusammen. Laut Studien verbringen Jugendliche durchschnittlich bis zu sieben Stunden täglich online.

Der Gesetzesentwurf für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ist in Begutachtung. Damit schafft die Bundesregierung erstmals klare Regeln für den Zugang zu Social-Media-Plattformen und nimmt diese in die Pflicht. Junge Menschen sollen vor schädlichen Inhalten und Funktionen geschützt werden.

„In Österreich erlauben wir hochprozentigen Alkohol und Nikotin ab 18 Jahre. Als Eltern ziehen wir unseren Kindern Schwimmhilfen an, bevor sie sich allein im Wasser halten können oder schützen sie mit einem Helm, wenn sie mit dem Fahrrad oder Roller unterwegs sind“, zieht der Abgeordnete Vergleiche, bei denen ein breiter gesellschaftlicher Konsens für klare Regeln besteht.

Mehr finanzielle Vergütung für Grundwehrdiener, freiwillige Verlängerung des Zivildienstes

Auch ist im Sommer-Ministerrat eine Einigung zur Wehrdienstreform erzielt worden. Zukünftig sollen Grundwehrdiener 1.000 Euro monatlich und mehr Urlaubstage bekommen.  Verpflichtende Milizübungen nach dem sechsmonatigen Wehrdienst verlängern diesen um drei Monate. Ab 2027 kann der Zivildienst freiwillig um zwei Monate verlängert werden. Ab 2028 soll eine Wehrdienst-Garantie greifen. Gibt es deutlich weniger als 15.000 Grundwehrdiener, wird der Zivildienst verpflichtend auf elf Monate verlängert.

„Bis zur Beschlussfassung braucht es noch viele Gespräche mit allen im Parlament vertretenen Parteien. Vorschläge der Expertenkommission sind ebenso in dem erzielten Kompromiss enthalten wie Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm. Das klare Ziel ist, unsere Landesverteidigung zu stärken; angesichts der Krisen- und Kriegsherde absolut notwendig!“, sagt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger.

Die Koalitionsparteien streben an, die Wehrdienstreform mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten zu lassen und werden dafür die notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament anstreben.