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Oberösterreichische Weidegans frisch auf dem Teller

Im November schätzen wir in Österreich die lukullischen Angebote der Gastronomie wie Gansl und Wild. Durch die aktuelle Covid19-Verordnung der Bundesregierung musste die Gastronomie schließen. Viele Wirtshäuser und Restaurants bieten jedoch Abhol- bzw. Lieferservice an.

“Gerade im Hinblick als Abnehmer der bäuerlichen Produkte wie etwa die Oberösterreichischen Weidegans ist die Gastronomie ein verlässlicher Partner geblieben!”, freut sich Abg.z.NR Klaus Lindinger.

Klaus Lindinger
Klaus Lindinger (li.) nutzte selber gleich den Abholservice einer köstlich zubereiteten Traunviertler Weidegans bei Franz Müller (re.) im Gasthaus Kohlstatt in Thalheim bei Wels.

Er nutzte am Wochenende gleich den Abholservice eines Gasthauses im Bezirk, um ein feines Martinigansl als Sonntagsbraten genießen zu können. Mit mehr als 21.000 Gänsen ist Oberösterreich das Bundesland Nummer 1 in der Gänsehaltung. Im Bezirk Wels-Land sind es schOon zehn Landwirte, die bei der Vereinigung „OÖ. Weidegans“ dabei sind.

Selbstversorgungsgrad und Weidegansbetriebe nehmen zu

„Wer feinstes Gourmet-Fleisch auf dem Teller haben möchte, ist mit einer OÖ. Weidegans bestens beraten!“, sagt Abg.z.NR Klaus Lindinger. „Die Weidehaltung kombiniert mit Getreide-Beifütterung führt zu einem besonders zarten Fleisch. Das wissen auch die heimischen Gastronomen!“, so Lindinger weiter.

Sein besonderer Dank gilt den Gastronomiebetrieben, die trotz des Lock-Down ein verlässlicher Partner für die Landwirtschaft sind. „Mit dem Abholservice sichern die Wirte nicht nur kulinarische Nahversorgung. Sie sind auch Abnehmer der regionalen landwirtschaftlichen Produkte. Dass diese oft schon jahrelangen Geschäftsbeziehungen ebenso in herausfordernden Zeiten gelebt werden, spricht für das gegenseitige Vertrauen und die heimische Qualität!“, ist der Abgeordnete überzeugt.

Abg.z.NR Klaus Lindinger dankt den regionalen Gastronomiebetrieben und OÖ. Weidegansproduzenten für das Miteinander, das in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger ist.

Im Vorjahr betrug der Selbstversorgungsgrad mit Gänsen etwa ein Viertel des heimischen Konsums. Davon liefern rund 40 % die Weidegansbetriebe. Erfreulicherweise steigt beides – also Selbstversorgungsgrad und Weidegansbetriebe.

Bewusstsein für regionale Produkte steigt

„Das Bewusstsein für regionale Produkte ist durch die Corona-Pandemie gestiegen. Dies wollen die Bäuerinnen und Bauern mit bester regionaler Qualität festigen. Ohne Konsumentinnen und Konsumenten sowie faire Partner wie zum Beispiel bei den Weidegänsen die Gastronomie nutzt das beste landwirtschaftliche Produkt nichts!“, zeigt Abg.z.NR Klaus Lindinger den Zusammenhalt auf, der letztendlich zum Erfolg führt.
Eine aktuelle Studie der Johannes Kepler Universität bestätigt: Wenn um 20 Prozent mehr regionale Lebensmittel gekauft werden, können österreichweit rund 46.000 neue Arbeitsplätze entstehen. So kann jeder einen Teil dazu beitragen unser Land zu stärken.