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Ausstellung „Werde zum Esserwisser“ klärt über Lebensmittelmythen auf

Heimische Qualität auf dem Teller sichert österreichische Landwirtschaft

Das Thema Ernährung ist buchstäblich in aller Munde! Die Ausstellung „Werde zum Esserwisser – Lebensmittel-Mythen aufgedeckt!“ gibt viele klare Antworten zu Fragen rund um Lebensmittel-Sicherheit und -Versorgung. Alle Interessierten können von 27. bis 30. Januar 2026 jeden Tag von 14 Uhr bis 18 Uhr ins Gemeindezentrum Fischlham, Thalheimerstraße 5, kommen. Am 31. Januar 2026 gibt es um 19 Uhr einen Informations-Abend. Der Eintritt ist frei.

„Unsere Ausstellung ‚Werde zum Esserwisser – Lebensmythen aufgedeckt!‘ zeigt einfach und verständlich wichtige Fakten, worauf wir beim Lebensmittelkauf und der Verarbeitung achten sollen“, erklärt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „Mir ist es als Landwirt und Bürgermeister wichtig, dass alle ein echtes Bild davon haben, wie Lebensmittel hergestellt werden. Ich unterstütze den Bauernbund, der zeigt, was nötig ist, damit die Qualität ‚Made in Austria‘ erhalten bleibt. Die Käufer entscheiden jeden Tag mit ihrem Einkauf, wie die Arbeit auf den Bauernhöfen aussieht. Eigentlich entscheiden sie sogar, ob es die Arbeit weitergibt“, betont Lindinger.

Kathrin Fischer und Klaus Lindinger wollen viele "Esserwisser", um bewusst entscheiden zu können.
Bürgermeister Klaus Lindinger und Esserwisserin Kathrin Fischer freuen sich, wenn viele Gäste die Ausstellung wie auch den Informationsabend besuchen. (Fotocredit: Kienesberger)

Die Ausstellung liefert viel Wissen, zu heimischen Lebensmitteln und informiert die Bürger:innen über die hohen Standards, die die österreichischen Bäuerinnen und Bauern einhalten. Diese Qualität garantiert nicht nur geschmackvolle Produkte mit möglichst kurzer „Anreise“. Sie sichert auch die schöne Kulturlandschaft, die Erholung und Freizeitaktivitäten ermöglicht. Die Veranstaltung ist durchaus ein Aufruf an die Konsument:innen, bewusst einzukaufen und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.

Verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie lässt Wogen hochgehen

Die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie ist ein zentrales Anliegen des Bauerbundes, das durch das Mercosur-Abkommen noch dringlicher geworden ist.

„Viele Gastronomen kennzeichnen ihre verwendeten Lebensmittel bei den Speisen bereits jetzt. Sie heben sich so von anderen ab und punkten damit auch. Was der Gast bekommt, soll transparent sein – der Bauernbund fordert nicht mehr und nicht weniger! Die Entscheidung liegt ohnehin bei den Konsument:innen!“, hebt der bäuerliche Abgeordnete Klaus Lindinger hervor.

„Du bist, was du isst.“ Das bekannte Sprichwort des Philosophen Ludwig Feuerbach bringt genau auf den Punkt, worauf es bei der Ernährung ankommt: Wir haben es in der Hand, ob sie uns guttut und die vielfältige Landwirtschaft in Österreich unterstützt.

Die Ausstellung möchte dazu beitragen, dass die Verbraucher:innen informierte Entscheidungen treffen können. Die Gäste können mit Expert:innen reden und mehr über die heimische Landwirtschaft lernen. Das Ziel ist, dass die Menschen bewusster mit Lebensmitteln umgehen und die heimische Qualität stärken.

Gute Nachrichten für bäuerliche Familienbetriebe


Bauernbund setzt höhere Buchführungsgrenze und Entlastung für Almausschank durch

Die Anhebung der Umsatzgrenze für die Buchführungspflicht von 700.000 Euro auf 1 Million Euro war dem Bauernbund ein großes Anliegen und ist ein wichtiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung für bäuerliche Familienbetriebe. Auch der Entfall des Flaschengebindezwangs für Almausschank bringt zusätzliche Entlastung und sorgt für mehr Praxisnähe auf den Almen. Das umfangreiche Entbürokratisierungspaket mit 113 konkreten Deregulierungsmaßnahmen hat die Bundesregierung am 3.12.2025 vorgelegt.


Bauernbund Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser erklärt dazu:

„Die Anhebung der Umsatzgrenze für die Buchführungspflicht ist aufgrund der Teuerung ein wichtiger Schritt zur Entlastung unserer Bauernfamilien. Durch die Preissteigerungen der vergangenen Jahre sind viele Höfe über die bisherigen Umsatzschwellen gedrückt worden, ohne dass am Ende mehr Einkommen übriggeblieben ist. Es ist nur fair, dass diese Betriebe nicht zusätzlich mit doppelter Buchhaltung belastet werden, sondern ihre Zeit für Stall, Feld und Wald einsetzen können, um uns mit regionalen Lebensmitteln zu versorgen.“


Der regionale Bauernbund-Abgeordnete Klaus Lindinger ergänzt:

In meinem Heimatbezirk Wels-Land, wo viele tierhaltende Betriebe für heimisches Schweinefleisch in bester Qualität sorgen, ist diese Anhebung der Buchführungspflicht auf 1 Mio. Euro ein gutes Zeichen für die Bäuerinnen und Bauern.

Offener Ausschank bringt Vorteile für Almwirtschaften

Erleichterungen bringt auch der Entfall des Flaschengebindezwangs für Almausschank im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes. Künftig können Getränke auf Almen offen ausgeschenkt werden. Das reduziert Abfall, spart Energie und erleichtert die Bewirtung auf oft abgelegenen Standorten im alpinen Raum.

„Dass auf unseren Almen künftig auch offen ausgeschenkt werden darf, passt in dieses Bild. Der Entfall des Flaschengebindezwangs spart Kosten, reduziert Müll und erleichtert den Arbeitsalltag der Bewirtschafter. Wer eine Alm führt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Kulturlandschaftspflege und zum Tourismus, und dafür braucht es praktikable statt kleinteiliger Vorschriften“, so Strasser abschließend.

Jugend im digitalen Raum besser schützen

Sichere Rahmenbedingungen für junge Menschen online gefordert – Plattformen müssen klare altersgerechte Inhalte anbieten

Laut Datenschutz dürften junge Menschen bis zum Alter von 14 Jahren ohnehin keinen Zugang zu den sogenannten „sozialen Medien“ haben. Die Realität sieht leider anders aus.

„Soziale Medien gehören längst zur Lebensrealität junger Menschen. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken wie Ablenkung, Cybermobbing, Sucht und Radikalisierung“, betonen die ÖVP-Familiensprecherin Johanna Jachs und ÖVP-Jugendsprecher Klaus Lindinger anlässlich des Initiativberichts zum Schutz Minderjähriger im digitalen Raum, der in der letzten November-Woche im Europäischen Parlament diskutiert wurde.

Die jüngsten Daten zeigen: 97 Prozent der Jugendlichen sind täglich online, fast vier von fünf 13- bis 17-Jährigen schauen jede Stunde auf ihr Smartphone. Ein Viertel weist laut Studien ein problematisches, suchtähnliches Nutzungsverhalten auf. Auch in Österreich zeigt sich, wie sehr soziale Medien Ablenkung, psychische Belastungen und gesellschaftlichen Druck verstärken.

“Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig es ist, junge Menschen im Umgang mit digitalen Angeboten zu stärken und zugleich klare Schutzmaßnahmen zu setzen”, so die Abgeordneten.

Die Familiensprecherin und der Jugendsprecher nehmen besonders die Plattformbetreiber in die Pflicht:

“Wer soziale Medien anbietet, muss dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten geschützt werden. Altersgerechte Inhalte, wirksame Moderation und verantwortungsvolle Algorithmen sind Mindeststandards.”

Gleichzeitig brauche es starke Kompetenzvermittlung:

“Junge Menschen sollen digitale Angebote nicht nur sicher nutzen können, sondern auch verstehen, wie Algorithmen funktionieren und wie sie Desinformation erkennen”, betonen Jachs und Lindinger. “Beim Schutz unserer Jugend im Netz braucht es eine europäische Lösung. Wir unterstützen daher Initiativen, die klare Verantwortung von Plattformen einfordern und Jugendlichen einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Angeboten ermöglichen”, so die beiden Abgeordneten abschließend.

Treffpunkt „Bauernbund“ zeigt Breite und Tiefe der Landwirtschaft

Bäuerinnen und Bauern im Austausch mit ihren Interessensvertretern

Michaelnbach. Zahlreiche Bäuerinnen und Bauern folgten der Einladung der BB-Bezirksspitze Grieskirchen. Unter dem Titel „Treffpunkt Bauernbund“ stellten Bezirksobmann Bgm. Martin Dammayr und Bezirksbäuerin Isabella Rebhan ein vielfältiges Programm zusammen, das zeigte, wie breit die Landwirtschaft aufgestellt ist.

Berichte der Bezirks- und Ortsorganisationen, Talkrunden sowie aktuelle Inputs von unserem BB-Abgeordneten aus dem Wahlkreis, Bgm. Klaus Lindinger, lieferten einen guten Überblick relevanten landwirtschaftlichen Themen.

Agrarische Interessensvertretung nicht nur in gesetzgebenden Gremien

Die Bauernbund-Funktionärinnen und Funktionäre aller Ortsgruppen aus dem Bezirk Grieskirchen bekamen durch Talkrunden wichtige informative Einblicke. So stellten sich Genossenschaftsvertreter von Berglandmilch, Verband landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV) und Lagerhaus einer Talkrunde. Des Weiteren gaben LKR Daniela Burgstaller (neue Bundesobfrau der ARGE MEISTER), René Eder (Maschinenring-Geschäftsführer), Christoph Mader (LEADER-Manager) sowie Walter Raab (Direktor LWBFS Waizenkirchen) Einblicke in ihre Arbeitsbereiche.

Klaus Lindinger (v.li.), Isabella Rebhan, Daniela Burgstaller und Martin Dammayr im Einsatz für die Bäuerinnen und Bauern.

„Die hochrangige Besetzung der Talkrunden wie unseres Hauptreferenten macht deutlich, wie breit die landwirtschaftliche Interessensvertretung aufgestellt ist. Der bäuerliche Haus- und Sachverstand ist in Gremien, Genossenschaften, Vereinen, … gefragt und auch wichtig!“, hebt Bauernbund-Bezirksobmann Bgm. Martin Dammayr hervor.  „Der Bauernbund stellt sicher, dass unsere Expertise gehört wird.“

BB-
Bezirksobmann Bgm. Martin Dammayr

Abg.z.NR. Bgm. Ing. Klaus Lindinger BSc zeigte in seinem Referat „Perspektiven und Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft“ auf. Seine klaren Analysen und offenen Worte regten konstruktive Diskussionen an.

„Mir ist es immer wichtig, die klaren Verhandlungspositionen des Bauernbundes aufzuzeigen. Wir bekennen uns dabei dazu, lösungsorientiert zu sein. Denn vom ‚laut Schreien‘ werden keine Rahmenbedingungen und Gesetze getroffen. Gemeinsam mit allen Bauerbund-Funktionär:innen arbeiten wir daran, Perspektiven zu schaffen!“

Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger

Bei weiteren Gesprächen und regionaler Kulinarik klang der informative Abend aus. Der Bauernbund Grieskirchen zeigte einmal mehr, wie engagiert und zukunftsorientiert er arbeitet.

„Ich gratuliere meinem neuen Bürgermeisterkollegen“

In Thalheim folgt Christian Haagen auf Andreas Stockinger

Am 12. November stand die Wahl des Bürgermeisters durch den Gemeinderat der Marktgemeinde Thalheim bei Wels auf der Tagesordnung. Der bisherige Vizebürgermeister Christian Haagen (47) ist einstimmig (Anm.: Mit 31 von 31 möglichen Stimmen) von allen Gemeinderatsmitgliedern gewählt worden. Nach 18,5 Jahren hat Andreas Stockinger (67) sein Amt zur Verfügung gestellt. Getrost kann gesagt werden: Eine Ära geht zu Ende!

Bürgermeisterwahl Thalheim bei Wels
Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger: „Danke an Bgm.a.D. Andreas Stockinger (2.v.li.) für sein jahrzehntelanges Engagement und herzliche Gratulation an Bgm. Christian Haagen (2.v.re.) sowie Vzbgm. Andreas Gatterbauer (1.v.li.). Ich freue mich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit für unsere Region!“

Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger äußerte sich anerkennend:

„Unglaubliche 18,5 Jahre gestaltete Bgm. Andreas Stockinger die Marktgemeinde Thalheim mit viel Geschick und noch viel mehr Gespür. Gemeinsam mit seinen Weggefährten – und das waren in dieser Zeit einige – hat er als Pragmatiker mit Handschlagqualität und unermüdlichem Einsatz für die Menschen von Thalheim gearbeitet. Vielen Dank dafür! Meinem neuen Bürgermeisterkollegen gratuliere ich sehr herzlich. Es freut mich, dass es in der Marktgemeinde so gut weitergeht!“

Demut, Dankbarkeit und auch ein bisschen Wehmut

Christian Haagen, der seit Herbst 2015 dem Thalheimer Gemeinderat angehört, sammelte wertvolle Erfahrungen als Fraktionsobmann und Obmann des Raumplanungsausschusses. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Zu seiner Wahl sagte er:

„Es ehrt mich sehr, dass ich mit einstimmig von meinen Gemeinderatskolleginnen und -kollegen zum neuen Bürgermeister gewählt wurde. Danke an meinen Vorgänger und Freund Andreas Stockinger, der mir bereits in den letzten Monaten bzw. Jahren Gelegenheit gab, zu lernen und zu wachsen. Mir persönlich ist es wichtig, unseren guten Geist und das konstruktive Klima im Gemeinderat, aber auch in unserer Fraktion beizubehalten und Thalheim in eine gute politische Zukunft zu führen. Ich übernehme gerne Verantwortung und habe noch nie die Herausforderung gescheut, wenngleich ich das Bürgermeisteramt mit Demut antrete!“

Andreas Stockinger kommentierte den Wechsel mit gemischten Gefühlen:

„Mich begleitet heute ein lachendes und ein weinendes Auge: Das lachende gehört dem für mich gelungenen Wechsel und die Wahl meines Wunschnachfolgers Christian Haagen zum Bürgermeister von Thalheim. Das weinende Auge oder in gewisser Hinsicht auch Wehmut liegt natürlich darin begründet, dass ich viele Jahre meines Lebens sehr gern für die Menschen und die Marktgemeinde tätig war!“

Zur Person Christian Haagen, MBA:
Der neue Obmann der ÖVP Thalheim ist verheiratet, Vater eines Sohnes und lebt mit seiner Familie seit 2011 in Thalheim. Der studierte Finanzmanager arbeitet selbständig im Bereich der Immobilienfinanzierung. In seiner Freizeit sucht er den Ausgleich im Sport. So spielt er seit vielen Jahren leidenschaftlich Tennis und ist regelmäßig im Fitnessstudio zu finden.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (3.v.li.), Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (2.v.re.) und LAbg. Michael Weber gratulieren dem neuen Bürgermeister Christian Haagen (3.v.re.) und Vizebürgermeister Andreas Gatterbauer (1.v.li) herzlich zur Wahl.
Ein großes Dankeschön und höchste Wertschätzung drücken die OÖVP-Spitzenvertreter des Bezirks dem scheidenden Bürgermeister Andreas Stockinger aus.

Landeshauptmann Thomas Stelzer gratuliert dem frische gewählten Bürgermeister

Thomas Stelzer

Ich gratuliere Christian Haagen herzlich zur Wahl. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Persönlichkeiten wie ihn – engagiert, verlässlich und mit einem klaren Fokus auf das Miteinander. Ich wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Aufgabe“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer, der ergänzt: „Gleichzeitig möchte ich mich bei Andreas Stockinger für die jahrelange hervorragende Arbeit bedanken. Mit seiner Weitsichtigkeit, seinem Engagement und dem Gespür für die wichtigen Themen hat Andreas Stockinger maßgeblich zur guten Entwicklung der Markgemeinde Thalheim beigetragen.“

Stelzer unterstreicht zudem die zentrale Rolle der Oberösterreichischen Volkspartei in den Gemeinden:

Die Oberösterreichische Volkspartei ist als Bürgermeister-Partei Nummer eins fest in den Gemeinden verankert. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht Politik mit Handschlag und Herzschlag für die Menschen im Land und in den Gemeinden. Gemeinsam wollen wir einen Vorsprung für Oberösterreich erarbeiten am Vorbild unserer tüchtigen Unternehmer, der Innovationskraft unserer Betriebe und dem Einsatz der Menschen in unserem Land. Dafür sind Persönlichkeiten wie Christian Haagen unverzichtbar.

Zusammensetzung Gemeinderat der Marktgemeinde Thalheim bei Wels:

ÖVP:     15 Mandate
FPÖ:        5 Mandate
SPÖ:       5 Mandate
GRÜNE:  5 Mandate