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Rund 180 Jahre Bürgermeister-Erfahrung

Bei einer zünftigen „Kesselheißen“ trafen sich unlängst ehemalige Bürgermeister aus Wels-Land. Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger lud die früheren Amtsinhaber zum Ab-Hof-Direktvermarkter Schickmair in Gunskirchen ein. In gemütlicher Runde genossen sie regionale Köstlichkeiten frisch aus dem Topf. Die eine oder andere gemeinsame Anekdote erzählten die Kommunalpolitiker aus ihrer aktiven Zeit – zumeist mit einem Augenzwinkern.

Bürgermeistertreffen ÖVP Wels-Land
Rund 180 Jahre Bürgermeister-Erfahrung zeigt das Bild. Josef Sturmair (v.li.), Franz Pühretmayr, Hermann Stoiber, Franz Krumphuber, Heinrich Striegl, Hermann Lidauer, Johann Auer, Franz Gimplinger, Walter Schindlauer, Jakob Auer und Klaus Lindinger.


„Das Interesse unserer ehemaligen Bürgermeister am aktuellen Politikgeschehen – im Speziellen aus den Gemeinden – ist naturgemäß groß. Bei regelmäßigen Treffen wollen wir auch als Bezirkspartei die Verbundenheit zu unseren früheren Verantwortungsträgern ausdrücken. Als aktiver Bürgermeister und Abgeordneter sind mir ihre Erfahrungen wichtig!“, macht Klaus Lindinger deutlich.

Klaus Lindinger
Durch's Reden keman d'Leit zsaum.
Guat und g’miatlich war es bei der „Kesselheißen“ beim Schickmair in Gunskirchen.

Praktiker verstärkt einbinden  

„Unsere Bäuerinnen und Bauern sind Praktiker und Profis beim integrierten Pflanzenbau. Sie wissen in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammern und der AGES wie ackerbauliche Maßnahmen weiterentwickelt werden sollen“, pocht Bauernbund-Abgeordneter Klaus Lindinger darauf, bei Entscheidungsprozessen verstärkt auf die Einbindung von Praktikern zu setzen.

Klaus Lindinger

So tauscht sich Lindinger gerne mit Franz Kastenhuber, der sich seit vielen Jahren mit Pflanzen- und Ackerbau erfolgreich beschäftigt, aus.

„Gerade in diesem Bereich zählen Erfahrung und Weitblick. Denn hier geht es nicht nur um den Erhalt der bäuerlichen Betriebe sondern um unsere Lebensmittelsicherheit“, so Lindinger.

Klaus Lindinger
Franz Kastenhuber und Klaus Lindinger begutachten das Soja-Feld.

Neben viel Erfahrung ist für die beiden praktizierenden Ackerbauern Lindinger und Kastenhuber die Ausbildung essentiell.

„Es ist wichtig, am Puls der Zeit zu sein. Weder strikte Verbote ohne konkrete Lösungen noch steigender bürokratischer Aufwand nützen den Bauern und schon gar nicht den Konsumentinnen und Konsumenten“, sieht Lindinger in der Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten und Anreizmodellen zur Weiterbildung eine Notwendigkeit, um heimische Lebensmittelproduktion im Land zu halten.

Verdienst muss wirtschaftlich passen – Agrardiesel hilft Ackerbauern

„Bauern müssen mit ihrer Arbeit aber auch etwas verdienen können und nicht nur deren Umfeld wie etwa Kontroll- oder Zertifizierungsorgane“, mahnt Lindinger, dass immer mehr Auflagen und Kontrollen viele junge Bäuerinnen und Bauern abschreckt in neue Lösungen beim Pflanzenbau zu investieren. Der sogenannte „Agrardiesel“, der durch das Bemühen von Volkspartei und Bauernbund erreicht wurde, unterstützt die Produktion und hilft damit Lebensmittel aus Österreich zu sichern.

Lebensmittelversorgung absichern

„Unsere bäuerliche Bewirtschaftung ist vielfältig und qualitativ hochwertig“, so Lindinger. Neben unterschiedlichen Wirtschaftsformen wie Voll- oder Zuerwerb gilt es – auch in der medialen Öffentlichkeit – ein Bewusstsein für landwirtschaftliche Produktion zu schaffen.

„Und hier müssen wir verstärkt das Gemeinsame vor das Trennende stellen und im respektvollen Miteinander dafür sorgen, damit diese Vielfalt erhalten bleibt bzw. gestärkt wird.

Klaus Lindinger

Kinder besser gesichert am Traktor mitnehmen

Die derzeitige gesetzliche Regelung sieht vor, dass Kinder ab einem Alter von fünf Jahren am Traktor mitfahren dürfen.

„Traktoren sind jedoch wie ‚Magnete‘ für Kinder! Spätestens sobald sie gut sitzen und laufen können, stellt sich die Frage, ob es nicht besser ist, das Kind am Traktor im gut gesicherten Kindersitz zu haben, als dass die Kleinen plötzlich neben der Zugmaschine auftauchen!“, gibt Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger zu bedenken.

Klaus Lindinger
Am eigenen Bauernhof sieht Klaus Lindinger, wie interessant der Traktor ist. Sobald er gestartet ist, möchte seine Tochter dabei sein, was hier nur für das Foto möglich war!
Einmal kurz für’s Foto auf den Traktor sitzen!

Immer wieder kommt es zu schrecklichen Unfällen mit Kindern am bäuerlichen Hof. Die neueren Traktoren sind zumeist größer und daher punkto Rundumblick unübersichtlicher.

„Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sollten die Kinder ab einer entsprechenden Größe im gesicherten Kindersitz mitgenommen werden dürfen“, regt Abgeordneter Klaus Lindinger an. „Damit sollen künftig Unfälle mit Kindern am Hof vermieden werden“, so der Bauernbund-Abgeordnete.  

Diskussion anstossen

„Mir ist bewusst, dass dieses Thema einer längeren und ausführlichen Diskussion bedarf“, nennt Lindinger nicht nur Verkehrs- und Sicherheitsberater als wichtige Stakeholder sondern auch die Traktorenhersteller. „Denn nur, wenn die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist, kann eine gesetzliche Änderung umgesetzt werden. Aber wir sollten den Nachdenk-Prozess starten“, so Lindinger abschließend.

Ausgezeichnete Absolventinnen und Absolventen

Abschlussfeiern in drei Fachrichtungen im abz Lambach

Den erfolgreichen Abschluss ihrer schulischen Ausbildung im abz Lambach feierten in der letzten Schulwoche 116 Absolventinnen und Absolventen. Die Abordnung des Schulorchesters unter der Leitung von HLFL Ing. Franz Kastenhuber begleitete alle Abschlussfeiern (Fachrichtung Landwirtschaft, FR Hauswirtschaft, FR Pferdewirtschaft) musikalisch. In seiner Rede bestärkte Direktor Mag. Karl Kronberger die Bedeutung der praxisorientierten Ausbildung. Als begeisterter Fußballfan unterstrich Direktor Kronberger in seiner Ansprache die Parallelen zur Fußball-Europameisterschaft. „Um ins Finale zu kommen, bedarf es mehr als Einzelleistungen: Ein gutes Team, begeisterte Fans und viel Training tragen wesentlich zum Erfolg bei“, betonte der Direktor.

Ausgezeichnete Abschlussarbeiten durch Klaus Lindinger

Ein besonderer Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Prämierung der besten Abschlussarbeiten in jeder Fachrichtung. Die Preisträger*innen erhielten für ihre prämierten Arbeiten einen edel gestalteten Lebensbaum aus der Werkstätte der Diakonie in Bad Wimsbach-Neydharting. Gesponsert wurden die Preise von NR Klaus Lindinger, dem als Landwirt die Ausbildung im landwirtschaftlichen Schulwesen ein besonderes Anliegen ist.

Beste Abschlussarbeiten im Agrarbildungszentrum Lambach.
Die Preisträger*innen aus dem abz Lambach freuten sich – mit ihren Abteilungsvorständen, Dir. Kronberger und NR Lindinger – sehr über das Lob und die Wertschätzung. (v.li. NR Ing. Klaus Lindinger, Anna Haas, Ing. Wolfgang Limberger, Christian Täubel, DI Manuela Schimpl Bed., Mirjam Schobesberger, Dir. Mag. Karl Kronberger)
 

Die herausragenden Projekte spiegelten das hohe Niveau der Ausbildung und das Engagement der Schülerinnen und Schüler wider. Folgende Abschlussarbeiten wurden ausgezeichnet:

  • Beste Abschlussarbeit in der Fachrichtung Hauswirtschaft: „Kinder mit Bewegung fördern – Exekutive Funktionen spielerisch trainieren“, erstellt von Mirjam Schobesberger aus der Klasse 3a LBHM.
  • Beste Abschlussarbeit in der Fachrichtung Landwirtschaft: „Edelbrand“, erstellt von Christian Täubel aus der Klasse 3a LW.
  • Beste Abschlussarbeit in der Fachrichtung Pferdewirtschaft: „Passender Sattel für Reiter und Pferd“, erstellt von Anna Haas aus der Klasse 3b HME.
Lebensbaum

Über das abz Lambach

Mit rund 400 Schülerinnen und Schülern und 60 Lehrkräften gehört das Agrarbildungszentrum Lambach zu Österreichs größten Bildungsdrehscheiben für den ländlichen Raum. Die modern ausgestattete Bildungsstätte liegt zentral auf einer Halbinsel an der Traun und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) erreichbar. 14- bis 18jährige Mädchen und Burschen können aus einem attraktiven und vielfältigen Bildungsangebot in den Fachrichtungen Hauswirtschaft, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft wählen. Kennzeichnend für das Haus ist eine klare inhaltliche Strukturierung. Daneben wurde mit dem Abendlehrgang Betriebsleiterinplus ein Angebot für Erwachsene geschaffen, die im zweiten Bildungsweg eine land- und hauswirtschaftliche Ausbildung anstreben. Neben der fachlichen Spezialausbildung wird großer Wert auf Persönlichkeitsbildung und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen gelegt.

Wertschätzung freiwillig engagierter Persönlichkeiten

„Ehrenamtshand von Wels-Land“ in fünf Gemeinden überreicht

Nach der Premiere im April ging nun die zweite „Ehrenamtshand von Wels-Land“-Auszeichnung über die Bühne. Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger und Landesrat Markus Achleitner überreichten sieben „Hände“ an verdiente Persönlichkeiten. Im Gasthaus Grabner in Steinhaus genossen rund 30 Gäste das gemütliche Beisammensein und die Wertschätzung, die mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ verbunden ist.

„Wir wollen jenen die Hände reichen und danken, die mit ihrer freiwilligen Arbeit unser aller Zusammenleben bereichern“, informieren Landesrat Markus Achleitner und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger. „Das Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft. Wie die Verdienste der Geehrten zeigen, leisten sie Unbezahlbares!“, halten beide fest.

Klaus Lindinger und Landesrat Markus Achleitner
Landesrat Markus Achleitner (1.v.li.) und Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger (1.v.re.) zeichneten Marianne Bachl (1.Reihe v.re.), Herta Pölz, Christine Marschner, Fußballkind Steinhaus,
Maria und Franz Seiner (2.Reihe v.re.), Ulrike Bauer, Friedrich Nöbauer, Linda Hesse (Nachwuchstrainerin), Engelbert Coser (Obmann Union Kremsmüller Steinhaus) und die weiteren Nachwuchstrainer der Union Kremsmüller Steinhaus mit der Ehrenamtshand von Wels-Land aus.

Der ÖVP-Bezirksparteivorstand erarbeitete das Konzept zur „Ehrenamtshand von Wels-Land“. In Folge nominierten die 24 Ortsgruppen Menschen aus ihren Gemeinden. Im Besonderen liegt der Fokus auf Persönlichkeiten, die durch ein übliches Ehrungsschema von Vereinen, Institutionen und Körperschaften nicht umfasst sind. Mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ sollen die sogenannten „hidden champions“ – also Menschen, ohne die vieles nicht möglich wäre und die zumeist im Hintergrund werkeln, ausgezeichnet werden.

Unter den Geehrten war auch die Fischlhamerin Christine Marschne. Sie freut sich mit ihrem Mann Herwig über die Auszeichnung.

Die nächste Ehrenamtshand-Verleihung findet am 27. August 2024 statt.

„One-Stop-Shop“ für Vereine – Servicestelle für Ehrenamtliche

Um die freiwillig engagierten Menschen und ihre Vereine bestmöglich zu unterstützen, hat das Land Oberösterreich unter www.treffpunkt-ehrenamt.at eine eigene Servicestelle eingerichtet – alle Vereinsangelegenheiten werden für Freiwillige dort gebündelt, dass Vereine alle wichtigen Informationen an einer Stelle erhalten.

Bundesweite Service- und Kompetenzstelle für Ehrenamt 

Unter der Online-Plattform www.freiwillig-engagiert.at ist eine bundesweite Service- und Kompetenzstelle für freiwilliges Engagement etabliert, die pro Jahr mit 300.000 Euro gefördert wird. Die Freiwilligenzentren in den Bundesländern erhalten künftig eine eigene Projektförderung in Höhe von einer Million Euro pro Jahr.