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Aktuell finden in vielen Gemeinden die Bauernbund-Jahreshauptversammlungen statt. Als bäuerlicher Abgeordneter ist Klaus Lindinger gerne mit dabei. Mit seinem Referat „Von der Gemeinde in die EU: das schafft nur der Bauernbund!“ macht er deutlich: Der Bauernbund ist die einzige landwirtschaftliche Interessensvertretung ist, die von der Gemeinde bis zum EU-Parlament die bäuerlichen Herausforderungen benennt und für mehrheitsfähige Lösungen arbeitet.

Zuhören und informieren – darum geht‘s bei den Bauernbund-Jahreshauptversammlungen. Danke für die Einladungen dazu, so Klaus Lindinger – hier in Weißkirchen an der Traun. (Fotocredit: Martin Kienesberger)

Abg.z.NR Bgm. Klaus Lindinger betonte in seinem Referat, wie wichtig bäuerliche Vertreter:innen in allen politischen Gremien sind.

„Nur wer die Praxis am eigenen Betrieb kennt, spricht Herausforderungen an und bringt Lösungen ein. Wir brauchen im demokratischen Prozess immer Mehrheiten – deshalb investiert der Bauernbund viel Arbeit in (Hintergrund)Gespräche, Überzeugungsarbeit und faktenbasierte Information, um möglichst breite Zustimmung zu erreichen“, so Lindinger.

Petition des Bauernbundes: www.schleuderpreise-stoppen.at

Aktuell mache die Petition „Schleuderpreise stoppen“ auf Aktionen wie „1+1 gratis“ oder „Nimm 3 zahl 2“ aufmerksam, die hochwertige Lebensmittel entwerten. Bäuerinnen und Bauern hätten einen fairen Anteil an der Wertschöpfung verdient. Zudem wies Lindinger darauf hin, dass in österreichischen Haushalten jährlich Lebensmittel im Wert von rund 800 Euro pro Haushalt im Müll landen – Geld und Ressourcen, die leicht eingespart werden könnten.

Daher braucht es noch mehr Bewusstseinsbildung bei den Konsumentinnen und Konsumenten für regionale, saisonale Lebensmittel sowie die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie. Bei der Gemeinschaftsverpflegung ist diese bereits für die Grundzutaten Milch, Eier und Fleisch in verarbeiteten Produkten Pflicht.

„Es soll klar sein, was ist in Österreich unter höchsten Standards produziert worden ist und daher einen besonderen Wert hat!“, so Lindinger.

Darum braucht es noch mehr Bewusstsein für:

✔ regionale & saisonale Produkte

✔ klare Herkunftskennzeichnung – auch in der Gastronomie

✔️ faire Preise für die Bäuerinnen und Bauern

Herzliche Gratulation dem einstimmig gewählten Bauernbund-Vorstand aus Bad Wimsbach-Neydharting: Hannes Hartner (v.li., Jungbauern-Obmann), Magdalena Kettl (Kassiererin), Hannes Schobesberger (BB-Obmann-Stv.), Martina Spitzbart (Ortsbäuerin), Marco Laßnig (Beirat), Andreas Austaller (BB-Obmann), Gerald Ennser (Ortsbauernobmann), Maria Austaller (Ortsbäuerin-Stv.), Raphael Waldl (Schriftführer), Josef Kastenhuber (Altbauernobmann). (Fotocredit: Monika Neudorfer)

Wichtige Informationsarbeit, wie Landwirtschaft funktioniert

Zu den abwechslungsreichen Aktivitäten der Bauernbund-Ortsgruppen zählten Mostkosten, Feldmessen mit Frühschoppen, gesunde Jause im Kindergarten und der Volksschule, Ferienaktionen am Bauernhof, Soziale Aktionen, (Bildungs)Ausflüge für die Mitglieder und einiges mehr.

Herzlichen Dank für die engagierte Arbeit!